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Corona Österreich und WeltSorgenkind Großbritannien hat europaweit die meisten Corona-Toten

+++ Weltweit bereits über eine Viertelmillion Virus-Tote +++ Großbritannien Europas neuer Spitzenreiter an Toten +++ Israel feiert "Durchbruch" bei Antikörpern +++ 1.000 Seiten starker Zwischenbericht zu Ischgl liegt vor +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker!

 

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  • Aktuell gibt es in Österreich 15.585 positive Testergebnisse (Stand: Dienstag, 18 Uhr, Gesundheitsministerium). Hierzulande sind 606 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. 13.462 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 418 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 104 auf Intensivstationen.
  • Aktuell Erkrankte in den Bundesländern: 1582 (Stand: Dienstag, 15 Uhr, Gesundheitsministerium)
  • Stand nach Bundesländern (Stand:Dienstag, 10.00 Uhr, Gesundheitsministerium): Burgenland (62), Kärnten (14), Niederösterreich (234), Oberösterreich (87), Salzburg (80), Steiermark (340), Tirol (163), Vorarlberg (39), Wien (563).
  • 1000 Seiten starker Zwischenbericht zu Ischgl liegt vor
  • Großbritannien Europas neuer Spitzenreiter an Toten
  • Starke Preiserhöhungen in Italien
  • Infografiken: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe.

Der gestrige Tag zum Nachlesen

Dienstag, 5. Mai 2020

Großbritannien Europas neuer Spitzenreiter an Toten

Großbritannien ist der neue europäische Spitzenreiter in der Todes-Statistik während der Coronakrise. Mit mehr als 32.300 Opfern lösten die Briten Italien in dieser "traurigen" Rangliste ab, weltweit verzeichnen damit nur die USA offiziell mehr durch oder mit Covid-19 verstorbene Personen. In den Vereinigten Staaten geht es bei knapp 1,2 Millionen Infizierten bereits in Richtung 70.000 Toten.

Aus einer am Dienstag veröffentlichten Statistik der britischen Behörde ONS geht hervor, dass die Lage in Pflegeheimen in Großbritannien besonders verheerend ist. Allein in England starben zwischen dem 10. April und dem 1. Mai fast 6.400 Pflegeheim-Bewohner an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Gleich 2.044 dieser Todesfälle wurden laut der Statistik in der letzten Aprilwoche vermeldet.

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22.24 Uhr: Nominierter US-Geheimdienstdirektor sieht China als größte Bedrohung

Der Kandidat für den Posten des US-Geheimdienstdirektors, John Ratcliffe, hat China als die größte Bedrohung für die USA bezeichnet. "Ich betrachte China als den derzeit größten Bedrohungs-Akteur", sagte der konservative Abgeordnete am Dienstag bei einer Anhörung im US-Senat. China stehe unter anderem bei der derzeitigen Coronavirus-Krise und bei Themen wie Cybersicherheit im Mittelpunkt.

China wolle die USA als die "Supermacht der Welt ablösen". Inmitten der Coronavirus-Pandemie haben US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister Mike Pompeo scharfe Attacken gegen China gefahren. Sie werfen Peking nicht nur mangelnde Transparenz zu Beginn der Krise vor; zuletzt haben Trump und Pompeo auch immer wieder erklärt, das Virus stamme vermutlich aus einem Labor nahe der chinesischen Stadt Wuhan.

22.22 Uhr: Polnischer Senat gegen Präsidentschafts-Briefwahl in Polen

Der polnische Senat hat am Dienstag in einer mit Spannung erwarteten Entscheidung das von der Regierung unterstützte Gesetz abgelehnt, das eine Briefwahl der für den 10. Mai angesetzten Präsidentschaftswahl ermöglichen würde. Das letzte Wort zu den vorgeschlagenen Abstimmungsregeln hat aber der Sejm. Das Abgeordnetenhaus soll noch in dieser Woche darüber abstimmen.

Anders als im Sejm hat im Senat die Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) keine Mehrheit. Die PiS will die Wahl als reine Briefwahl abhalten. Ihr Kandidat, der Amtsinhaber Andrzej Duda, führt in allen Umfragen. Ein gewöhnlicher Wahlkampf konnte wegen der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden, einige Kandidaten zogen deswegen ihre Bewerbung zurück.

 

22.01 Uhr: Houthi-Rebellen melden ersten Todesfall in Sanaa 

Die Houthi-Rebellen im Jemen haben den ersten Coronavirus-Todesfall in der von ihnen kontrollierten Hauptstadt Sanaa gemeldet. Der Houthi-Gesundheitsminister Taha al-Mutauakel teilte am Dienstag mit, bei dem Verstorbenen handle es sich um einen Somalier, der in einem Hotel tot aufgefunden und posthum positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sei. Es handelt sich zugleich um den ersten bekannten Infektionsfall in den von den Rebellen kontrollierten Gebieten.

Bisher wurden im Jemen drei Todesfälle und 21 Infektionsfälle bestätigt - allerdings alle in den Landesteilen, die unter der Kontrolle der Regierung stehen. Experten haben angesichts der katastrophalen humanitären Lage bereits davor gewarnt, dass sich das Coronavirus im Jemen rasant verbreiten könnte. Das Gesundheitssystem ist wegen der jahrelangen Kämpfe zusammengebrochen.

 

21.54 Uhr: Luftverkehrsverband IATA gegen leere Mittelsitze 

Die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) hat sich gegen den Vorschlag gestellt, zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus die Mittelsitze in Flugzeugen freizulassen. "Temperaturmessungen, Gesichts- und Atemmasken gehören zu den vielen Maßnahmen, die wir empfehlen", sagte IATA-Chef Alexandre de Juniac am Dienstag in Genf. "Den Mittelsitz leer zu lassen, gehört nicht dazu."

Nach Einschätzung der IATA ist das Risiko einer Ansteckung in Flugzeugen ohnehin gering. Auf die Fluggesellschaften kämen "dramatische Kostensteigerungen" zu, wenn die mittleren Sitze leer blieben, warnte der Verband. Abstandsregelungen in Flugzeugen würden "die Wirtschaftlichkeit der Luftfahrt grundlegend verändern".

 

21.45 Uhr: Zahl der Toten in Frankreich leicht gestiegen 

In Frankreich ist die Zahl der neuen Coronavirus-Todesfälle wieder leicht gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 330 Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte die Gesundheitsbehörde DGS am Dienstagabend mit. Das waren gut zwei Dutzend mehr als am Montag, als 306 Tote neu hinzugekommen waren, und mehr als doppelt so viele wie am Sonntag, als 135 Sterbefälle vermeldet worden waren.

Insgesamt wurden in Frankreich inzwischen 25.531 Todesfälle durch das neuartige Coronavirus gemeldet. Damit ist Frankreich weiterhin eines der am stärksten betroffenen Länder weltweit. Die Zahl der Patienten auf Intensivstationen ist aber rückläufig. Sie habe sich am Dienstag um 266 Patienten verringert, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Insgesamt werden demnach noch 3.430 schwer kranke Patienten in französischen Krankenhäusern behandelt.

 

21.42 Uhr: EU-Gipfel berät mit Balkanstaaten 

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten tauschen sich heute, Mittwoch, um 16.30 Uhr in einer Videokonferenz mit den Führungsspitzen der sechs Partnerländer vom Westbalkan aus. Thema des Online-Gipfeltreffens wird die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Coronakrise sein. Um die nächsten Schritte hin zu einem möglichen EU-Beitritt der Westbalkanstaaten soll es hingegen nicht gehen.

In dem Entwurf der EU-Erklärung für das Treffen ist lediglich vorgesehen, dass noch einmal die "europäische Perspektive" der Länder bestätigt wird. Zu ihnen gehören neben Serbien und Montenegro auch Albanien, Nordmazedonien, der Kosovo und Bosnien-Herzegowina.

 

21.39 Uhr: Spaniens Parlament stimmt über Verlängerung des Notstands ab 

Im von der Corona-Pandemie schwer betroffenen Spanien stimmt das Parlament heute, Mittwoch, über eine Verlängerung des Alarmzustandes um weitere zwei Wochen bis zum 23. Mai ab. Ministerpräsident Pedro Sánchez muss dabei nach drei gebilligten Verlängerungen befürchten, dass sein Antrag erstmals zurückgewiesen wird.

Mehrere Oppositionsparteien, die bisher diese dritthöchste Notstandsstufe mitgetragen hatten, teilten mit, dass sie diesmal mit "Nein" votieren könnten. Der Ausgang war wegen der Parteienzersplitterung völlig ungewiss. Der Minderheitsregierung sind nur 155 der 350 Stimmen sicher. Gegen eine weitere Verlängerung sprach sich erstmals unter anderem die stärkste Oppositionsfraktion, die konservative Volkspartei PP aus. Die Opposition wirft Sánchez Fehler, Alleingänge und Widersprüche im Kampf gegen die Krise vor. Sánchez warnte unterdessen, ein Aufheben der Maßnahme würde das Land ins Chaos stürzen.

 

21.36 Uhr: Kleinwalsertal: Österreich streicht Gesundheitskontrollen an Grenze zu Deutschland

Ab Mittwoch werden in der Vorarlberger Enklave Kleinwalsertal auf der österreichischen Seite der Grenze zu Deutschland keine Gesundheitskontrollen mehr durchgeführt. Dies sei am Dienstag in einem Gespräch zwischen Landesrat Christian Gantner (ÖVP) und dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann festgelegt worden, teilte die Vorarlberger Landespressestelle in einer Aussendung mit.

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21.17 Uhr: USA und Großbritannien warnen vor Cyberangriffen in Coronavirus-Krise

Großbritannien und die USA haben inmitten der Coronavirus-Pandemie vor groß angelegten Cyberattacken auf Gesundheitsorganisationen gewarnt. Die Netzsicherheitsbehörden beider Ländern erklärten am Dienstag, zuletzt habe es Online-Angriffe gegen nationale und internationale Gesundheitsorganisationen, Pharmaunternehmen und
Forschungseinrichtungen gegeben.

Die Behörden machten deutlich, dass sie hinter den AttackenHacker mit Verbindungen zu staatlichen Stellen in Ländern wie China, Russland, Nordkorea und dem Iran vermuten. Über das sogenannte "Password Spraying" - das Ausprobieren häufig genutzter Passwörter bei einer großen Zahl von Nutzerkonten - sollten private Informationen, geistiges Eigentum und Geheiminformationen erbeutet werden, die mit "nationalen Prioritäten" im Einklang stünden.

 

21 Uhr: Zehntausende protestierten in Pakistan nach Tötung eines Aktivisten 

In Pakistan sind Zehntausende Menschen trotz landesweiter Ausgangsbeschränkungen nach der Ermordung des politischen Aktivisten Arif Wazir auf die Straße gegangen. Dies teilten die Veranstalter am späten Dienstagabend (Ortszeit) mit. Wazir, eine Führungsfigur der Bewegung für den Schutz der Paschtunen (PTM), war am Samstag in Islamabad gestorben, nachdem er tags zuvor in der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa von Unbekannten angegriffen worden war.

Auf der größten Kundgebung in Wazirs Heimatstadt Wana in Südwasiristan skandierten Tausende Menschen Parolen gegen das Militär, das sie für die Tötung verantwortlich machen. Auf Bildern in den sozialen Medien waren große Menschenmassen auf den Straßen zu sehen, viele Menschen waren auch auf Dächern. Die meisten Kundgebungen fanden in dem mehrheitlich muslimisch geprägten Land wegen des Fastenmonats Ramadan nach Sonnenuntergang statt.

 

20.57 Uhr: Bosnischer Arzt sorgt mit Party für Empörung 

In Bosnien hat der bekannte Arzt Jusuf Sabanovic für Empörung gesorgt, weil er trotz der strikten Corona-Einschränkungen eine Geburtstagsfeier in einem Luxusrestaurant veranstaltete. Polizisten brachen die Party des Leiters der Chirurgie eines Krankenhauses in Sarajevo am Montagabend ab. Auch Sabanovics prominente Gästeliste stieß auf Unverständnis.

Sabanovis Krankenhaus äußerte sich empört über das Verhalten des Arztes. "Die Regeln sind für alle gleich und jeder muss sie respektieren", hieß es in einer Erklärung der Klinik unter Verweis auf die strengen Corona-Maßnahmen. Sabanovic wurde vom Dienst freigestellt, zudem musste er sich in häusliche Isolation begeben.

 

20.55 Uhr: Bereits mehr als 70.000 Corona-Tote in den USA

In den USA sind Wissenschaftlern zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 70.000 Menschen durch eine Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Das ging am Dienstag (Ortszeit) aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Zahl der bestätigten Infektionen in den USA lag demnach bei knapp 1,2 Millionen - etwa ein Drittel der weltweit mehr als 3,6 Millionen Fälle.

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20.40 Uhr: Deutsche Bürgermeister für Grenzöffnungen zu Schweiz und Frankreich

Dutzende deutsche Bürgermeister aus grenznahen Regionen in Baden-Württemberg fordern die Öffnungen der Grenzen nach Frankreich und der Schweiz, einige wandten sich an Innenminister Horst Seehofer (CSU) und den baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl (CDU). Deutschland hatte die Grenzkontrollen nach Frankreich, Schweiz, Österreich, Luxemburg und Dänemark bis 15. Mai verlängert.

15 Bürgermeister beklagen, dass die Grenzschließungen das Zusammenleben in der Grenzregion massiv belasteten - zumal die Corona-Fallzahlen in der Schweiz mittlerweile auch nicht mehr höher seien als in Deutschland. Ähnliche Forderungen zur Lockerung der Kontrollen erheben 96 Bürgermeister, Landräte und Mitglieder der Verbandsversammlung des Regionalverbands Südlicher Oberrhein mit Blick auf die Grenze nach Frankreich.

 

20.17 Uhr:  Deutsche Forscher wiesen Antikörper gegen Virus nach

Bei der Erforschung des neuartigen Coronavirus haben deutsche Wissenschafter Antikörper nachweisen können, die das Virus am Eindringen in Zellen hindern. "Das ist eindeutig ein Durchbruch, der zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg für die Entwicklung eines Medikaments gegen Covid-19", sagte Luka Cicin-Sain vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung der "Braunschweiger Zeitung".

Cicin-Sain und sein Team haben dem Bericht zufolge 6000 verschiedene künstlich hergestellte menschliche Antikörper analysiert. Dabei fanden die Forscher mehr als 750 Antikörper, die an das Coronavirus andocken - eine Voraussetzung dafür, den Erreger erfolgreich zu bekämpfen. Nun werden die Antikörper an Zellkulturen auf ihre Wirksamkeit getestet.

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20.10 Uhr: Italien verspricht sich mindestens 100 Milliarden

Der italienische Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri zeigt sich zuversichtlich, dass sein Land mindestens 100 Milliarden Euro aus dem neuen europäischen Wiederaufbau-Fonds erhalten wird. Italien hofft, dass der Fonds direkte Zuwendungen statt Kredite an die EU-Regierungen auszahlen und möglichst bereits zwischen Juni und September aktiviert wird.

"Wir glauben, dass wir nicht bis 2021 auf dieses Werkzeug warten können", bekräftigte Gualtieri am Dienstag im Senat. Italien hoffe zudem auf weitere 20 Milliarden Euro aus dem EU-Kreditprogramm zur Finanzierung der Kurzarbeit und 40 Milliarden Euro Darlehen von der Europäischen Investitionsbank (EIB).

 

19.53 Uhr: Nur mehr 138 Infizierte in Tirol

Die Zahl der Corona-Infizierten in Tirol geht weiter signifikant zurück. Mit Stand Dienstagabend waren nur noch 138 Personen erkrankt, teilte das Land mit. 27 Menschen waren in den vergangenen 24 Stunden wieder genesen, vier weitere infiziert. Indes starb ein 71-Jähriger mit Vorerkrankungen aus dem Bezirk Landeck mit oder an Covid-19.

Insgesamt 3.271 Personen waren in Tirol bereits wieder genesen. Im ursprünglich besonders stark betroffenen Bezirk Landeck waren beispielsweise nur mehr 17 Menschen erkrankt - bei 957 Genesenen. 55.526 Testungen wurden bis dato durchgeführt, in 53.177 Fällen lag ein Ergebnis vor.

 

19.49 Uhr: Fleischmangel in den USA: Bei Wendy's werden die Hamburger knapp

Die Corona-Pandemie bringt die US-Fleischindustrie unter Druck. Das bekommt nun auch die Fast-Food-Branche zu spüren. Die Hamburger-Kette Wendy's bestätigte am Dienstag, dass es in einigen ihrer Schnellrestaurants aufgrund der angespannten Versorgungslage zu Engpässen kommen könne. Vorher hatten Kunden in den sozialen Medien über Burger-Mangel geklagt.

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19.41 Uhr: Trump trotz drohender Zuspitzung für Wirtschaftsöffnung

Trotz einer drohenden Zuspitzung der Corona-Pandemie in den USA dringt US-Präsident Donald Trump wie Gouverneure einiger Bundesstaaten auf eine rasche Wiedereröffnung der Wirtschaft. "Wir müssen unser Land öffnen", sagte Trump am Dienstag vor dem Weißen Haus vor seinem Abflug nach Arizona. "Es ist Zeit, wieder an die Arbeit zu gehen."

Zuvor hatte Trump auf Twitter geschrieben, dass es "aufregend" sei zu sehen, wie sich das Land wieder öffne. Dabei hat sich die Prognose für den Verlauf der Corona-Pandemie in den USA gerade wieder eingetrübt: Zwei Modelle gehen davon aus, dass die Zahl der Coronavirus-Infektionen und Todesfälle diesen Monat deutlich ansteigt.

 

19.33 Uhr: Regierung will mit Gemeinden über Hilfen reden

Die Regierung will auch mit Städten und Gemeinden über ihren Einnahmenentfall reden, kündigten Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Dienstag an. Michael Ludwig (SPÖ), Wiener Bürgermeister und Präsident des Städtebundes, hatte daran erinnert, dass den Gebietskörperschaften bis zu 2 Mrd. Euro verloren gehen könnten und Unterstützung gefordert. Dazu werde es Gespräche geben, versicherte Kogler.

 

19.24 Uhr: Pressekonferenz der Bundesregierung um 9 Uhr

Morgen, Mittwoch,um 9.00 Uhr informieren Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und der Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS), Univ. Prof. Martin Kocher, zum Thema „Digitalisierungsinitiativen für KMU“.

 

19.06 Uhr:  Aschbacher: Kein einheitlicher EU-Lösungsansatz möglich

Nach Ansicht von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) kann es angesichts der unterschiedlichen "wirtschaftlichen Realitäten" in jedem EU-Land keinen "einheitlichen europäischen Lösungsansatz" zur Bewältigung der Coronakrise geben. "Es ist Aufgabe der Mitgliedstaaten, passende Maßnahmen zu definieren, die ihre Volkswirtschaften aus den Krise führen", teilte sie am Dienstagnachmittag mit.

"Aufgabe der Europäische Union und der Europäischen Kommission ist es, dabei bestmöglich zu unterstützen," so die Ministerin in einer Stellungnahme. Zuvor hatten die zuständigen EU-Minister für Soziales und Beschäftigung in einer Videokonferenz über die sozioökonomischen Folgen der Coronapandemie und Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene zur Eindämmung der negativen Konsequenzen auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft beraten.

 

18.46 Uhr: Auch einige Unis öffnen wieder - aber nur für Prüfungen

Seit Mitte März herrscht an den Universitäten Ausnahmezustand. Sie wurden geschlossen – die Lehre komplett ins Internet verlegt. Das soll laut Bundesverordnung auch bis 30. Juni noch so bleiben. Doch seitdem die Ausgangsbeschränkungen gelockert wurden, wird an den steirischen Unis an einer Rückkehr in den Normalbetrieb gefeilt.

>> Welche Unis betroffen sind

 

18.31 Uhr: Stars lesen für das Projekt "Harry Potter at home" die Kultbücher

Mit Zauberergeschichten durch die Corona-Zeit: Erfolgsautorin  J.K. Rowling (54) lässt eine Reihe von Stars aus dem ersten Teil ihrer Harry-Potter-Romane vorlesen. Unter anderem werden Schauspieler Eddie Redmayne ("Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind"), Ex-Fußballprofi David Beckham und Schriftsteller Stephen Fry Kapitel aus "Harry Potter und der Stein der Weisen" vortragen.

>> Welche Stars Harry Potter lesen

 

18.20 Uhr: 236 Todesopfer in 24 Stunden in Italien

Am zweiten Tag der Lockerung der strengen Corona-Beschränkungen in Italien sind am Dienstag 236 Todesopfer in den vergangenen 24 Stunden gemeldet worden. Die Zahl der Toten stieg seit Beginn der Pandemie in Italien am 20. Februar auf insgesamt 29.315. Am Montag waren noch 195 Todesopfer in 24 Stunden registriert worden.

Die Zahl der aktiv Infizierten sank von 99.980 auf 98.467, teilte der italienische Zivilschutz mit. 16.270 Covid-19-Erkrankte lagen noch in Italiens Spitälern. Davon befanden sich 1.427 Patienten auf Intensivstationen. In Heimisolation waren 80.770 Personen. Die Zahl der Genesenen stieg auf 85.231.

 

18.15 Uhr: Viele Tote unter Schwarzen: US-Bischöfe alarmiert

Die katholische US-Bischofskonferenz fordert die Regierung auf, die Ursachen für die hohe Infektionszahl unter Schwarzen und Latinos während der Corona-Pandemie zu untersuchen. Afroamerikaner seien unverhältnismäßig häufig mit dem Virus infiziert, hieß es in einer Erklärung von Montag (Ortszeit). Auch sei die Todesrate deutlich höher als der Anteil der Schwarzen und Latinos in der US-Bevölkerung.

In St. Louis entfallen demnach 64 Prozent der registrierten Corona-Fälle auf Schwarze, bei 45 Prozent Bevölkerungsanteil. In New York starben anteilig 28 Prozent Afroamerikaner an dem Virus, die aber nur 22 Prozent der Bürger in der Metropole ausmachen. In der Hauptstadt Washington sei die Infektionsrate unter Hispaniern doppelt so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung.

Die Bischöfe wiesen darauf hin, dass beengte Wohnverhältnisse und mangelnde medizinische Versorgung für den Anstieg der Infektionszahlen unter Schwarzen und Latinos verantwortlich sein könnten.

 

18.02 Uhr: Wiener Grünen-Chefin: "Es wird Solidarbeiträge von Millionären geben müssen"

Die Grüne Wiener Vizebürgermeisterin Birgit Hebein will ehestmöglich Millionärssteuer einführen und Flüchtlignskinder von den griechischen Inseln holen. Nach der Coronakrise gibt es für Sie kein Zurück zur autogerechten Stadt.

>> Hier geht es zum Interview

 

17.51 Uhr: US-Regierungsberater erwartet Arbeitslosenquote von über 16 Prozent 

Die US-Regierung befürchtet, dass die Arbeitslosenquote im April wegen der Coronakrise auf über 16 Prozent gestiegen ist. "Ich gehe jetzt davon aus, dass sie oberhalb von 16 Prozent liegen wird, vielleicht sogar bei 20 Prozent", sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Kevin Hassett, in einem CNN-Interview.

"Wir haben es mit der wahrscheinlich schlimmsten Arbeitslosenquote seit der Großen Depression zu tun. Es ist ein gewaltiger negativer Schock, ein sehr, sehr schrecklicher Schock." Auch die von Reuters befragten Ökonomen erwarten eine Quote von 16 Prozent. Die Jobmarktdaten werden am Freitag vorgelegt. Im März war die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent von 3,5 Prozent im Februar gestiegen.

 

17.46 Uhr: Estland öffnet Einkaufszentren zum 11. Mai 

Estland lockert seine Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus und öffnet zum 11. Mai unter strengen Auflagen wieder die Einkaufszentren im Land. Die Regierung in Tallinn billigte am Dienstag den Vorschlag von Wirtschaftsminister Taavi Aas. Neben Geschäften und Dienstleistern dürfen in den Zentren auch Restaurants und Cafés wieder ihre Türen öffnen, an denen Essen vor Ort verzehrt werden kann.

Freizeiteinrichtungen für Kinder und Erwachsene wie Kinos, Bowlingbahnen oder Spielbereiche bleiben geschlossen. Besucher der Einkaufszentren sind angehalten, im Geschäft eine Gesichtsmaske zu tragen oder Mund und Nase zu bedecken. Es gilt weiter die sogenannte 2 + 2-Regel, wonach nicht mehr als zwei Personen zusammen sein dürfen und sie einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhalten müssen.

 

17.42 Uhr: Bulgarien will Tourismus mit Gutscheinen unterstützen 

Bulgariens Tourismus befürchtet verheerende Folgen der Coronavirus-Pandemie für die Badesaison am Schwarzen Meer. Die Regierung in Sofia will nun die Branche mit Gutscheinen für den Sommerurlaub der Bulgaren im eigenen Land unterstützen. Darauf einigten sich am Dienstag die Koalitionspartner der bürgerlich-nationalistischen Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow.

"Das Geld der Bulgaren sollte den heimischen Tourismus unterstützen, und nicht ins Ausland fließen", sagte der Chef der mitregierenden nationalistischen WMRO-Partei, Krassimir Karakatschanow. Details müssten noch festgelegt werden.

 

17.37 Uhr: Dornauer sieht Platter auf "Verantwortungsflucht"

Nach der Reaktion von Tirols LH Günther Platter (ÖVP) auf den "profil"-Bericht zu Ischgl sieht SPÖ-Landesparteichef Georg Dornauer den Landeshauptmann und seinen Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) "noch immer auf der Verantwortungsflucht". "Das ist nicht länger akzeptabel", so Dornauer in einer Aussendung. Platter und Tilg würden "weiterhin keine Behördenfehler" sehen und sogar behaupten, dass Tirol während der Corona-Pandemie vorbildlicher Vorreiter gewesen sei - "trotz zahlreicher belegbarer Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen".

Tirol habe während der Pandemie nicht "den Ton angegeben", wie
Platter behauptet habe. "Bis zum 10. März hat Landeshauptmann
Günther Platter nicht den Ton angegeben, sondern nach der Pfeife der
Wirtschaftslobby im Land getanzt. Und bis 15. März war noch DJ Gigi
D'Agostino in Apres-Ski-Bars in diversen Tourismus-Hotspots
tonangebend", meinte der SPÖ-Chef, der die Wichtigkeit der
"ehestmöglichen Einsetzung einer unabhängigen
Untersuchungskommission" betonte.

 

17.35 Uhr: In Sibieren gibt es bei Arbeitsverlust Ferkel statt Geld

Wer in Sibirien seine Arbeit wegen der Coronakrise verloren hat, kann nicht nur auf Finanzhilfe hoffen. In der Region Kurgan an der Grenze zu Kasachstan wollen Russlands Behörden der Not leidenden Bevölkerung auch ganz praktisch helfen: entweder mit zwei Ferkeln oder einem Kalb samt Futter oder Kartoffeln zum Pflanzen im Garten. Das alles kostenlos, schrieb Gouverneur Wadim Schumkow bei Instagram.

Wegen der Pandemie und des niedrigen Ölpreises verschärft sich die wirtschaftliche Lage im größten Land der Erde weiter. Deshalb wurde unter anderem eine Anhebung der Hilfe für Arbeitslose von 8.000 (ca. 97 Euro) auf 12.130 Rubel (ca. 147 Euro) pro Monat beschlossen. In der Region Kurgan sollen einige Arbeitslose zumindest in den nächsten Wochen eine neue Jobperspektive bekommen und zum Beispiel Dörfer reinigen und Wälder aufräumen. Dafür stehen den Behörden zufolge 25 Millionen Rubel (rund 303.000 Euro) bereit.

 

17.24 Uhr: Corona-Tests beim FC Barcelona vor Trainingsstart

Die Profis des spanischen Fußball-Meister FC Barcelona beenden ihre Corona-Pause. Am Mittwoch unterziehen sich Lionel Messi und Co. Corona-Tests, das Individualtraining soll dann "in den nächsten Tagen" beginnen, teilten die Katalanen am Dienstag mit. In La Liga sind noch elf Runden ausständig, Barca führt die Tabelle zwei Punkte vor Real Madrid an.

 

17.15 Uhr: Erster Öffnungsschritt laut Anschober ausgezeichnet bewältigt

Die ersten Lockerungsmaßnahmen nach Ostern hat Österreich gut überstanden. Gut drei Wochen, nachdem die in Kraft getretenen Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gelockert worden sind, stellte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag Österreich ein gutes Zeugnis aus. Der erste Öffnungsschritt wurde ganz ausgezeichnet bewältigt, so Anschober. Die Situation ist "sehr konstant, sehr stabil". Die Zahl der Neugenesenen liege deutlich über den Neuinfektion.

>>Anschober und Nehammer betonen Freiwilligkeit der Rotkreuz-App

 

17.04 Uhr: Im "Lockdown" würde meisten Afrikanern Geld ausgehen

Im Falle eines Corona-"Lockdowns" würde mehr als der Hälfte der Afrikaner das Geld ausgehen. Zudem sagten laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage u.a. der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Marktforschungsinstituts Ipsos 70 Prozent der Befragten, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser ein Problem wäre, wenn sie für 14 Tage Zuhause bleiben müssten.

Im Kampf gegen Covid-19 hatten viele Länder Afrikas früh agiert und Ausgangssperren und andere strenge Maßnahmen verhängt. Dies habe geholfen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, hieß es. Doch die Staaten müssten eine Balance finden und die Krankheitsübertragung reduzieren sowie gleichzeitig soziale und wirtschaftliche Belastungen verhindern.

In Südafrika etwa hat die vor mehreren Wochen verhängte strenge Ausgangssperre verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Menschen. "Covid-19 ist nicht nur eine Gesundheitskrise, es ist auch eine politische und soziale Krise", sagte der Leiter des Africa CDC, John Nkengasong.

 

16.55 Uhr: Besitzer und Kurz-Bekannter Martin Ho will nichts von Party gewusst haben

Am vergangenen Freitag haben Drogenfahnder im Wiener Lokal "Dots" eine Privatparty aufgelöst und Suchtmittel sicher gestellt. Besitzer und Kurz-Bekannter Martin Ho will von der Feier in seinem Lokal nichts gewusst haben.

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16.42 Uhr:  US-Behörde warnt vor dramatischer Verschärfung der Krise

Inmitten der Lockerung der Corona-Beschränkungen in den USA warnen wichtige Behörden des Landes vor einer drastischen Verschärfung der Pandemie. Die US-Gesundheitsbehörde CDC geht Medienberichten zufolge in einer internen Projektion davon aus, dass die Zahl der täglichen Neuinfektionen bis Anfang Juni um das etwa Achtfache auf 200.000 steigen könnte.

Die Zahl der täglich verzeichneten Todesfälle könnte demnach deutlich auf etwa 3.000 anwachsen, wie "New York Times" und "Washington Post" am Montag berichteten. Schon jetzt sind die USA das Land mit den meisten bestätigten Coronavirus-Infektionen und Todesopfern weltweit - und zwar mit großem Abstand. In den Vereinigten Staaten wurden bisher 1,18 Millionen Infektionen und knapp 69.000 Tote registriert. Die neuen CDC-Zahlen bedeuten, dass sich die Zahl der täglichen Todesopfer in den kommenden Wochen verdoppeln könnte.

 

16.33 Uhr: Geheimdienste glauben nicht an Laborunfall als Virus-Ursache

Westliche Geheimdienste halten die Theorie von einem Laborunfall als Ursprung der Pandemie mit dem Coronavirus für "höchst unwahrscheinlich". Der US-Nachrichtensender CNN zitierte am Dienstag drei Quellen, die entsprechenden Verdächtigungen von US-Präsident Donald Trump und zuletzt US-Außenminister Mike Pompeo über das neue Virus Sars-CoV-2 widersprachen. Das Virus sein "höchst wahrscheinlich auf natürliche Weise aufgetreten, zitierte der Sender einen Diplomaten.

 

16.18 Uhr: Ausgangsbeschränkungen waren für Kinder in Österreich sehr belastend

Österreichs Kinder und Jugendliche traf der Lockdown im Rahmen der Coronavirus-Krise besonders hart. Das ergab eine Online-Umfrage der Kinderfreunde Österreich. Dafür wurden 1.072 Personen zwischen sechs und 15 Jahren befragt.

>> Hier geht es zur Studie

 

16.10 Uhr: Interesse an PCR-Tests auf Flughafen Wien groß

Die seit Montagfrüh auf dem Flughafen Wien angebotenen PCR-Tests auf das Coronavirus sind zum Start auf großes Interesse gestoßen. Etwa 70 Testungen seien am ersten Tag durchgeführt worden, teilte Airport-Sprecher Peter Kleemann auf Anfrage mit. Etwa die selbe Zahl wurde auch für (den heutigen) Dienstag erwartet.

Es seien vorwiegend Reisende gewesen, die das Labor im Erdgeschoß des Office Park 3 aufgesucht hätten, sagte Kleemann. Er sprach von Ankommenden wie Abfliegenden. "Das Service funktioniert klaglos und stößt nicht nur auf Bedarf, sondern ist auch ein Beitrag zur Sicherheit."

PCR-Tests stehen nicht nur Passagieren, sondern allen Interessierten offen. Terminvereinbarungen erfolgen direkt bei der Confidence DNA Analysen GmbH per Telefon (01/368 45 54) oder via E-Mail (office@confidence.at). Im Labor wird ein Rachenabstrich durchgeführt. Für diese private Dienstleistung verrechnet die Einrichtung einen Betrag von 190 Euro.

 

16.03 Uhr:  Förderungen für Kulturszene um 3,07 Mio. Euro erhöht

Die Förderungen für zahlreiche Kulturbereiche werden angesichts der Coronakrise um 3,07 Mio. Euro erhöht. Dies kündigte Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) am Dienstag im Vorfeld des Kulturausschusses an. Konkret splittet sich die Erhöhung auf die Bereiche Musikwirtschaft, Filmwirtschaft, Buch- und Verlagswesen sowie die Bildende Kunst.

 

15.53 Uhr: Erster Fall in Frankreich womöglich schon Ende Dezember

 In Frankreich könnte es bereits Ende Dezember einen Coronavirus-Fall gegeben haben. Die Infektion wurde im Nachhinein entdeckt - es handelt sich um den 43-jährigen Amirouche Hammar aus der Nähe von Paris. Er habe trockenen Husten, Fieber, Müdigkeit und schwere Atembeschwerden gehabt, sagte Hammar dem Sender BFMTV am Dienstag. Im Krankenhaus von Bobigny wurde eine Lungeninfektion diagnostiziert.

Man habe ihm nicht sicher sagen können, was er hat - nur, dass es sehr ernst wäre, erzählte Hammar. Nach wenigen Tagen konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.

In Frankreich wurden die ersten Coronavirus-Fälle am 24. Jänner bekannt - es handelte sich dabei um Menschen, die einen Bezug zu China hatten. Die Ärztinnen und Ärzte einer Klinikgruppe bei Paris haben nun bereits entnommene Proben von Menschen mit schweren Atemwegsinfektionen noch einmal getestet - und zwar auf SARS-CoV-2. Es handelte sich um Patientinnen und Patienten, bei denen damals keine sichere Diagnose gestellt werden konnte. Von mehreren getesteten Proben war eine positiv auf Covid-19 - sie war von einem Patienten, der am 27. Dezember in die Klinik eingeliefert wurde: Amirouche Hammar.

 

15.50 Uhr: Wollte nicht in Quarantäne: Oberösterreicher flüchtete bei Einreise vor Polizei

Kuriose Szenen gab es am Montag am Grenzübergang Schärding/Neuhaus in Oberösterreich. Ein 30-Jähriger flüchtete bei der Einreise, weil er sich nicht in Heimquarantäne begeben wolllte.

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15.47 Uhr: Schule: Pflichtpraktika können entfallen

Pflichtpraktika an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) können aufgrund mangelnder Plätze wegen der Coronakrise auch entfallen. Das hat das Bildungsministerium in einem Erlass festgehalten. Daraus würden auch keine negativen schulischen Konsequenzen erwachsen. Es werde aber keine generelle Aufhebung der Praktikumspflicht geben.

"Ein Praktikum ist eine Bereicherung des Unterrichts - dort wo Praktika möglich sind, sollen sie daher auch stattfinden", betonte der zuständige Sektionschef im Ministerium, Klemens Riegler-Picker. "Sollte es aufgrund der Coronakrise keine Möglichkeit geben, dann hat das natürlich einen Entfall der Praktikumspflicht zur Folge."

Im Schulunterrichtsgesetz sind die Voraussetzungen für die Absolvierung ("Zurücklegung") der Pflichtpraktika festgehalten. Unter anderem heißt es dort: "Ist dem Schüler die Zurücklegung des Pflichtpraktikums oder Praktikums in der vorgeschriebenen Zeit ohne sein Verschulden nicht möglich, so hat er dieses während der schulfreien Zeit des folgenden Schuljahres zurückzulegen." Ganz entfällt die Praktikumspflicht, wenn er glaubhaft macht, "dass er ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurücklegen kann, weil keine derartige Praxismöglichkeit bestand, oder er nachweist, dass er an der Zurücklegung aus unvorhersehbaren oder unabwendbaren Gründen verhindert war".

 

15.37 Uhr: Studie: Jugend verabschiedet sich in Coronakrise von Ich-Bezogenheit

Der Shutdown wegen des Coronavirus hat bei Österreichs Jugendlichen zu einer Abkehr vom Ego-Individualismus geführt, zeigt eine repräsentative Studie des Instituts für Jugendkulturforschung. Die 16- bis 29-Jährigen (1.000 Befragte) sind demnach im Ausnahmezustand bereit, das individualistische Streben nach dem "eigenen Ding", Spaß und individueller Selbstverwirklichung vorerst zurückzuschrauben.

Während vor der Coronakrise noch 79 Prozent der Jugendlichen der Aussage "Ich will machen, was ich will und die anderen sollen machen, was sie wollen" zugestimmt haben, sind es nun nur noch 23 Prozent. Die Zustimmung zur Aussage "Ich will nicht nach Vorschrift und Plan leben, sondern tun, was mir gerade Spaß macht" ist von 72 Prozent auf 48 zurückgegangen.

93 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass jeder einzelne einen Beitrag leisten muss, um die Corona-Pandemie einzugrenzen. Die Ergebnisse zeigen auch grundsätzliche Solidarität mit älteren Menschen, denen das Coronavirus eher gefährlich werden kann. Unterstützung signalisieren Jugendliche vor allem bei Alltagsdingen, die wenig Zeit beanspruchen, wie kleinen Einkäufen und Erledigungen.

 

15.30 Uhr: Erste Teilnehmer von Biontech-Studie in den USA geimpft

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen SARS-CoV-2 sind mittlerweile auch die ersten Tests des Mainzer Unternehmens Biontech und des US-Unternehmens Pfizer in den Vereinigten Staaten angelaufen. Die erste Probanden seien behandelt worden, teilten die Firmen am Dienstag gemeinsam mit. Es handelt sich bei der Kandidatvakzine um einen experimentellen RNA-Impfstoff.

In Deutschland war ein Teil der klinischen Studie bereits in der vergangenen Woche abgeschlossen worden, dort hatte eine erste Gruppe von zwölf Teilnehmern der Kandidatvakzine BNT 162 bekommen. Dabei war mit einem Probanden begonnen worden, nach einem gewissen zeitlichen Abstand wurden weitere Teilnehmer geimpft.

Bei einer RNA-Vakzine werden Erbgut-Bruchstücke verwendet, die nach Verabreichung im Körper des Immunisierten zur Produktion jener Antigene der Krankheitserreger führen sollen, gegen die dann eine schützende Immunantwort entstehen soll. Weltweit wurde noch nie eine derartige Vakzine zugelassen.

 

15.21 Uhr: Roche-Antikörpertest in Auslieferung

Vor wenigen Tagen hat der Schweizer Pharma- und Diagnostikkonzern in den USA eine Notfall-Zulassung für einen SARS-CoV-2-Antikörpertest auf Immunoassay-Basis vor allem für Großlabors erhalten. Die Auslieferung erfolgt derzeit auch in Österreich. Die ersten Untersuchungen dürften in den kommenden Tagen erfolgen, erklärte am Dienstag ein Sprecher des Konzerns.

"Wir sind in Auslieferung. Ab dieser Woche wird es die Untersuchungen geben", erklärte man bei Roche Austria. Das Unternehmen - weltweit eines der größten auf dem Gebiet der Labordiagnostik - ist aber nur eines der vielen Konzerne, die derzeit ihre Systeme für SARS-CoV-2-Antikörpertests entwickeln bzw. auf den Markt bringen.

"Der Test wurde geschaffen, um zu bestimmen, ob ein Patient einer SARS-CoV-2-Infektion ausgesetzt war und ob er Antikörper gegen SARS-CoV-2 entwickelt hat. Roche hat bereits die Auslieferung des neuen Antikörpertests zu den führenden Labors weltweit gestartet und wird die Produktionskapazität auf eine zweistellige Millionenanzahl pro Monat ausweiten, um das Gesundheitswesen in jenen Staaten zu unterstützen, welche die CE-Kennzeichnung bzw. die US-Freigabe anerkennen", hatte es am Sonntag in einer ersten Aussendung des Konzerns geheißen.

 

15.07 Uhr: Wiener Reiseführer-App Tripwolf insolvent

Das Wiener Vorzeige-Start-up der späten 2000er-Jahre Tripwolf hat die Coronakrise finanziell nicht überlebt. Die Coronavirus-Pandemie und die folgenden Reisebeschränkungen haben bei der Reiseführer-App zu erheblichen Umsatzeinbrüchen geführt.

Der Ex-Journalist Sebastian Heinzl gründete im Jahr 2008 gemeinsam mit dem deutscher Reiseverlagsgruppe MairDumont und dem Wiener Start-up-Investor i5invest das "Mitmach"-Reise-Portal Tripwolf. Im Jahr 2012 wurde die Reiseführer-App an den deutschen Verleger Andreas Langenscheidt verkauft.

 

14.58 Uhr: Reproduktionsfaktor in der Lombardei auf 0,75 gesunken

Der effektive Reproduktionsfaktor des SARS-Cov-2 in der Lombardei, Epizentrum der Coronavirus-Epidemie in Italien, liegt mittlerweile bei 0,75. Dieser Wert liegt unter dem italienischen Durchschnitt von 0,8, teilte der Vizepräsident der Region Lombardei, Fabrizio Sala, im Interview mit dem TV-Kanal "SkyTg24" am Dienstag mit.

 

14.45 Uhr: Anzeigen in Österreich weiter rückläufig

Die Anzeigen und Organmandate in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Covid-19-Pandemie werden in Österreich immer weniger. Wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte, wurden am 1. Mai österreichweit an einem Tag erstmals unter 100 Vergehen gegen die Corona-Maßnahmen angezeigt. Die mit 11. April eingeführten Organstrafmandate folgen diesem Trend.

Die weitaus meisten Anzeigen und Mandate gab es bisher in Wien. Nachfolgend die Zahlen der Anzeigen und Organstrafmandate seit Einführung der Maßnahmen Mitte März mit Stand 4. Mai nach Bundesländern. :

Bundesland Anzeigen Organmandate
Burgenland 338103
Kärnten 1.748 154
Niederösterreich2.144165
Oberösterreich 3.919 172
Salzburg 1.450110
Steiermark 3.960 954
Tirol 4.167630
Wien 11.509 1.983

14.32 Uhr: Coronakrise bedroht Stabilität Russlands massiv

Fast hilflos muss Staatspräsident Wladimir Putin den massiv steigenden Infektionszahlen in der Coronakrise zuschauen. Zwar ist Russland schon seit mehr als einen Monat im Lockdown. Doch an der Virus-Front explodieren die Zahlen - zuletzt gab es um die 10.000 neue Fälle täglich. Auch Ministerpräsident Michail Mischustin ist infiziert. Experten sehen Risse im System Putin.

>> Mehr zur Lage in Russland

 

14.28 Uhr: Grüne rufen Staatsanwaltschaft nach Nepps "Asylantenvirus"-Sager an

Die Grünen schalten nach dem "Asylantenvirus"-Sager von Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp die Staatsanwaltschaft ein. Eine Sachverhaltsdarstellung sei am heutigen Dienstag eingebracht worden, informierte die Partei. Abgeordnete Meri Disoski bekräftige in einem schriftlichen Statement zudem ihre Rücktrittsaufforderung an Nepp.

Der Chef der Rathaus-FPÖ hatte am Montag im Zusammenhang mit positiven Coronavirus-Tests in einem Asylwerberheim in Wien-Erdberg per Aussendung gemeint, man müsse "zum jetzigen Zeitpunkt in der Bundeshauptstadt fast schon von einem Asylantenvirus sprechen". Das brachte ihm deutliche Kritik von SPÖ und Grünen ein, die Website "FPÖ Fails" kündigte eine Anzeige ein.

Die Grünen brachten nun die Sachverhaltsdarstellung ein. Disoski nahm Nepp heute erneut unter Beschuss: Er unterstelle, "dass Asylwerbende für steigende Covid-19-Zahlen verantwortlich seien und nimmt dabei Anleihen bei der menschenverachtenden, hetzerischen Sprache des Dritten Reiches. Das ist widerlich. Das ist rassistisch. Das ist unhaltbar. Nepp ist rücktrittsreif."

>> Grüne schalten nach Aussage von Dominik Nepp die Staatsanwaltschaft ein

 

14.20 Uhr: Deutscher Verband: Normalisierung des Flugverkehrs dauert noch Jahre

Der Flugverkehr wird aus Sicht der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland erst in zwei bis drei Jahren wieder das hohe Vorkrisen-Niveau erreichen. "Wir rechnen für Ende 2022 oder Anfang 2023 mit einem Niveau des Flugaufkommens, wie wir es 2019 hatten", sagte der Präsident des Branchenverbands BDLI, Dirk Hoke, am Dienstag bei einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Damals seien rund 227 Millionen Passagiere mit dem Flugzeug befördert worden. Es sei zu früh, um abzusehen, wann Verbraucher auf diese Weise wieder über Ländergrenzen hinweg reisen könnten.

Derzeit stecke die Branche aufgrund des neuartigen Coronavirus in der größten Krise ihrer Geschichte. Die meisten Fluggesellschaften flögen nur mit einem Bruchteil ihrer Flotte oder ließen diese vollständig am Boden. "Wir sehen, dass das Ende des Einbruchs immer noch nicht absehbar ist", sagte Hoke.

 

14.15 Uhr: Sparen bei Urlaub und Hobbys

43 Prozent der österreichischen Haushalte müssen aufgrund der Coronakrise Einkommenseinbußen verdauen. Drei Viertel davon müssen den Gürtel enger schnallen, um über die Runden zu kommen und ein Sechstel davon hat sogar Problem, die Fixkosten zu bestreiten. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von durchblicker.at mit 1.200 Befragten. Demnach wollen besonders viele beim Urlaub bzw. bei Hobbys sparen.

Gleich acht von zehn befragten Haushalten wollen weniger für Urlaub oder Freizeit ausgeben. 70 Prozent sind bereit, bei der Kleidung und Accessoires zu sparen. Rund die Hälfte der Haushalte legt weniger zur Seite, beim Wohnen reduziert jeder Dritte.

Besonders wichtig für die Österreicher sind Familie und Freunde, Sport, Lebensmittel und Mobilität. Hier spart nur jeder Vierte. Am wenigsten gespart wird bei Medien und Kommunikation sowie bei Versicherungen. Beim Kommunizieren will nur jeder Fünfte, beim Versichern nur jeder Zehnte sparen.

13.55 Uhr: Schweizer Parlament stimmt Hilfe für Lufthansa-Tochter Swiss zu

Die Lufthansa-Töchter Swiss und Edelweiss können auf milliardenschwere Liquiditätshilfen der Schweizer Regierung zurückgreifen. Der Ständerat - die kleine Kammer des Schweizer Parlaments - hieß am Dienstag die Kreditgarantien des Bundes in Höhe von knapp 1,3 Milliarden Franken (1,23 Mrd. Euro) für die beiden von der Coronavirus-Krise hart getroffenen Fluggesellschaften gut.

Der Schweizer Nationalrat hatte das Paket bereits am Montag unter der Auflage verabschiedet, dass die Airlines die Klimaziele der Regierung einhalten. In Österreich ringt die Lufthansa-Tochter AUA mit der Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) um eine umfangreiche Staatshilfe.

13.45 Uhr: Gläubige dürfen wieder an Klagemauer beten

Gläubige dürfen angesichts einer Entspannung in der Coronakrise wieder an der Juden heiligen Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt beten. Bis zu 300 Gläubige könnten gleichzeitig an die heilige Stätte kommen, teilte die zuständige Stiftung am Dienstag mit.

Zuvor hatte die israelische Regierung die Vorgabe aufgehoben, dass Menschen maximal 500 Meter von Zuhause entfernt beten dürfen. Hintergrund ist der deutliche Rückgang bei den nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Die Vorgabe, dass maximal 19 Menschen gemeinsam beten dürften, bleibe allerdings bestehen, hieß es in der Mitteilung. Daher werde der Platz vor der Mauer in so viele einzelne Gebetsbereiche aufgeteilt, wie nach den Vorgaben möglich. Sollte der Platz voll sein, müssten die Menschen vor den Eingängen warten.

13.40 Uhr: Vorarlberger Regierung präsentiert Fünf-Punkte-Strategie

Der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Regierungspartner Johannes Rauch (Grüne) haben am Dienstag nach der Regierungssitzung fünf Punkte für ein schrittweises Hochfahren des Landes nach der Coronakrise präsentiert. Dabei gebe es eine große Zielsetzung, und zwar "alles zu tun, um Arbeitsplätze zu retten und Existenzen zu sichern".

Die Infektionslage in Vorarlberg und Österreich werde laufend beobachtet, man könne nun aber "mit Vorsicht einen ersten Strich ziehen", erklärte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP): Die Situation sei seit einigen Tagen "sehr stabil", die gesetzten Maßnahmen hätten Wirkung gezeigt. Das ermögliche, über eine Gesamtstrategie zum "schrittweisen, kontrollierten, aber klaren Hochfahren von Wirtschaft und Gesellschaft" zu sprechen, was gerade angesichts der Entwicklung am Arbeitsmarkt nötig sei.

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13.30 Uhr: Häusliche Gewalt in Russland drastisch gestiegen

Seit Beginn der strengen Ausgangsbeschränkungen in Russland ist die häusliche Gewalt dramatisch angestiegen. "Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen ist die Zahl der Opfer und der Fälle häuslicher Gewalt um das 2,5-Fache gestiegen", zitierte die Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Dienstag die Menschenrechtsbeauftragte des Kreml, Tatjana Moskalkowa.

Viele Frauen hätten angegeben, dass sie wegen der Ausgangsbeschränkungen keine Möglichkeit hätten, zu den Behörden zu gehen und um Hilfe zu bitten, berichtete Moskalkowa demnach. "Und wenn sie es doch schaffen, werden sie nicht angenommen." Die Menschenrechtsbeauftragte forderte deshalb, dass Opfer häuslicher Gewalt in Frauenzentren oder ähnliche Einrichtungen gehen könnten, ohne dass dies als Verstoß gegen die Corona-Auflagen gewertet wird.

Russland ist trotz eines strikten "Lockdowns" derzeit europaweit das Land mit den meisten Neu-Infektionen. Am Dienstag wurden bereits den dritten Tag in Folge mehr als 10.000 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden vermeldet. Dies ist deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern, nach Russland folgt Großbritannien mit weniger als 4.000 neuen Fällen pro Tag. Insgesamt wurden in Russland nunmehr mehr als 155.000 Infektionen registriert, fast 1.500 Menschen starben.

13.20 Uhr: Distanzwesten sollen für Abstand sorgen

Der oberösterreichische Fahrzeugbauer Schwarzmüller mit Zentrale in Freinberg (Bezirk Schärding) verpasst seinen Beschäftigten in den Produktionswerken neuartige Distanzwesten zum Schutz vor dem Coronavirus. Ist die Entfernung zu gering, piepsen, leuchten und vibrieren diese.

In den Westen sind Sensoren und Schaltstationen eingebaut. Über Ultra-Breitband-Funkwellen wird der Abstand zwischen zwei Jackenträgern gemessen, informierte das Unternehmen.

"Als erstes Industrieunternehmen in Österreich" habe Schwarzmüller die Sicherheitskleidung im Probebetrieb getestet. Nun sollen die Westen in Produktionsbereichen wie Logistik und Montage in Österreich, Tschechien und Ungarn eingesetzt werden, sagte CEO Roland Hartwig am Dienstag. Dazu wurden ein paar hundert Westen um einen fünfstelligen Betrag angeschafft. Auf die neue Entwicklung sei man bei der deutschen Linde Material Handling gestoßen, die diese Sicherheitstechnik für Flurförderfahrzeuge wie etwa bei Staplern verwende.

13.15 Uhr: AK fordert Jugendrettungspaket am Arbeitsmarkt

Die Arbeiterkammer (AK) fordert wegen der Coronakrise Hilfe für die Jugend. Die Jugendarbeitslosigkeit sei bereits auf historisches Niveau gestiegen. "Bevor der aktuelle Schuljahrgang im Juli auf den Arbeitsmarkt trifft, muss ein umfassendes Jugendrettungspaket in Österreich geschnürt werden. Eine verlorene Generation dürfen wir nicht zulassen", schlägt AK-OÖ-Präsident Johann Kalliauer Alarm.

Junge Menschen würden zu den Hauptbetroffenen der Kündigungswelle und des krisenbedingt massiv gesunkenen Bedarfs nach Arbeitskräften gehören. Die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich ist im April auf auf 61.216 gestiegen, 22.568 waren in Schulungen und 8.366 auf Lehrstellensuche (sofort verfügbar). Allein in Oberösterreich habe es eine Steigerung um 49 Prozent im Vergleich zum April 2019 gegeben.

Einer Prognoserechnung der JKU Linz zufolge wird die Durchschnittzahl der arbeitslosen Jugendlichen zwischen 15 bis 24 Jahren in Österreich im Gesamtjahr 2020 rund 80.000 betragen. Gegenüber 2019 kommt das fast einer Verdoppelung gleich.

13.10 Uhr: Schwindel mit Medikamenten in Afrika

Gesundheitsbehörden haben bei traditionellen und alternativen Corona-Medikamenten in Afrika zur Vorsicht gemahnt. Die Bürger Afrikas verdienten es, Medikamente zu nutzen, die zu den gleichen Standards getestet wurden wie in anderen Teilen der Welt, teilte das Afrika-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit.

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13.00 Uhr: Kotproben als Frühwarnsystem

Kot-Stichproben aus der Kanalisation sollen einem israelischen Forscherteam zufolge als eine Art Frühwarnsystem für neue Corona-Ausbrüche dienen können. Während der jüngsten Corona-Krise habe man bereits landesweit punktuell das Abwassersystem untersucht, sagte Biotechnologe Ariel Kushmaro von der Universität Ben Gurion in Beerscheva am Dienstag.

Die Wissenschafter hätten dabei mit dem Nachweis des Coronavirus aus menschlichen Fäkalien dokumentiert, in welchen Vierteln es besonders viele Erkrankungen gegeben habe. Die Untersuchungen könnten als "Frühwarnsystem gegen eine zweite Infektionswelle" dienen, sagte Kushmaro.

Landesweit würden Stichproben aus der Kanalisation entnommen, bei minus 80 Grad gefroren und dann im Labor untersucht. Etwa in dem strengreligiösen Viertel Bnei Brak bei Tel Aviv hatte es besonders viele Corona-Infektionsfälle gegeben. Zu dem Zeitpunkt sei auch die Konzentration des SARS-CoV-2-Erregers in der dortigen Kanalisation besonders hoch gewesen.

12.55 Uhr: Südtirols Studierende dürfen nach Österreich einreisen

Studierende aus Südtirol, die an einer österreichischen Hochschule studieren, können nun wieder nach Österreich einreisen. Sie werden an der Grenze als "Pendler-Berufsverkehr" erfasst, damit entfalle die verpflichtende 14-tägige Quarantäne, die sonst bei einer Einreise nötig wäre, teilte das Land Südtirol am Dienstag mit. Ebenso nicht mitführen müssen die Studierenden ein ärztliches Zeugnis.

Die Einigung wurde zwischen dem Südtiroler Bildungslandesrat Philipp Achammer (SVP), Bildungsminister Heinz Faßmann und Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP) erzielt. Bisher war es ihnen aufgrund einer Verordnung des Südtiroler Landeshauptmannes Arno Kompatscher (SVP) zwar erlaubt bis zu Grenze zu fahren, die Einreise nach Österreich war jedoch unklar. Die Südtiroler Hochschülerschaft hatte zuvor eine Lösung für die davon betroffenen 6.700 Studierenden gefordert.

Der Betrieb an den österreichischen Universitäten wird in den kommenden Wochen wieder schrittweise hochgefahren. 

12.45 Uhr: Hongkong will Schulen und Bars wieder öffnen

Nach mehreren Tagen ohne neue Corona-Infektionsfälle will Hongkong das soziale Leben in Gang bringen. Bars und Kinos dürften ab Freitag wieder öffnen, kündigte Regierungschefin Carrie Lam am Dienstag an. Auch die Schulen sollten nach und nach wieder aufsperren. Außerdem sollen an alle 7,5 Millionen Einwohner der chinesischen Sonderverwaltungszone wiederverwendbare Masken verteilt werden.

In Bars und Restaurants, wo bisher bereits vier Menschen gemeinsam essen durften, muss ein Mindestabstand zwischen den Tischen von 1,50 Meter gewährleistet werden. Es dürfen nun nicht mehr als acht Menschen an einem Tisch sitzen oder sich anderswo treffen. Auch in den Kinos soll der Zutritt begrenzt werden.

Hongkong hatte wegen der Nähe zu Festlandchina mit als erstes Coronavirus-Fälle. Die Sonderverwaltungszone hat es aber geschafft, deren Zahl auf etwa tausend zu begrenzen, vier Menschen starben. In den vergangenen 16 Tagen trat an zehn Tagen nicht eine einzige Neu-Infektion auf. Die wenigen Fälle, die es an den anderen Tagen gab, waren Einreisende aus Übersee, die sofort in Quarantäne kamen.

12.35 Uhr: Virus verschärft Versorgungslage in Westafrika

In Westafrika droht durch die Ausbreitung des Coronavirus eine Hungerkrise. Das Welternährungsprogramm (WFP) befürchtet, dass die Anzahl der Menschen, die sich ohne Hilfe nicht ausreichend ernähren können, sich zwischen Juni und August von gut 21 Millionen auf 43 Millionen verdoppeln könnte.

Die Zahl der deutlich unterernährten Kinder unter fünf Jahren könne von 8,2 Millionen in diesem Zeitraum des Vorjahres auf zwölf Millionen steigen, sagte WFP-Sprecherin Elisabeth Byrs am Dienstag in Genf. Weltweit dürft die Zahl der Menschen, die Hilfe bei der Ernährung brauchen, nach früheren WFP-Prognosen von 130 Millionen 2019 auf 265 Millionen in diesem Jahr steigen.

Zu Westafrika sagte Byers, viele Menschen, die von der Hand in den Mund lebten, hätten wegen der Einschränkungen durch Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ihre Arbeit verloren. Essensvorräte seien vor der nächsten Erntesaison im September bald aufgebraucht, viele Märkte funktionierten nur noch sporadisch und der Nachschub sei wegen Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht gesichert.

12.15 Uhr: Italiens Premier will mehr Frauen in Beratergremien

Nach Protesten von Wissenschafterinnen und Akademikerinnen hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte angekündigt, mehr Frauen in die Expertengremien, die seine Regierung in der Coronakrise beraten, aufnehmen zu wollen. Deren Professionalität werde einen entscheidenden Beitrag für das Land leisten, so der Premier. Conte erklärte, er werde den Chef des Beratergremiums, Vittorio Colao, aufrufen, mehr Frauen in die Kommission aufzunehmen, die die Regierung bei der Umsetzung der Schritte für die "Phase 2" mit der Lockerung der Vorsichtsmaßnahmen berät.

11.50 Uhr: Konflikt in Spanien um Verlängerung des Alarmzustands

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez muss um die von ihm geplante weitere Verlängerung des Corona-Alarmzustands bangen. Für die damit verbundene Möglichkeit, die Rechte der Bevölkerung einzuschränken, braucht der Sozialist am Mittwoch wieder die Zustimmung des Parlaments. Jedoch führt er nur eine Minderheitsregierung und viele Parteien reagieren zunehmend mit Unmut auf Sánchez' Handhabung der Krise.

Die seit Mitte März geltende strikte Ausgangssperre wird derzeit schrittweise gelockert. Nach der Erlaubnis für sportliche Aktivitäten zu bestimmten Uhrzeiten und der Öffnung kleinerer Geschäfte auf Terminbasis sollen ab dem 11. Mai unter anderem Lokale im Freien wieder öffnen dürfen, wenn auch mit begrenzter Kundenzahl. Der am 14. März ausgerufene und bereits drei Mal verlängerte Alarmzustand dauert noch bis zum 9. Mai. Die Regierung will ihn nun um weitere zwei Wochen verlängern.

11.40 Uhr: Reisebüros stehen vor Pleitewelle

Die Urlaubszeit naht, doch in den Reisebüros wird kaum etwas gebucht. Der Österreichische ReiseVerband warnt nun vor einer Pleitewelle. Hunderte Reisebüros und Reiseveranstalter stehen vor dem Aus. "Ein Aufsperren macht derzeit keinen Sinn", sagte ÖRV-Präsident Josef Peterleithner im Ö1-"Morgenjournal". Die Arbeit, die derzeit anfällt, "kann auch bei Kurzarbeit im Home-Office gemacht werden."

Aufsperren macht derzeit keinen Sinn. "Es wird storniert, es wird vielleicht umgebucht, aber es gibt so gut wie keine Neubuchungen, vereinzelt für den Winter beziehungsweise für den Sommer 2021", berichtete der Reiseexperte am Dienstag. Kurzarbeit alleine rette die Branche nicht. 

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11.30 Uhr: Drive-in-Volksfest in Bayern

Festwirte haben in Landshut in Bayern die Not zur Tugend gemacht und wegen der Coronakrise ein Drive-in-Volksfest organisiert. Die Gäste können nicht nur Mandeln, Lebkuchenherzen und Co kaufen, sondern in ihren Autos auch Volksfeststimmung erleben: Sie fahren durch ein großes Festzelt und sehen auf Bildschirmen Fotos und Videos aus den vergangenen Jahren - auch Musik gibt es.

"Die Leute sitzen da in Lederhosen und Dirndl drin", erläuterte Veranstalter Patrick Schmidt. So feiern sie zehn Minuten Volksfest. Wegen großer Resonanz am Wochenende wurde das Fest bis 11. Mai verlängert.

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11.20 Uhr: Risiko-Atteste vom Arzt frühestens ab 11. Mai

Covid-19-Risiko-Atteste für Arbeitnehmer vom Arzt wird es offiziell frühestens ab 11. Mai geben. Es existieren genaue Vorgaben. Manche der potenziell Betroffenen werden ein Schreiben vom Krankenkassen-Dachverband erhalten. Man kann aber auch ohne einen solchen offiziellen Brief beim Arzt des Vertrauens ein solches Attest erhalten, informierte die Wiener Ärztekammer ihre Mitglieder.

"Durch die späte Beschlussfassung des zugrunde liegenden Gesetzes im Bundesrat, wird die endgültige Kundmachung der Verordnung frühestens der 11. Mai 2020 sein", schrieb die Wiener Ärztekammer. Vorher ausgestellte Atteste seien ungültig.

Grundlage für jede Begutachtung, ob jemand eine besonderes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf hat, ist eine bereits bestehende Empfehlung des Gesundheitsministeriums, in dem zahlreiche Gefährdungssituationen (vor allem chronische Grunderkrankungen) aufgelistet sind. Sie gibt es bereits seit einigen Wochen. Für die Atteste wird die Empfehlung in einigen Tagen in Form einer Verordnung in Kraft treten.

11.10 Uhr: Baseball-Spiele in Taiwan erzielen weltweit Zuschauerrekorde

Taiwans Baseballer erzielen weltweit ungeahnte Zuschauerrekorde. Millionen haben ihre Spiele jetzt schon gesehen. Kein Wunder: Es ist die einzige professionelle Liga, die trotz der Coronavirus-Pandemie spielt - wenn auch ohne Publikum auf den Tribünen, dafür aber live im Internet und im Fernsehen.

Weltweite Zuschauerrekorde: Baseball-Spiele in Taiwan begeistern

Taiwans Baseballer erzielen weltweit ungeahnte Zuschauerrekorde. Millionen haben ihre Spiele jetzt schon gesehen.

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Kein Wunder: Es ist die einzige professionelle Liga, die trotz der Coronavirus-Pandemie spielt - wenn auch ohne Publikum auf den Tribünen, dafür aber live im Internet und im Fernsehen. Auf ein solches Modell mit Geisterspielen hoffen auch diverse europäische Fußallligen.

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Seit drei Wochen läuft schon die Saison der vier Baseballteams des Inselstaates im Pazifik. Auf den leeren Rängen des Stadions der Rakuten Monkeys in Taoyuan sitzen einige Zuschauer - aus Karton.

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Ceerleader geben sich ordentlich Mühe, Stimmung zu machen. Auch Spieler und Mitarbeiter der Teams feuern die Mannschaft an.

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Aus Lautsprechern dröhnt Musik. Oben auf der Tribüne schlagen Roboter eines lokalen Herstellers die Fantrommeln.

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Die Freunde des Baseballs in Taiwan waren anfangs zwar frustriert, zeigen aber Verständnis. "Zumindest können wir die Spiele live verfolgen", sagt etwa der Fan Tony Huang. "Solange die Epidemie ungewiss ist, schützen diese Methoden die Spieler und die Fans."

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Taiwan hat das Virus sehr viel besser im Griff als etwa Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland oder auch Österreich. Es gibt nicht einmal 450 Infektionen und bisher nur sechs Tote im knapp 24 Millionen Einwohner zählenden Inselstaat.

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Vor dem Spiel wird bei den Profis die Temperatur gemessen. Zwischen den Spielen ist es ihnen nicht erlaubt, auswärts in Restaurants zu essen oder den Zug zu nehmen. Regelmäßige medizinische Tests auf das SARS-CoV-2-Virus sind allerdings nicht vorgesehen.

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Mit den einzigen Live-Spielen findet die Liga weltweit großes Interesse. "Wir haben nicht mit soviel Aufmerksamkeit gerechnet, und die Publicity ist wirklich ein unverhoffter Vorteil", betont Sprecher Tai. Die Spiele werden im Fernsehen, über den Twitterkanal "Eleven Sports Taiwan" oder Streamingplattformen übertragen - jetzt sogar auch auf Englisch kommentiert.

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Wenn es im Stadion ruhig ist, zeigen sich beim Spiel aber unerwartet auch positive Nebeneffekte. "Jedes Geräusch, wie etwa wenn der Schläger den Ball trifft oder Bälle gefangen werden, ist klar hörbar", sagt Tai. "Normalerweise würden wir diese Geräusche nicht wahrnehmen." Die Stille hilft der Konzentration der Spieler.

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Mitarbeiter im Stadion tragen Mundschutz. Reporter müssen sich einen Tag vorher anmelden, ein Gesundheitsformular einreichen. Für Interviews gilt eineinhalb Meter Abstand.

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"Die Spieler sind natürlich nicht begeistert über die Situation", sagt Tai Ssu-sung, Sprecher der Liga, in Taipeh. "Die Unterstützung durch die Fans sowie die Atmosphäre mit echtem Publikum ist wichtig für die Moral und Begeisterung. Deswegen war es schon eine große Umstellung."

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10.55 Uhr: Coronakrise lässt Medikamentenkosten rasant steigen

Die Coronakrise lässt nicht nur die Beitragseinnahmen der Krankenkassen drastisch sinken sondern auch die Ausgaben für Medikamente rasant steigen. Wie die APA aus den Sozialversicherungen erfuhr, hat die Erleichterung bei der Medikamentenverschreibung schon im März zu einem exorbitanten Anstieg der Kosten bei den Heilmitteln geführt.

Allein im März 2020 sind die Ausgaben der sozialen Krankenversicherung für Heilmittel um rund 25 Prozent von 236 Millionen auf 295 Mio. Euro gestiegen - und das obwohl die Coronakrise erst Mitte des Monats schlagend geworden ist. Im Jänner lag dieser Anstieg noch bei moderaten bei 4,7 Prozent, im Februar bei 8,4 Prozent. Die Daten für April liegen noch nicht vor.

Die Österreicher haben offenbar nicht nur Lebensmittel und Klopapier in großen Mengen auf Vorrat gekauft, sondern auch Medikamente. Und da offenbar die teureren Medikamente, heißt es in den Sozialversicherung. Die Einlösung von Rezepten in öffentlichen Apotheken auf Kosten der sozialen Krankenversicherung ist nämlich im Vergleichszeitraum nur um 5,5 Prozent gestiegen.

10.50 Uhr: Starke Preiserhöhungen in Italien

In Italien hat die "Phase 2" mit beträchtlichen Preiserhöhungen begonnen. Betroffen sind vor allem öffentliche Verkehrsmittel und Agrarprodukte. Hochgeschwindigkeitszüge verkehren seit Montag wieder verstärkt auf der Nord-Süd-Achse, jedoch nur mit einer beschränkten Zahl besetzter Plätze und mit strengen Sicherheitsprotokollen. Die Ticketpreise schnellen in die Höhe.

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10.45 Uhr: 15 neue Infektionen in Wien

In Wien wurden bis dato - Stand Dienstag, 8.00 Uhr - 2.602 bestätigte Corona-Infektionen gezählt. Das bedeutet ein Plus von 15 Fällen in den vergangenen 24 Stunden. Zudem ist eine 87-jährige Frau verstorben, womit sich die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus stehenden Todesfälle auf 137 erhöht hat. 1.902 Covid-19-Erkrankte sind inzwischen wieder genesen, teilte der medizinische Krisenstab mit.

10.40 Uhr: 1.000 Seiten starker Zwischenbericht liegt vor

Nach der Einbringung einer Sachverhaltsdarstellung durch den Verbraucherschutzverein (VSV) in der Causa rund um den Corona-Hotspot Ischgl liegt der Staatsanwaltschaft Innsbruck der Zwischenbericht der Polizei vor. Er umfasse 1.000 Seiten und sei "sehr detailliert und umfangreich", sagte Sprecher Hansjörg Mayr.

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10.35 Uhr: FPÖ misstraut Corona-Stichproben-Tests

Die FPÖ kann mit den Stichproben zur Dunkelziffer der Coronainfektionen nichts anfangen. Diese hätten aufgrund der niedrigen Samples keine repräsentative Aussagekraft, sagte deren Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak am Dienstag in einer Pressekonferenz. Stattdessen forderten er und der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz flächendeckende und kostenlose PCR-Tests für alle Risikogruppen.

"Wir werden hier zum Narren gehalten mit Zahlen, die überhaupt keine Aussagekraft haben", konstatierte Kaniak. In beiden Testungen seien nur sehr geringe Samples erhoben worden, die für eine valide Datenbasis nicht ausreichen würden. Hingegen sei das Argument, dass zu wenig Kits für PCR-Tests vorhanden sind, nicht stichhaltig, da heimische Unternehmen diese sogar ins Ausland exportierten.

Die FPÖ fordert nicht nur flächendeckende Tests und ausreichend Schutzausrüstung für Risikogruppen. Sie geht in einer Petition, die laut eigenen Angaben mittlerweile 40.000 Unterschriften verzeichnet, auch gegen die "überschießenden Maßnahmen" und die "Angstpolitik" der Regierung vor.

10.15 Uhr: Palästinenserregierung verlängerte Ausnahmezustand

In den Gebieten unter palästinensischer Kontrolle im besetzten Westjordanland sind die Corona-Ausgangsbeschränkungen um einen weiteren Monat verlängert worden. Der am 22. März verhängte Ausnahmezustand werde bis mindestens 5. Juni beibehalten, erklärte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Montagabend.

Das Reiseverbot zwischen den Städten in dem von Israel besetzten Gebiet soll jedoch gelockert und Geschäfte sowie Unternehmen sollen schrittweise wieder geöffnet werden. Die Regelungen gelten nicht für den von der radikalislamischen Hamas regierten Gazastreifen. Dort wurden die Beschränkungen bereits gelockert.

Bisher wurden nach offiziellen Angaben 345 Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus und zwei Todesfälle im Westjordanland gemeldet. In Israel wurden hingegen mehr als 15.000 Fälle registriert. Die Palästinenserregierung fürchtet deshalb, dass sich das Virus durch die zehntausenden Palästinenser, die in Israel arbeiten, weiter ausbreiten könnte.

10.05 Uhr: Kanadier fuhr für guten Zweck an einem Tag 12.600 Höhenmeter

Der Kanadier James Piccoli hat das in Corona-Zeiten auch unter Radprofis zu Trainingszwecken praktizierte Everesting (8.848 Höhenmeter an einem Anstieg/Tag) weit übertroffen. Der 28-Jährige absolvierte für einen guten Zweck in 14:40 Stunden Fahrzeit 12.600 Höhenmeter, dazu befuhr er den Mont Royal in Montreal 100 Mal, und sammelte über 15.000 Dollar an Spenden für Coronavirus-Schutzkleidung.

10.02 Uhr: Eine weitere infizierte Person in Tirol

In Tirol ist von Montagabend bis Dienstagfrüh eine weitere positiv auf das Coronavirus getestete Person hinzugekommen. Im Bundesland waren damit nur mehr 163 Menschen mit dem Virus infiziert, 3.244 bereits wieder genesen. Indes gab es keinen weiteren Todesfall, teilte das Land mit. Somit waren im Bundesland bisher 105 Personen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

54.720 Personen wurden in Tirol bisher getestet. In 52.206 Fällen lag ein Ergebnis vor.

10.00 Uhr: Verkehrsverbund Vorarlberg erweitert Angebot wieder

Der Verkehrsverbund Vorarlberg erweitert seit Anfang der Woche nach den durch das Coronavirus bedingten Einschränkungen sein Angebot wieder. Grund sei der steigende Kapazitätsbedarf durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Der Busfahrplan wird nun stufenweise auf den Ferienfahrplan umgestellt, am 11. Mai sollen weitere Anpassungen folgen.

Im Bahnverkehr bleibt vorerst der April-Fahrplan aufrecht. Der Busfahrplan wurde werktags zwischen Montag und Freitag auf den Normalfahrplan ohne Schulkurse umgestellt. An Wochenenden und Feiertagen bleibt der Fahrplan unverändert. Nachtverkehrslinien sind weiterhin eingestellt, der Fahrbetrieb endet spätestens um 23.30 Uhr.

9.50 Uhr: Sachsen genehmigt Mannschaftstraining von RB Leipzig

Der deutsche Fußball-Bundesligist RB Leipzig darf das Mannschaftstraining aus Sicht der Behörden wieder aufnehmen. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Er verwies dabei auf die seit Montag geltende neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaats Sachsen, laut der Athleten ihren Sport wieder ausüben dürfen, wenn ein Arbeitsvertrag besteht.

In der Hygiene-Allgemeinverfügung ist zudem eine Sonderregelung verankert, wonach Training und Wettkämpfe nach den "Vorgaben der Bundesfachverbände durchzuführen" sind. RB hatte der Stadt Leipzig ein Hygienekonzept vorgelegt. Die Stadt hatte für eine Entscheidung zum Mannschaftstraining jedoch an das Land verwiesen.

9.45 Uhr: 5.380 Tirol-Urlauber meldeten sich bisher bei VSV

Nach der Einbringung einer Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck, weil die Tiroler Behörden die Sperren von Hotels und Pisten hinausgezögert hätten, haben sich bisher 5.380 Tirol-Urlauber beim Verbraucherschutzverein (VSV) gemeldet. Davon kommen 65 Prozent, nämlich 3.680 Menschen, aus Deutschland, teilte VSV-Obmann Peter Kolba am Dienstag mit.

Aber auch aus nahezu jedem anderen europäischen Land sowie den USA, Israel, Russland, Singapur oder Hongkong würden Meldungen einlangen, so Kolba. "75 Prozent geben an, in Ischgl auf Urlaub gewesen zu sein. 73 Prozent wurden bei der Heimkehr positiv auf Corona getestet", berichtete Kolba.

Die Masse sei danach in Heimquarantäne gekommen. "Aber 2,5 Prozent kamen ins Krankenhaus oder sogar auf die Intensivstation. Inzwischen sind auch 25 Tote zu beklagen", erklärte der VSV-Obmann, der es als "ungeheuerlich" bezeichnete, dass das Land Tirol und die Bundesregierung angesichts dieser Fakten jede Verantwortung ablehnen würden. "Wir werden alles tun, um diesen Fall von Verantwortungslosigkeit aufzuklären", so Kolba.

9.30 Uhr: KTM-Mutter Pierer Mobility beendet Kurzarbeit 

Die Pierer Mobility, früher KTM Industries AG, beendet die Kurzarbeit für alle 3.800 Mitarbeiter. Am 11. Mai wird die Produktion wieder aufgenommen, bis zum 18. Mai will man zum Vollbetrieb zurückkehren. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Im März hatte der nach eigenen Angaben größte Motorradhersteller Europas auf Kurzarbeit umgestellt, weil die Zulieferkette aus Italien unterbrochen war. Mittlerweile hätten die Betriebe in Italien aber wieder die Produktion aufgenommen. Zudem gebe es positive Signale von jenen Märkten, wo die Händler bereits wieder geöffnet haben - wie Österreich, Deutschland oder China -, ist man bei Pierer Mobility optimistisch. Das Unternehmen erwartet sogar, dass das Zweirad aufgrund der Corona-Maßnahmen mehr Bedeutung bekommen werde.

9.15 Uhr: RHI Magnesita führt Kurzarbeit ein

Der börsennotierte österreichisch-brasilianische Feuerfestkonzern RHI Magnesita führt in Reaktion auf die Coronakrise und eine sinkende Nachfrage Kurzarbeit ein. Drei Werke in Europa und ein Werk in Mexiko werden vorübergehend geschlossen, teilte der Konzern am Dienstag in einem "Trading Statement" mit.

Außerdem verschiebt der Feuerfestproduzent Investitionen in Höhe von mindestens 45 Mio. Euro im Jahr 2020, stoppt Einstellungen für nicht kritische Jobpositionen und macht für 2019 vorerst keinen finalen Dividendenvorschlag. Der Vorstand und das Executive Management Team reduzieren ihre Honorare und Gehälter für mindestens die nächsten drei Monate.

9.10 Uhr: Coronakrise bremst Geschäft von Siemens Healthineers

Die Medizintechnik-Sparte von Siemens kämpft wegen der Coronakrise mit Problemen: Röntgengeräte und Computertomografen (CT) lassen sich nicht oder mit Verspätung liefern und installieren, Ärzte und Kliniken behandeln weniger Patienten mit anderen Krankheiten, weshalb die Labore weniger Reagenzien für Bluttests brauchen.

Siemens Healthineers zog am Dienstag deshalb seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende September) zurück. "Weder für die Länge noch für die Intensität der Covid-19-Pandemie existieren derzeit gesicherte Einschätzungen", sagte Vorstandschef Bernd Montag in Erlangen (Bayern). "Entsprechend sind aus heutiger Sicht keine gesicherten Annahmen zur Geschäftsentwicklung möglich." Die Talsohle werde aber wohl im laufenden dritten Quartal (April bis Juni) durchschritten.

9.05 Uhr: Zwei Männer in St. Pölten gestorben

Im Universitätsklinikum St. Pölten sind zwei Männer in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Sie waren 76 bzw. 62 Jahre alt, teilte Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding am Dienstag mit. In niederösterreichischen Spitälern ist die Zahl der mit oder an einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen damit auf 89 gestiegen.

8.55 Uhr: Hotels von isländischen Touristen waren seit 5. März bekannt

Die Tiroler Behörden sollen bereits am 5. März gewusst haben, in welchen Hotels in Ischgl 14 isländischen Touristen genächtigt hatten, die nach ihrer Rückkehr aus Tirol positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

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8.40 Uhr: Sechs neue Coronavirus-Infektionen in Niederösterreich

In Niederösterreich ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen bis Dienstagfrüh im 24-Stunden-Vergleich um sechs auf 2.639 gestiegen. 2.310 Patienten oder um 40 mehr als am Vortag galten als geheilt, berichtete der Sanitätsstab des Landes.

Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen betrug 95. Das waren um drei mehr als am Montag. In Niederösterreich wurden bisher 34.690 Testungen durchgeführt, teilte der Sanitätsstab zudem mit.

8.30 Uhr: Ronaldo wieder zurück in Turin

Juventus-Superstar Cristiano Ronaldo ist nach zwei Monaten auf seiner Heimatinsel Madeira nach Turin zurückgekehrt. Der 35-jährige Portugiese landete dort mit seinem Privatjet, wie Medien berichteten. Wegen der Coronavirus-Pandemie muss der Fußballprofi von Juventus Turin nun zunächst zwei Wochen in Quarantäne bleiben.

Ronaldo hatte sich seit dem 9. März wegen der Coronakrise bei seiner Familie auf Madeira aufgehalten. Auf der portugiesischen Insel weilte er bei seiner Lebensgefährtin Georgina Rodriguez und seinen vier Kindern. Seine Mutter hatte einen Schlaganfall erlitten.

Das letzte Serie-A-Spiel vor der Saison-Unterbrechung hatte Serienmeister "Juve" am 8. März mit 2:0 gegen Inter Mailand gewonnen - die Partie fand bereits vor leeren Rängen statt. Weil die Vereine der italienischen Top-Liga wieder mit dem Einzeltraining beginnen durften, beorderte Juventus seine im Ausland weilenden Spieler zurück.

8.25 Uhr: Shutdown kostet 2,3 Milliarden Euro pro Woche

Australiens Wirtschaft verliert in Folge des Shutdowns wegen der Coronapandemie jede Woche 4 Milliarden australische Dollar (2,35 Mrd. Euro). Der breite "wirtschaftliche Schock" lasse das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes bis Juni deutlich zwischen voraussichtlich 10 bis 15 Prozent sinken, sagte der australische Finanzminister Josh Frydenberg am Dienstag.

Seit Mitte März hat Australien seine Grenzen geschlossen. Unternehmen haben vorübergehend den Betrieb stillgelegt, während die Regierung zugleich strikt dafür sorgt, dass die Menschen Abstand halten. Würden die Restriktionen noch weiter verschärft, vergleichbar dem achtwöchigen Lockdown in Europa, würde das BIP sogar um rund 24 Prozent oder 120 Milliarden Dollar im zweiten Quartal sinken, so Frydenberg.

Die wöchentlich 4 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen Einbußen entsprächen dem, was vier Millionen Australier im Durchschnitt pro Woche verdienten, hieß es. Die Regierung hat bereits wirtschaftliche Hilfen im Volumen von rund 320 Milliarden Dollar zugesagt.

8.15 Uhr: Fast alle deutsche Branchen mit Kurzarbeit

Inmitten der Coronakrise greifen dem ifo-Institut zufolge fast alle Branchen in Deutschland auf das Instrument der Kurzarbeit zurück. Spitzenreiter sind die Gastronomie mit 99 Prozent der Betriebe und die Hotels mit 97 Prozent, geht aus der am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Forscher des ifo Instituts im April hervor.

Ähnlich stark betroffen ist demnach die Schlüsselbranche Automobilbau mit 94 Prozent. Der Durchschnitt über alle Branchen hinweg liegt bei 50 Prozent. "Das schlägt alle Zahlen aus der Finanzkrise von 2009", sagte ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Er befürchtet, dass die Krise früher oder später in einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit münden kann, sollte die Coronakrise anhalten. "Kurzarbeit ist für die Betriebe eine Brücke über eine Zeit niedriger Umsätze", sagte Wohlrabe. "Sollten die Umsatzausfälle aber länger andauern, werden auch Arbeitsplätze ganz wegfallen."

8.05 Uhr: Online-Diskussionsevent zum Europatag

Weil das diesjährige Europa-Forum Wachau (EFW) aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden kann, hat das Land Niederösterreich im Vorfeld des Europatages am 9. Mai für Mittwoch erstmals ein Online-Bürgerbeteiligungsevent angekündigt. Damit soll laut einer Aussendung dem Wunsch der Bevölkerung nach mehr Mitsprache bei europäischen Themen entsprochen werden.

"Es ist uns ein Anliegen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit hochrangigen Politikern über europäische Werte austauschen", so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Als Diskutanten wurden neben der Landeschefin und Martin Eichtinger, ÖVP-Landesrat für internationale Beziehungen, auch Pia Ahrenkilde-Hansen, Generaldirektorin für Kommunikation der EU-Kommission, sowie Digitalisierungs- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Europaministerin Karoline Edtstadler (beide ÖVP) angekündigt. Das European Youth Orchestra soll ebenfalls auftreten.

Die Verlagerung des Europa-Tages ins Internet ist laut Eichtinger eine Chance für den Bürgerdialog und ziele vor allem auf Jugendliche ab. "Wir haben deshalb ein Online-Konzept erarbeitet, um Europa noch näher zu den Menschen zu bringen", teilte der Landesrat mit. Ab 9.00 Uhr kann am Mittwoch auf www.europaforum.at oder auf Facebook an der "europäischen Premiere" teilgenommen werden.

7.50 Uhr: Camping-Stellplätze auf österreichischen Höfen gesucht

Ein Grazer Umweltsystemwissenschafter will Wohnmobilfans mit Landwirten für Kurzaufenthalte zusammenbringen und hat die Plattform "Schau auf's Land" initiiert. Das Konzept klingt unkompliziert und könnte auch in Zeiten der Coronakrise und des in diesem Sommer wohl stärker nachgefragten Inlandstourismus eine Rolle spielen.

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7.45 Uhr: Besserer Zugang zu Gesundheitssystem für Migranten

Migranten und Flüchtlinge sollten auch angesichts der anhaltenden Coronakrise besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung bekommen. Das fordern zwei Verbände nationaler Wissenschaftsakademien in einem gemeinsamen Statement. Auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist als Mitglied der Zusammenschlüsse an dem Aufruf beteiligt.

Hinter dem "Statement on Migration and Health" stehen der Verband europäischer Wissenschaftsakademien "ALLEA - All European Academies" und die "Federation of the European Academies of Medicine" (FEAM). Erstere verbindet 60 Wissenschaftsakademien aus über 40 Ländern Europas. In der FEAM sind Akademien aus 17 europäischen Ländern gebündelt, die sich mit Medizin und Gesundheit befassen.

Gemeinsam fordern die Wissenschaftsorganisationen die Politik auf, die Gesundheit von Migranten europaweit besser zu schützen.

7.40 Uhr: Umweltdachverband: Bundesregierung soll Dieselprivileg abschaffen

Nachdem die EuGH-Gutachterin Eleanor Sharpston zu dem Schluss gekommen ist, dass Abschaltsoftware in Dieselautos verboten ist, fühlt sich in Österreich der Umweltdachverband bestärkt. Er fordert "Kostenwahrheit und die Abschaffung des Dieselprivilegs".

Sharpston hatte am vergangenen Donnerstag in ihrem Schlussantrag vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) festgehalten, dass eine zur Senkung von Abgaswerten bei Labortests eingesetzte Software eine "Abschalteinrichtung" und damit nach EU-Recht verboten sei. Das Urteil dürfte in einigen Wochen erfolgen.

In Österreich werde Diesel aber nach wie vor steuerlich begünstigt, was ökologisch nicht zu rechtfertigen sei, so Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes.. 

7.35 Uhr: Jazzer Doldinger sorgt sich um die Musikszene

Klaus Doldinger (83), einer der bekanntesten Jazz-Musiker Deutschlands, macht sich in der gegenwärtigen Krise Sorgen um die Popkultur. "Es wird die ganze Zeit über Corona und die Auswirkungen der Pandemie auf unser Leben gesprochen", sagte der Saxofonist der Deutschen Presse-Agentur. "Die Musikszene kommt bei diesen Diskussionsrunden aber so gut wie nie vor."

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7.30 Uhr: WWF Österreich schlägt "Arbeitsmarkt-Paket Klimaschutz" vor

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie fordert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich ein "Arbeitsmarkt-Paket Klimaschutz". Dieses soll ein Mix aus Reformen und Investitionen sein. So soll die Öko-Steuerreform vorgezogen, klimagerechte Arbeitsplätze geschaffen und Klimachecks für Konjunkturpakete verankert werden.

7.25 Uhr: Weltweit bereits über eine Viertelmillion Virus-Tote

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind nach Angaben von US-Forschern weltweit mehr als eine Viertelmillion Menschen nach einer Infektion gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis Montagabend (Ortszeit) knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus und mehr als 251.000 Todesfälle. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

Die von der Universität veröffentlichten Infektions- und Todeszahlen sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO hatte bis Montag mehr als 3,4 Millionen bestätigte Infektionen und knapp 240.000 Todesfälle gemeldet.

>> Schon 251.000 Corona-Todesfälle weltweit

7.20 Uhr: Sparen bei Urlaub und Hobbys

43 Prozent der österreichischen Haushalte müssen aufgrund der Coronakrise Einkommenseinbußen verdauen. Drei Viertel davon müssen den Gürtel enger schnallen, um über die Runden zu kommen und ein Sechstel davon hat sogar Problem, die Fixkosten zu bestreiten. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage von durchblicker.at mit 1.200 Befragten. Demnach wollen besonders viele beim Urlaub bzw. bei Hobbys sparen.

Gleich acht von zehn befragten Haushalten wollen weniger für Urlaub oder Freizeit ausgeben. 70 Prozent sind bereit, bei der Kleidung und Accessoires zu sparen. Rund die Hälfte der Haushalte legt weniger zur Seite, beim Wohnen reduziert jeder Dritte.

Besonders wichtig für die Österreicher sind Familie und Freunde, Sport, Lebensmittel und Mobilität. Hier spart nur jeder Vierte. Am wenigsten gespart wird bei Medien und Kommunikation sowie bei Versicherungen. Beim Kommunizieren will nur jeder Fünfte, beim Versichern nur jeder Zehnte sparen.

7.19 Uhr: United Airlines plant Personalkürzungen

Die US-Fluggesellschaft United Airlines kündigt Kürzungen um 30 Prozent auf Management-Ebene und im Verwaltungsbereich an. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die Mitarbeiter hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.

United gehört zu den Fluglinien, die die Lohn- und Gehaltshilfen der US-Regierung akzeptiert haben, wodurch ein Stellenabbau bis zum 30. September ausgeschlossen ist. United geht davon aus, dass sich die infolge der Coronavirus-Pandemie eingebrochene Reisenachfrage bis zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht erholt haben werde, wodurch das Unternehmen zu den Kürzungen gezwungen sei.

7.15 Uhr: Israel feiert "Durchbruch" bei Antikörpern

In Israel haben Forscher Coronavirus-Antikörper isoliert. Der Schritt sei ein "bedeutender Durchbruch" in Richtung einer möglichen Behandlung der Covid-19-Erkrankung, sagte Verteidigungsminister Naftali Bennett am Montag.

Der am Israel Institute for Biological Research (IIBR) entwickelte "monoklonale neutralisierende Antikörper" könne das krankheitserregende neuartige Coronavirus in den Körpern der Träger neutralisieren, erklärte Bennett. Laut IIBR-Direktor Shmuel Shapira soll nun ein Patent angemeldet werden.

Israel meldete bisher 16.246 Infektionsfälle und 235 an Covid-19 Gestorbene.

7.12 Uhr: US-Senat tagt nach fünfwöchiger Corona-Sitzungspause wieder

Nach einer fünfwöchigen Sitzungspause wegen der Coronavirus-Pandemie hat der US-Senat am Montag wieder getagt. Die hundert Senatoren, von denen mehr als die Hälfte 65 Jahre oder älter sind und daher zur Risikogruppe gehören, kamen zu ihrer ersten regulären Sitzung seit dem 25. März zusammen.

Die meisten Senatoren trugen Masken, darunter auch der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell. Er forderte seine Kollegen auf, sich "so klug und sicher wie möglich" zu verhalten.

In ungewohnter Einigkeit hatten Demokraten und Republikaner am Wochenende ein Angebot der Regierung von Präsident Donald Trump zurückgewiesen, ihnen für ihre Rückkehr ins Parlament Corona-Schnelltests bereitzustellen. McConnell und die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, versicherten in einer gemeinsamen Erklärung, sie seien "dankbar" für das Angebot des Präsidenten, würden es aber "respektvoll ablehnen".

7.10 Uhr: Luxemburg lockert Maßnahmen

Luxemburg lockert ab kommender Woche seine Corona-Maßnahmen. Regierungschef Xavier Bettel kündigte am Montagabend eine schrittweise Rückkehr zum "sozialen Leben" an. "Wir können wieder Kontakt zu Familie und Freunden haben", sagte er.

Ab dem kommenden Montag dürfen sich wieder bis zu 20 Menschen im Freien treffen, in geschlossenen Räumen sind sechs Menschen erlaubt. Sie müssen sich aber an Abstandsregeln halten und Masken tragen.

Auch Geschäfte sollen ab dem 11. Mai wieder öffnen dürfen. Dies gilt auch für Friseure und Schönheitssalons. Die Kunden müssen allerdings Termine vereinbaren. Auch Bibliotheken und Museen sollen unter Auflagen wieder öffnen.

Ende April hatte Luxemburg angekündigt, seine gesamte Bevölkerung auf das neuartige Coronavirus zu testen. Alle gut 600.000 Einwohner sollten binnen eines Monats untersucht werden. Bisher wurden in dem Großherzogtum 3828 Infektionen nachgewiesen, 96 der Infizierten starben.

 

 

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Danke für Ihr Verständnis.

koko03
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Hab gerade den Report über Frankreich gesehen

Und kann nur sagen ..
DANKE der österreichischen Regierung 🙏🙏🙏🙏

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jaenner61
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und mir geht diese ewige jammerei

schon derartig auf den ..........
leute jammert nicht dauernd, auch in meinem haushalt „fehlen“ durch die kurzarbeit über 1000€!
seid froh, dass ihr gesund seid, und wir keine zb italienischen verhältnisse haben! alle schimpfen auf die regierung, und meinen sie hätten selbst alles besser gemacht! ihr müsst selbst mal auf die schnelle so weitreichende entscheidungen treffen. (und nicht nur welchen geschmack die marmelade vom wocheneinkauf haben soll) aus heutiger sicht hätten kurz und co eventuell auch manches anders gemacht, aber im nachhinein ist natürlich immer leicht zu kritisieren. so und jetzt an alle besserwisser, drückt den roten daumen, das könnt ihr ja perfekt!

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hbratschi
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überrascht, lieber jänner?

annähernd keine roten daumen. offensichtlich hat die gehirnwäsche der regierung schon kräftig ihre spuren hinterlassen. liebe grüße - ein besserwisser...😉😁

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hbratschi
2
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hi jänner,...

...jetzt hab ich dir gezeigt, wie man rote daumen kreiert. ein bisserl was gegen den lemminghaften mainstream schreiben und schon hast rote daumen, dass es eine wahre freude ist...😉😁

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calcit
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Wow...

...und jetzt kommen sie sich toll vor was hbratschi… unser großer Widerstandskämpfer...

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hbratschi
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keine angst, lieber calcit,...

...so toll wie du glaubst, bin ich gar nicht. aber halt auch kein obrigkeitshöriger ar...kriecher...🤭😊

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weinsteirer
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ein seltsames land....

nahezu 1000000 menschen ohne Beschäftigung aber Erntehelfer müssen aus der ukraine eingeflogen werden......

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Tingel
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Ich versteh das auch nicht

Stattdessen Jammerei aus allen Ecken - bei einigen aus der Wirtschaft bereits bei Woche 1 der Quarantäne-Bestimmungen. Da gibt es also Unternehmer, die selbstgefällig dasitzen und Hilfe vom Land erwarten. Und es gibt die Dienstnehmer, die klagen, das sei jetzt alles aber nicht genug Unterstützung. Beiden gemeinsam ist das Zitat (gestohlen oder nicht) von Kennedy: Frag nicht was Dein Land für Dich, frag was DU für Dein Land tun kannst. Ich denke, das ist dann auch die Ursache bzw. das verbindende Element der sich an die Presse wendenen Subjekte. Ich wiederhole es nochmal: Schäbig! Und peinlich! Zum Fremdschämen! PS: Ich habe einen krisenfesten Job, hätte aber ohne Bedenken Feldarbeit gewählt!! Einfach weil alles erhebender ist, als lauthals betteln zu müssen aufgrund eigener Unzulänglichkeiten! Aus Anstand sich selber, aber auch allen anderen gegenüber!

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stressimaus
6
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Seltsam

Weil unsere Arbeitslose für dieses Geld leider nicht arbeiten gehen deswegen kommen die Ausländer zu uns

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heku49
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Der Arbeitslosenbeitrag ist höher..........

......ohne Rückenschmerzen.....

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brosinor
10
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Grund:

Bei uns will sich kaum wer schmutzig machen, dafür haben wir seeeeehr viele IT Fachmenschen mit zwei linken, sehr sauberen Handerln!

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brosinor
35
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Gürtel

Diejenigen die sowieso immer mit eng geschnalltem Gürtel leben haben mein größtes Mitgefühl - die mit dem weiten Hals wo nie genug hinein geht gehn mir mit ihrem Gejammer wahnsinnig auf den Senkel!
Wie wäre es mit einer Umverteilung? Beamte, Lehrer, Großpensionäre, die haben keinerlei finanzielle Einbussen und könnten z.B. ihr 13. und 14. spenden.
Jede/r Reiche sucht sich eine/n mit eng geschnalltem Gürtel!
Wär doch was!

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kamp73
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Gürtel

Und Sie meinen tatsächlich, dass Lehrer zu dem einen Prozent in Österreich gehören, welche ca. 22 % des gesamten Vermögen besitzen?
Das ewige rumhacken auf den Lehrern geht mir schon gehörig auf den Sack! Ja ich bin derzeit Lehrer, und ich habe zuvor 15 Jahre in der Privatwirtschaft gearbeitet. Und es steht jedem frei, selbst Lehrer zu werden. Und nein, ich beklage mich nicht. Und ja, manchmal wünsche ich mir sogar meinen alten Job zurück, weil ich mir dann nicht ständig den Kopf über Schüler zerbrechen müsste. Und das fängt nicht um 7:45 an und ist um 11:30 zu Ende. Ein angelernter Arbeiter in einer Produktion mit Schichtbetrieb verdient mehr als ich. Und es gibt sogar Lehrer, die sich eine Wohnung gekauft oder ein Haus gebaut haben. Und komischer Weise geht das auch nicht immer ohne einen hohen Kredit aufzunehmen. Und ja, es würde mich finanziell treffen, jetzt auf das 13. und 14. zu verzichten. Und ja, ich bin engagiert in der Corona Krise und habe um einiges mehr zu tun als zuvor. Aber ich beklage mich nicht und bin froh darüber einen "sicheren" Job zu haben.

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volkswagen
4
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kamp

Bitte lesen sie im Internet den Lohn eines angelernten Arbeiters nach. Ich glaube kaum das sie um diesen Lohn arbeiten würden.
PS: Bin keinen etwas zu neidig, aber die die Kirche muss man im Dorf lassen. LG

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erstdenkendannsprechen
1
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sie haben keine ahnung.

mein mechaniker verdient mehr als die volksschullehrerin meiner kinder. und er verdient mehr als ein angelernter arbeiter. ich glaube auch nicht, dass er um diesen lohn arbeiten würde - und auch nicht um den lohn der vs-lehrerin.
wenn sie die kirche im dorf lassen wollen, dann tun sie das auch.

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Ogolius
0
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Eigentlich...

..... ist es beschämend, wie bereits gegenseitiges Hickhack an der Tagesordnung ist🤔
Vor nicht allzulanger Zeit hatten alle die Hosen voll. Neid und Gier sind wieder volles Programm. In der Zeit der Not haben alle irgendwie die Hände gefaltet und gebetet, es möge der Kelch vorübergehen - und mit Demut „Besserung“ versprochen. Willkommen im Alltag!

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brosinor
2
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Das haben Sie leider....

....vooooooollkommen falsch verstanden!
Ich meinte diejenigen die durch die Krise keine finanziellen Einbussen verzeichnen!
Und ja: die oesterreichischen Lehrer sind sehr gut Verdiener!!!

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erstdenkendannsprechen
1
5
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lehrer ist nicht gleich lehrer.

pflichtschullehrer, lehrer an bms zählen nicht zu den "sehr gut Verdienern". Wenn sie den höheren Schulbereich meinen, dann sagen sie das - denn das ist glaub ich nicht die mehrheit.

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rouge
26
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Arbeiter im Schichtbetrieb

Ja glauben Sie Herr Lehrer, dass ein Arbeiter im Schichtbetrieb schlechter bezahlt werden soll? Wenn er vielleicht noch eine anstrengende, gesundheitsschädliche Arbeit hat? Kein Kündigungsschutz, keine Privilegien und eine wesentlich niedrigere ASVG-Pension.

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kamp73
3
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Bezahlung

Nein, das glaube ich nicht und habe ich auch nicht gesagt.
Ausserdem habe ich selbst im Schichtbetrieb gearbeitet.

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SagServus
3
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Ja glauben Sie Herr Lehrer, dass ein Arbeiter im Schichtbetrieb schlechter bezahlt werden soll?

Nein, das glaubt er nicht und sagt er auch nicht.

Der Vorposter glaubt aber offensichtlich, dass Lehrer Großverdiener sind und so ohne weiteres mal ihr 13. u. 14. Gehalt spenden könnten.

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tubaman58
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Zum Nachdenken

Lustig ist das schon - wenn's eigentlich nicht schon traurig wär, wie diejenigen, die von den jeweils anderen kaum was wissen, aber dann behaupten - "du warst es - hab's eh schon immer g'wusst" - kommt selten was gutes für alle Teilnehmer heraus!

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websn0805
2
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Sparen

Wenn man sieht wie seit der Öffnung die Baumärkte usw und am 2. Mai die Geschäfte teilweise gestürmt wurden hat man nicht das Gefühl, dass mehr gespart werden muss/wird als vor der Corona Krise.

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Cirdan
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Nach der Party ist vor der Party...

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crawler
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Naja,

Sparen ist ja in der letzten Zeit leichter gewesen, da man ja ausser Lebensmittel nichts zu kaufen bekam. Jetzt wird halt das Geld wieder ausgegeben, das man sonst vielleicht für Ostern ausgegeben hätte.

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SagServus
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Sparen ist ja in der letzten Zeit leichter gewesen, da man ja ausser Lebensmittel nichts zu kaufen bekam.

Dafür haben viele ihren Job verloren oder sind in Kurzarbeit.

Und auch wenn man bei Kurzarbeit noch immer einen Job hat, sind da Gehaltseinbußen bis zu 20% zu verkraften.

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