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Folgenschwere VerwechslungLinzer Messerstecher sprang auf Flucht in Auto einer Zivilstreife

Der 19-Jährige wollte sich auf der Flucht in einem Auto verschanzen. Doch er hatte ein Polizeifahrzeug angehalten.

© (c) APA/DPA/ULI DECK
 

Ein 19-Jähriger hat in der Nacht auf Dienstag in der Linzer Innenstadt einen Bekannten mit einem Messer attackiert und verletzt. Auf der Flucht hielt er ein Auto an und versuchte, sich darin zu verschanzen. Was er nicht wusste: Es handelte es sich um eine Zivilstreife, die an der bereits nach ihm laufenden Fahndung beteiligt war. Für den Mann klickten die Handschellen, berichtete die Polizei.

Zwischen dem 19-jährigen Afghanen und einem 28-jährigen Landsmann war es gegen Mitternacht auf der Landstraße zu einem Streit gekommen. Hintergrund dürfte gewesen sein, dass der Ältere dem Jüngeren gedroht hatte, ihn wegen eines Drogengeschäfts bei der Polizei zu verraten. Daraufhin soll der 19-Jährige den 28-Jährigen mit einem Messer attackiert und ihm Stichverletzungen am Oberkörper zugefügt haben.

Nach dem Vorfall waren mehrere Streifen auf der Suche nach dem Täter, darunter auch ein ziviler Wagen. Und just diesen hielt der 19-Jährige zwischen Unionkreuzung und Musiktheater via Handzeichen auf. Als die Beamten stehen blieben, sprang der Afghane hinten in das Auto und hielt von innen die Türe zu. Den Polizisten gelang es trotzdem, ihn herauszuziehen und am Boden zu fixieren. Dabei bemerkten sie, dass er ein Messer in der Hand hatte. Das Opfer und ein Zeuge identifizierten ihn als Angreifer. Dann wurde der verletzte 28-Jährige ins Spital eingeliefert, der 19-Jährige kam ins Polizeianhaltezentrum.

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