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Wieder über 1000 aktiv Erkrankte in Österreich

1012 aktiv Erkrankte vermeldet Österreich mit Stand Montag, 10 Uhr. Zuletzt war es zu Ausbrüchen in der Fleischindustrie in Oberösterreich gekommen. Gesundheits-Landesrätin Haberlander erklärte jedoch, dass die Cluster unter Kontrolle seien.

 

Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten in Österreich steigt weiter. Den dritten Tag in Folge gab es am Sonntag mehr als 100 Neuinfektionen. Mit Stand 10.00 Uhr wurde nun die 1000er-Marke geknackt. Die meisten Infektionen gibt es in Oberösterreich und in Wien:

  • Burgenland: 14 Erkrankungen
  • Kärnten: 16 Erkrankungen
  • Niederösterreich: 99 Erkrankungen
  • Oberösterreich: 414 Erkrankungen
  • Salzburg: 31 Erkrankungen
  • Steiermark: 59 Erkrankungen
  • Tirol: 26 Erkrankungen
  • Vorarlberg: 6 Erkrankungen
  • Wien: 347

Derzeit befinden sich 78 Menschen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon zehn auf Intensivstationen. Gegenüber Sonntag sind 85 Infektionen hinzugekommen, die weitaus meisten erneut in Oberösterreich mit 57. Wien folgte an zweiter Stelle mit 21. Fünf gab es in Niederösterreich, je einen in Salzburg und der Steiermark. In den anderen Bundesländern wurden keine weiteren Fälle registriert.

Außerdem wurden Sonntag Covid-19-Fälle in drei oberösterreichischen Schlachthöfen bekannt. Zehn Mitarbeiter sind infiziert, dazu kommen 13 positiv getestete Personen aus ihrem Umfeld. Gesundheits-Landesrätin Haberlander sagte im Ö1-Frühstücksjournal, dass sie "die Infektionsketten gut nachvollziehen" können und "alle betroffenen Betriebe durchgetestet" würden. 

Im Vergleich von Samstag auf Sonntag bedeutet diese Entwicklung einen Anstieg von rund zwölf Prozent. Zuletzt hat es in Österreich am 19. Mai eine ähnliche Zahl an Infizierten gegeben - 1.011 waren es damals, am 20. Mai war die Zahl der Erkrankten bereits auf 838 zurückgegangen. Wird der derzeitige Trend fortgesetzt - plus 115 Neuinfektionen am Samstag und Sonntag sowie 109 am Freitag - dürfte am Montag wieder die 1.000er-Marke überschritten werden.

Maskenpflicht in Amtsgebäuden

In sämtlichen Amtsgebäuden des Landes Oberösterreich muss ab kommenden Dienstag, 7. Juli, wieder ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Das teilte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Sonntag in einer Presseaussendung mit. Weiters rief er die Städte und Gemeinden dazu auf, dem Beispiel zu folgen und in ihren Wirkungsbereichen die Maskenpflicht vorübergehend wieder einzuführen.

Auch Wien schließt Verschärfungen nicht aus

Auch in Wien könnten die Vorsichtsmaßnahmen in Sachen Coronavirus wieder verschärft werden, wenn die Situation es erfordert - ähnlich wie in Oberösterreich, wo etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Amtsgebäuden wieder vorgeschrieben ist. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Montag in einer Pressekonferenz erläutert. Vorerst sind jedoch keine entsprechenden Schritte geplant.

"Das Coronavirus wird uns noch länger begleiten", betonte Ludwig. Er habe immer dafür plädiert, dass man auch regional reagieren könne, wenn dies nötig sei. "Das Wichtige ist, dass wir immer sehr schnell wissen, was die Auslöser sind, welche Bezugspersonen es gegeben hat und dass wir die Cluster schnell eingrenzen und Maßnahmen setzen. Das funktioniert derzeit sehr gut." Darum sehe er aktuell keinen unmittelbaren Anlass, in Wien vergleichbare Maßnahmen durchzuführen wie in Oberösterreich. "Aber es ist nicht auszuschließen", fügte er hinzu - etwa dann, wenn es zu einer deutlichen Häufung der Fälle komme.

In den vergangenen Tagen waren in Wien wieder mehr Neuinfektionen registriert worden als zuletzt, also sich der Schnitt auf rund 20 neue Fälle eingependelt hatte. Am Samstag wurden etwa 53 Infektionen gemeldet. Aktuell sind 4.100 positive Tests bestätigt. Von Sonntag auf Montag wurden 21 neue Infektionen entdeckt. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt in der Bundeshauptstadt 198. Insgesamt 3.555 Personen sind wieder genesen.

Clustern in Freikirchen und Schlachthöfen

Die meisten Fälle gab es nach Clustern in Freikirchen und nun in Schlachthöfen am Sonntag mit 359 Personen aktiv Erkrankten in Oberösterreich. Einen deutlichen Zuwachs von 43 Fällen verzeichnete Wien, in der Bundeshauptstadt gelten derzeit 348 Menschen als SARS-CoV-2-positiv. Laut Innenministerium wurden bisher in Österreich 18.280 Personen positiv getestet. 706 Personen sind bisher an Covid-19 gestorben, 16.615 gelten als genesen. Am Sonntag befanden sich 72 Menschen im Krankenhaus, zehn auf der Intensivstation.

Prüfung der Betriebe

Seit Wochen sorgen Coronavirus-Ausbrüche in deutschen Schlachthöfen für Aufsehen. Besonders folgenschwer war der Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen, der zur Wiedereinführung eines regionalen Lockdowns inklusive Schulschließungen führte. Nunmehr gab es auch in Schlachthöfen in Österreich erste Fälle. Laufendes Kontaktpersonenmanagement und positive Testungen bei Betroffenen hätten demnach zur Prüfung der Betriebe geführt, berichtete der Krisenstab des Landes.

Betriebsschließungen waren keine angedacht, auch stellte der Krisenstab neue Cluster in Abrede. Am stärksten betroffen war ein Betrieb im Bezirk Wels-Land, wo fünf Mitarbeiter positiv getestet wurden. Ein weiterer positiver Fall tauchte im persönlichen Umfeld bei einem der betroffenen Arbeiter auf. Im Bezirk Ried im Innkreis wurden in einem Betrieb drei Angestellte positiv getestet und behördlich abgesondert. In ihrem Umfeld gibt es zudem elf weitere Erkrankte. Im Bezirk Braunau fielen in einem Schlachthof zwei Tests positiv aus, außerdem fiel der Abstrich einer Person im persönlichen Umfeld ebenso positiv aus. In allen Betrieben würden weitere Testungen noch laufen, berichtete der Krisenstab.

Gefahr für Konsumenten?

Dass von Gütern aus coronainfizierten Betrieben eine Gefahr für Konsumenten ausgehe, betrachtete man seitens der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) als sehr unwahrscheinlich. Um Beruhigung bemüht waren Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einer gemeinsamen Aussendung. "Die österreichischen fleischverarbeitenden Betriebe sind mit jenen in Deutschland nicht zu vergleichen", meinte Köstinger. In Österreich habe ein durchschnittlicher Schlachthof 400 Mitarbeiter, im Nachbarland seien dies 8.000, konstatierte Köstinger. Die kleineren Strukturen seien ein Vorteil im Containment. Anschober betonte, dass Schlachthöfe ein wichtiger Teil der am Donnerstag präsentierten Screening-Testungen seien. Das Ziel sei, "vorsorglich in potenziellen Risikobereichen unter den Teppich zu schauen und somit ein Frühwarnsystem zu installieren".

Auch in der ORF-Sendung "Hohes Haus" zeigte sich Anschober am Sonntag "sehr optimistisch", dass in Österreich eine zweite Welle vermieden werden kann. Dafür müsse man aber beim Containment schneller werden, entschieden handeln, wenn in einzelnen Regionen vermehrt Fälle auftreten und das Risikobewusstsein, das bei einem Teil der Bevölkerung stark abgenommen habe, müsse wieder größer werden. Bereits am Samstag hatte Anschober die Einführung einer Corona-Ampel angekündigt. Diese soll der Bevölkerung auf den ersten Blick - ähnlich der Lawinenwarnungen - vermitteln, wie hoch das Corona-Risiko auf Bundesebene und in den einzelnen Bundesländern jeweils aktuell ist. Eingeführt werden soll die Ampel bis September - speziell als Vorbereitung für die große Herausforderung im Herbst.

Am Wochenende begannen im Osten Österreichs die Sommerferien und damit die Urlaubssaison. Dass man nach einem Kroatien-Urlaub im Sommer jedenfalls wieder ohne Quarantäne nach Österreich zurückkehren kann, wollte der Gesundheitsminister nicht zusichern: "Eine Garantie können wir nicht zu 100 Prozent abgeben", meinte er mehr allgemein gesprochen. Derzeit sei die Situation in Kroatien unter Kontrolle. Wenn es dabei bleibe, werde es keinen Grund geben, eine Quarantäne für Rückkehrer verhängen zu müssen.

Verstärkte Kontrollen der Polizei

In Österreich will die Polizei wieder vermehrt auf die Einhaltung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen hinweisen und kontrollieren. Es gehe darum, die Menschen wieder verstärkt zu sensibilisieren, in der Öffentlichkeit das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Abstandsregeln einzuhalten, hieß es in einer Aussendung am Sonntag. Das Innenministerium kündigte auch an, die Gesundheitsbehörden nach Anforderung bei Einreise- sowie Schwerpunktkontrollen von Linien-und Reisebussen aus dem Westbalkan zu unterstützt.

Bisher wurden österreichweit 50.547 Quarantänemaßnahmen von Polizisten überwacht, der Großteil in Tirol. Dort waren es 31.655 derartige Einsätze, 10.040 in der Steiermark, 4.929 in Kärnten und 3.030 in Niederösterreich. Es folgt das Burgenland mit 577, Oberösterreich mit 297 sowie Salzburg mit acht, Vorarlberg mit sieben und Wien mit vier Überwachungen, informierte das Innenministerium.

Kommentare (99+)

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samro
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regierung

komisch uhbp bei ua habens nichts dagegen gehabt dass die reporter eng stehn?
das war im raum und nicht an der luft.
bei 300 infektionen spielen sich 299 indoor ab!

jeder politiker traegt verantwortung. er wird ja wohl bezahlt dafuer! gewaehlt doch auch!

UHBP
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@sam...

Du, der du ja nach Eigendefinition Unternehmer bist, wenn ich mich nicht täusche, solltest wissen, dass man nur dafür die Verantwortung übernehmen kann, worüber man auch Entscheiden kann.
Aber wenn einem nichts mehr einfällt, dann gibt man halt den anderen die Schuld für die eigenen (Fehl)-Entscheidungen.
Machst du das in deinem Unternehmen auch so? Triffst du die Entscheidungen und Schuld sind dann die Anderen?

samro
2
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definition

uhbp
nicht per eigendefintion auch per gesetz ist das so.
:)
aber tu dich auf deine reden zum befluegeln zu eigenverantwortung besser jetzt einueben!

samro
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entscheidung

uhbp
unternehmern und auch genug andern ist eines klar:
was man als klangwolke an gesprochenem rauslasst, dafuer ist man verantwortlich immer!

und fuer mich politisch engagierte immer!

sonst braeuchten sich keine mehr aufregen ueber gewisse andere, die immer ihre eigenfaelle haben.
alle haben verantwortung fuer das was sie reden, erst recht in der politik.

Lepus52
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Wie sie's macht, ist

nicht richtig. Sagt sie etwas, ist es nur Profilierungssucht, sagt sie nichts, passte auch nicht. Sie haben aber insofern recht, dass sie die qualifiziertere Gesundheitsministerin wäre.

samro
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qualifiziert

stimmt es dann dass frau prw nach zypern in den urlaub faehrt?

bei unseren arbeitslosenzahlen und der kurzarbeit?

ich vertraue auf herrn anschober!

herwag
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:-)))

dann wäre das chaos vorprogrammiert - da ist sie bei der "täglichen forderung" die nicht einmal ignoriert wird besser aufgehoben

Klgfter
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dir frisur vom kurz .....

is private sache , wenn man behauptet wie seine wähler in caorle zu urlauben und dann in an haubenlokal aufzutauchen mit entsprechender tourage ist das auch etwas - nämlich betrug am wähler …..

und nochmals - > die Opposition hat genauso die Verantwortung an das österreichische Volk / ihrem wähler (auch wenns sehr wenige sind die die vögel wählen) wie die Regierung , kassieren ja genug gage dafür.

in sachen corona hat die Regierung vorbildliche arbeit geleistet und die Opposition hat null dazu beigetragen erst beim auflösen und wegschaffen er sinnvollenmassnahmen hat sie geglänzt und beschleunigt - die stimmungsmache hat gewirkt - siehe die laufenden aktuellen zahlen !

selbstdenker70
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...

Können wir uns einmal darauf einigen, sie ist keine Ärztin wie es landläufig verstanden wird, sie ist Mediziner, und da gibt's einen feinen aber wesentlichen Unterschied. Da wird beim Wahlvolk immer vermittelt sie wäre eine behandelnte Ärztin, was sie aber nicht ist.

samro
9
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keine aerztin


ja da gab es so ein fruehstueck bei mir in oe3.
erzaehlung wie man jemand am strand das leben rettete.

und seit letzter woche frage ich mich wo ist prw? und was ist ihre meinung? steigende zahlen was sagt sie dazu?

Klgfter
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sehr richtig samro ....

erst kriegens die massnahmen nicht schnell genug weg raunzen und motzen und jetzt ? ...... frau aerztin is warscheinlich in frankreich auf urlaub mittagessen im 4 hauben lokal ...... mit viel platz ......

hoffentlich noch länger im der versenkung das unfähigen pack

SoundofThunder
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😏

Und dein KurzIV beim Luxusfriseur? Für diese Frisur würde ich keine 600€ zahlen. Eher Schadensersatz fordern.

samro
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privatleben

was geht jemand an wieviel der bk fuer seinen friseur ausgibt?
regen sich auch auf wenn die frauen bei der haarverlaengerung das hinlegen?
das ist sein privatvergnuegen und daher sein problem.
bei anderen die im luxuskleid laufen und das goldene handtascheln haben ist ja auch alles paletti?
mir ist das herzlich egal, nur dort nicht wo man sich fuer privatdinge auf steuerkosten bedient. wuerden ihnen da wer einfallen?

fans61
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@samro: noch immer nicht beim Arzt gewesen?

Wird Zeit.

herwag
3
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:-(((

@ fans61: bei dir hilft nicht einmal ein spezialist

samro
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tachinierer

nein. wir mit realitatet brauchen keinen arzt.
aber ich werde mich bestimmt mehr den arbeitsverweigerern widmen,die unser sozialsystem missbrauchen. und dafuer sollen die alten sterben.

UHBP
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@sam...

"..ich werde mich bestimmt mehr den arbeitsverweigerern widmen"
Meinst du da die Unternehmer, anstatt sich ein Arbeit zu suchen, sich vom Staat jetzt aushalten lassen und unser Sozialsystem missbrauchen indem sie Kurzarbeit beantragen und dann falsch abrechnen?
Ja, da solltest einmal genauer hinschauen.

samro
3
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tachinierer

uhbp
da sie ja keine aus diesem genre kennen, bissl weltfremd, da genug in den medien.
ja wir unternehmerkennen genug davon, die sich bewerben muessen damit sie ihr geld weiter kriegen und gleich wenn sie nur den ersten schritt bei der tuer rein kommen sagen: bestimmt will ich nicht arbeiten!

und denen die das geld wirklich brauchen, die werden vor scham nicht laut. die schaun dass sie ihre kroeten zusammenhalten waehrend genug jeden tag sich am system bedienen!

SoundofThunder
8
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🤔

Wer ist in der Verantwortung? Die Opposition oder die Regierung?

Arthurd63
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@SoundofThunder: In der Verantwortung sind wir alle!

Immer reflexartig auf "die Politiker" schimpfen ist zu wenig.

rehlein
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Gefahr für Fleischkonsumenten

unwahrscheinlich.

(Aber nicht ausgeschlossen)!

Ich kann`s nicht glauben, wenn ich solche Sachen lese!

Nach dem Motto: Lassen wir das Fleisch mal in Umlauf gehen, und wenn es dann Probleme geben sollte, dann kann man sich ja drauf rausreden, dass man vom Virus noch zuwenig weiß.

Ich würde mal sagen - Betriebe unter Quarantäne, und KEIN Fleisch aus diesen Betrieben an die Konsumenten, solange nicht AUSGESCHLOSSEN werden kann dass davon keine Gefahr ausgeht.

Wahrscheinlichkeitsrechnung ist hier nicht angebracht!

VH7F
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Nies- und Hustetikette wird vom Fleischhauer wohl eingehalten?

Tragen die wohl Maske im Schlachthof?

rehlein
2
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VH7F

Darf ich lachen?
Man hat einen kurzen Filmbeitrag von einem der Schlachtbetriebe im Fernsehen gesehen - natürlich kein MNS.

rehlein
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Für die Verharmloser:

Lt. diesen Menschen machen auch erhöhte Infektionszahlen nichts aus die Spitalspat. sind gleichbleibend niedrig.
Von wegen:
Heute um 6 Patienten mehr insgesamt und 3 Intensivpatienten mehr davon.
Das klingt erstmal nicht viel - aber ich habe es schon so oft geschrieben - die Hospitalisierungen hinken hintenach.
Höhere Infiziertenzahlen - ein paar Tage später mehr Pat. im Krankenhaus.
OÖ nur als Beip.: vor 4 Tagen 13 Pat., vor 3 Tagen 16 Pat., am Wochenende 19 Pat., heute 23 Pat. davon 1 Intensivpat.
Können vielleicht auch einmal diejenigen die alles herunterspielen nachvollziehen, wie es mit diesem Virus funktioniert?
Natürlich sind wir nicht überlastet oder stehen vor dem Kollaps, aber wäre das erstrebenswert?
Durch Maßnahmen konnten wir alles so runterdrosseln, dass die aktiven Fälle sehr niedrig wurden, und auch die Spitalspatienten sich sehr reduziert haben.
Nun sehen wir wieder am Beispiel von OÖ und Wien, dort wo die meisten Fälle sind, dass auch die Hospitalisierungen steigen.
Wien hatte am Wochenende 25 Pat. staionär, davon 5 auf Intensiv.
Heute sind 30 Menschen hospitalisiert, und davon 7 auf Intensiv.
Und wenn nicht bald mal ein Umdenken stattfindet, dann geht das immer weiter nach oben.
Irgendwer hat gestern geschrieben - die Zahlen werden langsam ansteigen, und damit müssen wir leben.
Ich finde nicht, dass das ein langsamer Anstieg ist, wenn dzt. täglich ein Zuwachs von 12% ist.
Schaut bitte mal auf die Seite covid19.geem.at auf die letzte Tabelle die Prognose!

strohscw
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Was ich nicht verstehe

ist die Tatsache wie schnell man sich von den Masken verabschiedet hat.
So eine Maske beim Einkaufen zu tragen wäre ein relativ kleines Opfer im Verhältnis zu einem Shut down.

ernesto0815
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Für die Kunden

ja
Für die Angestellten 8 Stunden mit Maske schaut es anders aus
Das soll einmal wer vormachen und nach einer Woche können wir ihn dann befragen wie es ihm gegangen ist beim Einräumen ,sortieren usw. der Waren wenns so richtig rundgeht

Ysgawen
0
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@ernesto0815

stimmt. es wäre aber fuer die angestellten vielleicht trotzdem sicherer, wuerden wenigstens die kunden mns tragen.

aidialc38
4
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ernesto

Die Chinesen müssen auch den ganzen Tag Masken tragen.

samro
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aerzte

dann fragen wir mal aerzte die einen tag pausenlos im op stehen.
die koennen auf keine rauchpause gehn.
oder fragen wir die die mit covidpatienten arbeiten.
die koennen uns was sagen

henslgretl
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Ich schlage

vor, dass sämtliche Angestellte ein Gesichtsschild tragen und sämtliche Kunden den Mund Nasen Schutz. Das ist durchaus vertretbar für alle!!!!

PiccoloCommentatore
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Schild

Die Angestellten haben zuletzt ohnehin schon zu einem großen Teil ein Schild getragen. Ist zwar sicher auch nicht angenehm den ganzen Tag, beim Atmen behindert es aber definitiv nicht.

rehlein
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Chirurgen arbeiten auch den ganzen Tag

mit Maske.

Hat da schon mal wer gefragt, oder hat man je gehört dass sich da mal wer beschwert hätte (Chrirugen, Anästhesisten, OP-Sr. und Pfleger, usw.)

Die stehen an viele Tagen länger als 8 Std. im OP.

samro
1
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masken

rehlein
und in covidzeiten die auf den stationen arbeiten?
fuenfmal eingepackt und und und.
ihnen brauc ich es nicht zu erzaehlen.

markus144
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Zahlt's....

den Einzelhandelsangestellten, Friseurinnen und auch Gastro Mitarbeitern ordentlich, dann wäre die Jammerei auch weniger.
Während Ärzte und Rettungsmitarbeiter den ihnen gebührenden Respekt i.d.R. auch kriegen, wird auf diese Berufsparten nur eingetreten und dann sollen's ihren "Oaschhockn" noch in ganzen Tag mit Maske machen
Definitiv nicht zumutbar..

strohscw
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Sie haben natürlich recht,

aber was wäre die Alternative? Shut down? Oder einfach die Realität verweigern?

rehlein
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@strohscw

Grenzen wieder zu, denn wir tragen das Virus raus, die anderen rein.
MNS sofort wieder verpfichtend in geschl. Räumen und wenn der Mindestabstand nicht gewährleistet ist.
Keine größeren Menschenansammlungen als z.B. 10, und das mit Mindestabstand.

Mit Eigenverantwortung funktioniert es nicht, wie man sieht.

Nur Maßnahmen und Sanktionen.

Prognose für Ende der Woche sind über 2000 Fälle - wir haben dann nächsten Monat 10.000 usw. - es geht mit dem Anstieg dann ja immer schneller.

Ein Experte schrieb vor ein paar Tagen, dass die Länder nun mit einem neuen Anstieg zu kämpfen haben, die zu früh gelockert haben.

Und dann will man noch Discos etc. öffnen - kann man ja fast nicht glauben!

Schaut euch bitte mal nur in eurem engsten Umfeld um, wie dzt. gelebt wird: als ob es kein Virus gäbe.
Die Schwimmbäder und Seen sind voller Menschen, dicht an dicht, Restaurants und Cafès proppenvoll, in Gastgärten hocken sie fast aufeinander.

Wie soll denn das dann erst weitergehen mit z.B. den Salzburger Festspielen, Konzerten usw.?

samro
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steiermark

und wie gehts in der steiermark weiter?
wann erfahren wir einmal etwas ueber die erkrankungen?
und den toten von gestern?

sunny1981
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Im Griff haben = gedankenlose Aussage

Im Griff haben heißt aber keine neue Erkrankungen mehr und nicht immer wieder stark steigende Zahlen.

Patriot
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Von wegen Eigenverantwortung.

Das geht nur mit intelligenten Menschen. In diese Kategorie fallen aber mindestens 50% nicht!

henslgretl
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Stimmt!

Habe zu Beginn der Maßnahmen immer wieder gehört, die Regierung sollte die Menschen nicht entmündigen, nicht mit der Angst der Leute arbeiten. Ja, genau. Jetzt, wo die Eigenverantwortung gefragt ist, scheitern sehr viele daran. Hab es damals schon geahnt, dass dafür die Intelligenz fehlt. Ich finds so schade, dass es nicht funktioniert.

Ba.Ge.
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Verwundert

hat mich die hohe Anzahl der Infizierten in Wien (war mir aber natürlich schon bewusst) und dann zum Schluss aber zu lesen, das es in Wien bisher bloß vier „Überwachungen der Corona-Maßnahmen“ (was auch immer das sein soll) gab 🤔
Klingt nicht vernünftig, ein stark betroffenes Gebiet vergleichsweise wenig zu „überwachen“...

Ogolius
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Könnte es sein, dass ...

.... sich die Wirtschaft erfolgreich durchgesetzt hat? In einem Lebensmittelunternehmen mit akuten Infektionen bleibt der Betrieb aufrecht?
Herr LH Stelzer von OÖ erwähnt die Zusammenhänge von Verarbeitungstemperaturen um 12 Grad und Virus, welche die Ausbreitung begünstigt hätten (daher wird auch in den Herbst- und Wintermonaten vermehrt mit Infektionen zu rechnen sein...). Es stellt sich folgende Frage: Wer garantiert, dass mit dem Fleisch, das in der Kühlkette(!) zu verbleiben hat, nicht mit Viren in den Handel kommt? Die Bevölkerung kann nur auf die politische Verantwortung hoffen oder - noch besser in Eigenverantwortung - von diesen Betrieben kein Fleisch zu kaufen oder zu verzehren.

rehlein
10
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Auf einem Markt in Peking

war angeblich ein Lachs aus Norwegen schuld an der 2. Welle (hat sich im Nachhinein als falsch herausgestellt), aber allein die Vorstellung, dass das Fleich, welches von Infizierten verarbeitet wurde, jetzt vielleicht in den Handel in ganz Österreich kommt, dort wiederum von Fleischfachverkäufern aufgeschnitten und für die Kunden verpackt wird, Kunden zuhause zubereiten (ja beim Braten überlebt das Virus nicht, aber man packt es aus, bereitet es vor, usw.), dann ist das keine schlüssige Entscheidung, den Betrieb offen zu lassen, und das Fleisch auf Österreich zu verteilen.
In Peking hat man wegen diesem Lachsverdacht den Riesenmarkt gesperrt, und ganze Stadtteile gesperrt, mit einem viel geringeren Infektionsaufkommen, als es jetzt allein in OÖ ist.

Man kann manchmal echt nur den Kopf schütteln bei soviel Unverantwortlichkeit...

hfg
6
18
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Containment schneller

Fragt sich nur wie lange man zuwarten will - bis endlich eine technische Lösung zwingend vorgeschrieben wird. Damit das Containment rasch, sicher und vollständig gemacht werden kann und damit weitere Ansteckungen und eventuelle Lock down verhindert werden können. Jetzt ist das immer langsam, ungenau, unvollständig und daher ist das Risiko für einen weiteren Anstieg der Infektionen viel zu groß und nicht zu verantworten. Ein Aufruf, wer in einem bestimmten Zug gesessen ist und dergleichen ist geradezu lächerlich und unproduktiv. Mit diesen halbherzigen Maßnahmen wird man spätestens im Herbst wieder vieles schließen müssen und ganze Regionen unter Quarantäne stellen müssen. Alles andere als eine funktionierende App oder dergleichen wird unweigerlich in zweiten und dritten Wellen enden.
Egal ob regional, Europa- oder Weltweit. Die angedachte Ampellösung ist wirkungslos und Unsinn.
Spätestens wenn wieder Massenveranstaltungen stattfinden sind die Infektionen nicht mehr zu stoppen.

Stony8762
27
30
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DAS IST DIE 2. WELLE! SOFORT WEG MIT ALLEN LOCKERUNGEN!

tannenbaum
9
24
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Wann

schickt Nehammer seine Truppe in die ÖVP regierten Bundesländer, um dort für Ordnung zu sorgen? Da geht’s ja richtig Rund!

fans61
14
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Herr Nehammer

Zeit für eine Reisewarnung für Oberösterreich.

feringo
3
59
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Genauere Infos gefragt

Hier wird von Freikirchen (Mehrzahl) berichtet. Bis jetzt habe ich nur von einer gelesen, in Oberösterreich. Welche ist die zweite bzw. sind die anderen? Habe ich da was versäumt?

Ysgawen
0
1
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feringo

vielleicht haben sie es mit gottesdiensten von freikirchen in deutschland zusammengeworfen?

Kaufmann
0
4
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Schlecht recherchiert.

Mir ist auch schon aufgefallen, dass unseriöser Journalismus in der Klz immer mehr um sich greift, leider. War schon mal besser.