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Illegales Tuning-Treffen800 Autos und 2000 Personen auf einem Parkplatz

125 Anzeigen nach Tuning-Treffen und illegalen Straßenrennen in Oberösterreich.

© Shutter81 - Fotolia
 

Mit mehreren Treffen aus der Tuningszene und illegale Straßenrennen hatte die Polizei in Oberösterreich in der Nacht auf Sonntag alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden 125 Anzeigen und 106 Organstrafmandate verhängt. In den sozialen Medien wurde zu der Zusammenkunft bei einem Einkaufszentrum in Asten aufgerufen. Gegen 22.00 Uhr versammelten sich dort rund 800 Autos und bis zu 2000 Personen.

Als 14 Polizeistreifen auf dem Parkplatz ankamen, ließen die Teilnehmer des Autotreffens ihre Motoren aufheulen, berichtete die Polizei Oberösterreich. Die Mindestabstände untereinander wurden vielfach nicht eingehalten. Als sie die Beamten bemerkten, wurden viele Besucher einsichtig und begannen wegzufahren. Aufgrund der Menge der Teilnehmer dauerte es bis 23.40 Uhr bis der Parkplatz geräumt wurden. Bei diesem Treffen wurden 22 Personen angezeigt, davon einer wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, hinzu kamen 31 Organmandate und eine Kennzeichenabnahme.

Treffen kurzerhand verlegt

Noch während sich die Versammlung auflöste, wurde in den sozialen Medien mitgeteilt, dass sich das Treffen Richtung Wels verlagere. Dort gingen gegen 23.15 mehrere Anrufe wegen Straßenrennen auf der Osttangente ein. An einer Tankstelle in der Eferdingerstraße deckten sich 25 Autofahrer mit Getränken ein. Kurze Zeit später kam es auf dem Parkplatz eines Welser Einkaufszentrums wieder zu einer Ansammlung von 100 Fahrzeugen. Als die Polizei eintraf, fuhren einige Lenker fluchtartig mit quietschenden Reifen und weit überhöhter Geschwindigkeit davon. Die restlichen wurden kontrolliert. Hier wurden erneut sechs Anzeigen und vier Organmandate verhängt.

Gegen Mitternacht verlagerte sich das Treffen mit etwa 50 Fahrzeugen auf den Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Linzer Salzburger Straße. Auch hier wurde von Personen, die es sich teilweise auf Campingsesseln gemütlich gemacht hatten, nicht genügend Sicherheitsabstand eingehalten. Die meisten zeigten sich jedoch einsichtig, als sie von den Polizisten angesprochen wurden. Auf einer nahe gelegenen Tankstelle parkten weitere 25 Fahrzeuge, rund 50 Personen standen gruppenweise beisammen. Während der Kontrollen wurden immer wieder Autorennen auf der Salzburger Straße abgehalten und Lärm durch Motoraufheulen und Fehlzündungen verursacht. In Linz wurden 91 Anzeigen, davon 17 wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, aufgenommen und 61 Organmandate verhängt. Eine Person wurde vorübergehend wegen aggressiven Verhaltens festgenommen.

Gegen 0.30 Uhr verlagerte sich das Treffen mit rund 250 Autos und 750 Personen dann auf Parkplätze bei der Traunerkreuzung. Auch hier wurden die Mindestabstände nicht eingehalten. Gummiabriebe auf der Fahrbahn und Lärmbeschwerden zeugten von weiteren Rennen. Sechs Anzeigen und neun Organmandate waren hier die Folge. Bis etwa 2 Uhr war der Bereich wieder leer.

Kommentare (6)

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HannesK
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Abschreckende Strafen einführen

Man kann es nicht glauben: Ausgerechnet in diesen hochbrisanten Coronazeiten liefern sich zahlreiche Irre und Fehlgesteuerte mit ihren aufgebrezelten Fahrzeugen dreimal hintereinander Treffen und halten unsere Polizei in Atem.
Weshalb gibt es nicht kräftige Strafen wie in anderen Ländern - vor allem zur Abschreckung dieser verantwortungslosen und unsympathischen Typen.Dazu die Betrunkenen am Steuer, welch eine enorme Gefahr für die Allgemeinheit, für die schuldlosen Verkehrsteilnehmer.

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Mein Graz
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Was sind das nur für Idioten?

Die Anwohner mit Lärm, Gestank und Dreck eindecken.
Die Polizei nach Strich und Faden verarxxxen.
De Gesetzgeber verhöhnen.

Die Drahtzieher sollten ordentlich zur Kasse gebeten werden - besser wäre noch Beschlagnahme des Fahrzeugs, das tät richtig weh tun.

Die haben wohl zu viel Benzin im Schädl.

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calcit
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Richtig, das Auto beschlagnahmen und sofort vor Ort...

...in einen Schrottpresse - das ist das einzige was denen wirklich wehtut!

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100Hallo
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Gleichbehandlung

Was würden Sie sagen wenn man Ihnen das Auto wegnimmt und verschrottet?

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Mein Graz
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@100Hallo

Also ich kann nicht für @calcit sprechen, nur für mich.

Ich würde sagen, dass ich schon etwas unvorstellbar Dämliches oder Gefährliches gemacht haben muss, wenn das die Konsequenz ist.

Da ich mich aber weder als unvorstellbar dämlich sehe und kein "Lebensgefährder" bin wird mir so etwas wahrscheinlich nicht passieren.

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elpuzo
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diesen Deppen gehört sofort der Führerschein abgenommen dann überlegen sich viele ob sie das wieder tun

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