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Laut StudieDigitaler Live-Unterricht nur Minderheitenprogramm

Das zeigt eine große Studie für Österreich, Deutschland und die Schweiz. Laut zwei Drittel der Schüler und über drei Viertel der Eltern haben Lehrer keine Live-Webinare zur Kommunikation genutzt.

© APA (AFP)
 

Die Sonderauswertung für Österreich zeigt, dass 47 Prozent der Lehrer mit ihren Schülern keinerlei digitalen Live-Unterricht vereinbart haben, jeweils rund ein Zehntel haben eine bzw. zwei Stunden ausgemacht. Für das "Schul-Barometer" des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie der Pädagogischen Hochschule Zug wurden rund 7.000 Personen (Schüler, Lehrer, Schulleiter, Eltern) befragt.

In der Studie orten die Befragten zwar viele Chancen durch den digitalen Unterricht, etwa durch Arbeiten im eigenen Lerntempo, ungestörtere Lernatmosphäre und mehr Möglichkeiten zum selbstverantwortlichen Lernen. Gleichzeitig geht die Mehrheit der Schüler nicht davon aus, dass sie beim Fernunterricht mehr lernen als in der Schule. Ein Drittel der Eltern macht sich sogar Sorgen, dass ihre Kinder in der Zeit des Homeschoolings zurückbleiben könnten. Fast die Hälfte der Schüler ist außerdem (eher) nicht der Meinung, dass nach der Wiederöffnung der Schulen mehr online und daheim gelernt werden sollte.

Der Befragung zufolge waren alle Seiten großteils um ein Gelingen des Fernunterrichts bemüht: 71 Prozent der Lehrer und Direktoren geben an, dass die Schüler daheim (eher) aktiv an ihren Aufgaben gearbeitet haben, nur bei vier Prozent trifft das (eher) nicht zu. Zwei Drittel der Lehrer und Direktoren haben außerdem angegeben, dass die Schule (eher) gut von den Eltern unterstützt wurde, nur laut elf Prozent trifft das (eher) nicht zu. Auch die Lehrer waren laut drei Viertel der Schüler recht engagiert. Nur zehn Prozent konnten ihre Lehrer nicht immer fragen, wenn sie nicht weiterkommen.

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