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CoronavirusKatholische Kirche hebt 10-Quadratmeter-Regel auf

Ab Freitag gilt die 10-Quadratmeter-Regel pro Gottesdienstteilnehmer in geschlossenen Räumen nicht mehr, heißt es.

CORONAVIRUS - FREIBURG IM BREISGAU
© (c) APA/DPA/PHILIPP VON DITFURTH
 

Die römisch-katholische Bischofskonferenz hat die Regeln für Gottesdienste wegen der Coronapandemie gelockert. Ab Freitag gilt die 10-Quadratmeter-Regel pro Gottesdienstteilnehmer in geschlossenen Räumen nicht mehr, vermeldete "Kathpress" am Donnerstag. Ab dann sind auch mehr Teilnehmer bei Taufen, Trauungen und Begräbnissen erlaubt.

Die neue Rahmenordnung der Bischofskonferenz ersetzt die bisherigen Richtlinien für Gottesdienste. Dem vorausgegangen war die am Mittwoch veröffentlichte Verordnung des Gesundheitsministeriums, die weitere Lockerungen für öffentliche Gottesdienste und das religiöse Leben mit sich bringt. Die Änderungen betreffen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes und die Teilnehmerzahlen bei Hochzeiten und Begräbnissen, die deutlich erhöht werden.

Regeln für die Kommunion 

Die Vorgaben der Bischöfe geschehen "im Wissen um die gebotene Verantwortung, die wir weiterhin füreinander haben", wird in der Rahmenordnung grundsätzlich festgehalten. Weitere Anpassungen sollen gemäß dem Verlauf der Pandemie erfolgen. "Gläubige, die aus gesundheitlichen Gründen Bedenken haben oder verunsichert sind, bleiben bis auf weiteres von der Sonntagspflicht entbunden", heißt es.

Vorgeschrieben ist in der Rahmenordnung weiterhin ein Mindestabstand von einem Meter zu Personen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt. Der Mindestabstand darf nur für kurz andauernde liturgische Handlungen unterschritten werden. Für das Betreten und Verlassen von Kirchenräumen sowie für das Bewegen innerhalb der Kirchenräume ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind ausgenommen.

Detaillierte und geänderte Regeln gibt es für den Empfang der Kommunion: So müssen die Hostien während der Messe bis zur Kommunionspendung zugedeckt sein. Nach dem "Herr, ich bin nicht würdig" kann der Zelebrant nun laut die Worte sprechen: "Der Leib Christi". Die Gläubigen antworten gemeinsam mit "Amen". Diese Worte entfallen jedenfalls weiterhin beim unmittelbaren Akt der Kommunionspendung.

Eine deutliche Lockerung gibt es bei kirchlichen Trauungen. Die Teilnehmerzahl ist nun nicht mehr auf den "engsten Familienkreis" beschränkt. Es dürfen bis maximal 100 Personen teilnehmen. Auch für Begräbnisse am Friedhof gilt nun die maximale Teilnehmerzahl von 100 Personen. Keine zahlenmäßigen Beschränkungen gibt es mehr für Taufen.

Kommentare (10)

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GustavSchatzmayr
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Leilei!

Fasching in Reinkultur.

Freeskier
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Vielleicht

hilft ja beten???????

GordonKelz
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Es gibt neben der kath. Kirche....

..noch 15 andere anerkannte Glaubensge -
meinschaften in Österreich...wird da jetzt jeder gegen das Virus seine eigenen " Regeln"
aufstellen? Die Kirche hat sich herauszuhalten!
Gordon Kelz

gb355
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na ja

eine evangelische Kirche in der Steiermark
praktizierte dies bereits.... beim großen Sitzabstand konnten die Maske fallen!
Keine Angst, alle 15 werden die gleichen Verhaltensweisen praktizieren.

berndhoedl
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???

bin ich im falschen Film - die Kirche hebt was bitte auf?

Na - dann heb ich für mich die MN Maskenpflicht auf, welche ohnehin sehr fragwürdig ist.

Beispiel gefällig?
Ich geh Semmeln in der Bäckerei kaufen -
selbe Bäckerei hat Cafe angeschlossen -
ich trag bei Betreten der Bäckerei eine Maske -
vor der Bäckerei gibts einen Gastgarten -
ein Gastgarten Gast betritt mit mir zur selben Zeit durch die selbe Tür die Bäckerei -
ich bestelle Semmeln (mit Maske)
der Gastgarten Gast bestellt beim selben MA noch einen Kaffee für Tisch 5 (aber ohne Maske - weil er musste nur beim erstmaligen Betreten eine Maske tragen)

Na - wo liegt der Fehler.....?

Freeskier
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Ich denke

bei diesen Maßnahmen kennt sich nicht einmal mehr die Regierung aus. Darum werden sie auch gelockert und die Verantwortung an die Bundesländer und Behörden delegiert.

Kaufmann
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Schlecht recherchiert.

Die Klz hat hier sehr schlecht recherchiert. Die Regeln für Gottesdienste von anerkannten Kirchen werden mit dem Kultusamt ausgehandelt, nicht mit dem Gesundheitsministerium und sind freiwillige Beschränkungen an die sich dann auch alle Kirchen halten sollen.

GordonKelz
6
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Was heißt freiwillige Beschränkungen...?

Hoffe doch sehr dass sich die Glaubensgemeinschaften an die österr.
Gesetze zu halten haben...?!
Ist ja ungeheuerlich dies als freiwillige Leistung hinzustellen.
Gordon Kelz

Pelikan22
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Ist doch klar!

Bei so wenigen Besuchern zahlt sich doch der "Klingelbeutel" gar nicht aus. Auch bei Begräbnissen sind nicht einmal die Kosten für zwei Gedenkmessen drinnen g'wesen!

gb355
1
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na ja..

zu tiefst primitiv!