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Kufstein in TirolFranzose mit Alphorn unterkühlt aus Klettersteig geborgen

Der Mann rutschte aus und stürzte in sein Klettersteigset, er blieb unverletzt. Allerdings traute er sich nicht mehr weiterzusteigen und setzte den Notruf ab. Im Gepäck hatte er ein Alphorn.

Themenbild Klettersteig
© dpa/Tobias Hase
 

Ein 42-jähriger Franzose hat Samstagnachmittag aus dem Kufsteiner Klettersteig im Wilden Kaiser geborgen werden müssen.

 Der Franzose war bereits am Donnerstag zu einer mehrtägigen Wanderung im Wilden Kaiser aufgebrochen, um im Gebirge sein Alphorn zu spielen, wie die Polizei mitteilte. Am Samstag stieg der Mann gegen 13.00 Uhr in den Klettersteig ein, welcher aufgrund des Regens zunehmend rutschiger und schwieriger zu begehen war, berichtete die Polizei.

Notruf

Der Mann rutschte aus und stürzte in sein Klettersteigset, er blieb unverletzt. Allerdings traute er sich nicht mehr weiterzusteigen und setzte den Notruf ab. Die Bergungsaktion gestaltete sich aufgrund des schlechten Wetters und der schwierigen Verhältnisse als langwierig. Der 42-Jährige wurde schließlich leicht unterkühlt geborgen und mit dem Rettungshubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Kufstein geflogen. 25 Bergretter, zwei Hubschrauber und die Alpinpolizei waren im Einsatz.

Insgesamt dauerte der Einsatz bis nach 22.00 Uhr und dürfte wohl mehrere tausend Euro gekostet haben, die dem Mann in Rechnung gestellt werden sollen, berichtet der ORF.

Mann und Alphorn wieder vereint

Das Alphorn wurde von der Bergrettung getrocknet und an die zuständige Alpinpolizistin ausgehändigt, die es dem „leidenschaftlichen Alphornspieler“, wie der Mann sich selbst bezeichnete, am Sonntag wieder zurückgab.

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