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FriedensprojektIn Wien entsteht der "Campus der Religionen"

In der Wiener See­stadt wird mit viel Geduld an einem weltweit einzigartigen Friedensprojekt gearbeitet: Acht Religionen ziehen unter ein gemeinsames Dach.

© Markus Wache/PID
 

Vor zehn Jah­ren woll­te die Stadt Wien in der See­stadt ei­gent­lich nur einen Stand­ort für eine ka­tho­li­sche Kir­che fin­den. In einem der größ­ten Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­te Eu­ro­pas gibt es aber ge­nü­gend Platz, um grö­ßer zu den­ken. So ent­stand die Idee des „Cam­pus der Re­li­gio­nen“. Auf 10.000 Qua­drat­me­tern soll im 22. Be­zirk ein Ge­bäu­de­kom­plex ent­ste­hen, in dem acht Glau­bens­ge­mein­schaf­ten eine ge­mein­sa­me Hei­mat fin­den.

Kommentare (5)

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leli
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Andere aktivitäten

Das geld das hier verbaut wird kann sinn- und friedenstiftender eingesetzt werden. Die religionsgemeinschaften haben offenbar doch genug geld. Vom staat sollten keine mittel fliessen. Für frieden braucht man keine paläste sondern good will. Zudem können auch von kirchen, moschern, bethäusern und tempeln friedensaktivitäten gesetzt werden. Und mitten in ein wohngebiet so eine insrallation zu setzen würde ich als potentieller mitinteressent nicht befürworten.

feringo
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@leli : indirekter friedensstiftender Geldeinsatz

Wenn sich Leute zu besonders wichtigen lebensordnenden Gesprächen Zusammensetzen bedarf es schon eines eigenen Gebäudes. Wer setzt den Maßstab, was ein Palast ist?
Der Staat hat höchstes Interesse am friedlichen Zusammenleben, also soll er dazu etwas beitragen. Jedoch wie schon geschrieben: Alle Gruppen zusammenführen, nicht nur religiöse.

feringo
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Religiöse Globalisierung

Ich bin höchst begeistert vom Campus der Religionen.
Um allerdings auf alle größeren und großen Gruppen Rücksicht nehmen zu können fehlt auf jeden Fall die Gruppe der Nichtreligiösen, sowie weiterers jene anderer bedeutender Religionen. Ich hoffe diese kommen hinzu.
Wo sind die Vertreter der religionsfreien Ethik?
Wo sind die Vertreter der Nicht-Religionen?
Auf, auf! Beteiligt euch!
Ansonsten wird es nur ein einseitiges Friedensprojekt.

crawler
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Ich denke

die Gruppe der Nichtreligiösen interessiert doch das alles nicht. Was sollten sie denn beim Campus für eine Rolle spielen? Die haben doch ihre eigene Philosophie, die nicht auf Gemeinschaft aufgebaut ist.

feringo
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@crawler : Teile ausschließen

Wie kommen Sie auf die absurde Idee, ein nicht religiöser Ethiker interessiere sich nicht für gemeinschaftliches Zusammenleben. Aber, wenn solche ausgeschlossen werden, dann interessieren sich die Ausschließer nicht für alle Gemeinschaften und das dient nicht dem Frieden.