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Damoklesschwert CoronavirusBedrohung immer weniger stark wahrgenommen

Nur noch sechs Prozent der Österreicher gaben in der aktuellen Umfrage des market-Instituts eine sehr große gesundheitliche Bedrohung an. Anfang April waren es noch 23 Prozent.

© (c) AP (Emrah Gurel)
 

Die gesundheitliche wie wirtschaftliche Bedrohung durch das Coronavirus nehmen die Österreicher immer weniger stark wahr, ergab eine aktuelle market-Umfrage. Ein Viertel der Österreicher reduziert geplante Investitionen, 22 Prozent verschieben sie auf später oder verzichten ganz. Je rund ein weiteres Viertel investiert wie vorgehabt oder hatte keine größeren Anlagen im Sinn.

Generell verliert das Coronavirus immer mehr seinen Schrecken. Nur noch sechs Prozent der Österreicher gaben in der aktuellen, am 11. Mai durchgeführten Umfrage des market-Instituts eine sehr große gesundheitliche Bedrohung an. Anfang Mai waren es noch acht Prozent. Vor drei Wochen stuften noch zwölf, eine Woche früher 18 und Anfang April 23 Prozent der Menschen das Virus als "sehr bedrohlich" ein. Nur Anfang März fühlten sich mit fünf bzw. sechs Prozent ähnlich wenige Leute von dem Virus sehr bedroht.

"Ganz und gar nicht bedrohlich"

Ein Fünftel vergab für die gesundheitliche Bedrohung die Note Zwei, fast ein Drittel lag in der Mitte, 23 Prozent sahen die gesundheitlichen Auswirkungen der Coronakrise weniger und rund ein Fünftel "ganz und gar nicht bedrohlich".

Die wirtschaftlichen Konsequenzen nahmen aktuell zwölf Prozent als "sehr bedrohlich" wahr. Am anderen Pol standen 16 Prozent, die die Lage ganz und gar nicht beunruhigend fanden. Dazwischen lag knapp ein Drittel in der mittleren Stufe, ein Fünftel sah eine Bedrohung bzw. fast ein Viertel kaum. Befragt wurden 1.000 Österreicher, statistisch repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren, in Online-Interviews.

Ein Viertel gab an, in den kommenden zwei bis drei Monaten etwas weniger konsumieren zu wollen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei acht Prozent wird es sich um drastischere Einschränkungen handeln, ebenso viele wollen hingegen etwas mehr einkaufen. Eine kleine Gruppe von vier Prozent plant mit erheblich höheren Ausgaben. Der Großteil - 55 Prozent - gedenkt, gleich viel wie im Vorjahr zu konsumieren.

Kommentare (2)

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hbratschi
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"bedrohung immer weniger wahrgenommen"

na sowas aber auch. wird schön langsam begriffen, wie maßlos überzogen das ganze ist/war? dass man nicht bei jedem mutierten virus und den darauffolgenden "wellen" die welt anhalten kann? das virus ist nicht das problem sondern unser umgang damit. aber dessen dürfte sich eh der kanzler mitsamt seiner entourage auch schon bewusst sein. siehe kleinwalsertal. und das ist gut so, denn die bisherigen "maßnahmen" haben mehr geschadet als genutzt...

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tubaman58
0
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Respekt aber keine Hysterie!

Kann auch die Hysterie einiger Leute nicht verstehen - die sollen sich halt zuhause einsperren - Respekt und Vorsicht ist aber gegenüber dem Corona-Virus und auch anderen ansteckenden Krankheiten vernünftig.

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