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AUA SchicksalstageAustrian-Personal bietet Sparbeitrag an

Die AUA-Belegschaftsvertreter bieten Sanierungsbeiträge der Beschäftigten an und haben diese am Donnerstag erstmals vorläufig beziffert. Bis zum Jahr 2023 wären bis zu 300 Millionen Euro als Personalbeitrag möglich. Dies wäre aber nur ein Puzzlestein bei der Rettung der Austrian Airlines, wurde hinzugefügt.

© (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die Belegschaftsvertretung sieht Spielraum, personalseitig mit bis zu 300 Mio. Euro zur Überwindung der Corona-Krise bei der AUA beitragen zu können, teilte der Betriebsrat mit. Davon entfielen bis zu 200 Mio. Euro auf das fliegende Personal.

Ein Einkommensverzicht durch Fortsetzung der Kurzarbeit sei dabei ein zentrales Element, weitere Angebote wollte Bordbetriebsratschef Rainer Stratberger wegen der Verhandlungen nicht nennen.

Die Kurzarbeit drängt schon jetzt viele an den Rand ihrer Existenz. Die soziale Verträglichkeit ist deshalb oberste Prämisse

Das betonte der Arbeitnehmervertreter in einer Aussendung am Nachmittag.

Die Kurzarbeit führt bei einem durchschnittlichen Flugbegleiter momentan zu einem Einkommensverlust von bis zu 35 Prozent.

Sie müsse daher anders gestaffelt werden. Die Corona-Krise bringe die AUA in eine Position, aus der sie aus eigener Kraft nicht mehr herauskomme. Der Fortbestand der AUA hängt dabei von vielen Faktoren ab. "Ein Kapitaleinschuss von außen, durch den Eigentümer oder gegebenenfalls auch durch den Staat, ist dabei unumgänglich", sagte Stratberger.

Das Personal könne das allein nicht leisten. Sparbeiträge, die Gehälter an und unter der Armutsschwelle nach sich zögen, könnten nicht Sinn der Sache sein. Deshalb sei das tatsächliche Volumen des Personalpakets an den Kontext aller Maßnahmen und Beiträge der Stakeholder gebunden. Drohgebärden des Vorstands wurden von der Belegschaftsvertretung als kontraproduktiv zurückgewiesen.

Wir haben einige Stimmen aus dem Netz zur Rettung zusammengefasst. 

 

Kommentare (9)

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dieRealität2019
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für mich stellt sich immer nur eine Frage?

wieso hat die Lufthansa ihren AUA Personalstand laufend bis derzeit 8.000 Mitarbeiter erhöht?, obwohl die AUA durchgehend hohe Verluste erzielt hat? unabhängig der Bilanzberichtigungen Anpassungen usw. 2018 und 2019 waren ausgesprochene desaströse Betriebsergebnisse.
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Wenn ich mir die wirtschaftlichen Bewegungen der LH in den letzten 10 Jahren ansehe, dann vermute ich das die staatlichen Linien Belgien, Niederlande und Österreich einerseits für den Zubringer zur LH sorgen sollten und andererseits durch die Personalpolitik bei diesen Linien für eine fianzielle Absicherung Sorgen sollte. Wie man jetzt in der Corona Krise sehen kann.
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In allen drei Länder springt jetzt der Staat ein.

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dieRealität2019
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wenn ich den ersten Absatz des Artikels lese reicht es mir bereits,

es stellt sich die Frage von kommt dieses Geld der Gewerkschafter? korrekt und legal kann es nur aus den Streikfond kommen.
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"...Die Belegschaftsvertretung sieht Spielraum, personalseitig mit bis zu 300 Mio. Euro zur Überwindung der Corona-Krise bei der AUA beitragen zu können, teilte der Betriebsrat mit. Davon entfielen bis zu 200 Mio. Euro auf das fliegende Persona".

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posmotrim
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kann mir jemand erklären,

wie man in 2 monaten 700 mille miese macht ohne dafür eigene rücklagen zu haben? und hätte ich gern gewusst, wo kurzens milliarden ("koste es, was es wolle") letztlich landen. ich wurde jedenfalls von der finanz kürzlich aufgefordert, für meine verst. schwiegermutter außergew. belastungen im rahmen von ein paar 100 euro nachzuweisen, während sich heute in der KRONE eine ganzseitige entgeltliche werbeeinschaltung für steuererleichterungen ausdrücklich für UNTERNEHMER findet!

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ronny999
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Konkurs oder

soll die Gewerkschaft die Fluglinie übernehmen.

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Mezgolits
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Lufthansa-Konkurs?

Ich meine: Unvernünftige Staats-Regierungen
werden ihre Fluglinien solange subventionie-
ren, bis diese Staaten, total ausgebeutet sind.
Stefan Mezgolits, selbst finanzierter Erfinder

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smotron1
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Nachdem ja eigentlich alles Fluglinien weltweit betroffen sind wär das ja eigentlich ein guter Zeitpunkt um über eine Kerosinsteuer nachzudenken. Dieses Geld könnte die Staaten auch verwenden um die Fluglinien zu retten.

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weinsteirer
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staatshilfe ja

dafür eine europaweite kerosinsteuer!

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altbayer
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Kurzarbeit

Zitat:
"Ein Einkommensverzicht durch Fortsetzung der Kurzarbeit sei dabei ein zentrales Element,....."

Dann zahlt der Steuerzahler sowieso die Lohnkosten für die Piloten in Kurzarbeit, bis sie wieder fliegen.
Dieser "Kurzarbeit Lohn" ist wahrscheinlich höher, als der Lohn der "fliegenden Konkurrenz " - oder sehe ich das falsch?
Was ist die Einsparung ?

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jaenner61
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seltsam....

plötzlich, wo es um die existenz der aua geht, wäre auch die belegschaft und vor allem deren vertreter bereit, kleinere brötchen zu backen?
ok, vielleicht kann es ja mit der einfachen gleichung zu tun haben: keine aua = kein job!

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