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Corona Österreich und Welt"Nicht nur finanziell schwere Zeit": Kanada zahlt Pensionisten Zuschuss

Härtefallfonds - Für ersten Monat 160 Mio. Euro ausgezahlt +++ Twitter-Mitarbeiter dürfen "für immer" von Zuhause aus arbeiten +++ Putins Sprecher infiziert +++ Strände in Los Angeles öffnen +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker!

 

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  • Aktuell gibt es in Österreich 15.901 positive Testergebnisse (Stand: Dienstag, 18 Uhr, Quelle: Gesundheitsministerium). Hierzulande sind 623 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. 14.148 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 264 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 59 auf Intensivstationen.
  • Aktuell Erkrankte in den Bundesländern: 1.190
    (Stand: Dienstag, 10 Uhr, Gesundheitsministerium). 
  • Stand nach Bundesländern: Burgenland (36), Kärnten (10), Niederösterreich (174), Oberösterreich (39), Salzburg (33), Steiermark (222), Tirol (88), Vorarlberg (23), Wien (565).
  • Verschwörungstheorien - Wer steckt hinter den Corona-Demonstrationen?
  • Wirtshaus-Paket bringt Steuererleichterungen von 500 Millionen
  • Temperaturchecks an US-Flughäfen waren ineffektiv.
  • Infografiken: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe.

Der Montag zum Nachlesen

Dienstag, 12. Mai 2020

Kanadische Pensionisten erhalten Zuschuss

Die kanadische Regierung hat angekündigt, in der Corona-Krise allen rund sieben Millionen Pensionisten im Land einen Extra-Zuschuss zu zahlen. Jeder Pensionist solle bis zu 500 Kanadische Dollar (330,34 Euro) erhalten, erklärte am Dienstag Ministerpräsident Justin Trudeau. In Kanada wurde am Dienstag die Zahl von 5.000 Covid-19-Todesfällen überschritten, mehr als 80 Prozent davon in Altersheimen.

"Die vergangenen Wochen waren besonders schwierig für unsere älteren Mitbürger", erklärte Trudeau. "Sie müssen viel Zeit allein verbringen, getrennt von ihren Familien." Oft seien die Pensionisten gezwungen, sich Essen bei Lieferdiensten zu bestellen, um überhaupt Nahrung zu bekommen. "Das ist schlecht, sowohl für die Moral als auch für die Finanzen", sagte Trudeau.

Nach den Plänen der Regierung soll jeder Ruheständler eine Einmalzahlung von 300 Kanadischen Dollar erhalten. Besonders bedürftigen Senioren sollen 200 Dollar zusätzlich zustehen.

22.01 Uhr: EU-Parlament debattiert über EU-Gipfel und Corona-Wiederaufbaufonds

Die EU-Abgeordneten debattieren am Mittwoch (ab ca. 16.00 Uhr) mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel über die Pläne zur wirtschaftlichen Erholung der Europäischen Union nach der Coronakrise. Auch zu den Ergebnissen des letzten EU-Videogipfels der Staats- und Regierungschefs und dem mehrjährigen Finanzrahmen soll von der Leyen im Plenum sprechen.

Die Europäische Kommission hatte angekündigt, dass sie bald einen überarbeiteten Vorschlag für den Finanzrahmen von 2021 bis 2027 vorlegen will. Zeitnah wird außerdem ein Plan für die wirtschaftliche Erholung der EU nach der Corona-Pandemie erwartet.

 

21.33 Uhr: Adler bekommt Staatsbürgschaft für Kredit

Der Billigmodehändler bekommt dank einer Staatsbürgschaft Kredite, um die Coronakrise zu überstehen. Die Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen bürgten für das Darlehen über 69 Millionen Euro, das sechs Jahre läuft, teilte Adler Modemärkte mit. Die 171 Adler-Filialen im In- und Ausland waren über Wochen wegen der behördlichen Auflagen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschlossen.

Adler hatte deswegen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz Kurzarbeit angemeldet. Bis auf zehn seien die 142 Filialen in Deutschland, die mit durchschnittlich 1500 Quadratmetern Fläche besonders lange von den Zwangsschließungen betroffen waren, inzwischen wieder geöffnet.

 

20.55 Uhr: Portugals Liga startet am 4. Juni

Die Primeira Liga in Portugal nimmt am 4. Juni wieder den Fußball-Betrieb auf. Das gab die Liga am Dienstag bekannt. Die Regierung hatte den 30. Mai als möglichen Termin für den Re-Start genannt, die Liga wollte aber mehr Zeit, um die Spieler auf das Coronavirus zu testen und die Stadien zu inspizieren.

 

20.50 Uhr: EU will militärische Krisenhilfe bei Pandemien stärken

Die Verteidigungsminister der EU-Staate haben in einer Videokonferenz über sicherheitspolitische Lehren aus der Corona-Pandemie beraten. Die Krise sollte ein zusätzlicher Antreiber für Zusammenarbeit innerhalb der EU sein, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Dienstagabend im Anschluss.

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20.40 Uhr: Fast 27.000 Tote in Frankreich

Frankreich zählt seit Beginn der Covid-19-Epidemie fast 27.000 Tote. In den vergangenen 24 Stunden seien 348 neue Todesfälle in Krankenhäusern und Pflegeheimen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Insgesamt liegt die Zahl nun bei 26.991 Todesopfern.

Gleichzeitig lässt der Druck auf die Krankenhäuser weiter nach. Im Vergleich zur Vorwoche werden dort weniger Corona-Infizierte behandelt. Auch die Zahl der Menschen auf den Intensivstationen ist weiter rückläufig. Am Montag gab es im Land die ersten Lockerungen nach fast zwei Monaten strengen Ausgangsbeschränkungen.

 

20.30 Uhr: Zwei Migranten auf Lesbos positiv getestet

Zwei Migranten, die in den vergangenen Tagen aus der Türkei zu der griechischen Insel Lesbos übergesetzt hatten, sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte am Dienstag ein Sprecher des griechischen Corona-Krisenstabes mit. Die beiden Menschen leben demnach aber nicht in dem überfüllten Lager von Moria auf Lesbos.

Sie seien zusammen mit anderen 68 Migranten am 6. und 10. Mai aus der Türkei gekommen und hätten sich seitdem in einer 14-tägigen Quarantäne in einem provisorischen Camp im Norden der Insel befunden.

Es ist das erste Mal, dass Migranten auf einer der griechischen Inseln Corona-positiv getestet worden sind. Im und um das Lager von Moria wird scharf kontrolliert. Der Ausgang ist begrenzt erlaubt. Die griechischen Behörden haben bereits Isolierstationen aufgebaut, falls das Coronavirus auch in Moria ausbrechen sollte.

 

20.20 Uhr: Spanien denkt über "Reichensteuer" nach

Der Koalitionspartner von Ministerpräsident Pedro Sánchez fordert in Spanien die Einführung einer "Reichensteuer" zur Finanzierung des Kampfes gegen die Coronakrise. 

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20.10 Uhr: Corona-Hilfen im Wert von 10 Prozent des BIP

Indien will im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ein Hilfspaket im Umfang von etwa 10 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes auflegen. Das kündigte Indiens Premier Narendra Modi am Dienstag an.

Konkret gehe es um 20 Billionen Rupien - umgerechnet rund 250 Mrd. Euro, sagte er in einer Fernsehansprache am Abend. Außerdem werde die seit Ende März geltende Ausgangssperre verlängert.

2018 belief sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Indiens auf umgerechnet etwa 2,52 Billionen Euro. Zum Vergleich: Das deutsche BIP betrug 2018 rund 3,34 Billionen Euro. 

 

20.00 Uhr: Anzahl der Erkrankten in Tirol auf 69 gesunken

In Tirol ist in den vergangenen 24 Stunden nur eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Im selben Zeitraum sind 20 Personen vom Coronavirus wieder genesen. Damit sank die Zahl der aktuell Erkrankten auf 69, teilte das Land am Dienstagabend mit. Es gab keine weiteren Todesfälle. Die Anzahl der Personen die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, blieb damit bei 107.

In Tirol wurden bisher 62.769 Tests durchgeführt. Für 57.904 lag bereits ein Ergebnis vor, weitere 4.865 waren noch in Auswertung. Bei den Testungen waren auch jene enthalten, die im Rahmen der Querschnitttestungen in Tiroler Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen durchgeführt wurden und sich nun in Auswertung befanden.

Der am stärksten betroffene Bezirk im Bundesland war der Bezirk Kufstein mit 21 Erkrankten, gefolgt von der Landeshauptstadt Innsbruck mit zwölf Infizierten. Im lange Zeit am stärksten betroffenen Bezirk Landeck mit den Hotspots Ischgl und St. Anton gab es noch elf aktuell Erkrankte.

 

19.50 Uhr: VW muss Arbeit wieder herunterfahren

Der Verkaufseinbruch in der Autoindustrie wegen der Corona-Krise zwingt Volkswagen, die Arbeit nach dem jüngsten Wiederanlauf stellenweise schon wieder herunterzufahren. Im Stammwerk Wolfsburg soll die Produktion des kleinen SUV Tiguan sowie des Touran und des Seat Tarraco demnächst an vier Tagen komplett ruhen.

Dies gelte an diesem Freitag (15.05.) sowie für den 20., 25. und 29. Mai, hieß es am Dienstag aus Unternehmenskreisen. Auch der neue Golf 8 ist betroffen, hier entfallen an den genannten Tagen aber vorerst nur einzelne Schichten. Zudem soll die Möglichkeit von Kurzarbeit grundsätzlich auf den Zeitraum vom 18. bis 31. Mai erweitert werden.

Etliche der rund 80.000 Beschäftigten, für die in Deutschland eine verringerte Arbeitszeit angemeldet worden war, sind noch nicht zurückgekehrt. 

 

19.40 Uhr: Twitter-Mitarbeiter dürfen "für immer" von Zuhause aus arbeiten

Twitter wird seinen Mitarbeitern erlauben, auch nach dem Ende der Corona-Krise uneingeschränkt im Homeoffice zu arbeiten. "Wenn unsere Beschäftigten in einer Rolle und Lage sind, die es ihnen erlauben, von Zuhause aus zu arbeiten, und sie für immer damit weitermachen wollen, werden wir das möglich machen", erklärte der Kurznachrichtendienst am Dienstag.

Die vergangenen Monate hätten gezeigt, dass es funktioniert, wenn Menschen an verschiedenen Orten zusammenarbeiteten. Twitter gehörte zu den ersten Unternehmen, die nach Ausbruch der Corona-Krise die Mitarbeiter zum Arbeiten ins Homeoffice schickten. Die Büros sollen nun mindestens bis September geschlossen bleiben. "Es wird unsere Entscheidung sein, die Büros zu öffnen - und die Mitarbeiter entscheiden, wann und ob sie zurückkehren", betonte Twitter.

Der Dienst, der unter anderem größere Büroflächen an der Market Street im Herzen von San Francisco hat, geht damit bereits weiter als andere Tech-Firmen. Facebook und Google stellen sich bisher darauf ein, dass viele ihrer Mitarbeiter noch bis Ende des Jahres von Zuhause aus arbeiten werden.

 

19.20 Uhr: Indien: Corona-Hilfen im Wert von 10 Prozent des BIP

Indien will im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ein Hilfspaket im Umfang von etwa 10 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes auflegen. Das kündigte Indiens Premier Narendra Modi am Dienstag an.

Konkret gehe es um 20 Billionen Rupien - umgerechnet rund 250 Mrd. Euro, sagte er in einer Fernsehansprache am Abend. Außerdem werde die seit Ende März geltende Ausgangssperre verlängert.

 

19.15 Uhr: Therapiemodelle abseits einfacher Lösungen

Die Forschung zur Etablierung von besseren Behandlungsmöglichkeiten für Covid-19-Patienten wird zunehmend breiter. Antivirale Strategien, verbesserte Möglichkeiten zur Verhinderung von schweren Lungenschäden und zur Prophylaxe zusätzlicher Komplikationen sollen einander ergänzen.

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19.00 Uhr: Tschechiens Ligen starten am 23. Mai

In Tschechien wird bald wieder Profi-Fußball gespielt. Die erste Begegnung nach mehr als zweimonatiger Corona-Pause soll am 23. Mai das Erstligaspiel FK Teplice - Slovan Liberec sein. Sowohl die Saison der ersten als auch der zweiten Liga soll zu Ende gespielt werden. Dafür sprach sich eine deutliche Mehrheit der Lizenzvereine bei ihrer Sitzung in Prag am Dienstag aus, teilte der Ligaverband mit.

Es gelten strenge Hygienevorschriften. Zuschauer sind nicht zugelassen. Der Meister der ersten Liga, die wegen des Sponsors Fortuna-Liga genannt wird, soll nach den Plänen Mitte Juli feststehen. Bereits seit Montag dürfen in Tschechien wieder Sportveranstaltungen mit bis zu hundert Personen stattfinden.

 

18.55 Uhr: Anzahl der Erkrankten im Burgenland auf 36 gesunken

Im Burgenland ist die Anzahl der an Covid-19 erkrankten Personen seit Montag um sieben auf 36 gesunken. Das teilte der Koordinationsstab Coronavirus am Dienstag unter Berufung auf Angaben des Gesundheitsministeriums mit. 290 Menschen sind mittlerweile genesen.

116 Menschen stehen unter behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne. Vier Personen sind in stationärer Behandlung, keine davon muss intensivmedizinisch behandelt werden.

 

18.45 Uhr: Ryanair klagt gegen Staatshilfen für Airlines

Die Billigfluggesellschaft Ryanair geht gegen die Corona-Staatshilfen für Airlines juristisch vor und hat vor dem Europäischen Gerichtshof Einspruch gegen staatliche Beihilfen für Air France und SAS eingelegt. Zur Einordnung: Auch in Österreich hat Ryanair als Besitzer der Laudamotion wenig Freude mit etwaigen staatlichen Finanzhilfen für die Lufthansa-Konzerntochter AUA.

"Bisher hat die Europäische Kommission nur zwei Entscheidungen getroffen, und wir haben formell gegen diese Entscheidungen Berufung eingelegt, und wir werden vor Gericht gehen", sagte Ryanair-Finanzchef David O'Brien am Dienstag.

Der Einspruch betrifft sowohl Air France als auch SAS. Zur wirtschaftlichen Bewältigung des Reiserückgangs angesichts der Corona-Pandemie hatte die französische Regierung beschlossen, die Air France zu unterstützen, indem sie der Airline erlaubt, bestimmte Steuerzahlungen aufzuschieben. SAS bekam von den Regierungen Dänemarks und Schwedens einen Kredit in Höhe von 3,3 Mrd. Kronen (310 Mio. Euro), für den die Staaten garantieren.

 

18.40 Uhr: 113-jährige Spanierin überlebte Infektion

Eine 113 Jahre alte Spanierin hat eine Coronavirus-Infektion wohlbehalten überstanden. Maria Branyas habe die Lungenkrankheit Covid-19 überwunden, teilte eine Sprecherin der Seniorenresidenz im nordspanischen Olot mit, in der Branyas seit 20 Jahren lebt. "Sie hat die Krankheit überwunden, und es geht ihr sehr gut." Branyas gilt als älteste Frau Spaniens.

Mehrere andere Bewohner des Seniorenheims sind an Covid-19 gestorben. Spanien zählt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern der Welt. Branyas habe sich im vergangenen Monat infiziert, die Krankheit habe bei ihr aber einen leichten Verlauf gehabt, teilte die Sprecherin weiter mit.

Angesichts einer Harnwegsinfektion und erhöhter Temperatur sei sie untersucht und positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor einer Woche sei sie dann noch einmal getestet und als geheilt eingestuft worden. Die alte Dame verbrachte in der Zwischenzeit mehrere Wochen auf ihrem Zimmer in der Residenz. Nur eine Pflegerin in Schutzkleidung hatte Zutritt, wie der TV-Sender TV3 berichtete. Auf ihre Langlebigkeit angesprochen antwortete Branyas, sie habe eben Glück und verfüge über eine robuste Gesundheit.

 

18.30 Uhr: "Coronasicheres" Bier vom Roboter-Kellner

Das Bier am Tisch per App bestellen, online bezahlen - und dann vom Roboter an der Theke überreichen lassen. Ein Beisl in Sevilla will so "coronasicheren" Biergenuss bieten.

Macco
© Macco

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18.15 Uhr: Verliebter Amerikaner versuchte Einreise als Müllmann

Aus Sehnsucht nach seiner Freundin hat ein junger US-Amerikaner am Frankfurter Flughafen versucht, trotz Corona-Beschränkungen nach Deutschland einzureisen. Der 20-Jährige verkleidete sich nach seiner Ankunft aus Washington als Müllmann - um so die Kontrollstelle zu umgehen. Der Trick fiel jedoch einer aufmerksamen Sicherheitsmitarbeiterin auf.

Polizisten nahmen nach eigenen Angaben vom Dienstag den Mann mit zur Wache und schickten ihn am nächsten Tag wieder in seine Heimat zurück. Bei seiner Befragung sagte der 20-Jährige am Sonntag, er habe keine Möglichkeit der legalen Einreise gesehen.

 

18.10 Uhr: Drei Grenzübergänge werden geöffnet

Zwischen Oberösterreich und Bayern werden am morgigen Mittwoch drei weitere Grenzübergänge geöffnet. Darauf haben sich laut Bundespolizei Passau deutsche und österreichische Behörden geeinigt. Konkret geht es um die Grenzübergänge Breitenberg-Hinteranger/Vorderanger und Voglau, die von 7:00 bis 20:00 offen sein werden, sowie Bad Füssing-Obernberg (6:00 - 20:00 Uhr).

Oberösterreichs Tourismus- und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) hofft indes auf baldige weitere Grenzerleichterungen. "Ziel wäre natürlich eine vollständige Öffnung der Grenzen zumindest mit Deutschland und auch Tschechien für den Sommer", so Achleitner. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) versicherte in einem Arbeitsgespräch mit dem Landesrat, dass man "mit Bayern und der deutschen Bundesregierung in intensiven Gesprächen über die weitere Vorgangsweise im Bezug auf die Grenzsituation" sei.

 

18.05 Uhr: Trumps "Todesuhr" auf dem Times Square

Sechzig Prozent der Corona-Toten in den USA zeigt die Uhr auf dem Times Square an. Diese Zahl steht für den Anteil der Toten, für die Trump aufgrund seiner viel zu späten Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus verantwortlich sein soll.

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17.55 Uhr: Brasilianer müssen für Bolsonaros Politik büßen

Die Lage in Brasilien beginnt aufgrund des Coronavirus schon jetzt zu eskalieren, dabei ist das südamerikanische Land erst am Anfang. Die Zahl der Toten schnellen in die Höhe und Bolsonaro verschließt die Augen vor der wachsenden Katastrophe.

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17.45 Uhr: Warenkorb bildet Einkäufe in Coronakrise nicht ab

Der von den Statistikämtern in der Eurozone genutzte Warenkorb zur Berechnung der Inflationsrate ist einer Studie zufolge in der Coronakrise ganz anders gefüllt - die Teuerung insbesondere für Lebensmittel könnte daher viel höher sein als angenommen. Wirtschaftswissenschaftler der Universität Hohenheim entwickelten zur Veranschaulichung ihrer These den "Chili-con-Carne-Index", wie sie mitteilten.

Er zeigt: Die Zutaten für das beliebte Gericht verteuerten sich von Anfang Februar bis Mitte April um 6,0 Prozent - offiziell fiel die Inflationsrate in der Eurozone von 1,2 Prozent im Februar auf 0,7 Prozent im März.

Durch die Coronakrise habe sich das Verhalten der Verbraucher geändert; viele Güter und Dienstleistungen aus dem Warenkorb der Statistiker können gar nicht oder nur noch eingeschränkt gekauft werden, führten die drei Wissenschafter aus. Ausgaben für Kultur- und Sportveranstaltungen, für Restaurants und Hotels entfielen, viele Menschen hätten weniger Spritkosten. Die Ausgaben konzentrierten sich auf Lebensmittel, Drogerieartikel und andere Produkte des täglichen Bedarfs.

 

17.35 Uhr: Sachsen-Anhalt bleibt bei Wettkampfverbot

In Sachsen-Anhalt bleiben sportliche Wettkämpfe und Training unter wettkampfähnlichen Bedingungen bis Ende Mai verboten. Diese Regelung betreffe den Amateursport genauso wie den Berufssport, sagte Sportminister Holger Stahlknecht (CDU) am Dienstag nach einer Entscheidungsrunde des schwarz-rot-grünen Kabinetts in Magdeburg.

Damit können auch die Fußball-Drittliga-Clubs 1. FC Magdeburg sowie Hallescher FC mindestens bis zum 27. Mai nur in Kleingruppen von maximal fünf Sportlern trainieren. Der Wiedereinstieg in den Spielbetrieb der 3. Liga fällt mit dem 26. Mai auch in den Verbotszeitraum in Sachsen-Anhalt.

Stahlknecht und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) kritisierten zudem das Agieren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) scharf. Er empfinde es als unerträglich, dass der DFB in der Pandemielage Druck auf Politik und Vereine ausübe, sagte Haseloff. Die Landesverordnung mit den strengen Sportbeschränkungen sei erlassen worden, um Menschenleben zu schützen. Dass "mit dem Lizenzentzug gedroht wird für den Fall, dass man nicht mitspielt, das kann nicht die Spielregel in unserer Gesellschaft sein." Er werde sich mit seinen Länderkollegen abstimmen, wie sie mit der Lage umgehen.

 

17.25 Uhr: Zweite 5G-Auktion nun für August festgelegt

Die Telekom-Control-Kommission (TKK) hat als Starttermin für die zweite Auktion von 5G-Frequenzen nun die zweite Augusthälfte festgelegt. Die zugelassenen Bieter wurden nach der Sitzung am gestrigen Montag davon bereits informiert, teilte die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) am Dienstag mit. Somit haben die Betreiber rund drei Monate Zeit, sich auf das Vergabeverfahren vorzubereiten.

Die Auktion hätte eigentlich im April stattfinden sollen. Sie war aber wegen des Ausbruchs der Coronakrise Ende März offiziell verschoben worden. Der Netzausbau mit dem neuen, schnelleren Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G) werde dadurch nicht gefährdet, betonte die RTR damals.

 

17.15 Uhr: Italiener sollen ab 1. Juni im Land frei reisen können

Die Italiener sollen am 1. Juni wieder im Rahmen ihrer nationalen Grenzen frei reisen dürfen, darüber diskutiert die Regierung in Rom mit den Vertretern der Regionen. Nach der Wiedereröffnung der Lokale und des Kleinhandels am Montag, 18. Mai, sollen ab dem 1. Juni Reisen außerhalb der Heimatregion möglich sein, berichtete der Präsident Liguriens, Giovanni Toti, im Interview mit "Radio 24".

Seit dem Lockdown am 11. März dürfen die Italiener nicht mehr ihre unmittelbare Heimatregion verlassen. Lediglich aus beruflichen oder dringenden gesundheitlichen Gründen darf man im Moment innerhalb der italienischen Grenzen reisen.

Auch die Badeanstalten bereiten sich unterdessen auf den Neubeginn ab dem kommenden Montag vor. Dabei wird ganz besonders auf das Abstandhalten geachtet werden. Jeder Platz mit einem Sonnenschirm auf den Sandstränden an der Adria soll über zwölf Quadratmeter Raum verfügen. Die Zahl der Gäste, die pro Badeanstalt zugelassen sind, wird beschränkt sein. Gemeinden werden den Zugang zu freien Stränden regeln können. Die Spielanlagen sollen nur für eine beschränkte Zahl von Kindern zugänglich sein. Duschen und Toiletten müssen besonders rigoros desinfiziert werden.

 

17.10 Uhr: Regionale Produktion soll steuerliche Vorteile bekommen

Nach dem "Regionalgipfel" im Bundeskanzleramt ist vor einer neuen Gesprächsrunde, sagt Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger. Erzielt worden sei zwar ein Bekenntnis des Handels zur Regionalität. "Aber für die Landwirtschaft ist daneben auch noch ein klares Bekenntnis zur Preisstabilität ein wesentlicher Faktor", so Moosbrugger. "Und hier gibt es noch Potenzial", so der Bauernvertreter.

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16.55 Uhr: Norwegen zapft seinen gigantischen Staatsfonds an

Norwegen will zur Stützung seiner Wirtschaft in der Coronakrise einen Rekordbetrag aus seinem staatlichen Pensionsfonds abziehen. Im Jahr 2020 sollen 420 Milliarden Kronen (38,02 Mrd. Euro) aus dem Fonds verwendet werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie und des Ölpreisverfalls abzufedern, wie aus am Dienstag veröffentlichten Haushaltsentwürfen hervorgeht.

Der Pensionsfonds ist der größte der Welt, gegenwärtig wird er mit mehr als zehn Billionen Kronen bewertet - umgerechnet rund 900 Milliarden Euro. Seit den 1990er Jahren legt der Staatsfonds einen Teil von Norwegens Öl-Einnahmen für künftige Generationen an. 2017 hatte der Fonds erstmals die symbolträchtige Marke von einer Billion Dollar erreicht.

 

16.45 Uhr: Wer steckt hinter den Corona-Demonstrationen?

10.000 Menschen demonstrierten am Sonntag allein in Stuttgart Seite an Seite gegen "die Corona-Diktatur" in Deutschland. Auch in vielen anderen Städten findet die Bewegung zulauf. Sogar in Graz soll es bald eine Demonstration geben. Doch welche Personen und Gruppierungen stehen hinter den kruden Versammlungen?

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16.35 Uhr: Orchester fordern Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs fordern acht heimische Orchester in einer an Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) gerichteten Stellungnahme. Neben bereits eingeführten Lockerungen in den Bereichen Industrie, Handel oder Bildung müsse der Neustart von Kunst- und Kulturveranstaltungen "dringend angestrebt werden", heißt es in dem gemeinsamen Schreiben.

Für die Musiker sei die Wiederaufnahme ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nur wirtschaftlich essenziell, sondern auch "aus sozialmedizinischer Perspektive von großer Relevanz". Man wolle dem Publikum die Teilnahme an Opernaufführungen und Konzerten wieder ermöglichen und den Lockdown im Orchesterbereich beenden. Dazu habe man eigens Maßnahmen ausgearbeitet.

So sollen etwa "nur Personen, die sich gesund und leistungsfähig fühlen", ihre Tätigkeiten im Orchester wieder aufnehmen. Hochrisikopersonen werde wiederum "im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge eine Freistellung von der Teilnahme am Orchesterspiel gewährt".

 

16.30 Uhr: Nach Spukattacke in London an Covid-19 gestorben

In Großbritannien ist eine Bahnhofsangestellte an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, die von einem mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierten Mann bespuckt und angehustet wurde. Die 47-jährige Belly Mujinga sei wenige Tage nach dem Angriff am 22. März auf dem Londoner Bahnhof Victoria erkrankt und Anfang April im Krankenhaus gestorben, erklärte die Verkehrsgewerkschaft TSSA am Dienstag.

Das neuartige Coronavirus überträgt sich unter anderem über Speichel. Auch ein Kollege Mujingas, der bei dem Vorfall dabei war, hatte sich mit dem Virus infiziert. Die beiden waren nach Angaben der TSSA in der Bahnhofshalle vor dem Fahrkartenschalter, als sie von dem Mann bespuckt wurden. "Der Mann hustete sie an und sagte ihnen, er habe das Virus", hieß es in der Erklärung der Gewerkschaft .

Einige Tage später wurde Mujinga der TSSA zufolge von ihrem Arzt krankgeschrieben. Ihr Zustand verschlechterte sich, woraufhin sie am 2. April ins Krankenhaus gebracht und an ein Beatmungsgerät angeschlossen wurde. Drei Tage später starb die Mutter einer elfjährigen Tochter.

 

16.25 Uhr: Zahl der Todesfälle in Oberösterreich stieg auf 59

Die Zahl der Corona-Todesfälle in Oberösterreich ist am Dienstag um einen auf 59 gestiegen. Ein 83-jähriger Mann aus dem Bezirk Eferding ist im Klinikum Wels-Grieskirchen gestorben. Er hatte an Vorerkrankungen gelitten. Aktuell positiv waren - nach 43 Personen am Montag - noch 39 Menschen. Mehr als die Hälfte davon war in Spitalbehandlung. 17 lagen auf Normal- und drei auf Intensivstationen.

 

16.20 Uhr: Weniger Mini-Jobs durch Coronakrise

Die Coronakrise hat zu einem erheblichen Rückgang bei den Minijobs in Deutschland geführt. Ende März seien im gewerblichen Bereich noch knapp 6,38 Millionen Beschäftigte mit 450-Euro-Jobs in Deutschland gemeldet gewesen, um fast 220.000 oder 3,3 Prozent weniger als im selben Monat des Vorjahres, berichtet die Minijob Zentrale am Dienstag in Bochum.

Besonders stark war der Rückgang im Gastgewerbe: Hier verloren 11,1 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es 6,3 Prozent weniger Minijobber als im März 2019. Nur in der Land- und Forstwirtschaft und im Baugewerbe stieg die Zahl an.

In den Privathaushalten war der Rückgang der geringfügig Beschäftigten sehr viel geringer. 295.424 Haushaltshilfen waren im März gemeldet, um 1,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

 

16.08 Uhr: EU-Kommission für schrittweise Kontrollen-Aufhebung

Die EU-Kommission will die Mitgliedstaaten auffordern, die in der Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen nach und nach wieder aufzuheben. Eine sofortige Rückkehr zum eigentlich kontrollfreien Schengenraum fordert die Brüsseler Behörde in ihren Empfehlungen, die sie am Mittwoch vorlegen möchte, nicht.

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16.00 Uhr: Unparteilichkeit bei Ischgl-Kommission?

Für Tirols grünen Klubobmann, Gebi Mair, liegt der nun vorliegende Kommissionsvorschlag zur Aufarbeitung des Corona-Krisenmanagements unter "keinem guten Stern". Demnach sollen der ehemalige Richter Josef Geisler und der Schweizer Krisenmanager Bruno Hersche die Kommissionsmitglieder selbst wählen. Es wurden aber Vorwürfe der Unparteilichkeit von Geisler und Hersche laut.

Die Grünen hatten, wie zuvor schon die ÖVP, am Montag dem SPÖ-Vorschlag zur Einsetzung der Kommission zugestimmt. Die SPÖ müsse nun - nachdem bekannt wurde, dass etwa Geisler bei der Landtagswahl 2018 im Unterstützungskomitee von LH Günther Platter (ÖVP) war - entscheiden, ob dieser noch weiterhin als Vorsitzender infrage komme. "Die Entscheidung muss die SPÖ treffen. Ein Grüner Vorschlag ist Geisler sicher nicht", so Mair. Allerdings meinte er im APA-Gespräch, dass Geisler, als er als möglicher Vorsitzender des TSD-U-Ausschusses gehandelt worden war, noch "große Unterstützung in der Opposition" hatte.

Wichtig sei Mair, dass es eine Kommission geben wird. "Wenn damit eine Kommission zustande kommt, soll es der SPÖ-Vorschlag sein", sagte er. Zum Misstrauensantrag gegen Landesrat Bernhard Tilg meinte Mair wiederum, dass dieser "zum jetzigen Zeitpunkt keine Chance" habe. Zuerst müsse die Kommission einen Bericht erstellen, erst danach könne die politische Verantwortung geklärt werden.

 

15.55 Uhr: Pflichtschullehrer über 60 müssen an Schulen zurück

Während es den Bundeslehrern über 60 Jahren gestattet wird, nicht an die Schulen zurückzukehren, lässt die steirische Landesregierung für die Pflichtschullehrer keine derartige Ausnahme zu: Sie müssen ab Montag wieder zurück in die Klassen.

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15.50 Uhr: Kritik an Freibadregeln - So dürfen wir baden gehen

Ab 29. Mai dürfen Freibäder die Saison eröffnen - und natürlich gelten auch hier erhöhte Sicherheits- und Hygienestandards.

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15.40 Uhr: Türkische Stadt stellt "Corona-Bänke" in Parks auf

Die südtürkische Stadt Mersin hat als Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus "Corona-Bänke" in Parks und an öffentlichen Plätzen aufgestellt. Sie sind so gestaltet, dass nur zwei Menschen darauf sitzen können: Im Unterschied zu klassischen Parkbänken ist in der Mitte eine Lücke. Das Design solle dazu dienen, die Abstandsregeln einzuhalten, sagte eine Gemeindesprecherin der dpa am Dienstag.

Im März hatte die nordwesttürkische Stadt Sakarya mit einer ungewöhnlichen Aktion Aufsehen erregt und die Menschen mit Ampeln an die Selbstisolierung erinnert. Stand die Ampel auf Grün, war darauf "Geh nach Hause" (Eve git) zu lesen, bei Rot "Bleib zu Hause" (Evde kal).

Die Türkei hat zahlreiche Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus getroffen, die nun schrittweise wieder gelockert werden. Das Land mit seinen 83 Millionen Einwohnern hat rund 140.000 Coronavirus-Fälle gemeldet, mehr als 3.800 Menschen sind nach offiziellen Angaben mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

 

15.30 Uhr: Härtefallfonds - Für ersten Monat 160 Mio. Euro ausgezahlt

Für den ersten Monat hat die Wirtschaftskammer aus dem Härtefallfonds an 153.000 Selbstständige 160 Mio. Euro ausbezahlt. 90 Prozent der eingelangten Anträge seien erledigt worden, teilte die WKÖ am Dienstag mit. Im Schnitt seien damit pro Antrag 1.046 Euro ausgezahlt worden, zwischen 500 und 2.000 Euro Förderung sind möglich. Es träfen laufend noch weitere Anträge ein.

Wobei diese Auszahlungen den Monat vom Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 16. März bis zum 15. April betreffen. Ab kommenden Samstag (16.05.) können für den Folgemonat (16. April bis 15. Mai) Anträge gestellt werden.

Die Mittel aus dem Härtefallfonds dienen der Deckung der persönlichen Lebenshaltungskosten von Unternehmern. Dazu kommen Hilfen aus dem Corona-Hilfsfonds, der neben Kreditgarantien des Staates auch einen Teilersatz der weiterlaufenden Fixkosten wie Mieten oder Zinszahlungen bietet. Die Beantragung von Zuschüssen aus dem Corona-Hilfsfonds soll am 20. Mai beginnen.

 

15.15 Uhr: Wuhan will alle elf Millionen Einwohner testen lassen

Angesichts neuer Corona-Fälle in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan haben die dortigen Behörden die Testung der gesamten Bevölkerung angeordnet. Wie chinesische Medien am Dienstag berichteten, hat jeder der 13 Stadtbezirke nun zehn Tage Zeit, um die Testung der insgesamt elf Millionen Einwohner in die Wege zu leiten. In welcher Zeitspanne getestet werden soll, blieb zunächst offen.

Am Sonntag und Montag waren in Wuhan erstmals seit einem Monat insgesamt sechs neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert worden. Bei den Infizierten handelt es sich um ältere Bewohner eines Wohnkomplexes im Bezirk Dongxihu.

In der zentralchinesischen Industriemetropole Wuhan wurde Ende 2019 das neuartige Coronavirus erstmals bei Menschen festgestellt. Um das Virus einzudämmen, stellten die Behörden die gesamte Stadt für mehr als zwei Monate unter Quarantäne. Seit der Aufhebung der Ausgangssperre vor gut vier Wochen gilt Wuhan eigentlich als "risikoarmes" Gebiet. In dem betroffenen Wohnviertel wurde die Infektions-Risikostufe nun aber von "niedrig" auf "mittel" hochgesetzt.

 

15.00 Uhr: Sachsen will Messegeschäft ab Juni wieder erlauben

Das deutsche Bundesland Sachsen will ab Juni wieder das Messegeschäft erlauben. Das kündigte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag in Dresden an. Es gehe nicht um große Publikumsmessen, sondern um Fachmessen und -kongresse, betonte er.

Die Landesregierung sei mit den Messebetreibern bereits im Gespräch. Es gehe vor allem um die Einhaltung der nötigen Hygiene- und Abstandsregeln. Dulig verwies zugleich darauf, dass auch für Messen die bis Ende August bestehende Grenze von maximal 1.000 Besuchern bei Großveranstaltungen gelte.

 

14.50 Uhr: Mehr als 40.000 Tote in Großbritannien

In Großbritannien sind nach neuesten Zahlen mehr als 40.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. Darin enthalten sind auch Angaben der Nationalen Statistikbehörde ONS (Office of National Statistics). Etwa jeder vierte Todesfall wurde aus einem Pflegeheim gemeldet. Großbritannien ist damit das Land mit den meisten Corona-Opfern in Europa.

In den Statistiken des Gesundheitsministeriums sind bisher mehr als 32.000 Todesfälle registriert. Dort werden die Daten aber anders erhoben als beim ONS, so etwa beim Umgang mit Verdachtsfällen.

Forscher warnen zum Teil vor dem direkten Vergleich solcher Zahlen auch zwischen Ländern. Zu unterschiedlich seien die Methoden bei der Erhebung, Bevölkerungszahl, Altersstruktur und andere Faktoren.

 

14.40 Uhr: Linzer Kepler Klinikum testet Penninger-Medikament

Das Linzer Kepler Universitätsklinikum (KUK) nimmt an einer klinischen Studie zur Erprobung eines Medikaments gegen Covid-19 teil. Getestet wird der Wirkstoff APN01, der vom aus Oberösterreich stammenden Genetiker Josef Penninger mitentwickelt wurde. Weltweit sind 16 Spitäler an der Studie, die rund 200 Patienten in Dänemark, Deutschland, England und Österreich umfassen soll, beteiligt.

"Für die Studie kommen Menschen im Alter von 35 bis 80 Jahren infrage, die eine niedrige Sauerstoffsättigung bzw. - wenn sie jünger als 65 Jahre sind - eine Begleiterkrankung haben", so Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum. Die Betroffenen erhalten sieben Tage lang täglich zwei Infusionen. Das Medikament soll die Erkrankungsdauer und -schwere günstig beeinflussen.

"Der Wirkstoff APN01 wurde bereits Anfang der 2000er-Jahre gegen die Coronaviren SARS und MERS entwickelt. Ein Einsatz blieb damals aber aus, weil diese Epidemien vergleichsweise rasch ein Ende fanden", so Lamprecht. APN01 soll verhindern, dass das Virus an die als Eintrittspforte dienenden Rezeptoren andockt und in die Zellen eindringt. Darüber hinaus erwartet man, dass APN01 Entzündungsprozesse in der Lunge reduziert und vor akutem Lungenversagen schützt.

 

14.30 Uhr: Zahl der Jobsuchenden in Niederösterreich zurückgegangen

Bei den 22 Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice (AMS) Niederösterreich sind laut einer Aussendung vom Dienstag 76.315 Personen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Monatsbeginn sei damit die Zahl der Jobsuchenden im Bundesland (per Montag, Anm.) um 3.884 oder 4,8 Prozent zurückgegangen, teilte das AMS mit.

"Der Arbeitsmarkt kommt wieder in Bewegung. Das ist ein gutes Zeichen, aber es wird noch lange dauern, bis es zu einer deutlichen Entlastung kommt", betonte Landesgeschäftsführer Sven Hergovich. Binnen einer Woche sei die Arbeitslosigkeit vor allem am Bau (minus 15,3 Prozent oder 977 Personen), im Dienstleistungsbereich, hier vor allem bei Leasern (minus 4,7 Prozent oder 580 Personen) oder im Handel (minus vier Prozent oder 542 Personen) gesunken.

 

14.20 Uhr: Finanzielle Anreize für Arzneimittelproduktion in Europa

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn setzt auf finanzielle Anreize, um die Produktion wichtiger Arzneimittel zurück nach Europa zu holen. "Europa muss bei Arzneimitteln wieder unabhängiger von Asien werden", erklärte der CDU-Politiker am Dienstag nach einer Videokonferenz mit anderen EU-Staaten.

Thema waren Arzneimittelengpässe während der Coronapandemie. Apotheker klagen seit Jahren über Knappheit bestimmter Präparate. Während der Krankheitswelle hat sich die Lage verschärft. Die meisten wichtigen Wirkstoffe werden in Asien hergestellt. In der Krise wurden Produktion und Transport schwieriger.

Spahn will das Thema zu einem Schwerpunkt der deutschen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr machen. 

 

14.15 Uhr: Grazer Hotelier wehrt sich mit Gratis-Zimmern

Das Grazer Parkhotel "verschenkt" am Pfingstwochenende seine Zimmer und Suiten an Touristen. Hotelier Philipp Florian will mit dieser Aktion auf die "herausfordernde Situation aufmerksam machen, vor der die österreichische Hotellerie - und im Speziellen die Stadthotellerie - vor dem geplanten Wiederaufsperren nach dem Corona-Lockdown steht". Er will außerdem den Tourismus wieder ankurbeln.

Alle 68 Zimmer und Suiten des 4-Sterne-Traditionshauses in der Grazer Innenstadt sollen von 29. bis 31. Mai kostenlos Gästen zur Verfügung gestellt werden. "Wenn ich einen Blick in das Reservierungsbuch werfe, dann sehe ich fast ausschließlich leere Seiten. Es wird eine gesamtgesellschaftliche, vor allem aber auch eine gesamtpolitische Anstrengung brauchen, um den Tourismus in Österreich am Leben zu erhalten", betonte Florian.

Ein Aufruf zum gegenseitigen Preisdumping sei das nicht: "Ich kann und will die Zimmer in meinem Hotel nicht auch an weiteren Tagen kostenlos hergeben. Im Gegenteil: Wir sind als Branche gefordert, die Preise stabil zu halten, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in Zukunft Arbeitsplätze garantieren zu können." Das "Parkhotel Graz - Traditional Luxury" zählt laut eigenen Angaben mit bis zu 20.000 Nächtigungen pro Jahr zu den führenden Hotel-Institutionen Österreichs sowie zu den ältesten familiengeführten Häusern des Landes.

14.10 Uhr: Geschäft mit Webcams boomt

Nicht für alle Firmen ist die Coronavirus-Pandemie - zumindest geschäftlich gesehen - nur schlecht. So brummt das Geschäft des Westschweizer Logitech-Konzerns. Seine Produkte für Videokonferenzen etwa verkauften sich im Schlussquartal 2019/20 ausgezeichnet.

Konkret kletterte der Umsatz des Herstellers von Computerzubehör im vierten Quartal (per Ende März) um 13,6 Prozent auf 709,2 Mio. US-Dollar (655,2 Mio. Euro). In Lokalwährungen betrug das Plus mit rund 15 Prozent noch etwas mehr, wie die Firma aus der Westschweiz am Dienstag in einer Aussendung bekannt gab.

Im Gesamtjahr 2019/20 erzielte Logitech noch einen um rund 7 Prozent höheren Umsatz von 2,98 Mrd. Dollar. Es ist dies immer noch der höchste Wert der Firmengeschichte, wie das Unternehmen schrieb.

14.00 Uhr: Ehemaliger Höchstrichter erwartet Klagewelle

"Die rechtsstaatliche Aufarbeitung in Deutschland hat erst begonnen." Das sagte am Dienstag der Ex-Präsident des deutschen Verfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, gegenüber ausländischen Medien in einer Videokonferenz. Viele Eingriffe im Zuge der Coronakrise würden nachhaltige Folgen haben, wobei er als Beispiel die Einschränkung wirtschaftlicher Freiheitsrechte, wie das Schließen ganzer Branchen, nannte.

Die finanziellen Folgen seien nach Aufhebung der Einschränkung nicht beendet, sondern könnten bis zur Existenzvernichtung führen. "Es wird eine schwierige, längerfristige rechtsstaatliche Aufarbeitung dieser staatlichen Eingriffe geben müssen", sagte Papier. Das sei die Konsequenz einer rechtsstaatlichen Ordnung, in der staatliches Handeln der gerichtlichen Kontrolle unterliege. "Wir leben nicht in einer Diktatur, wo der Staat anordnet und die Bürger alles schlucken müssen." Viele Unternehmen würden zwar großzügige staatliche Förderungen erhalten, aber ob dies als Ausgleich ausreiche, müsse ebenfalls noch aufgearbeitet werden. Etwa in der Frage, wieweit der Staat zu finanziellem Ausgleich verpflichtet sei.

13.50 Uhr: Papst fordert mehr Geld für Gesundheitswesen

Papst Franziskus hat angesichts der Corona-Pandemie von den Politikern mehr Geld für das Gesundheitswesen und mehr Anerkennung für die Beschäftigten dort gefordert. "In vielen Ländern hat die Pandemie auch die Mängel des Gesundheitssystems ans Licht gebracht", erläuterte das katholische Kirchenoberhaupt zum Internationalen Tag der Pflegenden am Dienstag.

"Daher wende ich mich an die politischen Verantwortungsträger in aller Welt, damit sie in die Gesundheit - ein grundlegendes Allgemeingut - investieren, Strukturen ausbauen und weitere Pflegende einstellen, um so allen eine angemessene Fürsorge zu gewährleisten, bei der die Würde eines jeden Menschen geachtet wird", so der Pontifex.

13.43 Uhr: Isländische Designerin entwirft Grusel-Masken

Masken mit rausgestreckten Zungen und unheimlichen Reißzähnen: Mit dieser Idee will die isländische Designerin Yrurari die Menschen während der Coronavirus-Krise auf Distanz halten. "Die Masken sollen wegen der Abstandsregel furchterregend sein", erklärte Yrurari, die eigentlich Yr Johannsdottir heißt, in ihrem Atelier in Reykjavik.

Inspiriert wurde die Künstlerin zu den bizarren Strick-Kreationen durch Filme und Fernsehsendungen, die sie während ihrer Selbstisolation im März und April sah. Eigentlich seien die Masken nur ein Scherz, sagt die 27-jährige Designerin. "Sie bieten keinen Schutz vor dem Virus, aber halten die Menschen voneinander fern." Yrurari hat unter anderem eine Maske entworfen, aus der vier Zungen heraushängen. Neben Zungen und gruseligen Reißzähnen gibt es auch Modelle mit nicht sehr vorteilhaft aussehenden Zahnspangen. Die aufwendigsten Kreationen erfordern bis zu zehn Stunden Arbeit.

13.35 Uhr: Stadionverbot für Kölner Geißbock Hennes

Geißbock Hennes IX. bekommt die Auswirkungen der Coronakrise zu spüren. Weil das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) auch ein Maskottchenverbot vorsieht, muss der deutsche Bundesligist 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 laut "Express" (Dienstag) erstmals seit 2008 ein Spiel ohne seinen Glücksbringer bestreiten.

Hennes VIII. vom FC Köln
Hennes VIII. vom FC Köln Foto © (c) GEPA pictures/ Roger Petzsche

13.20 Uhr: Hoteliers vor Wiedereröffnung verunsichert

Nach der Corona-Sperre dürfen die touristischen Beherbergungsbetriebe ab dem Pfingstwochenende wieder öffnen. Die Branche ist verunsichert, denn es gibt noch keine genauen behördlichen Vorgaben dafür. Bis zum 29. Mai haben die Hotels und Pensionen aber nur noch zweieinhalb Wochen Zeit, alles regelkonform vorzubereiten.

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13.00 Uhr: Südkorea setzt Handy-Daten ein

Nach einem erneuten Anstieg der Neuinfektionen suchen Südkoreas Behörden mit Handy-Daten und der Polizei nach möglichen Corona-Infizierten unter tausenden Club-Besuchern. Bis Dienstag wurden bereits 101 Infektionen mit dem neuen Ansteckungsherd im Ausgehviertel Itaewon in der Hauptstadt Seoul in Verbindung gebracht, wie Bürgermeister Park Won-woon mitteilte. Mehr als 10.000 Menschen, die laut ihren Handy-Daten in Itaewon gefeiert haben, sollen sich nun testen lassen.

Südkorea war zu Beginn der Coronavirus-Pandemie das am zweitstärksten betroffene Land nach China. Durch umfangreiches Testen und das Nachverfolgen von Kontakten konnte der Ausbruch aber unter Kontrolle gebracht werden - die Zahl der Neuinfektionen ging deutlich zurück. Nach dem erneuten Anstieg in Seoul waren die Behörden anfangs davon ausgegangen, dass die Fälle alle auf einen 29-jährigen Mann zurückgehen, der Anfang Mai in mehreren Bars und Clubs in Itaewon war. Inzwischen gehen die Behörden aber von mehreren Überträgern aus.

12.42 Uhr: 500 Euro Helikoptergeld

Um den Konsum in Österreich wieder anzukurbeln, fordert der Handelsverband die Ausgabe von Schecks im Wert von mindestens 500 Euro an alle Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich – vom Kind bis zum Pensionisten. Geld verschenken würde die Kaufkraft stärken, meinte die Handelslobby zu ihrem "revolutionären Konzept", wie es am Dienstag in einer Aussendung hieß.

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12.30 Uhr: Behelfskrankenhaus in New Yorker Central Park abgebaut

Ein Behelfskrankenhaus für Coronavirus-Patienten im New Yorker Central Park wird wegen rückläufiger Patientenzahlen abgebaut. Die US-Hilfsorganisation Samaritan's Purse begann am Montag mit dem Abbau der Zelte. Die christliche Organisation hatte das Behelfskrankenhaus mit 68 Betten Ende März aufgebaut, um die New Yorker Krankenhäuser in der Coronavirus-Pandemie zu entlasten. Der letzte von 190 Patienten wurde nach Angaben einer Sprecherin am 5. Mai entlassen.

Am Montag wurden in den USA den zweiten Tag in Folge weniger als 900 neue Todesopfer verzeichnet. Mit mehr als 80.000 Todesfällen und 1,3 Millionen Infizierten bleiben die USA aber das am stärksten betroffene Land weltweit.

12.15 Uhr: Pflege-Berufsvertreter fordern bezahlte Ausbildung 

Das Berufsfeld Pflege und Personenbetreuung muss attraktiver gemacht werden, dazu muss man bei der Ausbildung ansetzen. So lautet eine der Forderungen von Berufsvertretern und Sozialpartnern am Internationalen Tag der Pflegenden. "Die aktuelle Krise hat uns eindringlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, ausreichend Pflegekräfte zu haben", konstatierte Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl.

Die Gewerkschaft vida will angesichts der Covid-19-Pandemie einen besseren Schutz vor ansteckbaren Krankheiten im Sektor Pflegeberufe verwirklicht sehen. Eine zentrale Forderung sind flächendeckende Corona-Testungen. Punkto Schutzausrüstung fühlen sich laut einer von der Gewerkschaft unter Beschäftigten der Branche durchgeführte Umfrage nur 46 Prozent gut geschützt.

12.00 Uhr: Deutscher lebte zwei Monate auf indischem Flughafen

Die deutsche Botschaft informierte dem Mann anschließend mehrfach über Rückreisemöglichkeiten nach Deutschland, wie es aus dem Auswärtigen Amt hieß. Aber nach Deutschland habe der Mann nicht gewollt. Er habe aber auch keinen Antrag auf ein indisches Visum gestellt, sagte ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit. Dieses hätte er aber wohl auch nicht erhalten, weil er indischen Behörden von kriminellen Vorstrafen erzählt habe.

Folglich saß der Mann wochenlang im Flughafen fest. Er habe meist das Flughafen-WLAN benutzt, mit Familie und Freunden telefoniert sowie Magazine und Zeitungen gelesen, sagte der Mitarbeiter der Flughafensicherheit. Indische Behörden hätten ihm Essen, Getränke, Zahnpasta und frische Kleider gebracht. Geschlafen habe der Mann auf Sitzen oder am Boden. Am frühen Dienstagmorgen habe der Mann den Flughafen schließlich mit einer KLM-Rückholmaschine in Richtung Amsterdam verlassen, wie der Flughafensprecher sagte.

11.45 Uhr: Alle 24-Stunden-Betreuerinnen negativ

Alle am Montag mit dem ersten Korridorzug aus Rumänien angekommenen Pflegekräfte sind Covid-19-negativ. Das gab der "Fachverband der Personenbetreuung" am Dienstag gegenüber der APA bekannt. "Die BetreuerInnen des ersten Zugs, der gestern angekommen ist, nehmen daher nun ihre Tätigkeit bei Familien in ganz Österreich auf", hieß es aus dem Fachverband der Wirtschaftskammer.

Rund 80 vorwiegend weibliche 24-Stunden-Betreuerinnen waren am Montag in der Früh mit dem Nachtzug aus Timisoara (Temeswar) angekommen und wurden nach ihrer Ankunft auf das Coronavirus getestet. Heute, Dienstag, fahren 45 Pflegekräfte von Österreich nach Rumänien zurück. Für den nächsten Zug nach Österreich, der für Donnerstag geplant ist, gibt es bereits mehr als 100 Buchungen. In jedem Zug gibt es 300 buchbare Plätze für Vermittlungsagenturen und 50 Plätze für Privatpersonen.

11.35 Uhr: Australischer Minister nach Hustenanfall in Isolation

Australiens Finanzminister Josh Frydenberg hat im Parlament einen Hustenanfall bekommen und sich gleich darauf auf das Coronavirus testen lassen. Er habe während der Vorlage eines auf die Pandemie bezogenen Haushaltsberichts einen "trockenen Mund und Husten" gehabt, sagte der Minister am Dienstag wenige Stunden nach dem Vorfall in einer Stellungnahme. Ihm sei geraten worden, sich auf das Virus testen zu lassen, und er habe dies auch sofort nach Verlassen des Parlaments getan. Bis das am Mittwoch erwartete Ergebnis der Untersuchung vorliege, bleibe er in Selbst-Isolation, so Frydenberg.

Der Minister hatte einige Minuten mit dem Hustenanfall zu kämpfen, während seine Kollegen im Parlament mit den wegen des Coroanvirus gebotenen Abständen voneinander saßen. "Zu lange Rede", witzelte der Minister mit gepresster Stimme. In der Live-Übertragung der Parlamentssitzung war zu sehen, wie er mehrmals in die Hand hustet, bevor sich ins Gesicht fasst und das Rednerpult berührt, obwohl das eigentlich gegen das Verhaltensgebot der eigenen Regierung verstößt.

11.25 Uhr: Grazer Kunsthalle ab 20. Mai wieder geöffnet

Die Kunsthalle Graz öffnet wieder ihre Tore und setzt das Ausstellungsprogramm ab 20. Mai fort. Aufgrund der Verordnungen ist nur eine bestimmte Besucherzahl zugelassen, alle müssen Mund-Nasen-Schutz tragen und sämtliche Ausstellungseröffnungen wurden abgesagt. Es gibt weiterhin eine umfangreiche digitale Berichterstattung mit Filmbeiträgen, Interviews und Bilddokumentationen, hieß es am Dienstag.

Bis Ende Juni stehen vier Ausstellungen auf dem Programm. "zweintopf" und Stefanie Holler von 20. Mai bis 2. Juni, Kurt Stadler von 3. bis 16. Juni und Zita Oberwalder von 10. bis 23. Juni. Es darf nur eine bestimme Anzahl Besucher gleichzeitig in die Schau, für Wartenden gibt es in der Loggia genügen Platz, wurde seitens der Kunsthalle betont. Sämtliche Museen des steirischen Universalmuseums sowie das GrazMuseum sperren erst am 1. Juli wieder auf.

11.20 Uhr: Sportmediziner fordern Wiederzulassung des Vereinssports

Die Österreichische Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (ÖGSMP) ortet nach den Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise "Kollateralschäden" im gesundheitlichen Bereich. Die ÖGSMP appellierte daher in einer Aussendung am Dienstag an die Bundesregierung, im Vereinssport schnellstmöglich alle Aktivitäten wieder zu erlauben und Turnstunden für Kinder und Schüler wieder zuzulassen.

"Die gelebte Inaktivität der letzten Wochen hat Spuren hinterlassen - der Gesundheitsstatus vieler Patienten hat sich bedeutsam verschlechtert, denn regelmäßige körperliche Aktivität verbessert jegliche Organfunktion im Körper. Sie führt unter anderem zu einer verbesserten Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Funktion sowie zu einer angehobenen Immunitätslage", meinte ÖGSMP-Präsident Günther Neumayr.

11.05 Uhr: Thermendirektorin sieht Krise als Chance

Melanie Franke, Direktorin des Rogner Bades Blumau, spricht im Interview mit der Kleinen Zeitung über den Ausbildungsbetrieb Therme, über die Auswirkungen der Coronakrise auf den Betrieb und den heimischen Tourismus sowie die gesetzten Sicherheitsmaßnahmen. Hier finden Sie das Gespräch.

10.42 Uhr: Wiens Wedding-Planner 2021 an Samstagen  ausgebucht

Die Hochzeitssaison beginnt auch in Wien traditionell im Mai und dauert bis in den Herbst, zumindest üblicherweise. Die Coronavirus hat den heiratswilligen Paaren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Fast alle geplanten Feste wurden auf kommendes Jahr verschoben. Mit bereits jetzt deutlichen Terminauswirkungen. Laut Branchenvertretern sind während der Saison 2021 keine Samstage mehr frei.

Zumindest wird es bereits sehr knapp, wenn man die Hochzeit professionell planen lässt und eine zentrale und beliebte Location wünscht. Die Branchensprecherin in der Wiener Wirtschaftskammer, Wedding-Plannerin Elisabeth Brandl berichtet, dass das aktuelle Jahr  quasi gelaufen ist. "Alle Hochzeiten, die für dieses Jahr geplant waren, wurden ausnahmslos ins nächste Jahr verschoben. Doch nicht nur die geplanten Hochzeiten entfallen, es kommen auch keine neuen Aufträge dazu. Denn kaum jemand möchte in sehr kleinem Kreis und mit Mund- und Nasenschutz heiraten. Das widerspricht unserem Empfinden von Fest und Feier."

10.32 Uhr: Kurzarbeit europaweite Alternative zu Kündigungen

Das Instrument der Kurzarbeit hat sich in vielen Staaten Europas als Alternative zu Kündigungen etabliert. In der Coronakrise wurden für rund 50 Millionen Beschäftigte in der EU und der Schweiz Anträge gestellt, wie die gewerkschaftliche deutsche Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag in einer Studie beschrieb. Mit 10,1 Millionen Beschäftigten liegt Deutschland bei den absoluten Zahlen auf Platz zwei hinter Frankreich mit 11,3 Mio. Kurzarbeitern. Danach folgen mit Stand Ende April/Anfang Mai Italien mit 8,3 Mio., Großbritannien mit 6,3 Mio., Spanien mit 4,0 Mio., die Schweiz mit 1,9 Mio. und die Niederlande mit 1,7 Mio. Beschäftigungsverhältnissen. Die für Österreich am Dienstag in Wien offiziell genannten 1,3 Mio. kommen auch schon in der deutschen Studie vor.

Gemessen an der Beschäftigtenzahl wird Kurzarbeit aber am häufigsten in der Schweiz genutzt: Hier arbeiten 48,1 Prozent aller Beschäftigten kurz. Ähnlich hoch sind die Anteile in Frankreich und Italien. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt beträgt der Anteil der Kurzarbeiter 26,9 Prozent und entspricht damit ziemlich genau dem Schnitt in der Europäischen Union. So gut wie keine Kurzarbeit gibt es hingegen in Polen und der Slowakei.

10.10 Uhr: Grünes Licht für die Fußball-Bundesliga

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler sowie Gesundheitsminister Rudolf Anschober geben grünes Licht für den Neustart der Fußball-Bundesliga. "Ich gehe davon aus, dass wir in der ersten Juniwoche mit der Meisterschaft beginnen können", sagt Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer. Auch Breitensportler dürfen Sportstätten unter Auflagen wieder betreten.

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10.05 Uhr: Über 1,8 Millionen ohne Job oder in Kurzarbeit

In Österreich sind derzeit über 1,8 Millionen Menschen ohne Job oder in Kurzarbeit. Wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte, sind 503.494 Menschen als arbeitslos gemeldet, weitere 46.168 Personen in Schulungen. Dazu kommen rund 1,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

Gegenüber dem bisherigen Höchststand Mitte April ist in Österreich die Zahl der Menschen ohne Job bis 11. Mai von 588.205 um rund 39.000 Personen gesunken. Vor allem am Bau habe es einen Rückgang gegeben, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbascher (ÖVP).

10.02 Uhr: Verlängerung der Kurzarbeit steht im Raum

Bei der Kurzarbeit, die Kündigungen vermeiden soll, steht laut Medienberichten einen Verlängerung im Raum. "Es gibt Gespräche, wie es mit der Kurzarbeit weitergeht", sagte der Sprecher von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Dienstag auf APA-Anfrage. Eingebunden seien die Sozialpartner, die Bundesländer sowie Wirtschaftsforscher. Eine Entscheidung gebe es noch nicht.

Derzeit kann die Corona-Kurzarbeit für drei Monate beantragt werden und einmalig um drei Monate verlängert werden. In den "Salzburger Nachrichten" (Dienstagsausgabe) wird ein Arbeitnehmervertreter folgendermaßen zitiert: "Alle gehen davon aus, dass es nach sechs Monaten weitergehen muss." Die Frage sei nur, mit welchem Kurzarbeitsmodell, für welche Branchen und bis wann. "Österreich" berichtete unter Berufung auf Sozialpartnerkreise, eine Verlängerung bis Jahresende sei mehr als wahrscheinlich. Die Opposition fordert geschlossen eine Verlängerung der Kurzarbeit. Die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer schloss eine Ausdehnung der Maßnahme am Sonntag in der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" nicht aus.

9.55 Uhr: Häftlinge wollten sich bewusst infizieren

Kalifornische Häftlinge haben in der Hoffnung auf eine Entlassung versucht, sich absichtlich mit dem Coronavirus zu infizieren. Die Insassen der Haftanstalt in Castaic nördlich von Los Angeles hätten fälschlicherweise geglaubt, dass weitere Gefangene freigelassen würden, wenn sie sich mit dem Virus ansteckten, sagte Bezirkssheriff Alex Villanueva am Montag. Im Bezirk Los Angeles waren zuvor mehr als 5.000 Gefangene freigelassen worden, um eine massive Ausbreitung des Virus in den Haftanstalten zu verhindern. Derzeit sitzen dort noch 11.700 Menschen hinter Gittern, 357 wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

9.40 Uhr: Zustimmung zu deutscher Regierung gestiegen

Die Zustimmung zur Arbeit der deutschen Regierung ist in der Coronakrise drastisch gestiegen. Ende April urteilten 49 Prozent der Bürger, die Regierung agiere stark, wie aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Bertelsmann Stiftung hervorgeht, über die am Dienstag der "Tagesspiegel" berichtete.

Das waren demnach 20 Prozentpunkte mehr als ein halbes Jahr zuvor und der höchste Wert seit Beginn der regelmäßigen Befragung 1999. Für die Erhebung waren dem Bericht zufolge zuletzt Ende April 1082 Menschen befragt worden. Lediglich 26 Prozent gaben demnach an, sie machten sich Sorgen, dass die Regierung zu schwach sei. Im November 2019 hatte dieser Wert mit 58 Prozent die bisherige Höchstmarke erreicht.

9.30 Uhr: Japans berühmte Rehe streunen herum

In Japans Touristen-Hochburg Nara wirkt sich die Corona-Krise auch auf das Verhalten der dort geschützten Rehe aus. Da wegen der Pandemie die Zahl der Touristen, von denen sich die beliebten Tiere gerne füttern ließen, zurückgehe, streunten die Rehe jetzt zunehmend herum, meldete die japanische Tageszeitung "Tokyo Shimbun".

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9.10 Uhr: Die Pressekonferenz live

Wie geht es im heimischen Sport weiter? Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler sowie Gesundheitsminister Rudolf Anschober informieren darüber ab 9.15 Uhr in einer Pressekonferenz, an der auch ÖFB-Präsident Leo Windtner, Fußball-Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer und Austria-Wien-Sportvorstand Peter Stöger teilnehmen.

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9.00 Uhr: Ryanair plant ab 1. Juli fast 1.000 Flüge täglich

Europas größter Billigflieger Ryanair will seinen Flugbetrieb zum Sommer wieder deutlich hochfahren. Ab 1. Juli sollen 40 Prozent der regulären Flüge wieder stattfinden, teilte die Laudamotion-Mutter am Dienstag in Dublin mit.

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8.52 Uhr: Fünf Tote bei Brand in Russland

Bei einem Brand in einem Krankenhaus für Corona-Patienten in St. Petersburg sind mindestens fünf Menschen gestorben. 150 Patienten und Mitarbeiter seien bei dem Feuer Dienstagfrüh in Sicherheit gebracht worden, teilte ein Sprecher des Rettungsdienstes der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge weiter mit. Über die Zahl der Verletzten lagen zunächst keine Angaben vor. Der Brand brach der Agentur Interfax zufolge auf einer Intensivstation im sechsten Stock der Klinik aus.

Bei den Opfern soll es sich um Patienten gehandelt haben, die an Beatmungsgeräten angeschlossen waren. Vermutlich habe eines dieser Geräte wegen Überlastung Feuer gefangen, zitierte die Agentur eine nicht näher genannte Quelle. Das Krankenhaus sei erst Mitte März für die Behandlung von Menschen mit dem Coronavirus neu ausgestattet worden.

8.47 Uhr: Italiener war drei Mal in Quarantäne

Ein Italiener als "Quarantäne-Profi": Lorenzo Di Berardino lebte zunächst im chinesischen Wuhan, dann als Rückkehrer in Italien und anschließend in seiner stark von der Ausbreitung betroffenen Heimat in Isolation. "Ich nehme an, ich hatte wohl irgendwie Pech", sagt der 22-Jährige.

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8.40 Uhr: "Trump-Todesuhr" am Times Square

Eine neue Leuchttafel am New Yorker Times Square zeigt die Zahl der Corona-Toten an, für die US-Präsident Donald Trump durch eine verfehlte Politik verantwortlich sein soll. Die Kunstaktion "Trump-Todesuhr" beruht auf der Annahme, dass 60 Prozent der Todesopfer in den USA auf das Konto des Präsidenten gehen. Bis Montag zeigte die Installation des preisgekrönten Filmemachers Eugene Jarecki 48.000 Tote an - bei insgesamt mehr als 80.000 Todesopfern in den USA.

Die "Todesuhr" am Times Square
Die "Todesuhr" am Times Square Foto © AFP

Jarecki erklärte, ebenso wie die Namen an Gedenkstätten für gefallene Soldaten erfülle die "Quantifizierung" der Menschenleben, die durch Trumps verzögerte Reaktion auf die Pandemie verloren worden seien, eine "wesentliche öffentliche Funktion".

8.15 Uhr: Pressekonferenz anberaumt

Vizekanzler Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober geben heute um 9.15 Uhr in einer Pressekonferenz einen Überblick zum aktuellen Stand der Corona-Krise in Österreich und informieren über die neuesten Lockerungsschritte im Bereich des Sports. An der Pressekonferenz nehmen auch ÖFB-Präsident Leo Windtner, Fußball-Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer und Austria-Wien-Sportvorstand Peter Stöger teil.

7.47 Uhr: Vorgaben für Wiedereröffnung der Museen

Die Eckpunkte, unter welchen Voraussetzung die Museen, Bibliotheken, Büchereien und Archive ab Freitag (15. Mai) wieder für die Besucherinnen und Besucher öffnen dürfen, sind fixiert. Pro Gast müssen zehn Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung stehen. Überdies sind Besucher verpflichtet, Mund-Nasen-Schutz zu tragen und auch den üblichen einen Meter Abstand zu halten.

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7.30 Uhr: Trump brach Briefing nach Streit ab

US-Präsident Donald Trump hat eine Pressekonferenz zur Corona-Pandemie nach einem Wortgefecht mit einer chinesischstämmigen US-Journalistin abrupt beendet. Die Reporterin Weijia Jiang vom Fernsehsender CBS News hatte Trump am Montag gefragt, warum er die Kapazitäten in den USA bei den US-Virustests positiv mit anderen Ländern vergleiche, als ob es sich um einen internationalen Wettbewerb handle. 

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7.20 Uhr: Temperaturchecks an US-Flughäfen waren ineffektiv

Die Temperaturmessungen bei Passagieren an den US-Flughäfen zu Beginn der Corona-Pandemie waren nach Einschätzung der Gesundheitsbehörde CDC wirkungslos, da Menschen das Virus weiterverbreiten können, ohne selbst Symptome wie eine erhöhte Körpertemperatur zu haben. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der CDC hervor.

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7.00 Uhr: Fitnessstudios und Friseursalons "wesentliche" Betriebe

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat Fitnessstudios sowie Friseur- und Schönheitssalons als "wesentliche" Wirtschaftszweige eingestuft und damit ihre Öffnung trotz geltender Corona-Restriktionen erlaubt. Sein am Montag veröffentlichtes Dekret bedeutet, dass für diese Betriebe die von brasilianischen Bundesstaaten und Gemeinden verhängten Einschränkungen des wirtschaftlichen Lebens nicht mehr gelten sollen.

6.15 Uhr: Frankreich flog rund 150 Europäer aus Zentralamerika aus

Frankreich hat mehr als 150 Europäer, die wegen der Corona-Pandemie in Zentralamerika festgesessen hatten, in Richtung Paris ausgeflogen. Wie der französische Botschafter in Panama, Brice Roquefeuil, am Montag mitteilte, waren unter den Passagieren neben 57 Franzosen auch 18 Deutsche. Ferner waren Italiener, Niederländer, Spanier sowie Bürger mehrerer anderer europäischer Länder an Bord.

6.00 Uhr: Twitter kennzeichnet Falschinformationen

Der Kurzbotschaftendienst Twitter hat damit begonnen, in seinem Netzwerk verbreitete Falschinformationen und Verschwörungstheorien zum Coronavirus mit Warnhinweisen zu versehen. "Irreführende" und "umstrittene" Botschaften zu der Pandemie würden gekennzeichnet, teilten die Twitter-Manager Yoel Roth und Nick Pickles am Montag in einem Internetbeitrag mit.

Bei der Identifizierung solcher fragwürdigen und mutmaßlich schädlichen Inhalte arbeite Twitter mit "vertrauenswürdigen Partnern" zusammen, hieß es in der Mitteilung, ohne dass diese Partner genannt wurden. Das Unternehmen entwickle zugleich die Instrumente fort, die dafür sorgen sollten, dass die Nutzer "glaubwürdige und authentische" Informationen auf Twitter fänden.

3.20 Uhr: Strände in Los Angeles machen wieder auf

Los Angeles will seine Strände nach fast zweimonatiger Schließung wegen der Coronavirus-Pandemie wieder für Besucher öffnen. Ab Mittwoch (13. Mai) sollen die Strände für sportliche Aktivitäten, wie Schwimmen oder Joggen, wieder zugänglich sein, teilte der Bezirk Los Angeles am Montag auf Twitter mit. Dabei müssen die Menschen aber voneinander Abstand halten und außerhalb des Wassers eine Schutzmaske tragen. Sonnenbaden und Strandzubehör, wie Sonnenschirme und Liegestühle, sind nicht erlaubt.

2.45 Uhr: Stars sammelten Millionen für Bedürftige in New York

Stars wie Alicia Keys, Billy Joel, Sting und Jennifer Lopez haben mit einer Benefiz-Aktion in der Corona-Krise Geld für Bedürftige in der von der Pandemie besonders hart getroffenen Metropole New York gesammelt.

Insgesamt seien 115 Millionen Dollar (etwa 106 Millionen Euro) für die Wohltätigkeitsorganisation Robin Hood zusammengekommen, sagte Moderatorin Tina Fey nach der einstündigen und größtenteils im Voraus aufgezeichneten Show "Rise Up New York!", die am Montagabend (Ortszeit) im US-Fernsehen gezeigt wurde. "Diese Stadt braucht eure Hilfe." Das Geld soll unter anderem New Yorker unterstützen, die in der Krise ihren Job verloren haben.

0.28 Uhr: Pence negativ auf Coronavirus getestet

US-Vizepräsident Mike Pence ist negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt US-Präsident Donald Trump mit. Pence habe sich am Sonntag und am Montag den Tests unterzogen. Beide Male seien die Tests negativ ausgefallen. Einen Tag zuvor war bekannt geworden, dass Pence' Sprecherin Katie Miller positiv auf das Virus getestet wurde. Das System an Sicherheitsvorkehrungen im Weißen Haus sei nicht zusammengebrochen, fügt Trump hinzu.

Kommentare (7)

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Ifrogmi
17
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Das nächste mal...

... alles offen lassen, erheben, wo die infizierten waren und die Unternehmer wegen vorsätzlicher gefährdung oder fahrlässige körperverletzung, gegebenenfalls mit todesfolge, klagen.

Antworten
ronin1234
12
28
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Reaktion

Der Virus wäre zu klagen. Ohne Regierungen würde die Menschheit in das offene Messer laufen.

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Ragnar Lodbrok
7
31
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Entschädigungsanspruch?

Wäre es den Wirten und Hotels lieber, wenn die Besitzer jetzt tot wären? Wer auch immer jetzt klagt - das sind die selben für die in der Bedienungsanleitung einer Mikrowelle steht: Nicht ihre nasse Katze in der Mikrowelle trocknen!

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crawler
7
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Die Headline klingt ja fast so,

als ob die Politik Schuld am Virus wäre. Wieso sonst entsteht ein Anspruch?

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bertl2811
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@crawler, weil aufgrund der Gesetzeslage bei einer Sperrung unzulässig war. Wie sagt die Regierung fast täglich? Die Krise ist KEIN gesetzesfreier Raum! Die Bürger haben sich an die Gesetze zu halten!

Vollkommen richtig, doch das gilt eben auch für die Regierung. Man hat am Sonntag, den 15.3.20 in Windeseile Gesetze beschlossen, die am 16.3.20 dann zum Lock down führten. Zuvor wurden die Schließungen der Betriebe in Schigebieten aufgrund des Epidemiegesetzes durchgeführt und dieses Gesetz sieht eben Entschädigungsansprüche vor. In wie weit Forderungen der Betriebe moralisch vertretbar sind, darüber kann man diskutieren, doch wenn ich als Betrieb vor dem Ruin stehe würde ich vermutlich auch überlegen. Da sind wir alle zu wenig betroffen und haben zu wenig Einblick. Auf alle Fälle. Rein rechtlich, liegt der Fehler aber der Regierung und zahlen werden es wir müssen. Richtig wäre gewesen eine sofortige Quarantäne und anschl. unverzüglich eine Gesetzesänderung, die ja dann verspätet am 16.3. auch kam. Die Regierung hat schlichtweg an das nicht gedacht, erst als die ersten Anspruchsforderungen von Betrieben aus Kärnten kamen ist man aufgewacht.

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crawler
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Hinterher

weiß natürlich jeder alles und nachplappern ist da leicht. Zumindest für diejenigen, die in Notsituationen in erster Linie mit dem Gesetzbuch herumlaufen. Das wäre das Selbe, als wenn ich bei Erster Hilfe Leistung zuerst ein Gesetzbuch befragen müsste was ich alles tun darf. Ob der Verunfallte in der Zwischenzeit stirbt, egal. Wichtig - dem Gesetz ist genüge getan.

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bertl2811
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Datumsfehler! Ich habe irrt. 16.3. getippt. Die die Epidemie-Verordnungen wurde am 26.3. geändert bzw. ersetzt.

;-))

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