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Schweigemarsch in WienKünstler rufen zur Demo auf

Am 1. Juli 1998 marschierten hunderte Künstler den Ring entlang, großteils als Patienten verkleidet. Der „Umzug der Maroden“ sollte auf die prekäre Lage vieler Künstler hinweisen. 22 Jahre später hat sich wieder eine Gruppe um den damaligen Organisator Gerhard Ruiss gefunden und hat ähnliche Anliegen.

Der "Umzug der Maroden" im Juli 1998 © Niki Witoszynskyj
 

"Ohne uns wird’s still" geistert schon seit Wochen als Parole durch die Kulturszene. Am Mittwoch folgt mit dem "Schweigemarsch" in Wien ihre nächste Episode. Die Pandemie halte ein Brennglas auf die Gesellschaft, so die Organisatoren, die Kulturbranche habe schon davor gebrannt: "Jetzt wird sie abgefackelt", sagt Kulturarbeiter Willi Hejda. Filmemacher Erwin Leder ergänzt: "Persönliche Existenzen, die schon immer bedroht waren, werden massivst bedroht." Viele Soforthilfen seien nicht eingetroffen, der Schweigemarsch sei Notwehr.

Kommentare (1)

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limbo17
0
2
Lesenswert?

Und jetzt marschieren

die links Linken Staatskünstler auch noch los!
Die sollen lieber einmal was produktives machen!
Ach so das kennen die ja nicht!
Darum müssen die ja auf die Straße um mehr Geld vom Steuerzahler zu bekommen!