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Neue Regeln am Berg Nächtigung in Hütten nur mit eigenem Schlafsack und Trennwänden

Schlafplätze müssen im Vorfeld reserviert werden. Trennwände in Schlaflagern sorgen in einigen Hütten für Abstand.

Wie der Alpenverein am Mittwoch mitteilte, müssen Übernachtungen im Vorfeld online oder telefonisch reserviert werden, ansonsten gibt es keinen Schlafplatz
Wie der Alpenverein am Mittwoch mitteilte, müssen Übernachtungen im Vorfeld online oder telefonisch reserviert werden, ansonsten gibt es keinen Schlafplatz © APA/BARBARA GINDL
 

Ab Freitag sind Übernachtungen in Schutzhütten wieder möglich. Der Österreichische Alpenverein verwies am Mittwoch darauf, dass Nächtigungen nur mit eigenem Schlafsack erlaubt. Außerdem müssen Schlafplätze im Vorfeld reserviert werden. Such der Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) hat Regeln für den Hüttensommer erarbeitet. Alpinisten müssen außerdem einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen und wurden dazu aufgerufen, Hütten nur in gesundem Zustand aufzusuchen. In den Schlaflagern wurden zum Teil Trennwände eingebaut, damit sich Wanderer im Schlaf nicht zu nahe kommen.

 

Wo keine räumlichen Trennungen möglich sind, müsse ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern eingehalten werden, teilte der Österreichische Alpenverein (ÖAV) am Mittwoch in einer Aussendung mit. Davon ausgenommen sind Personen, die im selben Haushalt leben.

Hüttenschlafsack nicht geeignet

Wie der Alpenverein am Mittwoch mitteilte, müssen Übernachtungen im Vorfeld online oder telefonisch reserviert werden, ansonsten gibt es keinen Schlafplatz. Außerdem ist das Mitbringen eines eigenen Schlafsacks (leichter Daunen- oder Sommer-Schlafsack) und Polsterbezuges Pflicht. Hüttenschlafsäcke sind für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen nicht geeignet und können somit zuhause bleiben, informierte der Alpenverein.

Beim Alpenverein zeigte man sich trotz der Einschränkungen zuversichtlich. "Es stehen heuer besondere Herausforderungen auf den Schutzhütten an - mit dem Einhalten der Grundregeln wird einer erfolgreichen Bergsaison aber nichts im Wege stehen", sagte Andreas Ermacora, Präsident des ÖAV. Man sei nun gut vorbereitet, meinte er.

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