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Alarm der ExpertenGrippe-Impfstoff reicht nicht aus: Heftige Kritik

Apotheker, Ärzte, Oppositionspolitiker schlagen lauten Alarm: Das Gesundheitsministerium habe zu wenige Grippeimpfungen bestellt.

© (c) by-studio - Fotolia (by-studio busse/yankushev)
 

Der Grippeimpfung kommt im Herbst elementare Bedeutung zu: Weil mit einer zweiten Coronawelle gerechnet wird, sollen sich mehr Menschen gegen das Grippevirus impfen lassen um zu verhindern, dass das Gesundheitssystem unter der Last von zwei Viruserkrankungen zu stark belastet wird. Bisher lagen die Durchimpfungsraten gegen Grippe bei rund acht Prozent und damit viel zu niedrig, um dieses Ziel zu erreichen. Prompt erklärte die Politik vollmundig, dass die Impfrate erhöht wird.

Dafür hätte man Grippeimpfstoffe aber frühzeitig bestellen müssen. Das Gesundheitsministerium erklärte dazu: "Nachdem in der vergangenen Influenza-Saison laut Angaben der Hersteller 765.000 Dosen verimpft wurden, stehen in der kommenden Saison 1,1 Millionen Dosen zur Verfügung. Von einer Steigerung der Impfquote kann also ausgegangen werden."

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chatrouge
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elektronischer Impfpass überfällig

Wann kommt endlich der elektronische Impfpass? Der wird seit Jahren angekündigt. Für diejenigen, die ihn nutzen wollen, wäre es ein großer Vorteil, Impfgegner müssen ja nicht mitmachen.
Das Ministerium könnte darauf basierend disponieren, die Ärzte wüssten im vorhinein, welche Impfungen fällig sind.
Also bitte nicht immer nur Ankündigen, sondern endlich handeln.

gb355
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na ja

kritisiert is leicht
und die Medien heizen noch alles an
ERBÄRMLICH!

schulzebaue
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naja

nachdem ja offenbar mehrmals auf die Vorlauffristen hingewiesen worden ist darf man auf das Organisationsversagen des Ministeriums wohl auch einmal hinweisen.

langsamdenker
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Eins muss man schon mal sagen

Gesundheitsminister Anschober ist der Politiker in der Geschichte der Zweiten Republik, der die größte Verantwortung, die größte Krise und die größte Ungewissheit zu tragen hatte. Kein Minister, kein Politiker hatte nach 1945 auch nur im entferntesten mit einer solchen globalen Bedrohung - die jeden einzelnen Österreicher betrifft - umzugehen und sie zu bewältigen. Und er hat es - wenn man die anderen Länder betrachtet - besser gemacht als die meisten Verantwortlichen - ohne ganze Städte einzusperren, Daten im großen Stil zu sammeln oder Leichen in Militärlastern bei Nacht und Nebel abtransportieren lassen zu müssen. JETZT auch noch zu kritisieren, dass er verabsäumt hat den Apothekern die Arbeit abzunehmen ist nicht nur unverschämt, sondern ein Armutszeugnis für die "Opposition" die nachher behauptet es vorher gewusst zu haben.

lieschenmueller
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Anschober

Ich bin so froh über diesen Politiker. Der strahlt eine unglaubliche Menschlichkeit aus.

pianofisch
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Greift zu

Meine Dosis könnt's haben. Ich lassse mich nicht impfen.

langsamdenker
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Den Platz auf der Intensivstation

aber dann bitte auch ablehnen. Danke

steirischemitzi
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Glückwunsch...

... die Gehirnwäsche hat erfolgreich stattgefunden!

langsamdenker
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wen meinens jetzt

dass auch Grippekranke - eigentlich recht häufig - auf eine Intensivstation kommen und das durch die Impfung abgewendet werden kann, scheinen Sie nicht zu wissen.

steirischemitzi
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Das streit ich auch nicht ab..

... aber das man sich als gesunder Mensch eine Impfung reinjagen muss. Ein gesunder Mensch sollte mit der Grippe klarkommen. Es spricht auch absolut nichts dagegen, dass sich ältere oder kranke Menschen impfen lassen. Aber das manche immer dazu aufrufen das JEDER sich impfen lassen soll, dass ist das was nervt. Sie können das gerne tun, es ist Ihre Gesundheit, aber akzeptieren Sie bitte auch, dass dies nicht jeder möchte und befürwortet.

ed
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?

Vor über 10 Jahren letztmals Grippeimpfung erhalten, unmittelbar danach krank geworden. Das wars mit meiner Grippe-Impfkarriere.

Hier wird das Warten auf einen CoronaImpfstoff als Trigger für eine höhere Grippeimpfempfehlung verwendet, bei 10% Wirksamkeit der Impfung entzieht sich mir die Sinnhaftigkeit.

Die Menschen möchten was tun.

Eine Aufmöbelung des Immunsystems wäre ein adäquater Beginn. Empfehle dazu das neueste Büchlein "Schutz vor Infektionen" von Rüdiger Dahlke.

GanzObjektivGesehen
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Typisches Konsumverhalten.

Alles muss immer verfügbar sein. Und wenn man es nicht braucht wird es entsorgt. Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen man Dinge nach Bedarf bestellt hat. Es gab sogar Firmen die nach Bedarf produziert haben.
Und wenn die Apotheker nicht sicher sind, selber bestellen.
Wenn die Nachfrage entsprechend groß ist, dann kann man auch Geld damit verdienen.

langsamdenker
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Die Apotheken habens verschnarcht

und prügeln jetzt - wies seit ein paar Jahren Mode ist - auf die Regierung ein.
Offenbar arbeiten die Österreicher an der eigenen Besachwaltung. Ohne Regierung schaffen die Österreicher nichts mehr. Schlaraffen eben.

viola68
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Wie

Wieso wird Wien separiert angeführt. Ist Rest Österreich unwichtiger?

menatwork
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nein, sondern die Stadt Wien hat selbst vorgesorgt

und entsprechende Mengen bestellt bzw reserviert.

Restösterreich hat dergleichen nicht gemacht, wer da aber jetzt genau geschlafen hat, ist unklar, denn im Normalfall ist das ja nicht die Aufgabe der Verwaltung.

Das ist eher ein Versuch seitens des Pharmahandels, das Risiko auf die öffentliche Hand abzuschieben, denn wenn es dann doch nicht nachgefragt wird, kann man den Impfstoff direkt entsorgen.

Jamestiberius
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....

Allerdings eine sehr gute Frage...

SoundofThunder
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🤔

Durchimpfungsrate in Österreich ist 8%. Damit ist Österreich Schlusslicht in der EU. Und wenn keine Nachfrage nach dem Impfstoff besteht,warum sollte man den Impfstoff massenhaft kaufen und verfallen lassen? Da ist nicht der Gesundheitsminister daran schuld,sondern die Bevölkerung die die Grippeschutzimpfung regelrecht verweigert.Bei der Zeckenschutzimpfung funktioniert es.

langsamdenker
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Man ist ja - wie uns eine Kardiologin aus Graz versichert hat

entweder gesund oder tot. Was wollens da von den Nicht-Medizinern in Österreich erwarten?

lieschenmueller
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gesund oder tot

DAS wäre perfekt! Aber wozu dann noch Ärzte?

langsamdenker
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Ich hab auch gestaunt

als die Kardiologin (die ja Impfungen als Körperverletzung sieht) dieses Postulat aufgestellt hat. Vielleicht hat sie von "chronischen" Erkrankungen als Folgeschäden von Infektionskrankheiten ja noch nie was gehört?

wolf1949
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Kobinger

Mit der“simplen“Rechnung vom Herr Kobinger komme ich nicht klar- warum zieht er die 200.000+ 360.00+100.000 Impfungen von der Gesamtzahl ab? Werden mit diesen Impfungen keine Österreicher geimpft? Die Durchimpfungsrate gegen Grippe war in Österreich in den letzten Jahren sehr niedrig und ich glaube nicht, dass sich an der Bereitschaft der Österreicher sich gegen Grippe impfen zu lassen durch Corona was ändern wird.

langsamdenker
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Jetzt kommen die ExpertInnen drauf?

Ja wo waren die denn während des Lockdowns - die hatte da ja - im Gegensatz zur Regierung - jede Menge Freizeit. Waren die im kollektiven Tiefschlaf gefangen?

Die Neos sind natürlich wieder vorne mit dabei. Immer wenn was so offensichtlich ist, dass es auch der Langsamste merkt, fangen die an zu plärren.
Situationselastiker wie die, sind offenbar die neue Politikergeneration in Österreich.

melahide
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Das sind

genau die die es e schon immer früher wussten aber natürlich nichts sagen ... sind mir immer die liebsten!

Carlo62
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Auf einmal werden die Impfgegner und Impfmuffel...

...zu Impfbefürworter und schon wittern diese einen neuen „Skandal“. Und die Medien springen sofort auf unter dem Motto: only bad news are good news!

Hieronymus01
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Meinen Impfstoff kann wer haben....

.....verzichte gerne darauf.

melahide
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Die

Vorlaufzeit für Bestellungen in dieser Größe lügt ja bei ca 12-14 Monaten. Da war Anschober noch gar nicht im Amt. Und da weiß es ja auch noch keiner. Dann sollen die Leute halt ein Jahr vorher sagen dass sie sich impfen lassen möchten. Dann ist sicher ausreichend Stoff da!

 
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