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Aufschrei der OffiziereDas Bundesheer als Fall für den Konkursrichter

Bei der Landesverteidigung kracht es an allen Ecken und Enden. Jetzt schlagen ranghohe Offiziere in ganz Österreich Alarm.

 

"Airbus wird mich kennenlernen.“ So tönte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) vor Monaten. Umgemünzt auf das Bundesheer heißt das: „Meine Soldaten werden mich kennenlernen.“ Und die empfinden das als Bedrohung. Die Ministerin aus dem niederösterreichischen Bauernbund ohne militärische Erfahrung startete einen Reformprozess ohne Einbindung der Truppe. Nicht einmal Informationen gab es. „Wir mussten vieles häppchenweise aus den Medien erfahren“, lautet daher der Grundtenor der Kritik, der sich aus praktisch allen Stellungnahmen herausfiltern lässt, die die Bundesländerzeitungen in den vergangenen Tagen in der Truppe gesammelt haben.

Kommentare (31)

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Lodengrün
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Dann liquidieren

wir und setzen die Chose neu auf. Bei Mann und Material mit genau definiertem Anforderungsprofil. Hei, da wird es ein Geplärr geben. 🤣

Plantago
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Seit der Zerschlagung der k.u.k.-Monarchie sind wir als Land einfach unwichtig.

Und seit Ende des 2. Weltkriegs stehen wir unter Beobachtung. Wir werden nie ein funktionierendes Heer haben, wenn es den anderen nicht gefällt.

Plantago
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tut weh,

ich weiß.

eston
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Managerqualität gefragt

Nicht vom Fach zu sein, ist kein Thema, aber keine Managerqualität zu haben, ist das eigentliche Problem Tanners. Es gibt bei der VP die Tendenz, nicht brauchbare Politiker in Richtung Wien abzuschieben. Mit den Trumphkarten "Niederösterreich" und "Bauernbund" und "Fauenquote" schlägt man jeden Mitbewerber aus dem Feld.

Edlwer
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In Wien ist nicht so viel Platz,

für all die unfähigen ÖVP- Mascherlträger, das ist das Problem!

CBP9
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Eine Provokation und Ausdruck der mangelnden Wertschätzung unseres Heeres

ist diese Ministerbesetzung! - Ungeachtet der ebenfalls unfähigen Vorgänger. Die Offiziere wollen offensichtlich zum Ausdruck bringen, dass es 20 Minuten nach Zwölf ist... verständlich!

Balrog206
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1993

Hausten wir schon in Bruch Buden und hatten nur altes Gerät !

ichbindermeinung
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bei den Wattestäbchentests die 100 Mio sparen

man könnte z.B. einfach bei den 400 Millionen teuren Wattestäbchentests sparen oder die sündteuren Kampfflieger stilllegen, deren laufender Betrieb um die 100 Mio im Jahr kostet oder bei der österr. Parteienförderung 100 Mio wegsparen oder bei den neuen coranabedingten ca. 4-5 Milliarden im Jahr an die EU

artjom85
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Ca. 700 Millionen Euro an EU-Corona-Hilfen zu sparen wäre auf jeden Fall drin.

Die Zusage von 3,8 Mrd. Euro an EU-weiten Coronahilfen wäre das, was laut Experten für die Effektivität an finanziellen Leistungen nötig wäre - so wurde es im Vorfeld der Budgetverhandlungen gesagt. Jetzt sind es 4,5 Milliarden. Mit diesem Geld hätte man schon einiges machen können - zum Beispiel heerestaugliche Fahrzeuge und persönliche Schutzausrüstung beschaffen.

Lodengrün
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Ist das eine Werbeeinschaltung

des Heeres? Da geht es aber nicht nur um Geld, da wären auch verkrustete Dinge zu lösen. Da stehen jeweils auch Minister vor, die vom Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Dazu zähle ich auch Herrn Kunasek, denn einen UO der Versorgung der Übergewichtige befördert ist wohl auch nicht der richtige Mann. Wie auch immer. Wenn man auf der einen Seite sparen will, auf der anderen Seite bestes Material fordert, beißt sich wohl jede Katze in den eigenen Schwanz.

langsamdenker
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Wenns mir einen kompetenten Verteidigungsminister der zweiten Republik

nennen können, dann her damit.
Wenn ich mir die Linie so anschau, kann ich nur sagen - die Richtung stimmt. Es geht konsequent abwärts.

UVermutung
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Bei der letzten "airpower" haben viele bh Angehörige

Ihren "persönlichen Feiertag" in diesen Zeitraum gelegt um Zulagen zu kassieren. Solche Gehaltsoptimierungserfolgsgeschichten von Offizieren hört man nun auch aus der Corona lockdown Zeit.
Das bh gehört aufgelöst und mit anderen Personal unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gefährdungen neu aufgebaut.
Alles andere ist Geld verbrennen.

fon2024
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Andaman

UVermutung selten so einen Unsinn gelesen,bitte genauer unformieren.

Limone2
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Von einem Tag auf den Anderen?

Man tut so, als ob Ministerin Tanner es geschafft hätte, von heute auf morgen ein desolates Heer zu machen. Eine schiefe Holzhütte wie geschrieben braucht Jahrzehnte um schief zu werden, ebenso eine Heizung oder die Fahrzeuge. Da frage ich mich schon, warum haben die hochrangigen Offiziere beim Bundesheer nicht schon früher gefordert, als noch Minister Doskozil am Werken war. Zu diesem Zeitpunkt hätte man eine schiefe Holzhütte etc. noch verhindern können. Und wenn der Beruf Soldat rückläufig ist - wie machen es andere Ausbildungsstätten? Werbung aus den eigenen Reihen , egal ob Mittelschule oder höher bildende Schulen oder Lehrberufe. Ein guter Soldat sollte aus einer schiefen Holzhütte wieder eine gerade Holzhütte machen können, oder nicht?

artjom85
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Mit etwas Werkzeug und Material schon.

Aber die Organisation eines Heeres ist kein Minecraft-Spiel. Man muss eben dafür sorgen, dass zumindest ein Minimum an nötigem Material vorhanden ist.

jg4186
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Reformprozess ohne Einbindung der Truppe

Ich bin absolut kein Kl. Tanner-Fan - aber ihr Ansatz ist schon richtig. Alle Überlegungen zum Thema Heer müssen von der Politik und vom Volk ausgehen: Wozu brauchen wir Militär? Gegen wen? Wann und wo haben wir zuletzt unser Bundesheer gebraucht? Welche Gefahren für unser Land gibt es wirklich und wie muss dann das BH ausgerüstet sein. Militärs sehen immer und überall Gefahren und Bedrohungen, wollen immer bessere Bewaffnung und Ausrüstung. Grundausstattung muss stimmen, wie beim Hausbau - Luxus nur, wenn man es sich leisten kann!

seinerwe
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Verteidigung

Jedes Land hat ein Heer, entweder ein eigenes oder ein fremdes.
siehe Tibet, Krim, bald Syrien, Libanon, .....

Lodengrün
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Über Lütgendorf

weiß ich zu wenig, am ehesten sehe ich bei den parteilosen Herrn Luif und Starlinger Potenzial. Aber man muss sich auch in die Situation von Frau Tanner begeben. Sie bekommt kein Geld, hat im Köcher den Sparauftrag, auf der anderen Seite kriegt sie Druck, weil sie kein neues Gerät ins Haus stellt. Aber alle sind für umfassende Landesverteidigung. Steht ja im Staatsvertrag. Ja was steht denn da wirklich drinnen?

langsamdenker
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Also mich beeindrucken die Leistungen von Ministerin Tanner sehr.

Das Bundesheer zu schwächen muss man erst einmal zusammenbringen.

FB4
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Aber

das wissen wir schon sehr lange, oder??? Bisher wurde nur geredet, das ist das was Politiker am besten können!!!!
Vielleicht kann man sich ja auch einmal einigen, das wäre schon ein Fortschritt.

fon2024
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andaman

FB4 das sich seit Jahrzehnten alle Regierungen das Bundesheer egal ist,wo ist jetzt der BK Kurz im Fernsehen und nimmt Stellung dazu,fragen wir mal den Bauern bund,

Bond
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Kernproblem

Derzeit gibt es 207 Generäle in einer Armee, die gerade einmal 15.000 Berufssoldaten aufweist. Zumindest dabei ist das Heer international führend.

artjom85
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Mag sein, dass man da noch einiges zusammensparen kann.

Aber selbst wenn der Generalstab umorganisiert und um die Hälfte schrumpfen würde bliebe folgende Frage:
Würden die frei gewordenen Mittel wirklich für das Heer verwendet?
Unter den derzeitigen Umständen kann ich mir das nicht vorstellen.

Nebelspalter
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Nein...

Das kommt zur Agrarförderung, so noch was übrig ist, für den Einkauf von Weihrauch zur „Selbstbeweihräucherung“ der Türkisen!

gerhard1111
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Wasserkopf

Solange der Wasserkopf im gesamten BH nicht extrem minimiert wird, ist es um jeden Cent Schade der ins BH gesteckt wird. Den hohen Offizieren und den zivilen Führungskräften geht es nur um die eigene Brieftasche! Ja kein Verlust der hohen Wertigkeit der Arbeitsplätze.

wollanig
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Das

hat mit der Ausrüstung und den Unterkünften aber schon überhaupt nichts zu tun.

 
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