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Infektion im ZillertalMitarbeiter in Tiroler Gasthaus negativ getestet

Neun Gäste meldeten sich mittlerweile bei Gesundheitshotline, sie müssen 14 Tage in Quarantäne bleiben.

Betreiber des Hubertushofs haben laut Behörde vorbildlich reagiert © Hubertushof
 

Nach Bekanntwerden der Coronavirus-Infektion eines Gastronomie-Mitarbeiters im Zillertal liegen nun für alle engen Kontaktpersonen aus dem Arbeitsumfeld des jungen Mannes negative Testergebnisse vor. Wie das Land Tirol in einer Aussendung mitteilte, meldeten sich bis Samstag neun frühere Gäste des betroffenen "Hubertushofs" in Hippach (Bezirk Schwaz) bei der Gesundheitshotline 1450.

Die Mitarbeiter des Gasthofes bzw. der Pension "Hubertushof", die negativ getestet wurden, müssen dennoch für 14 Tage ab dem Zeitpunkt des letzten Kontakts mit dem infizierten Mann in Quarantäne bleiben. Testergebnisse für drei enge Kontaktpersonen aus dem privaten Umfeld des Mannes in Innsbruck stehen noch aus. Sowohl der erkrankte junge Mann als auch die Wirtsleute des Hubertushofs hätten vorbildlich sofort nach Auftreten der ersten Symptome reagiert, lobte Bezirkshauptmann Michael Brandl.

Es sei nicht anzunehmen, dass der Erkrankte direkten Kontakt mit Kunden gehabt habe, hieß es in der Aussendung. Die Gesundheitsbehörde rief dennoch am Freitag alle Personen, die am 15. bzw. 16. Mai im Hubertushof waren, auf, genau auf ihren Gesundheitszustand zu achten und bei Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen oder plötzlichem Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns umgehend die Gesundheitshotline 1450 anzurufen. Neun Personen taten dies bis Samstagnachmittag.

Kommentare (2)

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RaraAvis
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Daran zeigt sich

dass Ansteckungen gar nicht so leicht passieren. Da muss schon inniger Kontakt sein. Vorbeigehen genügt nicht. Wir können uns die ganze Maskerade endlich sparen.

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UHBP
1
4
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Die Gesundheitsbehörde rief dennoch am Freitag alle Personen, die am 15. bzw. 16. Mai im Hubertushof waren, auf, genau auf ihren Gesundheitszustand zu achten

Und warum werden die nicht getestet? An den Testkapazitäten kann es wohl nicht liegen.
Tirol hat wohl nur wenig aus Ischgl gelernt.

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