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Vetrauensfrage in der SPÖDoskozil geht von Verbleib Rendi-Wagners aus

Am Mittwoch wird im Parteivorstand der SPÖ das Ergebnis der Mitgliederbefragung verkündet. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner hatte ihre politische Zukunft daran geknüpft. Hans-Peter Doskozil glaubt an einen Verbleib.

Hans-Peter Doskozil glaubt an einen Verbleib von Pamela Rendi-Wagner an der Parteispitze
Hans-Peter Doskozil glaubt an einen Verbleib von Pamela Rendi-Wagner an der Parteispitze © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die personelle Zukunft der SPÖ wird am Mittwoch entschieden. Im Parteivorstand wird das Ergebnis jener Mitgliederbefragung verkündet, an die Parteichefin Pamela Rendi-Wagner ihr politisches Schicksal geknüpft hat. Eine Latte hat sich die Vorsitzende selbst freilich nicht gelegt.

Auch sonst ist vieles offen, was die Umfrage unter den rund 160.000 Mitgliedern angeht. So ist bisher nicht einmal bekannt, wann bzw. ob überhaupt schon ausgezählt wurde. Die Aussage von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) vom Dienstag, wonach eine Zwei-Drittel-Mehrheit für Rendi-Wagner schön wäre, wurde in der SPÖ vielerorts derart interpretiert, dass die Vorsitzende diese Marke wohl übersprungen haben wird, sollte der Stadtchef doch über ein gewisses Insider-Wissen verfügen.

Der burgenländische Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil geht davon aus, dass Rendi-Wagner die von ihr initiierte Umfrage über ihren Verbleib an der Parteispitze überstehen wird. "Ich kenne das Ergebnis nicht. Ich weiß nicht, was morgen passiert, aber ich gehe davon aus, dass sie ein Votum bekommt, dass sie bleibt", sagte Doskozil im ORF-"Report" Dienstagabend.

In der SPÖ habe niemand die parteiinterne Umfrage gewollt und so habe Rendi-Wagner alleine die Interpretationshoheit über das Ergebnis. Er verstehe Rendi-Wagnes Vorgehensweise, "aber ich hätte einen anderen Weg gewählt". "Ich gehe davon aus, dass auch morgen und übermorgen unseren Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner ist", so Doskozil, der gerade aus dem Krankenstand nach seiner Kehlkopf-Operation zurückgekehrt ist.

Kommentare (2)

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orbil
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Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde!


Mein Beileid der armen hilflosen Frau. Ihr Stern ist schon vor Jahren untergegangen. Sie war nur eine Sternschnuppe!

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luze
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71 Prozent und eine Menge Glückseeligkeit

Von was? 60 Prozent haben nicht gewählt! Na, da bleiben nur noch 71 Prozent von 40 Prozent Wählern für Rendi. Ein beschämendes Ergebnis. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Roten mit Rendi dies wie einen Sieg feiern werden. Eine Sternschnuppe, die vom Himmel gefallen ist.

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