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Corona Österreich und WeltFünf Ländern steht das Schlimmste noch bevor

+++ Italiener bekommen ein Stück Freiheit zurück +++ Fünf Ländern steht das Schlimmste noch bevor +++ Corona-Geberkonferenz - EU sammelte 7,4 Milliarden Euro ein, Österreich sagte 31 Millionen zu +++ Trump rechnet mit Impfstoff bis Jahresende +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Ticker!

 

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Der gestrige Tag zum Nachlesen

Montag, 4. Mai 2020

In UK, Polen, Rumänien, Bulgarien und Schweden steigen Neuinfektionen unverändert

Großbritannien und vier Ländern der Europäischen Union steht nach Einschätzung der zuständigen EU-Behörde in der Coronavirus-Pandemie das Schlimmste noch bevor. Der Höhepunkt der Ausbreitung des Krankheitserregers sei noch nicht überschritten, sagte Andrea Ammon, Chefin des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) am Montag.

Sie widersprach damit dem britischen Premierminister Boris Johnson. Dieser hatte am Donnerstag erklärt, sein Land habe den Höhepunkt überwunden. In Großbritannien, Polen, Rumänien und Schweden steige die Zahl der Neuinfektionen seit zwei Wochen mit unveränderter Geschwindigkeit, sagte Ammon. In Bulgarien nehme die Pandemie sogar an Fahrt auf.

>> Fünf Ländern steht das Schlimmste noch bevor

20.46 Uhr: Griechenland hofft auf Beginn der Urlaubssaison ab 1. Juli

"Im besten Fall kann Griechenland seine Tourismusaktivitäten ab dem 1. Juli aufnehmen, und wir arbeiten daran, dieses Ziel zu erreichen", sagte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN.

Mitsotakis sagte, dass Griechenland Besucher nur unter "sehr spezifischen Auflagen" akzeptieren würde und unter der Voraussetzung, dass sich die Pandemie in einem Abwärtstrend befinde. "Nehmen wir an, dass die Leute einige Tests machen, bevor sie das Flugzeug nehmen, und dass sie genau beobachtet werden, dann könnte sich das touristische Erlebnis nur geringfügig von den Vorjahren unterscheiden", fuhr der Regierungschef fort.

 

20.39 Uhr: Apple und Google wollen eine App pro Land unterstützen

Apple und Google wollen ihre Smartphone-Schnittstellen für Corona-Warn-Apps grundsätzlich für jeweils eine Anwendung pro Land verfügbar machen. Das solle dafür sorgen, dass mehr Nutzer sie installieren sowie einen Fleckerlteppich aus verschiedenen Apps verhindern, erklärten die Unternehmen am Montag.

Wenn jedoch ein Land beschließe, verschiedene Apps für einzelne Regionen aufzusetzen, sei man bereit, sie dabei zu unterstützen.

Die Corona-Apps sollen helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen, wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten hatten.

Von Google und Apple kommen die beiden relevanten Smartphone-Systeme - Android und die iOS-Software für das iPhone. Sie sind damit als einzige in der Lage, die Basis für eine effiziente Einbindung der Corona-Apps in die Telefone zu schaffen.

 

20.37 Uhr: Finnland lockert Corona-Beschränkungen weiter

Die Regierung kündigte an, ab dem 1. Juni werde die Zahl der Menschen, die sich treffen dürften, von zehn auf 50 erhöht. Zudem würden Büchereien und Museen wiedereröffnet.

In Finnland hat sich die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in den vergangenen Wochen deutlich verlangsamt. Bis Montag starben 240 mit dem Virus infizierte Menschen.

 

20.25 Uhr: WHO bezeichnet US-Aussagen über Labor in Wuhan als "spekulativ"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Aussagen der US-Regierung zur Herkunft des neuartigen Coronavirus aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan als "spekulativ" bezeichnet. "Wir haben von der US-Regierung keine konkreten Daten oder Beweise über die angebliche Herkunft des Virus erhalten, sodass dies aus unserer Perspektive weiterhin spekulativ ist", sagte WHO-Experte Michael Ryan am Montag in Genf.

Erst am Sonntag hatte US-Außenminister Mike Pompeo China in der Debatte über den Ursprung des Coronavirus erneut scharf angegriffen. Es gebe "überwältigende Beweise" dafür, dass der neuartige Erreger aus einem Labor in Wuhan stamme, sagte Pompeo. Der US-Außenminister warf Peking mit Blick auf die Corona-Krise eine "kommunistische Desinformationskampagne" vor. China blockiere außerdem weiterhin die Beteiligung von Experten aus westlichen Ländern an den Untersuchungen zum Coronavirus.

>> Faktencheck: Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China?

 

20.15 Uhr: Erdogan verkündet Lockerung der Corona-Maßnahmen in der Türkei

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Lockerungen der Corona-Restriktionen angekündigt. "Wir werden die Rückkehr in ein normales Leben schrittweise einleiten", sagte Erdogan am Montag nach einer online abgehaltenen Kabinettssitzung in Istanbul.

Wie auch der Rest der Welt werde die Türkei nicht zu einer bisher bekannten Normalität zurückkehren können, sondern in eine "neue Normalität". Man wisse noch nicht, wie lange die Pandemie anhalten werde, warnte Erdogan. Deshalb müssten einige Maßnahmen wie etwa das Tragen von Masken, Abstands- und Hygieneregeln beibehalten werden.

Unter anderem werde die seit mehr als einem Monat geltende Ausgangssperre für Menschen ab 65 Jahren und unter 20-Jährige gelockert, sagte Erdogan. Sie dürften ab kommenden Sonntag an festgelegten Tagen vorerst für vier Stunden aus dem Haus. Zudem würden Reisebeschränkungen für sieben von 31 Städten und Provinzen aufgehoben. Die Millionenmetropolen Istanbul, Ankara und Izmir blieben jedoch für 15 weitere Tage weitestgehend abgeschottet. Ab kommenden Montag würden Einkaufszentren öffnen, außerdem dürften Friseursalons ihren Betrieb wieder aufnehmen.

>>Diese Einreisebeschränkungen gelten in europäischen Ländern

 

20.08 Uhr: EU-Kommission bleibt im Streit um Reisegutscheine hart

Im Streit über Gutscheine für abgesagte Reisen gibt sich die EU-Kommission trotz Drängens aus Berlin hart. In einem Schreiben an mehrere Bundesminister, aus dem das ARD-Hauptstadtstudio am Montag zitierte, macht EU-Verkehrskommissarin Adina Valean deutlich, dass die EU-Fluggastrechte auch während der Coronakrise gelten.

Kein Fluggast könne dazu gezwungen werden, einen Gutschein anstelle einer Rückerstattung anzunehmen.

 

20.03 Uhr: Analyse zur Geberkonferenz

7,4 Milliarden Euro sammelt die Weltgemeinschaft für die Forschung nach Impfstoffen und Medikamenten. Wichtiger als das Geld ist der gemeinsame Ansatz. Andreas Lieb analysiert den Outcome

>> Impfstoff: Es geht um Geld, noch mehr aber um Solidarität

 

19.40 Uhr: US-Regierung droht Peking in Handelsstreit "Konsequenzen" an

Inmitten des Streits über die Coronavirus-Pandemie haben die USA China davor gewarnt, gegen die im Jänner unterzeichnete Handelsvereinbarung zwischen beiden Ländern zu verstoßen. US-Finanzminister Steven Mnuchin drohte China am Montag "Konsequenzen" an, sollte das Land die gemachten Zusagen nicht einhalten.

"Ich erwarte, dass sie ihre Verpflichtungen einhalten", sagte Mnuchin im Sender Fox Business. Nähere Angaben zu möglichen "Konsequenzen" machte er nicht.

>> Faktencheck: Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China?

 

19.34 Uhr: Bundesrat lehnt vier Corona-Pakete ab

Der Bundesrat hat Montagnachmittag erstmals seit Ausbruch der Coronakrise ein Gesetz des Nationalrats zurückgewiesen. Die rot-blaue Mehrheit setzte einen Einspruch gegen das Freiwilligengesetz durch. Dieses soll u.a. 600.000 Euro für freiwilliges Engagement aus Mitteln des Krisenbewältigungsfonds freisetzen. Für SPÖ und FPÖ ist zu unklar, wohin das Geld fließen könnte. Der Nationalrat dürfte kommende Woche einen Beharrungsbeschluss fällen.

>>SPÖ und FPÖ blockieren Beschluss von Freiwilligen- und anderer Gesetze

 

19.32 Uhr: Madonna gab eine Million Dollar für Impfstoff-Suche

Popstar Madonna hat eine Million Dollar (919.455 Euro) für die weltweite Suche nach einem Impfstoff und Medikamenten gegen das Coronavirus gespendet. Dies gab EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Montag bei einer internationalen Geberkonferenz bekannt, die insgesamt 7,4 Milliarden Euro an Zusagen von Regierungen und Organisationen brachte.

Madonnas Million ist nach Angaben aus EU-Kreisen in dem Gesamtergebnis enthalten. Ziel der Organisatoren ist, vor allem die Entwicklung eines Impfstoffs zu beschleunigen und dann dafür zu sorgen, dass alle Länder weltweit ihn zu erschwinglichen Preisen bekommen können.

>> Mehr zu Geberkonferenz

 

19.13 Uhr: General Electric streicht rund 13.000 Jobs in der Flugzeugsparte

Der US-Industriekonzern General Electric (GE) hat einen umfassenden Stellenabbau in der Flugzeugsparte angekündigt. Es sei geplant, die weltweite Beschäftigtenzahl heuer um rund 25 Prozent zu senken, erklärte GE-Aviation-Chef David Joyce am Montag in einem Memo an die Mitarbeiter. Die Corona-Pandemie dürfte im zweiten Quartal zu einem Einbruch des Luftverkehrs um rund 80 Prozent führen.

 

18.52 Uhr: Erste Erkrankung in Frankreich früher als gedacht

In Frankreich hat es nach Angaben eines Mediziners schon Ende 2019 und damit knapp einen Monat früher als bisher bekannt eine erste Covid-19-Infektion gegeben. Man habe alte Proben von damaligen Patienten mit Atembeschwerden nochmals ausgewertet, sagte Yves Cohen von der Klinik-Gruppe Avicenne Jean-Verdier im Norden von Paris, am Montag dem Sender BFM TV.

Dabei habe eine Probe mit dem Datum 27. Dezember nun angeschlagen. Bisher waren die ersten positiven Tests in Frankreich auf den 24. Jänner datiert worden.

 

18.48 Uhr: Todeszahlen im US-Bundesstaat New York sinken weiter

Im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York sinken die Todeszahlen weiter. Am Sonntag seien 226 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei seiner täglichen Pressekonferenz mit. Das waren rund 70 Prozent weniger als zum Höhepunkt des Ausbruchs im April.

Auch die Zahl der Infizierten, die im Krankenhaus liegen, sank weiter, ebenso die Zahl der Neu-Infizierten. Insgesamt haben sich in dem US-Bundesstaat bisher mehr als 300.000 Menschen mit dem Virus infiziert, rund 19.000 sind daran gestorben. In dem Bundesstaat leben rund 19 Millionen Einwohner, etwa die Hälfte davon in der Metropole New York City.

 

18.40 Uhr: 195 Todesopfer in 24 Stunden in Italien

Am Tag der Lockerung der strengen Corona-Beschränkungen in Italien sind am Montag 195 Todesopfer in 24 Stunden gemeldet worden. Insgesamt stieg damit die Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar auf 29.079. Am Sonntag waren noch 174 Todesopfer in 24 Stunden registriert worden.

Die Zahl der aktiv Infizierten sank unter die 100.000-Marke und fiel innerhalb von 24 Stunden von 100.179 auf 99.980, teilte der italienische Zivilschutz mit. 16.823 Covid-19-Erkrankte lagen noch in Italiens Spitälern. Davon befanden sich 1.479 Patienten auf Intensivstationen. In Heimisolation befanden sich 1.678 Personen. Die Zahl der Genesenen stieg auf 82.879.

 

18.17 Uhr: Corona-Geberkonferenz: EU sammelte 7,4 Milliarden Euro ein

Im Rahmen einer internationalen Geberkonferenz sammelte die EU 7,4 Milliarden Euro für einen Impfstoff und den Kampf gegen das Coronavirus ein. Österreich ist mit 31 Milllionen dabei.

>> Mehr dazu!

 

18.13 Uhr: Bauern in EU können auf zusätzliche Coronahilfen hoffen

Von der Coronakrise betroffene Bauern in der EU können auf zusätzliche Sonderhilfen hoffen. Die EU-Kommission schlug am Montag vor, dass Mitgliedstaaten von ihnen noch nicht verplante Mittel aus dem Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Unterstützung von Landwirten und kleineren Lebensmittelunternehmen nutzen sollten.

Bauern könnten so bis zu 5.000 Euro und Kleinbetriebe bis zu 50.000 Euro erhalten. Der Vorschlag brauche allerdings noch die Zustimmung des EU-Ministerrates und des Europaparlaments, teilte die EU-Kommission mit.

 

18.06 Uhr: Faktencheck: Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China?

Donald Trump wirft Peking vor, die Corona-Krise vertuscht zu haben. Das stimmt offenbar zum Teil. Doch dass das Virus in einem Labor künstlich hergestellt wurde, halten Wissenschafter und auch die US-Geheimdienste für unbewiesen und wenig wahrscheinlich.

>> Hier geht es zum Faktencheck!

 

18 Uhr: Slowakei beschleunigt Maßnahmen-Lockerung

Die Slowakei hat die vorgesehene Lockerung von Maßnahmen gegen die Verbreitung des neuartigen Coronavirus markant beschleunigt. In Hinblick auf einen deutlich langsameren Anstieg der Infektionsfälle sollen auch Teile der Wirtschaft geöffnet werden, deren Schließung bis mindestens Ende Mai geplant war, wie der konservative Ministerpräsident Igor Matovic am Montag in Bratislava bekannt gab.

Demnach dürfen ab Mittwoch, den 6. Mai, alle Geschäfte mit Ausnahme von Einkaufszentren wieder öffnen. Ebenso, mit mehreren Einschränkungen, auch Hotels und Außenterrassen von Restaurants, Bars oder Cafés. Erlaubt werden auch wieder Gottesdienste und Hochzeiten. Eine ganze Reihe von Dienstleistungen wie Frisiersalons oder Taxis dürfen ihren Betrieb ebenso wieder aufnehmen. Geöffnet werden auch Freilichtattraktionen für Touristen, sowie Museen und Galerien.

 

17.51 Uhr: Budapest öffnet Rathaus für Obdachlose

Der Budapester Bürgermeister Gergely Karacsony öffnet das Rathaus der Stadt teilweise für Obdachlose, die sich wegen der Corona-Pandemie freiwillig in Quarantäne begeben wollen. Dies teilte Karacsony am Montag auf seiner Facebook-Seite mit.

Ursprünglich hätte die Quarantäne-Station in einem leer stehenden Schulgebäude im Randbezirk Csepel eingerichtet werden sollen. Doch eine Unterschriften- und Plakat-Kampagne des Bezirksbürgermeisters Lenard Borbely aus der rechtsnationalen Regierungspartei Fidesz, die sich gegen die Obdachlosen richtete, brachte Karacsony von diesem Plan ab.

 

17.45 Uhr: Minister scheiterte beim Überziehen der Mundschutz-Maske

Allzu oft dürfte sich Belgiens Justizminister Koen Geens noch nicht eine Mundschutz-Maske übergestülpt haben. Anders ist es nicht zu erklären, als er just bei einem Besuch eines Herstellers für Mundschutz-Masken mit ordentlichen Schwierigkeiten bei dieser Aufgabe zu kämpfen hatte. Kleines Detail am Rande: Geens' Ministerium ist in Belgien zuständig für die Verteilung der Masken.

 

17.42 Uhr: USA: Supreme Court hält erstmals Anhörung per Telefonschaltung ab

Doppel-Premiere für den Supreme Court der USA: Wegen der Corona-Krise hat das traditionsreiche höchste Gericht der Vereinigten Staaten am Montag erstmals eine Anhörung über eine Telefonschaltung abgehalten. Zum ersten Mal wurden die Aussagen außerdem im Livestream übertragen.

Das Gericht in Washington folgt damit Richtlinien zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus. Beim ersten Fall am Montag ging es um einen Markenzeichen-Disput zwischen dem amerikanischen Patent- und Markenamt und dem Online-Hotelbuchungsportal Booking.com

 

17.12 Uhr: Litauer dürfen wieder Land verlassen

Im Zuge der Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Litauen dürfen die Bürger des baltischen EU-Landes seit Montag wieder ihre Heimat verlassen. Die Regierung in Vilnius hatte die Aufhebung des seit Mitte März bestehenden Ausreiseverbots in der vergangenen Woche beschlossen. Für Ausländer gilt weiter ein weitgehender Einreisestopp. Auch bleibt der Flug- und Fährverkehr bis zum 10. Mai ausgesetzt.

Erste Fluggesellschaften - darunter die Lufthansa - kündigten für Mitte Mai die Wiederaufnahme von Flugverbindungen an.

 

17.06 Uhr: Geberkonferenz: Österreich sagte 31 Millionen zu

Österreich hat zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus knapp über 31 Millionen Euro zugesagt. Dies gab Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag bei der internationalen Geberkonferenz im Kampf gegen die Pandemie bekannt.

"Diesen Kampf werden wir mittelfristig nur gewinnen und unsere Wirtschaft wiederbeleben können, wenn es gemeinsam gelingt, einen wirksamen Impfstoff bzw. Heilmittel gegen das Coronavirus zu entwickeln", sagte Kurz. Mit der Summe wird CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) zur Entwicklung eines Impfstoffes mit zwei Millionen Euro unterstützt.

 

17 Uhr: TV-Zuschauer sahen in der Coronakrise vermehrt ORF 2

Auch im April hat die Coronavirus-Berichterstattung dem ORF ein deutliches Quotenplus beschert. ORF 2 erreichte in der Zielgruppe ab 12 Jahren einen Marktanteil von 23,7 Prozent - ein Plus von 4,9 Prozentpunkten im Vergleich zum April 2019. Die gesamte ORF-Sendergruppe kam auf 33,2 Prozent (plus 3,6 Prozentpunkte). ORF 1 verlor allerdings 1,6 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent Marktanteil.

>> Mehr zu den April-Quoten

 

16.41 Uhr: Steirischer Fitnessstudio-Betreiber sperrte doch nicht auf

Es gab ein großes virales Echo, als Daniel Schreiber auf Facebook am Wochenende ankündigte, sein Fitnessstudio "Fitter Hirsch" in Bad Waltersdorf am Montag um 12 Uhr trotz des Verbots aufzusperren. Allein, das tat er dann aber doch nicht.

>> Hier geht es zu ganzen Story

 

16.38 Uhr: Klinische Studie in Südafrika mit Tuberkulose-Impfstoff

Auf der Suche nach einem Mittel gegen Covid-19 haben südafrikanische Wissenschafter einen Test mit der Tuberkulose-Impfung BCG mit 500 Probanden gestartet. "Die klinische Studie hat begonnen, wir haben heute Früh die ersten Teilnehmer geimpft", sagte Duncan McDonald von der Forschungsorganisation Task am Montag. Dabei hätten 250 Menschen eine BCG-Injektion und weitere 250 ein Placebo erhalten.

"Einige Beobachtungen deuten darauf hin, dass BCG Auswirkungen auf das Immunsystem hat, die wir noch nicht vollständig verstehen, unter anderem, dass es das Immunsystem gegen Atemwegsinfektionen stärkt", sagte Professor Andreas Diacon, der die Studie im Tygerberg-Krankenhaus in Kapstadt leitet. Mehrere Studien hätten gezeigt, dass mit BCG geimpfte Kinder seltener an Atemwegserkrankungen leiden.

 

16.28 Uhr: Mexiko korrigierte Zahl der Fälle deutlich nach oben

Die Behörden in Mexiko haben die offizielle Zahl der Corona-Fälle deutlich nach oben korrigiert. Es sei von 128.033 Infektionen auszugehen, teilte die Regierung unter Berufung auf ein epidemiologisches Berechnungsmodell mit. Bisher waren in Mexiko 23.471 Fälle verzeichnet worden.

Die von der Regierung genutzte Methode sei "effizient, weil sie die Tatsache berücksichtigt, dass in der Realität nicht alle kleineren Fälle dokumentiert werden", sagte Gesundheitsstaatssekretär Hugo Lopez-Gatell. "So zu tun, als könne man die Krankheit auf direktem Wege erfassen, wäre eine falsche Annahme", fügte er hinzu.

 

16.22 Uhr: Jetzt will Trump China für den Pandemie-Ausbruch bestrafen

Präsident Donald Trump, der wegen seines Umgangs mit der Krise innenpolitisch vor der Präsidentschaftswahl am 3. November selbst unter starkem Druck steht, will Produktion aus Übersee zurückholen. "Wir haben in den letzten Jahren daran gearbeitet, aber jetzt laden wir diese Initiative auf", so Keith Krach, Unterstaatssekretär für Wirtschaftswachstum, Energie und Umwelt im US-Außenministerium. "Ich denke, es ist wichtig zu verstehen, wo sich die kritischen Bereiche befinden und wo kritische Engpässe bestehen." Die Senkung der Abhängigkeit von Lieferketten in China sei ein wichtiger Beitrag zur US-Sicherheit. Schon bald könne die Regierung entsprechende Maßnahmen ankündigen.

>> So will Trump China bestrafen

 

16.12 Uhr: EU verspricht bei Geberkonferenz eine Milliarde Euro

Mit der Zusage von einer Milliarde Euro zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine internationale Geberkonferenz im Kampf gegen die Pandemie eröffnet. "Wir müssen ein Bündnis schmieden, unser Geld und unser Wissen bündeln, um die Forschung an Impfstoffen, Tests und Medikamenten gegen das Coronavirus in Schwung zu bringen", sagte sie.

An der Online-Konferenz nehmen Staats- und Regierungschefs - darunter auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) - sowie UN-Vertreter teil. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte für Deutschland 525 Millionen Euro zu, Frankreich will 500 Millionen beisteuern. Ziel des globalen Bündnisses aus Ländern und Organisationen ist es, zunächst 7,5 Milliarden Euro einzusammeln.

 

16.08 Uhr: Deutsche Bundesliga: 10 von 1724 Corona-Tests positiv

In den 36 Clubs der deutschen Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga sind insgesamt zehn Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben Spielern wurden dabei auch der Trainerstab und Physiotherapeuten der Clubs untersucht, wie die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag mitteilte. Insgesamt 10 von 1.724 Corona-Tests seien dabei positiv ausgefallen.

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16.05 Uhr:  1.400 der 2.300 einberufenen Milizsoldaten eingerückt 

Von den 2.300 zum Einsatzpräsenzdienst einberufenen Milizsoldaten sind am Montag 1.400 eingerückt. Das teilte das Ministerium Montagnachmittag mit. Damit wurden fast 40 Prozent der einberufenen Soldaten vom Einsatz befreit.

Im März war noch von 3.000 Milizsoldaten die Rede, die einberufen hätten werden sollen. Diese Zahl wurde aber auf 2.300 reduziert, weil offenbar nicht so viele benötigt werden. Davon rückten nur 1.400 ein.

 

15.59: Arbeitslosenplus in Österreich größer als in Deutschland

Die Coronakrise hat in den vergangenen eineinhalb Monaten den Arbeitsmarkt in Österreich deutlich stärker getroffen als in Deutschland. In Österreich stiegen die Arbeitslosenzahlen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 58 Prozent auf 571.000, in Deutschland um 19 Prozent auf 2,644 Millionen.

Der stärker Anstieg in Österreich hänge "sehr stark" mit dem coronabedingten, frühzeitigen Ende der Tourismus-Wintersaison in Österreich zusammen, sagte Wifo-Arbeitsmarktökonom Helmut Mahringer zur APA. Bei den Kurzarbeitsanträgen gebe es in Österreich und Deutschland eine verhältnismäßig ähnliche Entwicklung. Österreichs Betriebe haben bisher für 1,25 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet, in Deutschland für über zehn Millionen. Hierzulande leben 8,8 Millionen Menschen, im nördlichen Nachbarland 83 Millionen.

 

15.53 Uhr: Kärntnerin sitzt seit 50 Tagen auf Kreuzfahrtschiff fest

Eine junge Kärntner Tänzerin sitzt seit einem positiven Corona-Test auf einem Kreuzfahrtschiff vor Dubai fest. Via Facebook setzte sie einen verzweifelten Hilferuf ab.

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15.47 Uhr: "Darth Vader" kontrolliert philippinischen "Lockdown"

Verkleidet als Figuren aus der Kino-Saga "Stars Wars" weisen auf den Philippinen lokale Behördenvertreter Dorfbewohner auf die Quarantänevorschriften gegen das neuartige Coronavirus hin. Gleichzeitig verteilen "Darth Vader" und seine "Stormtrooper" in Kostümen aus Gummimatten und Altplastik Hilfsgüter an Bedürftige.

Verteilung von Hilfsgütern in "Star Wars"-Kostümen am "May the 4th".
Verteilung von Hilfsgütern in "Star Wars"-Kostümen am "May the 4th". Foto © AP

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15.44 Uhr: Fahrrad-Demo in Wien mit Folgen - wechselseitige Vorwürfe

Die "Mayday-Demo" am 1. Mai in Wien hat nun Folgen: Das linke Bündnis, das zu der Demo aufgerufen hatte, warf der Exekutive Übergriffe auf Teilnehmer vor und untermauerte dies mit Videos, die seit der Kundgebung auf sozialen Netzwerken kursieren. Die Polizei versicherte am Montag, die Vorwürfe zu untersuchen, und sucht ihrerseits nach Fahrrad-Demonstranten, die Beamte angegriffen haben sollen. Konkret geht es um einen Angriff auf Motorradstreifenpolizisten.

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15.32 Uhr: Italiener bekommen ein Stück Freiheit zurück

Italien hat am Montag die "Phase 2" mit einer Lockerung der seit zwei Monaten geltenden strengen Ausgangssperre begonnen. Damit unternimmt Italien einen wichtigen Schritt zurück in die Normalität. Im Land kommt es zu ein wenig mehr Bewegungsfreiheit, doch die Ausgangsregeln sind teilweise unklar und sorgen für Verwirrung. Befürchtete chaotische Zustände vor allem im Nahverkehr blieben aus.

>> Zur Lage in Italien

 

15.24 Uhr: Innsbruck führt drei Fußgängerstraßen ein

Um die aufgrund des Coronavirus notwendigen Sicherheitsabstände einhalten zu können, hat die Stadt Innsbruck nun drei Straßen als Fußgängerstraßen definiert. Ab Dienstag dürfen die Innallee vom Walterpark bis zum Emile-Bethouart-Steg, die St. Nikolaus-Gasse und die Angerzellgasse auch von Fußgängern benützt werden, teilte die Stadt mit.

"Wir starten mit der Einführung an Stellen mit hoher Fußgänger- und Fußgängerinnenfrequenz", sagte Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl (Grüne). Die Maßnahme werde auf Basis der Novelle der Straßenverkehrsordnung umgesetzt. Die ausgewählten Straßen seien nur für den Anrainerverkehr zugelassen.

 

15.17 Uhr: Kultur-Stillstand - Wanda-Tour auf 2021 verlegt

Ohne Corona hätte die heimische Kultband Wanda am kommenden Samstag (9. Mai) den Auftakt ihrer neuen "Ciao!"-Tournee in der Innsbrucker Olympiahalle gefeiert, bevor man nach Wien, Linz, Graz und Klagenfurt weitergezogen wäre. Dass dieser Plan wegen des Veranstaltungsverbots nicht haltbar ist, steht schon länger fest. Nun sind jedoch die ersten Ausweichtermine für 2021 fixiert.

Auch dann wird der Tourauftakt in der Tiroler Landeshauptstadt gefeiert, und zwar am 4. Juni 2021. Am 18. und 19. Juni folgt die Wiener Stadthalle, während das Freigelände des Wörthersee Stadions von Klagenfurt am 27. August 2021 beschallt werden soll. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit für den Ersatztermin. Die Nachholtermine für Linz und Graz stehen indes noch nicht fest.

 

15.02 Uhr: Opel-Werk in Wien-Aspern wird wieder hochgefahren

Der französische Autobauer PSA, zu dem neben Peugeot und Citroen auch Opel gehört, fährt seine schrittweise Produktion bis kommenden Montag wieder hoch. Davon profitiert auch der Opel-Standort in Wien-Aspern, wo die Produktion bereits wieder übermorgen, am 6. Mai, beginnt. In französischen Werken startet der Betrieb wieder am 11. Mai.

 

14.57 Uhr: Todesrate in Italien im März um 50 Prozent gestiegen

Die Zahl der Todesfälle im März ist in Italien wegen der Coronavirus-Pandemie stark gegenüber dem Vergleichsmonat 2019 gestiegen. Ein Plus von 49,4 Prozent wurde bei den Todesfällen verzeichnet, berichtete das italienische Statistikamt Istat.

Die Todesrate ist je nach Region unterschiedlich. Im Raum von Bergamo, Epizentrum der Coronavirus-Pandemie, wurde im März ein Zuwachs von 568 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2019 gemeldet. In der lombardischen Stadt Cremona betrug der Zuwachs 391 Prozent, in Lodi 371 Prozent und Brescia 291 Prozent.

 

14.52 Uhr: So sieht es mit den Einreisesperren in Österreich aus

14.39 Uhr: Österreicher halten in der Krise gerne Bares in der Hand

Die Krise hat die Liebe der Österreicherinnen und Österreicher zum Bargeld gefestigt. Knapp die Hälfte hält Bargeld für das sicherste Zahlungsmittel, ein Viertel der Befragten trägt mehr als 280 Euro in Bar mit sich, ergab eine internationale Umfrage im Auftrag der Zahlungsplattform Paysafe. Drei von vier Österreichern würden Beschränkungen beim Zugang zu Bargeld mit Sorge sehen.

Im Westen sei die Zustimmung zu Bargeld noch höher als im Osten, in Tirol und Salzburg sehen es zwei Drittel als sicherstes Zahlungsmittel an. Vor allem Männer tragen gerne viel Bares mit sich. Abgesehen von den 24 Prozent der Befragten mit mehr als 280 Euro in der Tasche haben weitere 41 Prozent 57 bis 280 Euro dabei.

 

14.32 Uhr: Postversand in über 80 Länder wieder möglich

Wegen der nahezu vollständigen Einstellung des Flugverkehrs durch die Covid-19-Einschränkungen hat die Österreichische Post Ende März einen Annahmestopp für viele Länder ausgesprochen - seit Montag ist der Versand von Briefen und Paketen jedoch in über 80 Länder wieder möglich. Regionen wie Südeuropa (Spanien, Italien), Nordamerika (USA, Kanada) das Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) oder die Türkei seien damit für den Postverkehr wieder erreichbar, teilte die Post mit.

 

14.18 Uhr: FPÖ meldet 40.000 Unterschriften gegen "Corona-Wahnsinn"

Die von der FPÖ ins Leben gerufene Petition, um den Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung zu bündeln, hat bisher 40.000 Unterschriften erreicht. Diese Zahl nannte Generalsekretär Michael Schnedlitz am Montag am Rande einer Pressekonferenz in St. Pölten. Die Freiheitlichen bekräftigten dabei ihre Kritik an Türkis-Grün.

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14.16 Uhr: Kritik an Frankreichs Regierung wegen Lockerungs-Plänen wächst

Eine Woche vor den geplanten Lockerungen der Coronavirus-Beschränkungen in Frankreich wird Kritik an den Vorgaben der Regierung laut. Vor allem die Einhaltung eines Mindestabstands zwischen Fahrgästen in den öffentlichen Verkehrsmitteln sei nur schwer einhalt- und kontrollierbar, warnten mehrere Transportmittel-Betreiber und die französische Staatsbahn SNCF.

Sie wandten sich in einem Brief an Premierminister Edouard Philippe, wie die Tageszeitung "Le Parisien" am Montag berichtete. Es gebe weder die personellen Mittel noch die Materialien, um eine solche Verpflichtung einhalten zu können, hieß es in dem Schreiben. Die Betreiber warnten, dass es wegen der Vorgaben zu Störungen und Ausfällen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr kommen könnte. Sie forderten außerdem Unterstützung von Sicherheitskräften, um die Anzahl und die Bewegungen der Fahrgäste regulieren zu können.

 

13.53 Uhr: Geberkonferenz soll Spenden-"Auftakt" erbringen

Die EU-Kommission startet am Montag ihren weltweiten Spendenaufruf für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus. Der EU-Kommissionsvertreter in Österreich, Martin Selmayr, betonte im Vorfeld, dass die angepeilten 7,5 Milliarden Euro, die bei der heutigen Online-Geberkonferenz zusammenkommen sollen, nur ein "Auftakt" sein könnten.

Man werde noch wesentlich mehr finanzielle Mitteln brauchen, wenn es nach der Forschung dann um die weltweite Produktion und die Versorgung mit dem Impfstoff gehe, sagte Selmayr im Rahmen einer Online-Pressekonferenz am Montag. Europa setze auf Zusammenarbeit und wolle einen Wettlauf verhindern, so der Kommissionsvertreter. "Niemand wird das Coronavirus alleine besiegen können. Wir werden erst Ruhe haben, wenn wir es alle gemeinsam ausgerottet haben", betonte Selmayr.

13.44 Uhr: Erste isländische Schulen nahmen wieder Betrieb auf

Island hat nach einer siebenwöchigen "Lockdown"-Phase mit einer Lockerung der Corona-Maßnahmen begonnen. Am Montag nahmen einige Schulen ihren Unterricht in Kleingruppen wieder auf, auch Universitäten planen eine allmähliche Wiederaufnahme ihrer Kurse. Friseursalons und Zahnarztpraxen durften ihren Betrieb ebenfalls wieder aufnehmen. Zudem wurden die Versammlungsbeschränkungen gelockert. Statt 20 Menschen dürfen ab sofort bis zu 50 Menschen zusammentreffen.

Schwimmbäder, Turnhallen sowie Bars sollen weiter geschlossen bleiben. Einige der knapp 40 weiterführenden Schulen wollen ihren Fernunterricht in den letzten drei Wochen des Schuljahres trotz der Lockerungen fortsetzen, um eine Virusausbreitung zu vermeiden. Auf der Atlantikinsel wurden bisher knapp 1.800 Corona-Infektionen registriert, zehn Menschen starben an oder mit der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Seit dem 23. April wurden nach offiziellen Angaben maximal drei Neuinfektionen pro Tag verzeichnet.

13.41 Uhr: Wiener Schweizerhaus ab 15. Mai offen - mit weniger Gastgartenplätzen 

Auch das legendäre Schweizerhaus im Wiener Prater öffnet am ersten Tag der Aufsperrerlaubnis, also am 15. Mai, wieder seine Pforten. Ganz so viel Trubel wie sonst wird im riesigen Lokal jedoch nicht herrschen. Denn sowohl drinnen als auch im Gastgarten wurde die Zahl der Plätze deutlich reduziert, um den Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen. Das teilte die Betreiberfamilie Kolarik am Montag mit.

Ursprünglich war geplant, das 100-jährige Jubiläum - so lange führt die Familie das Ausflugswirtshaus - bei der Eröffnung im heurigen Frühjahr mit einem großen Fest zu feiern. Der Aufsperrtermin musste virusbedingt jedoch verschoben werden. Und auch die Festivität fällt nun aus, wie heute betont wurde. Diese soll 2021 aber nachgeholt werden.

13.25 Uhr: EU-Westbalkan-Gipfel unterstreicht Solidarität in Coronakrise

Trotz der Coronakrise kommen am Mittwoch die Staats- und Regierungschefs der EU und des Westbalkans zusammen - zwar nicht wie geplant in Zagreb, sondern in einer Videokonferenz. Dass der von der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft anberaumte Westbalkan-Gipfel stattfindet, ist als Zeichen für die Solidarität mit der Region gemeint, um die es laut Diplomaten bei dem Austausch auch gehen soll.

Es werde beabsichtigt, das politische Engagement der EU auf dem Westbalkan zu bekräftigen und ihre Rolle als verlässlicher Partner zu unterstreichen, verlautete am Montag aus informierten Kreisen. "Der Westbalkan ist eine Region in unserer unmittelbaren Nähe", teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Vorfeld des Gipfels mit. "Wir haben daher ein großes Interesse an Stabilität und einer EU-Perspektive für die Staaten des Westbalkans."

13.20 Uhr: Moskau baut wegen Pandemie Not-Krankenhäuser 

Wegen der dramatisch steigenden Zahl von Corona-Infizierten in Russland baut die Hauptstadt Moskau weitere provisorische Krankenhäuser. Eine Not-Klinik mit 4.000 Betten werde auf dem riesigen Ausstellungsgelände WDNCh entstehen, sagte Moskaus Vize-Bürgermeisters Petr Birjukow am Montag der Staatsagentur Tass zufolge. "Wir werden die Arbeiten in ungefähr 20 Tagen abschließen." Rund 2.000 Arbeiter seien rund um die Uhr im Einsatz. Birjukow zufolge bereitet die Millionenstadt derzeit an 44 Stellen neue provisorische Kliniken mit insgesamt 10.000 Betten vor.

Im größten Land der Erde schnellt die Zahl der Infektionen seit Tagen in die Höhe. Am Montag meldeten die Behörden 10.581 neue Fälle innerhalb eines Tages - dieser Wert liegt knapp unter dem bisherigen Höchststand vom Sonntag. Landesweit gibt es nach offiziellen Angaben mehr als 145.200 nachgewiesene Infektionen. Bisher starben 1.356 Menschen mit oder an dem Virus. Gut 18.800 erholten sich wieder.

13.16 Uhr: Erste Lockerungsphase beginnt in Spanien - mit Ausnahmen 

Im besonders schwer von der Corona-Krise betroffenen Spanien hat am Montag die erste von insgesamt vier Phasen zum Ausstieg aus dem strikten "Lockdown" begonnen. Zunächst durften kleine Läden wie Friseurgeschäfte wieder öffnen, allerdings nur auf Terminbasis. Zudem können Kunden sich ab sofort bei Restaurants ihr Essen nach vorheriger Bestellung selbst abholen.

Seit Mitte März war nur noch ein Auslieferungsservice erlaubt. Sport im Freien und Spaziergänge dürfen die knapp 47 Mio. Spanier seit dem Wochenende zu bestimmten Uhrzeiten wieder machen. Größere Lockerungen gab es indes auf den kaum von dem Virus betroffenen Kanaren-Inseln El Hierro, La Graciosa und La Gomera sowie auf der Baleareninsel Formentera. Alle durften die erste Phase überspringen und gleich in die zweite mit der Öffnung erster Geschäfte und kleinerer Märkte sowie von Restaurants und Cafes im Freien eintreten.

13.13 Uhr: Griechen eilen nach Lockerung zu Friseuren, Blumenläden 

Nach sechs Wochen erheblicher Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus haben in Griechenland am Montag wieder Buchläden und Blumenhändler geöffnet. Wochenlang durften die Menschen ihre Wohnungen nur verlassen, um Lebensmittel und Medikamente einzukaufen oder um Sport zu treiben. Jetzt eilen die Griechen zum Friseur und in Elektrogeschäfte, vor denen sich lange Schlangen bilden.

Auch der Autoverkehr in der Hauptstadt Athen und in anderen großen Städten schwillt wieder an. Seit den frühen Morgenstunden kontrolliert die Polizei, ob die Menschen in Bussen und U-Bahnen wie vorgeschrieben Schutzmasken tragen und ob in den Geschäften der verordnete Mindestabstand eingehalten wird. In Griechenland, wo rund elf Millionen Menschen leben, wurden bisher 2.626 Fälle der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 registriert. 144 Menschen starben infolge einer Ansteckung. Das sind weit weniger als in vielen anderen europäischen Ländern.

13.07 Uhr: Behindertenverbände beklagen fehlende Einbindung bei Corona-Maßnahmen

Lebenshilfe, Österreichischer Behindertenrat und Behindertenanwaltschaft haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Montag erneut die fehlende Einbindung von Menschen mit Behinderung durch die türkis-grüne Bundesregierung bei den in der Coronakrise erlassenen Maßnahmen beklagt. In den Krisenstäben seien Menschen mit Behinderung nicht vertreten, so die Kritik.

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13.03 Uhr: Pforten der Fahrschulen sind wieder geöffnet 

Nach dem Corona-Shutdown dürfen neben Einkaufszentren und Friseuren seit 1. Mai auch die Fahrschulen wieder ihre Pforten öffnen. Diese waren österreichweit zu 100 Prozent über sechseinhalb Wochen lang geschlossen, wie der Fachverband Fahrschulen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Montag per Aussendung mitteilte. Nun können Osterkurse für Pkw und Motorräder nachgeholt werden.

Auch Mopedführerscheine, die häufig im Frühjahr gemacht werden, können noch vor dem Sommer erworben werden. All das liefere "einen wertvollen Beitrag beim Hochfahren der Wirtschaft", sagte Arnold Moises, der Sprecher der Berufsgruppe Fahrschulen in der WKÖ. Auch für das Gesundheitswesen gesetzlich vorgeschriebene Weiterbildungen oder Fahrtechniktrainings können nun nachgeholt werden.

12.59 Uhr: Proteste von gestrandeten Ägyptern in Kuwait

In Kuwait haben Sicherheitskräfte Proteste zahlreicher Ägypter aufgelöst, die wegen der Corona-Pandemie gestrandet sind und für eine Heimholung durch die Regierung demonstrierten. Aufgrund der Pandemie herrschen in Kuwait harte Ausgangsbeschränkungen, viele ägyptische Arbeiter sind nach offiziellen Angaben in Sonderunterkünften für Menschen untergebracht, die gegen das Aufenthaltsrecht verstoßen.

Nachdem es zu "Ausschreitungen und Chaos" gekommen sei, hätten Sicherheitskräfte intervenieren müssen, teilte das kuwaitische Innenministerium am Montag mit. Auf Videos im Internet waren Hunderte Menschen zu sehen, die in der Nacht in Kuwait protestierten. Wie das Innenministerium mitteilte, gingen Vertreter der ägyptischen Botschaft in die Unterkünfte und versprachen Rückholflüge für die gestrandeten Ägypter.

12.48 Uhr: Stars fordern Schutz von Brasiliens Ureinwohnern

Unterstützt von Paul McCartney, Meryl Streep und Brad Pitt hat der preisgekrönte Fotojournalist Sebastiao Salgado Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro aufgefordert, die Ureinwohner vor der Corona-Pandemie zu schützen. "Die indigenen Völker Brasiliens stehen mit dem Aufkommen der Covid-19-Pandemie vor einer ernsthaften Bedrohung für ihr eigenes Überleben", schrieb Salgado in einem offenen Brief.

Der wurde auch von Pop-Ikone Madonna und Hollywood-Star Richard Gere unterzeichnet. Präsident Bolsonaro müsse demnach "dringende Maßnahmen" zum Schutz der Ureinwohner ergreifen, forderten Salgado und seine Mitstreiter. Zusätzlich unterstützt wurde das Anliegen des renommierten brasilianischen Fotojournalisten durch eine Petition, die bereits rund 50.000 Unterschriften gesammelt hat.

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12.45 Uhr: EU-Behörde warnt vor falschen Erwartungen bei Lockerung 

Das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat bei der beginnenden Lockerung von Maßnahmen gegen das Coronavirus davor gewarnt, falsche Erwartungen in der Bevölkerung zu wecken. "Das ist ein Marathon und kein Sprint", sagte ECDC-Leiterin Andrea Ammon am Montag bei einer Anhörung im Europaparlament.

Die Menschen müssten "sich mental darauf vorbereiten, dass das nicht so bald enden wird". Ein Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen müsse "Schritt für Schritt" erfolgen und von einer "genauen Beobachtung" der Auswirkungen auf die Fallzahlen begleitet werden, sagte Ammon in einer Video-Konferenz des Gesundheitsausschuss des EU-Parlaments. Vorerst werde es deshalb "kein Zurück zur Normalität" geben.

12.42 Uhr: Migranten dürfen nach Schiffs-Quarantäne in Italien an Land

Rund 180 Migranten dürfen nach zwei Wochen Corona-Quarantäne auf einem Schiff in Italien an Land. Sowohl die Flüchtlinge von dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" als auch von dem spanischen Schiff "Aita Mari", die alle auf einer italienischen Passagierfähre isoliert waren, durften in den Hafen von Palermo, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Rom am Montag erklärte.

In welche EU-Länder die Menschen nun verteilt werden, würde in Kürze bekanntgegeben. Minderjährige und besonders Schutzbedürftige würden in Italien bleiben. Die Crew der "Alan Kurdi", die auf dem eigenen Schiff isoliert war, durfte auch nach Palermo, wie der Sprecher der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye, Gorden Isler, erklärte. Wegen der Corona-Pandemie hatte sich Italien zum nicht sicheren Hafen erklärt.

12.40 Uhr: Versand von Briefen und Paketen in über 80 Länder wieder möglich 

Wegen der nahezu vollständigen Einstellung des Flugverkehrs durch die Covid-19-Einschränkungen hatte die Österreichische Post Ende März einen Annahmestopp für viele Länder ausgesprochen - ab heute, Montag, ist der Versand von Briefen und Paketen jedoch in über 80 Länder wieder möglich.

Regionen wie Südeuropa (Spanien, Italien), Nordamerika (USA, Kanada) das Baltikum (Estland, Lettland, Litauen) oder die Türkei seien damit für den Postverkehr wieder erreichbar, teilte die Post mit. Man werde auch wieder Sendungen aus diesen Ländern erhalten. Den Postverkehr mit manchen Ländern habe man vom Luftweg auf die Straße umgestellt.

12.38 Uhr: Eltern sehen "Chaos" bei geplantem Schichtbetrieb 

Wenn am 18. Mai die Unter-14-Jährigen nach den pandemiebedingten Schulschließungen wieder in die Klassen zurückkehren, findet der Unterricht im Schichtbetrieb statt. Pro Region sollen sich die Schulen beim Rhythmus absprechen, um Betreuungsprobleme für Eltern, deren Kinder verschiedene Schulen besuchen, zu vermeiden. In der Praxis herrscht laut Pflichtschul-Elternvertretern aber "ein bissl Chaos".

Zur Eindämmung des Coronavirus sollen die Schülergruppen möglichst klein bleiben, die Klassen werden deshalb geteilt. Die Empfehlung des Bildungsministeriums sieht vor, dass die eine Hälfte von Montag bis Mittwoch an der Schule ist, die andere am Donnerstag und Freitag. In der Woche darauf ist es umgekehrt. Die Schulen können den Rhythmus aber auch anders gestalten. Laut Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) muss jedoch vermieden werden, dass für die Kinder in einer Familie unterschiedliche Regelungen gelten.

12.36 Uhr: Vereidigung der Schweizergardisten im Vatikan auf Oktober verschoben

Wegen der Coronavirus-Pandemie findet die Vereidigung der neuen Schweizergardisten im Vatikan nicht wie üblich am 6. Mai statt. Die Zeremonie wird auf den 4. Oktober verschoben, wie die Schweizergarde am Montag in einer Presseaussendung mitteilte.

In Erinnerung an die 147 Schweizergardisten, die bei der Plünderung Roms am, 6. Mai 1527 zur Verteidigung von Papst Klemen  VII. gefallen sind, findet am Mittwoch lediglich eine Kranzniederlegung im Vatikan statt. Diese erfolgt normalerweise auch im Beisein von geladenen Gästen und Angehörigen, dieses Mal wird sie im engsten Rahmen und unter Einhaltung der im Vatikan geltenden Hygienevorschriften stattfinden.

12.26 Uhr: Genehmigung für das Medikament Remdesivir in Japan beantragt

Nach den USA könnte auch in Japan bald das Medikament Remdesivir des US-Pharmaunternehmens Gilead bei der Behandlung der Covid-19-Patienten eingesetzt werden. Ein entsprechender Antrag für eine Genehmigung sei am Montag eingereicht worden, sagt Ministerpräsident Shinzo Abe.

Am Freitag hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA den Einsatz des experimentellen Anti-Viren-Mittels in Notfällen gestattet. Das Medikament war ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt worden und gilt seit längerem als ein Hoffnungsträger in der Coronavirus-Pandemie. In den USA seien erste Ergebnisse einer Regierungsstudie sehr ermutigend ausgefallen, sagte der Leiter des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten, Anthony Fauci.

12.18 Uhr: Italiener dursten nach Espresso, Schlangen vor Bars

Mit Beginn der "Phase 2" mit mehr Bewegungsfreiheit bestürmen die Italiener Cafes und Bars, die Espresso und Cappuccino anbieten, allerdings lediglich im "Take away"-Format. Die Lockerung der Ausgangssperre betrifft zwar nicht die ganze Gastronomie, die erst ab dem 1. Juni die Lokale öffnen kann. Liefer- und "Take away"-Service ist jedoch erlaubt.

Schlangen bildeten sich in Rom und Mailand vor einigen der beliebtesten Cafes. Diese richteten "Einbahnstraßen" in den Lokalen ein, in denen der Kunde zahlt und seinen Plastikbecher bekommt. Viele Lokale boten Desinfizierungsmittel an. Die Kunden genießen ihren Kaffee meist auf der Straße und achten dabei auf die Abstandsregeln.

"Es ist zwar nicht die große Eröffnung, aber zumindest ein kleiner Anfang", kommentierte ein Cafe-Inhaber im Zentrum Roms. Laut Umfragen war für die Italiener der Verzicht auf Espresso und Cappuccino in der Bar während der Quarantäne besonders schmerzhaft. Viele beschafften sich während der Ausgangssperre Cappuccino in Pulverform - allerdings auch nicht wirklich ein guter Ersatz für die koffeinabhängigen Italiener.

12.07 Uhr: Tausende Soldaten rücken in Österreich ein

Am Montag rückten österreichweit fast 4.000 Soldaten in die Kasernen des Bundesheeres ein, 2.300 davon Milizsoldaten und 1.500 Grundwehrdiener. Als erstes mussten sie gleich am Eingang ihre Hände desinfizieren und bekamen eine Mund-Nasen-Maske in Tarndesign. Hotspot in der Hauptstadt war die Maria-Theresien-Kaserne, wo zwei Milizkompanien mit 300 Soldaten und 230 Rekruten einrückten.

Wegen der Corona-Pandemie wurden erstmals in der Geschichte des Landes Milizsoldaten mobilgemacht. Sie sollen die Polizei bei Grenzkontrollen sowie bei der Grenzraumüberwachung und bei der Bewachung kritischer Infrastruktur unterstützen und lösen jene Soldaten, die bisher in Assistenzeinsatz waren, ab.

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12 Uhr: Entwicklungsbanken sehen 20 Mio. Jobs in Afrika bedroht 

Europäischen Entwicklungsbanken, darunter auch die Oesterreichische Entwicklungsbank (OeEB), schlagen wegen der Coronakrise Alarm. Afrika stehe aufgrund der Corona-Pandemie vor einer massiven Rezession. Rund 20 Mio. Jobs seien dort bedroht, teilte die Bank am Montag mit.

Internationale Experten, darunter der frühere Vorsitzende der Euro-Arbeitsgruppe Thomas Wieser, nunmehr Vorsitzender eines hochrangigen europäischen Weisenrates zur Entwicklungsfinanzierung, rufen die europäischen Regierungen zum Handeln auf. Sie weisen auf die dramatischen Auswirkungen der Pandemie in Afrika hin. Die Hilfspakete der multilateralen Geldgeber wie der Weltbank für die afrikanischen Länder würden nicht ausreichen.

11.53 Uhr: Diese Einreisebeschränkungen gelten in europäischen Ländern

Im Zuge der Coronakrise hat die gesamte Schengen-Zone wie auch die einzelnen europäischen Länder Einreisebeschränkungen verhängt. Die Außengrenze des Schengen-Raums wurde geschlossen, die meisten europäischen Staaten haben mehr oder weniger rigoros die Grenzen für "nicht notwendigen" Verkehr geschlossen.

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11.46 Uhr: Expo 2020 in Dubai wird um ein Jahr verschoben 

Die ab Herbst in Dubai geplante Weltausstellung "Expo 2020" wird wegen der Coronapandemie um ein Jahr verschoben. Dies teilte das Internationale Büro der Ausstellungen (BIE) am Montag in Paris mit. Die Weltausstellung solle nun vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 in Dubai stattfinden. Die Veranstaltung solle aber weiter unter dem Titel "Expo 2020" laufen.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich offiziellen Angaben zufolge bisher mehr als 14.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. An der dadurch ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 starben 126 Menschen. In Dubai finden jedes Jahr hunderte Konferenzen und Veranstaltungen statt. Für die auf sechs Monate angelegte "Expo 2020", die ursprünglich am 20. Oktober dieses Jahres starten sollte, hoffte die Stadt auf 25 Millionen Besucher.

11.35 Uhr: Erneut mehr als 10.000 Neuinfizierte in Russland 

Die Zahl der in Russland mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden Neuinfizierten ist am Montag wie am Vortag über 10.000 Menschen gelegen. Mit 10.581 waren es 52 weniger als beim Rekord vom Sonntag. Damit stieg die Gesamtzahl der bisher Infizierten auf über 145.000. Das ist Rang sieben hinter den USA, Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, auf das noch rund 20.000 Fälle fehlen.

76 Tote im 24-Stunden-Fenster ließen die Anzahl der Covid-19-Opfer in Russland gesamt auf 1.356 ansteigen. Die Zahl der Corona-Patienten nimmt in Russland seit Tagen so rasant zu wie in keinem anderen Land - obwohl Ausgangssperren gelten, mit denen eine weitere Ausbreitung des Erregers verhindert werden sollte. In den vergangenen Wochen wurden die Corona-Tests in Russland deutlich ausgeweitet. Experten zufolge sind deshalb deutlich mehr Fälle nachgewiesen worden.

11.33 Uhr: Neuseeland meldet null Neuinfektionen

In Neuseeland ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals seit Wochen auf null gesunken. Innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden habe es zum ersten Mal seit dem 11. März keine neuen Infektionsfälle gegeben, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden am Montag mit. Dies sei zwar Grund zur Freude, die Nation müsse dennoch wachsam bleiben.

Es handle sich nur um eine Momentaufnahme. Neuseeland hatte seine Ausgangssperren am 29. April gelockert. Die Regierung warnte denn auch, dass es seitdem durchaus zu neuen Infektionsfällen gekommen sein könnte. Dies werde sich erst nach der Inkubationszeit zeigen, da es dauere, bis sich bei Menschen Symptome einer Erkrankung mit dem neuen Virus zeigten.

11.30 Uhr: Studenten wenden laut Umfrage weniger Zeit für Studienaktivitäten auf

Die Studenten haben nach der Schließung der Hochschulen in Österreich ihre studienbezogenen Aktivitäten eingeschränkt. Vor der Coronakrise haben sie laut einer Studie der Universität Wien im Schnitt wöchentlich etwa 32 Stunden dafür aufgewendet, mittlerweile sind es nur mehr 24. Nur sieben Prozent gaben an, sehr oder ziemlich erfolgreich bei der Bewältigung des Studiums im Home-Learning zu sein.

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11.07 Uhr: Kanadas Premier Trudeau will Schulbesuch seiner Kinder genau abwägen 

Kanadas Regierungschef Justin Trudeau ist sich nicht sicher, ob er seine Kinder bei einer Öffnung der Schulen in der Corona-Krise sofort wieder in den Unterricht schicken würde. Er werde diese Entscheidung "wahrscheinlich in letzter Minute treffen", sagte er dem Sender Radio-Canada am Sonntag.

Seinen Entschluss werde er von der Organisation des Unterrichts, der Anzahl der Kinder pro Klasse und der Einstellung der Lehrer abhängig machen. "Das wird für viele Eltern eine äußerst persönliche Entscheidung werden", sagte der 48-jährige Regierungschef. "Es ist hart für die Kinder", aber noch härter sei es für die Eltern. Seine drei Kinder besuchen eine öffentliche Schule in Ontario, die Trudeau zufolge in naher Zukunft noch nicht wieder öffnet.

11.05 Uhr: Portugal beginnt mit Lockerungsmaßnahmen 

Portugal hat mit der Lockerung der vor mehr als sechs Wochen wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen begonnen. Kleine Geschäfte, Friseursalons sowie Autohändler durften ihren Betrieb am Montag wieder aufnehmen. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften gilt eine Maskenpflicht. Wer sich in Bussen und Bahnen nicht daran hält, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 350 Euro.

Der wegen der Ausbreitung des Coronavirus am 19. März ausgerufene nationale Notstand wurde am Sonntag aufgehoben. Die Portugiesen sind aber weiterhin aufgefordert, wenn möglich, zuhause zu bleiben. Geschäfte dürfen künftig ab 10.00 Uhr öffnen, sofern sie die Einhaltung der Abstandsregeln sicherstellen. Friseure und Beauty-Salons dürfen Kunden nur nach vorheriger Terminvereinbarung empfangen. Ab dem 18. Mai sollen die portugiesischen Oberstufenschüler teilweise wieder in die Schule zurückkehren, der Fernunterricht in Grund- und Mittelschulen wird aber fortgesetzt. Auch Museen, Bars, Restaurants sowie Kunstgalerien dürfen ab dem 18. Mai wieder öffnen.

11.01 Uhr: Muttertag in Coronazeiten: Drive-Through für Blumen in Japan 

Not macht erfinderisch. Mit Blick auf den Muttertag am 10. Mai hat sich ein Großmarkt in Japan einen Service einfallen lassen, damit Kunden trotz des geforderten Abstandsgebots Blumen für die Mutter einkaufen können: einen "Drive-Through", wie man es von Fastfood-Ketten kennt.

In der Tokioter Nachbarstadt Kawasaki können Privatkunden jetzt mit dem Auto auf einem Großmarkt vorfahren, wo ihnen die zuvor im Internet bestellten Blumen in den Kofferraum gelegt werden, wie der Fernsehsender NHK am Dienstag berichtete. Auf diese Weise könne zugleich die Zahl der Blumen, die wegen der Geschäftsausfälle infolge des Coronavirus weggeworfen werden müssten, reduziert werden, hieß es.

10.50 Uhr: Infiziertenzahl in Deutschland hochgerechnet bei 1,8 Millionen

Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland liegt einer Studie zufolge bei schätzungsweise mindestens 1,8 Millionen und damit um das Zehnfache höher als offiziell angegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie im besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ort Gangelt in Nordrhein-Westfalen, wie die Universität Bonn am Montag mitteilte.

Die Hochrechnung basiert auf Daten des Robert-Koch-Institut (RKI) vom Sonntag mit rund 162.600 offiziell gemeldeten Infektionen und fast 6.700 Todesfällen.

10.45 Uhr: Deutlich niedrigere Dunkelziffer in zweiter Stichprobe 

Höchstens 11.000 Covid-19-Infizierte zusätzlich zu den Erkrankten in Spitälern gab es Ende April in Österreich. Dieses Ergebnis der zweiten repräsentativen Stichprobenuntersuchung stellte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Montag vor. Die erste derartige Studie hatte für Anfang April noch eine maximale Dunkelziffer von rund 60.000 Infizierten in der Bevölkerung über 16 Jahren ausgewiesen.

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10.38 Uhr: Fitnessclub in Amstetten wurde am Montag doch nicht geöffnet 

Ein Fitnessclub-Besitzer in Amstetten hat am Montag entgegen anderslautender Ankündigung die Tore zu seiner Einrichtung in der Bezirksstadt doch nicht geöffnet. Er ließ das nach Polizeiangaben noch in der Früh angereiste Medienvertreter wissen. "Ich habe keine Zeit mehr", hatte Gründer Christoph Haider ursprünglich in einem auf YouTube veröffentlichten Video-Statement betont.

Laut Landespolizeidirektion Niederösterreich ist auch die Bezirkshauptmannschaft Amstetten über den Fall informiert. Die Örtlichkeit des Fitnessclubs werde bestreift. Die Tageszeitung "Heute" (Montag-Ausgabe) berichtete, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstagabend mit dem "Fitnesscenter-Rebell" telefoniert habe. Das Gespräch soll 20 Minuten gedauert haben. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) hatten als Wiedereröffnungstermin für Fitnessstudios Ende Mai in Aussicht gestellt.

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10.30 Uhr: EZB-Beobachter erwarten wegen Viruskrise Konjunktureinbruch 

Experten der EZB-Geldpolitik rechnen wegen der Coronaviruskrise mit einem herben Wachstumseinbruch im Euroraum in diesem Jahr. Einer Erhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge erwarten die befragten Volkswirte, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2020 um 5,5 Prozent schrumpft, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte.

Im Jänner waren sie noch von einem Wachstum von 1,1 Prozent ausgegangen. Für 2021 erwarten die Ökonomen dann einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 4,3 Prozent. Im Jänner war ein Plus von 1,2 Prozent erwartet worden. Die EZB befragt vier Mal im Jahr Volkswirte zu deren Inflations- und Wachstumsprognosen. Die Ergebnisse der Umfrage sind ein wichtiger Faktor, der in die geldpolitischen Überlegungen der Euro-Wächter einfließt.

10.24 Uhr: Arbeitslosigkeit stieg um 58 Prozent auf 571.477 Personen

Mit Ende April 2020 sind 522.253 Personen beim AMS arbeitslos vorgemerkt. In AMS-Schulung befinden sich aktuell 49.224 Personen. Insgesamt befinden sich somit 571.477 Personen in Arbeitslosigkeit oder in Schulung. Das sind um 58,2 Prozent bzw. 210.275 Personen mehr als im Vorjahr. 

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10.22 Uhr: Deutsche Reisebranche bereitet sich auf Urlaub in Corona-Zeiten vor

Betreiber von Campingplätzen, Hoteliers, Gastwirte, Vermieter von Ferienhäusern und Reiseveranstalter stehen in Deutschland in den Startlöchern. Sie warten in der Coronakrise auf grünes Licht für die Sommerreisezeit. Aktuell dürfte es zunächst auf Ferien zwischen Rügen und Zugspitze statt auf Mallorca oder Kreta hinauslaufen.

Erste Attraktionen wie Museen, Zoos und Ausstellungen dürfen in allen Bundesländern unter Auflagen wieder öffnen. Einige Ministerpräsidenten haben zudem einen Drei-Stufen-Plan für ein allmähliches Anlaufen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie in Deutschland vorgelegt. Der Deutsche Tourismusverband rechnet mit einer schrittweisen Lockerung, von der zunächst Ferienhäuser und andere Unterkünfte zur Selbstversorgung profitieren dürften. Auch Urlaub auf dem Bauernhof dürfte dazu zählen.

10.03 Uhr: IAEA: Bestrahlung reinigt medizinisches Equipment

Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) hat angeregt, gebrauchtes Equipment aus Krankenhäusern mittels ionisierter Strahlung wieder zu reinigen. Nach einer Anfrage einiger Länder in Zeiten der Coronakrise hätten Tests in fünf Instituten ergeben, dass Gamma- oder Röntgenstrahlung zur Sterilisation von Schutzmasken verwendet werden können.

Dies gelte für Operationsmasken, aber auch medizinische Handschuhe. Nicht empfohlen wird freilich eine Bestrahlung von mit Filtern ausgerüsteten Schutzmasken (FFP-Masken), da die Filter dadurch selbst bei niedriger Strahlung beschädigt würden, schrieb die in Wien ansässige IAEA am Montag in einer Aussendung.

09.53 Uhr: Jagger sammelte mit Bollywood-Stars Spenden für Virus-Opfer

Bollywood-Stars sowie US-Schauspieler Will Smith und Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger haben in einer Online-Show Spenden für Corona-Hilfsmaßnahmen in Indien gesammelt. Zehntausende Menschen schauten sich die fast fünf Stunden lange Show am Sonntag an, bei der unter anderem der "König von Bollywood", Shah Rukh Khan, Witze erzählte und sang. Auch der Kapitän der indischen Cricket-Mannschaft, Virat Kohli, zählte zu den mehr als 70 Prominenten, die sich beteiligten.

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09.44 Uhr: Wiener U-Bahnen ab 11. Mai wieder im Normalbetrieb unterwegs 

Die Wiener Linien kehren ab kommender Woche schrittweise zum Normalbetrieb zurück. Die U-Bahnen werden ab 11. Mai wieder im gewohnten Takt unterwegs sein, Busse und Straßenbahnen dann ab 18. Mai, teilte das Unternehmen am Montag per Aussendung mit. Die Nacht-U-Bahn wird aber weiterhin nicht unterwegs sein. Begründet wird das damit, dass die Lokale - sie dürfen ab 15. Mai wieder öffnen - bis auf weiteres um 23.00 Uhr zusperren müssen. Die Nachtbusse sind aber weiterhin im Einsatz. Ab 11. Mai tritt außerdem die schon angekündigte Verstärkung des Südarms der U6 in Kraft. Künftig fährt nämlich jeder Zug bis Siebenhirten. Derzeit wird jede zweite Garnitur nur bis Alterlaa
geführt.

Diverse Corona-Sicherheitsbestimmungen bleiben in Kraft. Neben dem verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz bei Fahrgästen und Mitarbeitern mit Kundenkontakt bleibt beispielsweise die erste Tür von Bussen und Straßenbahnen weiterhin zum Schutz des Fahrpersonals geschlossen. Außerdem werden Fahrzeuge, Stationen und Flächen, mit denen Passagiere in Berührung kommen, täglich gereinigt und desinfiziert, betonten die Wiener Linien.

09.10 Uhr: Serbien hebt Ausnahmezustand auf 

Serbien lockert die Beschränkungen, die Mitte März zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie eingeführt wurden, weiter. Der Ausnahmezustand wird am kommenden Donnerstag aufgehoben, wie Präsident Aleksandar Vucic am Sonntagabend im serbischen Fernsehen ankündigte. Eine entsprechende Entscheidung des Parlamentes soll am Mittwoch fallen.

Die ursprünglich für 26. April geplanten Parlamentswahlen sollen laut Vucic im Juni abgehalten werden - entweder am 14. oder am 26. Die Aufhebung des Ausnahmezustandes bedeutet allerdings nicht auch die Aufhebung aller geltenden Beschränkungen. Diese gelten weiter und können nach Bedarf auch verschärft werden.

09.04 Uhr: Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise

Die Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise. Nach einer Phase mit Hamsterkäufen und größeren Lücken in den Regalen ist der Umsatz der Lebensmittelbranche weiterhin auf Wachstumskurs. Wegen komplizierterer Transporte und des Ausfalls von Erntehelfern steigen die Preise jedoch, vor allem bei Landwirtschaftsprodukten. Verbraucher müssen für viele frische Lebensmittel mehr bezahlen.

Bei wichtigen Saisonkräften fürs Ernten und Pflanzen sei es zu Ausfällen gekommen, weil vor allem viele osteuropäische Arbeiter infolge der Coronaviruskrise nicht nach Italien einreisen konnten, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti. Auch die Transporte seien wegen der Vorsichtsmaßnahmen aufwendiger geworden. Laut dem Landwirtschaftsverband stiegen die Preise für Gemüseprodukte in den Supermärkten seit Mitte März um 24 Prozent. Bei Obst kam es einen Preisanstieg von 14 Prozent. Dabei nimmt die Nachfrage der Italiener nach Agrarprodukten zu, die sich in Zeiten des Coronavirus gesünder ernähren wollen.

08.51 Uhr: Unbekannte "lockerten" Grenzsperre zwischen Salzburg und Bayern 

Die Corona-bedingte Sperre der Grenze zwischen Salzburg und Bayern hat am vergangenen Wochenende ein Unbekannter zwischen Großgmain und Bayerisch Gmain eigenmächtig beendet. Am Samstag hat er die Manschetten entfernt, mit denen an der Grenze die Gitter am Brückengeländer befestigt waren, die die Straße absperren, berichtete die Polizei Bad Reichenhall am Montag.

Die Manschetten dürfte der Täter danach in den darunter fließenden Weißbach geworfen haben, der die Grenze zwischen den beiden Ortschaften bildet. Für die Polizei handelt es sich um eine Sachbeschädigung, sie hat die Bevölkerung um Hinweise gebeten.

08.47 Uhr: Burgenland-Landtag wieder mit allen 36 Abgeordneten 

Die Sitzung des burgenländischen Landtags am 7. Mai wird wieder mit allen 36 Abgeordneten stattfinden. Um den Mindestabstand einzuhalten, werden einige Mandatare auf den Besuchergalerien Platz nehmen, teilte Landtagspräsidentin Verena Dunst in einer Aussendung mit. Außerdem werde es erneut strenge Hygienemaßnahmen geben.

Nachdem an der Sitzung Mitte April aufgrund der Coronakrise nur 19 der 36 Abgeordneten teilgenommen haben, wolle man nun "so schnell wie möglich den Normalbetrieb des Landtages wieder sicherstellen", so Dunst. In einer Präsidialkonferenz habe man deshalb festgelegt, dass wieder alle Abgeordneten teilnehmen sollen. Die Hygienemaßnahmen der Sitzung im April werden allerdings beibehalten. So werde es weiterhin Fiebermessungen beim Betreten des Landhauses und "umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen" geben. Auch das Tragen von Schutzmasken im Sitzungssaal bleibe Pflicht.

08.39 Uhr: Sorge vor Ansteckung durch Hausmüll in Tokio 

In den Hausmüll geworfene Schutzmasken und Papiertaschentücher bereiten Tokios Müllmännern Sorge vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Montag berichtete, hat sich die Menge an Abfall von privaten Haushalten um etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht, da die Bürger angehalten sind, möglichst zu Hause zu bleiben.

Es komme aber immer wieder vor, dass die Müllsackerl nicht richtig verschlossen wurden und gebrauchte Schutzmasken und Taschentücher und ähnliche Tissue-Tücher herumliegen, was Sorge vor einer Ansteckung der Müllmänner bereite. In Japan wird der Hausmüll am Abholtag in Sackerln unter Netzen oder in Drahtverhauen gesammelt und nicht in Mülltonnen.

08.37 Uhr: Chinas Medien: USA bluffen in Bezug auf Labor in Wuhan

Ein Leitartikel der staatlichen chinesischen Zeitung "China Global Times" verurteilt die Vorwürfe der USA, das neuartige Coronavirus stamme aus einem Labor in Wuhan.

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08.34 Uhr: Japan verlängerte Notstand bis Monatsende 

Japans Regierung hat trotz erster Anzeichen sinkender Neuinfektionen mit dem Coronavirus eine Verlängerung des Notstands bis Ende Mai beschlossen. Das berichteten japanische Medien am Montag. Zuvor hatte ein Expertengremium der Regierung sich für eine Verlängerung des zunächst bis zum 6. Mai angesetzten Notstands ausgesprochen.

Der Notstand in Japan bedeutet allerdings keine Ausgangssperren wie in Europa. Die Bürger des Inselreiches sind lediglich dazu aufgefordert, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Viele Geschäfte, Restaurants und Kaufhäuser sind geschlossen. Trotz des verlängerten Notstands will die Regierung einige der sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen in Provinzen lockern, wo die Infektionslage keine "besondere Vorsicht" erfordere, hieß es weiter.

08.32 Uhr: Über 3,5 Millionen Infektionen weltweit nachgewiesen

Weltweit haben sich bereits mehr als 3,5 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Von den weltweit 3.500.517 nachgewiesenen Infektionen endeten 246.893 tödlich, wie Berechnungen auf Grundlage von Behördenangaben am Montag ergeben haben. Der am schwersten betroffene Kontinent ist Europa mit 1.547.180 Ansteckungen und 143.584 Todesfällen.

Das zahlenmäßig am schwersten betroffene Land sind die USA mit 1.158.040 Infektionen und 67.680 Todesfällen. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Fallzahlen deutlich höher liegen, da nicht alle Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet werden. In Österreich wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Montag fast 600 Todesfälle registriert, rund 1.750 sind aktuell noch an Covid-19 erkrankt. In Deutschland wurden bis Sonntag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 162.496 Ansteckungen und 6.649 Todesfälle registriert. Deutlich mehr Corona-Tote haben Italien, Großbritannien, Spanien und Frankreich zu beklagen.

08.28 Uhr: Corona-Krise ist Risiko für Migranten in Russland 

Menschenrechtler warnen vor einer prekären wirtschaftlichen und gesundheitlichen Lage für Arbeitsmigranten aus Zentralasien in Russland. "Die Arbeiter tragen massiv zur Wirtschaft bei. Jetzt gibt es weder von Russland noch von ihren eigenen Ländern den wichtigen Schutz, den sie eigentlich bräuchten", sagte die Menschenrechtsexpertin Damelja Aitchoschina von Human Rights Watch (HRW) in Moskau.

Das Problem bestehe schon länger, die Corona-Krise habe dies aber noch einmal verschärft. Tausende Migranten aus den bitterarmen Ländern Tadschikistan, Kirgistan und Usbekistan verloren ihre Arbeit. Nur wenige konnten in ihre Heimat zurückkehren. Verschiedene Schätzungen gehen von bis zu elf Millionen Migranten aus der Ex-Sowjetrepubliken im größten Land der Erde aus. Viele verdienen ihr Geld als Gastarbeiter etwa am Bau, als Taxifahrer oder als Reinigungskraft - oftmals illegal.

08.02 Uhr: Verwirrung um neue Ausgangsregeln in Italien

In Italien hat am Montag die "Phase 2" mit einer Lockerung der seit fast zwei Monaten geltenden strengen Ausgangssperre begonnen. Damit soll ein wichtiger Schritt zurück in die Normalität gemacht werden. Im Land kommt es zu ein wenig mehr Bewegungsfreiheit, doch die Ausgangsregeln sind teilweise unklar und sorgen für Verwirrung.

Nachdem die Epidemiekurve seit Wochen rückgängig ist, dürfen Italiener ab Montag wieder in Parks spazieren gehen. Erlaubt ist nur Einzelsport, wie etwa Joggen. Besuche bei Angehörigen in der Wohngemeinde sind wieder gestattet, große Familientreffen und private Feiern hingegen weiterhin verboten. Viel wurde darüber spekuliert, wie genau der Begriff "Angehörige" zu definieren ist. Besuche bei Partnern oder Verlobten, mit denen man nicht zusammenlebt, sind erlaubt, Freunde treffen jedoch nicht, teilte das Innenministerium nach langen Spekulationen mit.

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07.55 Uhr: Papst kritisiert häusliche Gewalt und betet für Familien 

Papst Franziskus hat am Montag zu Beginn der Frühmesse im Gästehaus Santa Marta für alle Familie gebetet, die in Zeiten der Coronavirus-Quarantäne ihre Wohnung nicht verlassen können. Dabei kritisierte er jede Form häuslicher Gewalt.

"In dieser Zeit der Quarantäne versuchen Familien zu Hause Neues zu unternehmen, mit Kindern kreativ zu sein und somit weiterzugehen. Manchmal kommt es jedoch zu häuslicher Gewalt. Beten wir für die Familien, damit sie in dieser Zeit der Ausgangssperre in Frieden, mit Kreativität und Geduld erleben können", sagte Franziskus bei der gestreamten Frühmesse.

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07.42 Uhr: Mehr als 100.000 Infizierte in Brasilien 

In Brasilien haben sich nach offiziellen Angaben nun mehr als 100.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsministerium in Brasilia am Sonntag (Ortszeit) bekannt gab, lag die Zahl der Corona-Infizierten bei 101.147. Mindestens 7.025 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bisher gestorben.

Den Daten der Johns-Hopkins-Universität in den Vereinigten Staaten zufolge liegt Brasilien in absoluten Zahlen damit auf Platz neun der am schwersten betroffenen Länder weltweit. Die Dunkelziffer der Infizierten dürfte unter anderem aufgrund fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse noch weit höher liegen. Allerdings ist Brasilien mit mehr als 200 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land in Lateinamerika.

07.12 Uhr: Trump geht von bis zu 100.000 Corona-Toten in USA aus

US-Präsident Donald Trump muss seine Prognose für an COVID-19-verstorbene Amerikaner nach oben korrigieren. "Wir werden irgendwo von 75.000 bis 100.000 Menschen verlieren. Das ist eine schreckliche Sache", sagte Trump am Montag bei einer Veranstaltung des Senders Fox News, wo er sich Wählerfragen stellte. Anfang der Woche hatte er noch von 60.000 bis 70.000 gesprochen.

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07.09 Uhr: Sicherheitspolitischer Experte warnt vor Risiken 

In der Coronakrise drohen die Verschärfung der sicherheitspolitischen Risiken und sogar die Entstehung neuer Gefahren. "Die Gefahr einer einseitigen, also nur gesundheitspolitischen Risikobetrachtung ist in der jetzigen Situation groß", warnt der Leiter des Instituts für Friedenssicherung und Konfliktmanagement, Generalmajor Johann Frank, im Gespräch mit der APA.

Der frühere langjährige Direktor der Sicherheitsdirektion im Verteidigungsministerium erklärt: Vergangene "Krisen und auch Pandemien haben nie zu einer Reduzierung militärischer Risiken geführt". Auch jetzt sei zu erwarten, dass "bestehende sicherheitspolitische Trends weiter verschärft werden. Es könnten sogar neue Risiken entstehen. Und jede weitere Krise würde nunmehr auf wirtschaftlich massiv geschwächte Staaten treffen".

06:30 Uhr: Online-Geberkonferenz für Covid-19-Impfstoff

Die EU-Kommission wirbt weltweit um Spenden für den Kampf gegen das neuartige Coronavirus. Für Montag hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine internationale Online-Geberkonferenz einberufen, bei der "ein finanzieller Grundstock von 7,5 Milliarden Euro" zusammenkommen soll, um Diagnostik, Prävention und Behandlungsmethoden des Virus zu erforschen. Im Zentrum steht die Entwicklung eines Impfstoffs, der für alle Menschen zugänglich sein soll. 

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03.38 Uhr: Everest-Putzaktion wegen Covid-19 auf unbestimmte Zeit verschoben

Eine geplante Reinigungsaktion auf dem Mount Everest ist wegen der Corona-Epidemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Auf dem höchsten Berg der Welt liegen tonnenweise kaputte Zelte, Essensverpackungen, leere Wasserflaschen, Bierdosen und Sauerstoffflaschen, die erschöpfte Kletterer liegen gelassen haben. Außerdem gibt es dort etliche Leichen, die schwer zu bergen sind.

Die nepalesische Regierung hatte im vergangenen Jahr ein Budget für eine Reinigungsaktion in diesem Jahr vorgesehen. Inzwischen sei aber unklar, wann und ob geputzt werden soll, sagte der Chef des nepalesischen Tourismusministeriums, Yogesh Bhattarai, der Deutschen Presse-Agentur.

02.07 Uhr: Trump rechnet mit Impfstoff bis Jahresende 

Die USA werden nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich bis Jahresende über einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus verfügen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres, bis Ende des Jahres einen Impfstoff haben", sagte Trump am Sonntag in einer Sendung des US-Fernsehsenders Fox News, die aus dem Lincoln Memorial in Washington gesendet wurde.

Trump räumte zugleich ein, dass Experten seine Einschätzung in Zweifel ziehen könnten. "Die Ärzte werden sagen: Das dürfen sie nicht sagen", vermutete der US-Präsident. Er spreche aber aus, was er denke.

 

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