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Wieder über 1000 aktiv Erkrankte in Österreich

1012 aktiv Erkrankte vermeldet Österreich mit Stand Montag, 10 Uhr. Zuletzt war es zu Ausbrüchen in der Fleischindustrie in Oberösterreich gekommen. Gesundheits-Landesrätin Haberlander erklärte jedoch, dass die Cluster unter Kontrolle seien.

 

Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten in Österreich steigt weiter. Den dritten Tag in Folge gab es am Sonntag mehr als 100 Neuinfektionen. Mit Stand 10.00 Uhr wurde nun die 1000er-Marke geknackt. Die meisten Infektionen gibt es in Oberösterreich und in Wien:

  • Burgenland: 14 Erkrankungen
  • Kärnten: 16 Erkrankungen
  • Niederösterreich: 99 Erkrankungen
  • Oberösterreich: 414 Erkrankungen
  • Salzburg: 31 Erkrankungen
  • Steiermark: 59 Erkrankungen
  • Tirol: 26 Erkrankungen
  • Vorarlberg: 6 Erkrankungen
  • Wien: 347

Derzeit befinden sich 78 Menschen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon zehn auf Intensivstationen. Gegenüber Sonntag sind 85 Infektionen hinzugekommen, die weitaus meisten erneut in Oberösterreich mit 57. Wien folgte an zweiter Stelle mit 21. Fünf gab es in Niederösterreich, je einen in Salzburg und der Steiermark. In den anderen Bundesländern wurden keine weiteren Fälle registriert.

Außerdem wurden Sonntag Covid-19-Fälle in drei oberösterreichischen Schlachthöfen bekannt. Zehn Mitarbeiter sind infiziert, dazu kommen 13 positiv getestete Personen aus ihrem Umfeld. Gesundheits-Landesrätin Haberlander sagte im Ö1-Frühstücksjournal, dass sie "die Infektionsketten gut nachvollziehen" können und "alle betroffenen Betriebe durchgetestet" würden. 

Im Vergleich von Samstag auf Sonntag bedeutet diese Entwicklung einen Anstieg von rund zwölf Prozent. Zuletzt hat es in Österreich am 19. Mai eine ähnliche Zahl an Infizierten gegeben - 1.011 waren es damals, am 20. Mai war die Zahl der Erkrankten bereits auf 838 zurückgegangen. Wird der derzeitige Trend fortgesetzt - plus 115 Neuinfektionen am Samstag und Sonntag sowie 109 am Freitag - dürfte am Montag wieder die 1.000er-Marke überschritten werden.

Maskenpflicht in Amtsgebäuden

In sämtlichen Amtsgebäuden des Landes Oberösterreich muss ab kommenden Dienstag, 7. Juli, wieder ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Das teilte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Sonntag in einer Presseaussendung mit. Weiters rief er die Städte und Gemeinden dazu auf, dem Beispiel zu folgen und in ihren Wirkungsbereichen die Maskenpflicht vorübergehend wieder einzuführen.

Auch Wien schließt Verschärfungen nicht aus

Auch in Wien könnten die Vorsichtsmaßnahmen in Sachen Coronavirus wieder verschärft werden, wenn die Situation es erfordert - ähnlich wie in Oberösterreich, wo etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Amtsgebäuden wieder vorgeschrieben ist. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Montag in einer Pressekonferenz erläutert. Vorerst sind jedoch keine entsprechenden Schritte geplant.

"Das Coronavirus wird uns noch länger begleiten", betonte Ludwig. Er habe immer dafür plädiert, dass man auch regional reagieren könne, wenn dies nötig sei. "Das Wichtige ist, dass wir immer sehr schnell wissen, was die Auslöser sind, welche Bezugspersonen es gegeben hat und dass wir die Cluster schnell eingrenzen und Maßnahmen setzen. Das funktioniert derzeit sehr gut." Darum sehe er aktuell keinen unmittelbaren Anlass, in Wien vergleichbare Maßnahmen durchzuführen wie in Oberösterreich. "Aber es ist nicht auszuschließen", fügte er hinzu - etwa dann, wenn es zu einer deutlichen Häufung der Fälle komme.

In den vergangenen Tagen waren in Wien wieder mehr Neuinfektionen registriert worden als zuletzt, also sich der Schnitt auf rund 20 neue Fälle eingependelt hatte. Am Samstag wurden etwa 53 Infektionen gemeldet. Aktuell sind 4.100 positive Tests bestätigt. Von Sonntag auf Montag wurden 21 neue Infektionen entdeckt. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt in der Bundeshauptstadt 198. Insgesamt 3.555 Personen sind wieder genesen.

Clustern in Freikirchen und Schlachthöfen

Die meisten Fälle gab es nach Clustern in Freikirchen und nun in Schlachthöfen am Sonntag mit 359 Personen aktiv Erkrankten in Oberösterreich. Einen deutlichen Zuwachs von 43 Fällen verzeichnete Wien, in der Bundeshauptstadt gelten derzeit 348 Menschen als SARS-CoV-2-positiv. Laut Innenministerium wurden bisher in Österreich 18.280 Personen positiv getestet. 706 Personen sind bisher an Covid-19 gestorben, 16.615 gelten als genesen. Am Sonntag befanden sich 72 Menschen im Krankenhaus, zehn auf der Intensivstation.

Prüfung der Betriebe

Seit Wochen sorgen Coronavirus-Ausbrüche in deutschen Schlachthöfen für Aufsehen. Besonders folgenschwer war der Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen, der zur Wiedereinführung eines regionalen Lockdowns inklusive Schulschließungen führte. Nunmehr gab es auch in Schlachthöfen in Österreich erste Fälle. Laufendes Kontaktpersonenmanagement und positive Testungen bei Betroffenen hätten demnach zur Prüfung der Betriebe geführt, berichtete der Krisenstab des Landes.

Betriebsschließungen waren keine angedacht, auch stellte der Krisenstab neue Cluster in Abrede. Am stärksten betroffen war ein Betrieb im Bezirk Wels-Land, wo fünf Mitarbeiter positiv getestet wurden. Ein weiterer positiver Fall tauchte im persönlichen Umfeld bei einem der betroffenen Arbeiter auf. Im Bezirk Ried im Innkreis wurden in einem Betrieb drei Angestellte positiv getestet und behördlich abgesondert. In ihrem Umfeld gibt es zudem elf weitere Erkrankte. Im Bezirk Braunau fielen in einem Schlachthof zwei Tests positiv aus, außerdem fiel der Abstrich einer Person im persönlichen Umfeld ebenso positiv aus. In allen Betrieben würden weitere Testungen noch laufen, berichtete der Krisenstab.

Gefahr für Konsumenten?

Dass von Gütern aus coronainfizierten Betrieben eine Gefahr für Konsumenten ausgehe, betrachtete man seitens der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) als sehr unwahrscheinlich. Um Beruhigung bemüht waren Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) in einer gemeinsamen Aussendung. "Die österreichischen fleischverarbeitenden Betriebe sind mit jenen in Deutschland nicht zu vergleichen", meinte Köstinger. In Österreich habe ein durchschnittlicher Schlachthof 400 Mitarbeiter, im Nachbarland seien dies 8.000, konstatierte Köstinger. Die kleineren Strukturen seien ein Vorteil im Containment. Anschober betonte, dass Schlachthöfe ein wichtiger Teil der am Donnerstag präsentierten Screening-Testungen seien. Das Ziel sei, "vorsorglich in potenziellen Risikobereichen unter den Teppich zu schauen und somit ein Frühwarnsystem zu installieren".

Auch in der ORF-Sendung "Hohes Haus" zeigte sich Anschober am Sonntag "sehr optimistisch", dass in Österreich eine zweite Welle vermieden werden kann. Dafür müsse man aber beim Containment schneller werden, entschieden handeln, wenn in einzelnen Regionen vermehrt Fälle auftreten und das Risikobewusstsein, das bei einem Teil der Bevölkerung stark abgenommen habe, müsse wieder größer werden. Bereits am Samstag hatte Anschober die Einführung einer Corona-Ampel angekündigt. Diese soll der Bevölkerung auf den ersten Blick - ähnlich der Lawinenwarnungen - vermitteln, wie hoch das Corona-Risiko auf Bundesebene und in den einzelnen Bundesländern jeweils aktuell ist. Eingeführt werden soll die Ampel bis September - speziell als Vorbereitung für die große Herausforderung im Herbst.

Am Wochenende begannen im Osten Österreichs die Sommerferien und damit die Urlaubssaison. Dass man nach einem Kroatien-Urlaub im Sommer jedenfalls wieder ohne Quarantäne nach Österreich zurückkehren kann, wollte der Gesundheitsminister nicht zusichern: "Eine Garantie können wir nicht zu 100 Prozent abgeben", meinte er mehr allgemein gesprochen. Derzeit sei die Situation in Kroatien unter Kontrolle. Wenn es dabei bleibe, werde es keinen Grund geben, eine Quarantäne für Rückkehrer verhängen zu müssen.

Verstärkte Kontrollen der Polizei

In Österreich will die Polizei wieder vermehrt auf die Einhaltung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen hinweisen und kontrollieren. Es gehe darum, die Menschen wieder verstärkt zu sensibilisieren, in der Öffentlichkeit das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Abstandsregeln einzuhalten, hieß es in einer Aussendung am Sonntag. Das Innenministerium kündigte auch an, die Gesundheitsbehörden nach Anforderung bei Einreise- sowie Schwerpunktkontrollen von Linien-und Reisebussen aus dem Westbalkan zu unterstützt.

Bisher wurden österreichweit 50.547 Quarantänemaßnahmen von Polizisten überwacht, der Großteil in Tirol. Dort waren es 31.655 derartige Einsätze, 10.040 in der Steiermark, 4.929 in Kärnten und 3.030 in Niederösterreich. Es folgt das Burgenland mit 577, Oberösterreich mit 297 sowie Salzburg mit acht, Vorarlberg mit sieben und Wien mit vier Überwachungen, informierte das Innenministerium.

Kommentare (99+)

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rehlein
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Was einem auch zu denken geben sollte

ist, dass Deutschland mit 83 Millionen Menschen noch 5300 aktive Fälle hat - wir in Österreich, mit 10x weniger Einwohnern, habe über 1000, Tendenz steigend.

Wir haben also in Relation doppelt soviele Infizierte wie Deutschland.

Und das obwohl die Deutschen mit dem Fleischskandal so extrem viele Infizierte auf einen Schlag hatten, haben die so gute Zahlen für so viele Einwohner.

Irgendwas läuft bei uns dzt. ganz schief...

Hier gibt es immer wieder poster, die mir vorwerfen, dass ich Horrorszenarien prognostiziere, so wie es die Regierung gemacht hat, und die dann nie eingetreten sind - vergessen aber dabei, dass das nur nicht eingetreten ist, weil der lockdown ausgerufen wurde.

Wären im März die Zahlen ohne shutdown so weitergestiegen, wären wir innerhalb eines Monats auch mit unserem Gesundheitssystems kollabiert.

Wir hatten innerhalb 1 Monats nach Beginn der Pandemie mehr als 1000 Hospitalisierte - wenn das ungebremst weitergelaufen wäre, wären wir genauso gescheitert wie andere europäische Länder, von denen wir behaupten dass nur deren schlechtes Gesundheitssystem schuld wäre - nein, wir hatten nur das Glück des sehr schnellen lockdowns.

Und Israel war mit noch niedrigeren Zahlen unser Vorbild und dort eskaliert die Infektionslage grade mit über 1000 Neuinfektionen am Tag - Einwohner 8,3 Millionen, also fast gleich wie Österreich.
Dort begann auch erst Wochen nach den Lockerungen diese 2. Infektionsattacke.

Meine Gedanken.

samro
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vergleich

rehlein
ja der vergleich stimmt nachdenklich.
wir waren so gut unterwegs. und dann die aktionen die nun alles wieder in eine dumme lage gebracht haben.
aber ich bin der meinung man muss den vorsichtigen mut machen. und auch ihr schweigen zu brechen wird wichtig sein.
wir sind erst im sommer. eigentlich der besten zeit. ;(

das problem der regierung sehe ich darin dass wir sehr gut durch die krise kamen und gerade das viel dummes gerede mit ''war eh nichts'' von den ignoranten gebracht hat, weil sie nicht kapieren dass nur nichts war weil wir so schnell handelten.
so hart das klingt, denke ich doch, dass , man diesmal abwarten wird um nicht einem weiteren dummen anschlag der goofies ausgesetzt zu sein.

aber morgen kommt hoffentlich die maskenpflicht in oberoesterreich, das ist ein guter schritt. und jetzt kann man den querrufern auch entgegenhalten wie es sich ohne entwickelte und dass massnahmen eben ihren sinn zeigten und wie es sich ganz ohne entwickelt.
das alles sind wichtige schritte fuer die zukunft.
das volk war vor einem monat teils viel zu aufgestachelt.
dann hoffe ich dass es weitere massnahmen gibt und man die bevoelkerung auch viel mehr wieder in richtung verantwortug bekommt.
alles ist so schwer. ein grosser teil ds erfolgs nun vom richtigen zeitpunkt abhaengig. traurigerweise muss man sagen.
aber die leute verstehen nur wenn sie sehen und auch nur mit strafen.
gut dass man in oberoesterreich beginnt.

und nicht einschuechtern lassen.

KarlZoech
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@ rehlein & @ samro & @ gb355: Ich stimme Ihnen allen zu!

Darüber hinaus: Es ist immer klug, die sicherere, vorsichtigere Vorgangsweise zu wählen.
Ich lasse mich jedenfalls gerne anstänkern wegen Maske tragen, das geht mir ohne Regung an meinem breiten Rücken vorbei.

samro
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ruecken

ja den breiten ruecken braucht man jetzt.
aber habe gestern beim einkaufen zwei gute beispiele erlebt. die menschen muessen staerker werden und sich durchsetzen und nicht sich verstecken sondern breiter ruecken und passt.
so wie wirs machen.
klug ist vorsicht. dumme koennen unbekuemmert sein.

gb355
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na ja

wann wird jemand einmal diesen Freikirchen und radikal religiösen Gruppen auf Hände, Nase Mund schauen.
Die praktizieren ja nach eigenen Regeln.
Alle seriös traditionellen Gemeinschaften wie
Evanglisch-Katholisch-orthodoxe jüdisch -muslime etc. hielten bzw.halten sich nachweislich an Corona Regeln
Schauts euch Video Clips div. Gruppierungen an,bei denen das Seelenheil nur durch Praktizierung verschiedener Körperhaltungen OHNE jeden Abstand zu erreichen ist!
Besonders seit der Wiederöffnung der Grenzen werden persönliche Kontakte aus ihren Herkunftsländern nachgeholt, OHNE Tests und Regeln, wohlgemerkt!

limbo17
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Wundert das wirklich jemanden?

So egoistisch und Hirnlos wie sich die meisten benehmen kann es doch gar nicht anders sein!

UHBP
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@lim...

Die Regierung hat alles im Griff. Maßnahmen gibt es erst wieder wenn unsere Intensivbettenauslastung wieder ordentlich zulegt. Bis dorthin schaut die Regierung zu und freut sich wenn Veranstaltungen gut besucht und die Wirtschaft Umsätze macht. Alles eine Frage der Prioritäten.
Die Regierung macht alles richtig und setzt die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit.
Allso keine Panik! Koste es was es wolle.

samro
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aufruf

uhbp
sie sind doch voll sorge wie es weitergehn soll?
dann gleich aufruf an die buerger endlich vernuenftig zu sein.
kommen sie probiern sies. vielleicht gehts ja doch.
:)))))))))))

Peterkarl Moscher
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limbo17

Geb ich Dir recht, Hirnlos ohne nachzudenken wir werden
die Rechnung Ende August präsentiert bekommen. Dann
brauchen wir auch keine Mwst Senkung mehr einen 2.
Supergau übersteht die Wirtschaft nicht !!!

samro
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bitte gerne

''In Österreich will die Polizei wieder vermehrt auf die Einhaltung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen hinweisen und kontrollieren. Es gehe darum, die Menschen wieder verstärkt zu sensibilisieren, in der Öffentlichkeit das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Abstandsregeln einzuhalten, hieß es in einer Aussendung am Sonntag. ''

bitte sehr gerne und strafen erhoehen!

ernesto0815
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Ja Aber !

erst die illegalen Strafen zurückzahlen
Dann ein richtiges Gesetz verabschieden das die Strafen legalisiert - vielleicht einen beiziehen der sich auch auskennt
also einen nicht ÖVPler da diese bis jetzt nur Chaos ins Land gebracht haben - aber das haben diese Politiker wahrscheinlich sowieso schon vergessen

samro
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oevp

das miniserium welcher partei hat hier die verordnungen erlassen?
ich ergiesse mich icht drueber weil ich den miniser eigentlich sehr schaetze.

UHBP
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@sam..

Wurde Kurz wegen KleWaTa schon bestraft oder ist es da nicht so genau?

rehlein
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@ UHBP

Ich muß Ihnen recht geben, da war Kurz und Konsorten kein Vorbild - ich bin in keiner politischen Richtung orientiert, aber ich glaube, dass dort etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

Man sieht im Berichtfilm wirklich, dass die Menschen auf ihn zugeströmt sind, und die Journalisten haben sich genausowenig an die Maßnahmen gehalten.

Keine Frage - es sollte gleiches Recht für alle gelten, in diesem Fall hat da mM nach aber die security versagt, und Kurz hätte nicht aussteigen dürfen, als er gesehen hatte, dass das aus dem Ruder läuft, das muß er sich vorwerfen lassen.

Aber sollten wir nicht an uns selbst denken, und Verantwortung für uns selbst und auch für die schwächeren Gruppen, also Risikogruppen und Ältere, übernehmen?

Auch wenn die Regierung kein Vorbild ist, so sind wir uns das doch selbst schuldig, dass wir vorsichtiger werden, als es jetzt der Fall ist.

Wir sind ja keine kleinen Kindern mehr, die sagen müssen, nur weil es Maxl nicht macht, mach ich es auch nicht.

Und wenn es mit Eigenverantwortung nicht funktinioniert, dann muß eben drakonisch sanktioniert werden - das sollte natürlich ohne Ausnahmen geschehen, da bin ich ganz bei Ihnen.

samro
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strafe

und welchen verstoss gibts zu ahnden?

UHBP
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@sam..

Hat dich die türkise Vergesslichkeit heimgesucht?
Kanzler, LH und Staatssekretär haben nachweislich (Foto) den Mindestabstand von einem Meter (für dich Babyelefant) nicht eingehalten.
Ach ja, dafür gibt es ja gar keine Strafe ;-)), weil die Regierung unfähig ist, selbst einfachste Verordnung, so zu formulieren, dass sie vor Gericht standhalten.

samro
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verstoss

da sie das ja beweisen koennen. und zwar wie es gefordert ist, ich meine schon mit echten beweisen, und ihnen das soch ein anliegen ist, warum zhaben sie es bis jetzt nicht angezeigt, sondern quaelen uns damit?
und wenns eh nichts war dannwirds doch zeit dass sie auch mal damit aufhoeren.
aber scheits ihre vergesslichkeit ist sehr gross.
ich kenne da noch andere. nur ist mein diskussionsband haltbissl breiter.

UHBP
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@sam...

1) es gibt echte Beweise und zwar von vielen Menschen und Bilder von Medien. Würde dir das reichen?
2) Du willst ja jeden bestrafen der sich nicht an die Regeln hält. Jetzt gibt es da echte Beweise und jetzt ziehst du den Sch... ein.
3) Dein diskussionband dürfte genau die BastiPost oder auch Babyelefantenpost umfassen.
4) Ganz vergessen hast du, dass die PRW voll auf deiner Linie ist und die Maskenpflicht in gewissen Bereichen wieder haben will. Hättest du wahrscheinlich eh geschrieben, wenn es in der BastiPost gestanden wäre, oder? ;-)))

samro
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beweise

uhbp
sie wollen nicht mal verstehen wenns schon ein pointierter text ist. ich weiss.
wer ist nun wem zu nahe gekommen?
die leute sich oder dem anler oder der lh dem kanzler oder oder???
so ein blabla ist wirklich untauglich.

ja ich bin dafuer dass alle in der jetzigen situation bestraft werden die die regeln brechen, denn die situation ist ernst.

ja hat die prw rechtzeitig gehoert dass es in ooe eingefuehrt wird scheints.
immer gross im fordern was die regierung schon am programm hat.
und ja kein umschwenk.hahahaha

und jetzt arbeitens endlich an ihrem aufruf dass sich die leute vernuenftig verhalten sollen. das sollte ihr ziel sein als sozialistischer anhaenger!

Stubaital
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Ignoranten

Ein Lied hat den Text: es gibt so viele Trotteln auf dieser Welt, und einige befinden sich unter diesen Foren.
So lange wird herumgespielt, bis der zweite Lockdown kommt. Dann werden alle blöd schauen und wieder über die Regierung schimpfen . ( die Ignoranten)

knossos
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Die Vernunft bleibt liegen, der Spaß anfängt

Samstags und Sonntags, 4.+5.7. haben die Jungs und "deren" Mädels von der Deutschnationalschaft Gothia ein rauschendes Fest mit hunderten Teilnehmern auf engstem Raum in ihrem Gothenhaus und dem dazugehörenden Garten in der Leonhardstraße in Graz zelebriert. Saufen, grölen, spucken, schreien bis zum Abwinken. Als ob es nichts anderes gäbe, dem Dummvolk rundherum zu zeigen, wo die echten Herrenmenschen wohnen, die sich um nichts anderes scheren müssen, als ihre eigene Gesinnung . Wer in der Gegend wohnt, durfte dem Hohn der sturzvollen "Gesangsdarbieter" andächtig lauschen und in eine Klangkulisse wie aus den Zeiten des glorreichen Anschlusses eintauchen, dem diese Karikaturen offensichtlich noch immer nachhängen.

KarlZoech
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Unfassbar! Danken Ihnen für diese aufschlussreiche Information.

Wobei: Von diesen Burschenschaftern erwarte ich ohnehin nichts Vernünftiges.

samro
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sobald sows stattfindet

einfach hier im forum posten.
noch haben wir regeln.
die damen und herren sollen dann blechen.

knossos
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sry ich hab das "wo" im titel vergessen ;-)

sry ich hab das "wo" im titel vergessen ;-)

samro
13
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so

war heute im baumarkt um reinraus zwei sachen zu holen. mit maske, klar jetzt erst recht.
es sind die leute schon mit maske unterwegs.

eine aeltere frau in der naehe sucht etwas im regal. kommen zwei lustige die meinen heute ist wieder maskerung. noch dazu mir viel zu nahe.

das hat dann in einem statement meinerseits geendet. und zwar auch dass andere nicht mehr abgepoebelt werden dafuer dass sie die anderen schuetzen.
als ich noch nicht fertig bin kommt ein mann, juenger mit maske, um die ecke und sagt: ''ihr ignoranten wisst gar nicht was das heisst in einem spital zu arbeiten und jeden tag unsicher zu sein was man in seine famiie heimtragen koennte. und wollt euch noch wichtig machen.''

yes das war schon mal gut. auch andere haben das gehoert weil ich ja auch laut gesprochen habe, da sie sich zu eng herstellten noch dazu!

und so muessen wir es machen. so werden andere mutig werden, auch wieder ihre masken zu tragen und sich auch wehren gegen die igos.

samro
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weiter

dann kommt noch ein drogeriemarkt.
ich wieder mit maske und im geschaeft auch eine mutter mit 2 kleinkindern. klarerweise ohne maske.

wie es schon vor corona ueblich war, die kinder muessen im geschaeft spielen und rumrennen , alles angreifen und bruellen.
dann ist die mutter bei der kassa. ich mit abstand dahinter.
die kinder treffen nun bruellend ein,natuerlich wieder mit dem getappe auf saemtliche waren. sagt eins der kinder zu mir:''maske muss man nicht mehr tragen.'' und steht sehr eng zu mir. ich geh zurueck um abstand zu bekommen zuerst und weiss:

das war mein einstieg da kann man sicher sein. :)

ich sage: das denkt vielleicht deine mama. aber es ist so: mit meiner maske schuetze ich dich und andere. und du aber keinen leider. und wenn du im geschaeft bist, dann lauf nicht hin und her und greif auch nicht die sachen an.
und bitte bleib bei deiner mama und halte abstand zu den anderen menschen!
das soll man zur zeit tun!

die frau mutter wird quallenrot und zieht den kopf ein. als gestresste mutter muss man sich dann das geburtstagsgschenkerl auch noch einpacken lassen von einer aelteren verkaeuferin, und lasst nach dieser rufen.

als sie weiter entfernt ist sagt die kassierein nur ein leises: danke. wir duerfen sowas ja nicht sagen, weil dann heisst es gleich wir sind unfreundlich zu den kunden.

und gerne mach ich das. es muss viel mehr auftreten geben gegen ignoranz anderer zur zeit. wir werden uns nicht weiter gefaehrden lassen!

 
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