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Noch bis 13. September Tiroler Fahrverbote: Schon 12.700 Fahrzeuge zurückgewiesen

Durch die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz soll der Stau-Ausweichverkehr unterbunden werden und die Fahrzeuge auf der Fernpassstraße bleiben.

© (c) APA/JAKOB GRUBER
 

Die mit 1. August im Tiroler Bezirk Reutte erneut geltenden Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz haben an den vergangenen vier Wochenenden zu 12.700 Zurückweisungen geführt. "Die Fahrverbote im Außerfern haben sich auch diesen Sommer bewährt und zeigen ihre Wirkung als verkehrslenkende Maßnahme", zog LH Günther Platter (ÖVP) am Montag eine positive Zwischenbilanz.

"Die aktuellen Zahlen bestärken uns darin, an dieser Maßnahme weiterhin festzuhalten", ergänzte LHStv. und Verkehrsreferentin Ingrid Felipe (Grüne). Die Fahrverbote für den Ausweichverkehr gelten noch bis 13. September für alle Kraftfahrzeuge jeweils von Samstag, 7.00 Uhr, bis Sonntag, 19.00 Uhr. Ausgenommen ist der Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr.

Durch die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz soll der Stau-Ausweichverkehr unterbunden werden und die Fahrzeuge auf der Fernpassstraße bleiben. Die Ortsdurchfahrten von Reutte, Pflach und Pinswang sollen dadurch staufrei bleiben und die Versorgungssicherheit garantiert werden.

Die im vergangenen Sommer erstmals praktizierten Tiroler Fahrverbote hatten gehörig Staub aufgewirbelt und unter anderem zu massiver Kritik aus Bayern und Deutschland geführt. Im Winter fanden sie schließlich ihre Fortsetzung.

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