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Ungewöhnlich Versorgung mit heimischen Lebensmitteln soll in die Verfassung

Niederösterreichs Bauernbundpräsident Pernkopf will die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln als Staatsziel in der Verfassung verankern.

Pernkopf (rechts) und Bauernbunddirektor Paul Nemecek
Pernkopf (rechts) und Bauernbunddirektor Paul Nemecek © NÖ Bauernbund
 

Ungewöhnlicher Vorstoß des niederösterreichischen Bauernbunds: Dessen Chef Stephan Pernkopf, der in Personalunion auch das Amt des  stellvertretenden Landeshauptmanns bekleidet, will die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmittel als Staatsziel in der  österreichischen Verfassung verankern. Während der Corona-Krise sei "sichtbar geworden, wie wichtig die Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln für Österreich" sei. Zentrale Grundaufgabe des Staates sei die Versorgung seiner Bürgerinnen und Bürger. "Unsere Verfassung garantiert viele wertvolle Rechte – auch die Versorgungssicherheit mit hochqualitativen, heimischen Lebensmitteln muss zum Staatsziel im Verfassungsrang erhoben werden.“

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berndhoedl
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BlaBlaBla...

Um den aktuellen Skandal rund um Tönnies in DE auch ins Spiel zu bringen.
Was nutzt dieses politische blablabla über kauft in Österreich und das österr. Produkte, wenn z.B. man von Handl Tyrol einen Tiroler Speck kauft und laut ORF Tirol kauft MPreis so wie auch Handl Tyrol von Tönnies ihr Frischfleisch beziehen.

Also ich werde nie mehr ein Handl Tyrol Produkt kaufen, weil das ist echt das Letzte!

Und falls wer fragt warum - Tönnies beutet Mitarbeiter aus, karrt Tiere 100e km quer durch DE und aktuell wegen Corona popt das ganze nun auf.

Mezgolits
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Der niederösterreichische Bauernbundpräsident will die

Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln
als Staatsziel in der Verfassung verankern. - Vielen Dank - ich
meine: Möchte der Bauernbundpräsident - vielleicht auch
niederösterreichische Bananen produzieren? Erfinder M.

fliegenpilz123
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die Konsumenten

könnten auch sehr viel dazu beitragen dass minderwertiges Billigfleisch weniger angeboten wird indem sie zu inländischem,herkunftsgekennzeichnetem Fleisch greufen.Gibt es in Supermärkten schon ein gutes grosses Angebot. Man sollte auch gezielt danach fragen ob es im Sortiment ist.Die Raucher sind bereit € 5 oder noch mehr für ein Packerl Zigaretten auszugeben,da wird nicht geschimpft über den Preis,bei Qualitätslebensmitteln wird aber geschaut ob es nicht was billigeres gibt.Ist schon eine traurige Entwicklung und vor allem wird das Tierleid nicht gemindert weil einerseits importiert wird und andererseits viele unserer Tiere weiss Gott wohin gekarrt werden.Das ist eigentlich pervers und unverständlich!

fliegenpilz123
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Warum

österreichisches Fleisch womöglich noch mit Tierwohlgütesiegel kaufen wo doch billigeres ausländisches zuhauf zu kriegen ist.Vielleicht von Toennies noch dazu,Geiz ist geil,da spart man doch glatt viel Geld für andere Güter....Schade,wir hätten sooo gute Qualitätsprodukte die kosten vielleicht ein wenig mehr sollte es uns aber wert sein.

stierwascher
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einfach absurd!

Auch Einfalt scheint ansteckend zu sein... Wer exportiert, muss Importe zulassen. Das gilt ganz natürlich auch für die Landwirtschaft.

Planck
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Krautschädelstandort Österreich.

Grenzgeniale Idee *gg

schteirischprovessa
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Der Vorsatz ist ja positiv!

Nur die Entscheidung, ob österreichische Lebensmittel oder importierte gekauft werden, trifft immer noch der Konsument im Supermarkt.
Für die Kaufentscheidung spielen eine Vielzahl von Gründen eine Rolle, die man kaum gesetzlich regeln kann.
Riesenkonzerne wie Nestlé, Barilla etc.
haben aufgrund der großen Mengen bedeute niedrigere Produktionskosten als ein mittelständischer österreichischer Hersteller und damit auch die Möglichkeit, ein Vielfaches in Werbung und Marketing zu investieren, was wiederum die Kaufentscheidung beeinflusst.
Meiner Meinung nach eine nette populistische Idee, aber fern der Realität und Umsetzbarkeit.