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Corona Österreich und WeltAmazon will in Corona-Krise weitere 75.000 Mitarbeiter einstellen

14.080 positiv Getestete in Österreich +++ So geht es mit den geschlossenen Grenzen weiter +++ Zahl der Corona-Toten in Europa stieg auf über 75.000 +++ Boris Johnson aus Klinik entlassen +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog!

 

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  • 14.080 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • Die Anzahl der Infizierten in den Bundesländern: Burgenland (266), Kärnten (385), Niederösterreich (2.342), Oberösterreich (2.122), Salzburg (1.169), Steiermark (1.553), Tirol (3.283), Vorarlberg (831), Wien (2.044) - (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • 368 Personen sind in Österreich an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 7.343 sind wieder genesen. 981 Personen befinden sich in einem Krankenhaus, davon 239 auf einer Intensivstation (Stand: Montag, 9.30 Uhr).
  • Von der Leyen rät: Keine Sommerurlaube buchen.
  • Johnson aus der Klinik entlassen - aber mit Horrorprognose für das Königreich.
  • Infografiken: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.
  • Psychotherapie Helpline 0720 12 00 12 bietet täglich von 8 bis 22 Uhr kostenfreie Hilfe.

Der gestrige Tag zum Nachlesen

Montag, 13. April 2020

22.40 Uhr: Theaterfestival von Avignon wegen Pandemie abgesagt

Das renommierte Theaterfestival von Avignon ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Die 74. Ausgabe des Festivals könne unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht stattfinden, teilten die Veranstalter am Montagabend mit. Das Festival sollte in diesem Jahr vom 3. bis 23. Juli in der südfranzösischen Stadt Avignon stattfinden.

Als Grund für die Absage verwiesen die Festival-Organisatoren auf eine Fernsehansprache des französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Montagabend. Darin hatte Macron angekündigt, dass große Festivals in Frankreich frühestens wieder ab Mitte Juli stattfinden können.

22.09 Uhr: US-Pfarrer verteilt Weihwasser mit Spritzpistole

Das Coronavirus zwingt zu außergewöhnlichen Maßnahmen: Ein katholischer Pfarrer hat im US-Bundesstaat Michigan zur Spritzpistole gegriffen, um trotz der Pandemie Osterkörbe von Gemeindemitgliedern zu segnen.

Die Gläubigen konnten am Samstag mit ihren Autos vor die Kirche St. Ambrose in der Stadt Grosse Pointe Park bei Detroit fahren, wo der Geistliche Timothy Pelc sie mit Mundmaske, Gesichtsschutz und Handschuhen empfing. Im "Durchfahrtsstyle", wie die Gemeinde es auf Facebook beschrieb, spritzte der Pfarrer das Weihwasser dann aus sicherer Distanz auf die Osterkörbe in den Autos.

Timothy Pelc weihte die Osterkörbe mit Weihwasser aus der Spritzpistole Foto © (c) AP

21.41 Uhr: Testkapazitäten in Österreich werden ab Dienstag erhöht

Mit der vorsichtigen, schrittweisen Öffnung mancher Geschäfte in Österreich werden nach den Osterfeiertagen auch die Testkapazitäten auf das Coronavirus erhöht. "Wir haben nun immer mehr Kapazitäten und konnten die Logistikkette entscheidend verbessern", kündigte Rudolf Anschober am Wochenende an.

Einen Schwerpunkt bilden dabei Tests in Alters- und Pflegeheimen, wo Hochrisikopatienten leben. Dort sollen Bewohner und Personal untersucht werden, ob sie möglicherweise mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Derzeit liegt die Gesamtzahl der Tests bei annähernd 150.000, durchschnittlich sind es rund 5.000 Tests pro Tag. Die Laborkapazitäten in Österreich würden laut Anschober mittlerweile für die Abwicklung von 20.000 Testungen pro Tag ausreichen, jedoch waren in der vergangenen Woche noch die dafür benötigten Reagenzien knapp. Der Minister hatte Nachschub versprochen.

21.30 Uhr: Britische Regierung will Maßnahmen noch nicht lockern

Außenminister Dominic Raab, der den an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankten Premierminister Boris Johnson vertritt, sagte am Montag in London, trotz einiger "positiver" Entwicklungen sei der "Höhepunkt" der Virus-Ausbreitung in Großbritannien noch nicht erreicht.

Die britische Regierung muss bis Donnerstag über eine Verlängerung der seit 23. März geltenden Ausgangssperre entscheiden. Die Maßnahme galt zunächst für drei Wochen, ihre Verlängerung gilt als sehr wahrscheinlich. Wenn die Einschränkungen zu früh gelockert würden, drohe eine "zweite Welle" an Infektionen.

Die Zahl der Virus-Toten in Großbritannien war am Montag auf insgesamt 11.329 gestiegen. Binnen eines Tages starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums 717 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Von Samstag auf Sonntag waren 737 Todesfälle gezählt worden. In den beiden vorangegangen Tagen waren jeweils knapp tausend Tote gezählt worden.

Die tatsächliche Zahl dürfte noch weitaus höher liegen, da nur die Opfer in Krankenhäusern gezählt werden, nicht aber beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Großbritannien liegt inzwischen bei insgesamt 88.621.

21.17 Uhr: Sechs US-Bundesstaaten wollen Lockerungspläne abstimmen

In der Corona-Krise wollen die Gouverneure von sechs nordöstlichen US-Bundesstaaten ihre Lockerungspläne künftig miteinander abstimmen. "Lasst uns klug sein, lasst uns hilfsbereit sein und lasst uns voneinander lernen", sagte Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, am Montag bei einer virtuellen Pressekonferenz gemeinsam mit seinen demokratischen Kollegen aus New Jersey, Connecticut, Pennsylvania, Rhode Island und Delaware.

Gemeinsam solle darüber beraten werden, wann beispielsweise Schulen wieder geöffnet werden könnten. Details oder einen Zeitplan gebe es dazu aber noch nicht.

21.01 Uhr: Sprecher: Trump entlässt Seuchenexperten Fauci nicht

US-Präsident Donald Trump wird nach Angaben eines Sprechers den Regierungsberater und Seuchenexperten Anthony Fauci nicht entlassen. "Das Medien-Geschwätz ist lächerlich - Präsident Trump feuert Dr. Fauci nicht", sagt Präsidialamtssprecher Hogan Gidley am Montag. "Dr. Fauci ist und bleibt ein zuverlässiger Berater von Präsident Trump."

Trump selbst hatte zuvor eine Twitter-Nachricht an andere Nutzer weitergeleitet, in der die Entlassung Faucis gefordert wird. Fauci hatte erklärt, es hätten in den USA Menschenleben gerettet werden könne, wenn früher Kontakteinschränkungen wegen der Pandemie erlassen worden wären.

20.32 Uhr: Fast 15.000 Tote in Frankreich

In den vergangenen 24 Stunden seien in Frankreich 574 Todesfälle gemeldet worden, teilte die Gesundheitsbehörde DGS am Montagabend mit. Die Gesamtzahl der Todesopfer sei damit auf 14.967 gestiegen.

Präsident Emmanuel Macron gab am Montagabend in einer Fernsehansprache bekannt, dass Frankreich die seit vier Wochen geltende strikte Ausgangssperre bis zum 11. Mai verlängern wird.

20.07 Uhr: Centeno mahnt zu Eile beim Wiederaufbau-Fonds
 
Eurogruppen-Chef Mario Centeno mahnt bei den Beratungen über einen Wiederaufbau-Fonds für die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise zur Eile. Wie schon bei den bereits beschlossenen Maßnahmen gebe es beim Aufsetzen des "Recovery Fund" eine gewisse Dringlichkeit, schrieb der Portugiese in einem am Montag veröffentlichten Brief an EU-Ratschef Charles Michel.

Centeno unterrichtet den Ratspräsidenten in dem Schreiben über die Beschlüsse der EU-Finanzminister vom Donnerstagabend. Sie  hatten sich auf ein Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro für Arbeitnehmer, Firmen und angeschlagene Staaten geeinigt - und die Gründung des Wiederaufbau-Fonds vereinbart. Sie ließen jedoch offen, wie der Fonds finanziert werden soll. Einige Staaten seien der Ansicht, dass Gemeinschaftsanleihen - sogenannte Corona-Bonds - ausgegeben werden sollten, schreibt Centeno in dem Brief vom Freitag. Andere hätten für Alternativen geworben, insbesondere in Zusammenhang mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 der EU. Österreich, Deutschland und weitere Staaten lehnen Corona-Bonds ab.

19.58 Uhr: Kleinste Frau der Welt kämpft in Indien gegen Pandemie

Die 26-jährige Jyoti Amge ist knapp 63 Zentimeter groß. Sie rief die Menschen auf, sich regelmäßig die Hände zu waschen und Schutzmasken zu tragen.

19.49 Uhr: Polen lassen Condor-Übernahme platzen

Der Ferienflieger Condor mit fast 5.000 Beschäftigten muss erneut um seine Zukunft zittern. Der Deal mit der polnischen Fluggesellschaft LOT, die Condor eigentlich in diesen Tagen übernehmen sollte, ist in der Corona-Krise geplatzt. Der LOT-Mutterkonzern PGL sagte den geplanten Kauf am Ostermontag ohne Begründung ab, wie auch Condor in Frankfurt bestätigte.

19.30 Uhr: Auch das sind die USA

Die Air Force Thunderbirds ehrten Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Ersthelfer an der Front der Coronavirus-Pandemie mit einer Überflug über dem Las Vegas Strip

19.03 Uhr: Erdogan kündigt neues Ausgehverbot an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat für das kommende Wochenende eine weitere Ausgangssperre in 31 Städten und Provinzen verkündet. Erdogans frühzeitige Ankündigung am Montag kam, nachdem ein kurzfristig erlassenes Ausgehverbot am Freitagabend zu Panik und chaotischen Szenen geführt hatte.

Das neue 48-stündige Ausgehverbot starte am kommenden Freitag um Mitternacht (Ortszeit) und ende Sonntag um Mitternacht, sagte Erdogan.

Die Türkei hatte vor rund einem Monat ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet. Am stärksten betroffen ist nach offiziellen Angaben Istanbul.

18.37 Uhr: EU sieht Fortschritte bei Medizin-Versorgung aus Indien

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht erste Fortschritte bei der Überwindung von internationalen Arzneimittel-Engpässen im Zuge der Corona-Krise. Es gebe Fortschritte, vor allem bezüglich von Importen von Medikamenten aus Indien, schrieb von der Leyen am Montag in einer Antwort auf einem Brief europäischer Uni-Kliniken - darunter auch das Wiener AKH.

18.32 Uhr: Kremlchef Putin will Erfahrung des Militärs nutzen

Im Kampf gegen das Coronavirus in Russland will Kremlchef Wladimir Putin auch die Erfahrungen des Militärs nutzen. Das russische Verteidigungsministerium hat Experten aus den Streitkräften zu Hilfseinsätzen nach Italien und Serbien entsandt. "Sie haben dort schon wichtige Erfahrungen gesammelt unter reichlich schwierigen Bedingungen. Diese Erfahrungen sollten hier genutzt werden", sagte der Präsident. Gelder des Verteidigungsministeriums würden nun auch für den Bau neuer Infektionskrankenhäuser eingesetzt, sagte Putin.

Russland verzeichnet immer wieder Rekorde bei der Zahl der Neuinfektionen. Sie stiegen am Montag um rund 2.500 auf mehr als 18.000 Fälle. 148 Menschen starben bisher mit dem Virus. Die Zahl der Genesenen wurde mit 1.470 angegeben.

18.25 Uhr: Schwelle von 20.000 Toten in Italien überschritten

566 Todesfälle wurden in 24 Stunden in Italien verzeichnet, womit die Zahl der Gestorbenen seit Beginn der Epidemie am 20. Februar auf 20.465 kletterte, teilte der italienische Zivilschutz am Montag mit.

Die Zahl der Infizierten stieg auf 103.616. 28.023 Covid-19-Kranke liegen in den italienischen Spitälern, 3.260 davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Patienten in Heimisolierung betrug 72.333 Personen, das sind 70 Prozent aller positiv getesteten Personen. Die Zahl der Genesenen kletterte auf 35.435.

In Italien dürfen ab Dienstag wieder Buchhandlungen, Schreibwarenshops und Geschäfte öffnen, die Baby- und Kinderkleidung verkaufen. Auch im Bereich der Holzwirtschaft aktive Betriebe können die Produktion neu starten. Die italienische Regierung hat eine Verlängerung des strikten Ausgangsverbots, das seit dem 10. März gilt, bis zum 3. Mai beschlossen.

18.17 Uhr: US-Experte: Pandemie-Höhepunkt in den USA diese Woche

Der Chef des Zentrums für Seuchenkontrolle in den USA, Robert Redfield, rechnet in dieser Woche mit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in den USA. "Wir nähern uns genau jetzt der Spitze", sagte der Behördenleiter am Montag dem Sender NBC. "Du weißt, du warst auf dem Höhepunkt, wenn es am nächsten Tag weniger Fälle gibt."

In den USA sind nach Reuters-Zählung mittlerweile über 22.000 Menschen an Covid-19 gestorben, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Am Sonntag starben 1.513 Menschen. Das war der geringste tägliche Zuwachs, seit am 6. April 1.309 Tote gezählt wurden. Besonders stark betroffen ist New York. Hier sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. 

Die US-Regierung erwägt, am 1. Mai erste Kontakt- und Bewegungseinschränkungen zu lockern. 

17.45 Uhr: 14.000 Italiener am Ostersonntag bestraft

Ostersonntag mit Frühlingswetter hat viele Italiener zu Verstößen gegen die Ausgangssperre bewogen. 13.756 Italiener wurden von den Sicherheitskräften bestraft, weil sie sich nicht an die Lockdown-Vorschriften gehalten haben, teilte die Polizei mit. 213.565 Personen wurden kontrolliert.

Die Region Venetien hat angesichts einer sinkenden Zahl von Infektionen inzwischen einige Maßnahmen gelockert. So darf man Sport in der Nähe der eigenen Wohnung betreiben, ohne wie bisher die Grenze von 200 Metern vom Wohnsitz einhalten zu müssen. Die Sicherheitsdistanz in Supermärkten wurde allerdings von einem auf zwei Meter ausgedehnt. Kunden in Supermärkten müssen sowohl Atemschutzmasken als auch Handschuhe tragen. Am 1. Mai sind Barbecues lediglich im Hausgarten und im engsten Kreis der Familie erlaubt.

17.30 Uhr: Amazon will in Corona-Krise weitere 75.000 Mitarbeiter einstellen

 In der Corona-Krise entlassen US-Unternehmen Beschäftigte im Rekordtempo, doch bei einigen laufen die Geschäfte rund. So will der weltgrößte Online-Händler Amazon weitere 75.000 Mitarbeiter anheuern, um den großen Andrang von Kunden zu bewältigen.

Die Mitteilung am Montag kommt knapp einen Monat, nachdem der Konzern von US-Multimilliardär Jeff Bezos bereits die Einstellung von rund 100.000 Beschäftigten angekündigt hatte.

Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben die Nachfrage nach Amazons Lieferdiensten in vielen US-Regionen regelrecht explodieren lassen. Das Unternehmen tut sich mit dem Ansturm schwer, viele Kunden müssen derzeit lange warten oder können gar keine Bestellungen aufgeben. Amazon wird zudem vorgeworfen, in der Corona-Krise nicht genug für den Schutz der Mitarbeiter zu unternehmen. Der Konzern hatte deshalb schon mit Protesten und Arbeitsniederlegungen zu kämpfen.

17.20 Uhr: Geschlossene Grenzen - Erleichterungen zeichnen sich ab

Beim Mangel an Arbeitskräften aus Südosteuropa zeichnen sich Erleichterungen ab. Slowenien hat die 14-tägige Quarantäne beim Grenzübertritt auf sieben Tagen verkürzt und Tschechien weitet ab morgen, Dienstag, die bestehenden Ausnahmen auf Beschäftigte in der kritischen Infrastruktur aus. Zudem wurde das Mindestintervall für den Grenzübertritt auf 14 Tage verkürzt.

Für Pendler in Ungarn gibt es wiederum ohnehin Ausnahmen, dies gilt auch für Slowenien.

Rund 200.000 Einpendler aus dem Ausland sind hierzulande normalerweise beschäftigt. Für sie haben die Grenzkontrollen ihrer Heimatländer zu erheblichen Reiseproblemen geführt - und in Österreich zu einem Arbeitskräftemangel in der Pflege, den Produktionsbetrieben und der Landwirtschaft. Die Regierung bemüht sich diesbezüglich um weitere Zugeständnisse der Nachbarstaaten.

"Derzeit laufen Verhandlungen mit Ungarn und Rumänien über eine Lösung, mit der Rumäninnen und Rumänen, die in Österreich tätig sind, mit dem Zug durch Ungarn zu ihrem Arbeitsplatz Reisen können", teilte heute Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) mit.

17.15 Uhr: Hafturlaub für verurteilte Britin verlängert

Die im Iran wegen Spionage verurteilte Britin Nazanin Zaghari-Ratcliffe muss erst später wieder ins Gefängnis zurück. Dies teilte ihr Anwalt Mahmud Behsadi-Rad am Montag der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA mit. Wegen der Coronakrise und des persischen Neujahrs am 20. März hatte Zaghari-Ratcliffe - wie zahlreiche andere Gefängnisinsassen im Iran - Hafturlaub erhalten.

17.05 Uhr: Ungarn: Juncker vermisst "klare Sprache" der EU

Die Europäische Union sollte in Hinblick auf die Ausschaltung des Parlaments in Ungarn "die Dinge beim Namen nennen", fordert der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er kritisierte gegenüber dem Magazin "Politico" (Online-Ausgabe) vom Montag die zahnlose bisherige Antwort der EU auf die Ereignisse in Ungarn.

"Wir waren bisher nicht in der Lage, den Ost-West-Konflikt auszubügeln, weil die Ungarn außerhalb jeder vernünftigen Zone handeln", erklärte der frühere EU-Kommissionschef. "Ich dachte mir, jetzt nachdem die neue Gesetzgebung in Ungarn in Kraft getreten ist, würden die Regierungen und die (Europäische) Kommission die Dinge beim Namen nennen", so Juncker weiter.

Weder die amtierende EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen noch die Regierungen haben anfänglich in ihrer Kritik an der Verletzung von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Grundrechten in der Coronakrise Ungarn direkt angesprochen. Wenn Ungarn genannt worden wäre, "hätte dies keine unmittelbare Wirkung, aber es hätte den Verlauf der Frontlinien klarer gemacht", sagte Juncker. "Wenn es um Standards der Rechtsstaatlichkeit geht, zählt nicht Wischiwaschi sondern eine klare Sprache."

17.00 Uhr: Corona-Graffitis am Donaukanal

Am Wiener Donaukanal haben sich Sprayer mit dem Thema Coronavirus beschäftigt. Das Ergebnis ist sehr farbenfroh.

Coronakrise inspiriert Sprayer: Bunte Corona-Graffitis am Donaukanal

Klicken Sie sich durch die Bilder von den neu entstandenen Graffitis am Wiener Donaukanal!

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16.30 Uhr: Besatzungsmitglied von US-Flugzeugträger gestorben

Die Coronavirus-Fälle auf dem US-Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt" sorgten international für Schlagzeilen - jetzt ist ein erstes Besatzungsmitglied an den Folgen von Covid-19 gestorben. Der Seemann starb nach Angaben der US-Marine am Montag auf der Pazifikinsel Guam, wo die "USS Theodore Roosevelt" derzeit liegt.

Der positiv Getestete, dessen Identität nicht genannt wurde, war demnach am Freitagmorgen bewusstlos aufgefunden und auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht worden.

>> Zuvor war der Kommandant des Schiffes wegen eines kritischen Briefs an die Medien entlassen worden.

16.23 Uhr: NEOS kritisieren "Chaos" bei Informierung von Risikogruppen

Das Gesundheitsministerium will diese Woche Kriterien vorlegen, welche Personen in der Corona-Krise zur Risikogruppe zählen und damit von zu Hause aus arbeiten sollten. Dafür wurde vergangene Woche ein Fachbeirat eingerichtet. Kritik daran kam am Ostermontag neuerlich von den NEOS. Deren Gesundheitssprecher Gerald Loacker bemängelte gegenüber der APA das damit verbundene "Chaos".

15.50 Uhr: Geflüchtete auf dem Mittelmeer in Seenot 

Seit Freitag sind vier Schiffe mit Geflüchteten auf dem Mittelmeer in Seenot. Zu einem Boot wurde bereits der Kontakt verloren, es ist vermutlich gesunken. Eine Frau meldete sich jetzt bei der unabhängigen Organisation "Alarm Phone" mit einem Hilferuf. Viele Länder hatten wegen der Corona-Pandemie angekündigt Rettungsaktionen auszusetzen und keine Boote mit Geflüchteten mehr in ihren Häfen aufzunehmen.

15.40 Uhr Gerichtsprozess: Deutscher SS-Wachmann fordert Prozessunterbrechung wegen Corona

Ein früherer KZ-Wächter (93) muss sich vor Gericht wegen Beihilfe zum Mord in 5230 Fällen verantworten. Sein Anwalt stellte nun einen Antrag den Prozess zu unterbrechen, bis die "drohende Lebensgefahr" durch Corona für seinen Klienten vorbei sein. Der Antrag wurde vom Gericht abgelehnt. Der Angeklagte war Wächter im KZ Stutthof in der Nähe von Danzig gewesen, berichtete die Bild-Zeitung.

15.30 Uhr: Tottenham nahm Kurzarbeit für Angestellte zurück

 Der englische Fußball-Premier-League-Club Tottenham hat seine Entscheidung, rund 550 Angestellte auf staatlich geförderte Kurzarbeit zu schicken, am Montag zurückgenommen. Laut einer Aussendung werden die Mitarbeiter im April und Mai ihre vollen Bezüge erhalten, eine Gehaltsreduktion gibt es angesichts der Coronavirus-Pandemie nur auf der Führungsebene.

Einen ähnlichen Schritt hatte bereits Champions-League-Sieger Liverpool vor einer Woche vollzogen.

14.50 Uhr: Menschenrechtler werfen Türkei Internet-Zensur vor

Die Türkei will nach Ansicht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) die Corona-Krise nutzen, um das Internet strenger zu kontrollieren. In einem Gesetzesentwurf zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 sei eine dementsprechende Passage "vergraben", kritisierte HRW am Montag.

Ziel sei, Plattformen wie Facebook, Twitter und Youtube der "Kontrolle und Zensur der türkischen Regierung zu unterwerfen", hieß es weiter.

Der Entwurf sieht nach HRW-Angaben vor, dass Plattformen mit mehr als einer Million täglichen Nutzern einen gesetzlichen Vertreter benennen müssen. Dieser sei verpflichtet, binnen 72 Stunden auf Forderungen der Behörden wie etwa das Entfernen von Inhalten oder die Sperrung von Konten zu reagieren. Andernfalls werde die Bandbreite zunächst um 50 Prozent und dann um 95 Prozent reduziert, was die Plattform in der Türkei unbrauchbar mache. "Die Nachricht ist: sich fügen oder sterben", so die Organisation.

14.43 Uhr: Dienstag öffnen die ersten Geschäfte wieder. So sieht der Fahrplan für die stufenweise Lockerung der Maßnahmen aus:

Thomas Götz schreibt heute früh in der Morgenpost aus der Chefredaktion: "Wiens Polizeidirektor war abends fast sprachlos angesichts der Disziplin der Bevölkerung. Offenbar hatte man sich bei der Polizei darauf gefasst gemacht, der Sog österlicher Traditionen kombiniert mit prachtvollem Frühlingswetter könnte der wochenlang geübten Disziplin ein Ende setzen. Doch nichts dergleichen geschah: leere Straßen, leere Kirchen, disziplinierte Spaziergänger und Sportler in den Parks. Eine Reifeprüfung der besonderen Art. Vielleicht gelingt ja auch der sachte Neustart morgen?"

14.30 Uhr: Neue Forschung beschwichtigt und berät Kontaktlinsenträger während der Coronaviruskrise

Die zentralen Aussagen der Forscher: Weder erhöhen Kontaktlinsen das Ansteckungsrisiko, noch minimieren herkömmliche Brillen es.

14.25 Uhr: Sebastian Kurz Friseur griff trotz Arbeitsverbot im TV zur Schere

Promifriseur Josef Winkler schnitt dem ehemaligen Sportmoderatoren Edi Finger die Haare. Jetzt hagelt es Kritik von Kollegen und der Friseurinnung.

>> Mehr zu dem Vorfall

14.16: Diese Länder planen Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Corona-Pandemie: Der lange Weg zurück

ÖSTERREICH

Lebensmittelketten, Apotheken und Trafiken waren von den Sperren ohnehin nicht betroffen, nun dürfen auch Tankstellen-Waschstraßen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Baustoff-, Eisen- und Holzhandel, Pfandleihanstalten und der Handel mit Edelmetallen, Bau- und Gartenmärkte (unabhängig von der Größe) sowie kleinere Händler, wenn der Kundenbereich im Inneren höchstens 400 Quadratmeter beträgt, ihre Pforten öffnen. Die Öffnungszeiten sind auf 7.40 Uhr bis 19.00 Uhr beschränkt. Händler, die zu viele Kunden ins Lokal lassen, müssen mit bis zu 3.600 Euro Strafe rechnen.

Vom 1. Mai an sollen alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure folgen dürfen. Ein Zeitplan zur Öffnung von Hotels und Gastronomie soll Ende April stehen. Großveranstaltungen wird es voraussichtlich bis Ende Juni nicht geben.

 

 

(c) APA/EXPA/ JOHANN GRODER (EXPA/ JOHANN GRODER)

DÄNEMARK

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sprach von einer "ersten vorsichtigen Phase" der Öffnung: In einem ersten Schritt werden von Mittwoch an Kinderkrippen, Kindergärten sowie die Schulen für Kinder bis zur fünften Klasse wieder öffnen. Damit will die dänische Regierung zunächst die Eltern entlasten, die sich bisher neben der Arbeit auch noch um ihre jüngeren Kinder kümmern mussten.

Alle weiteren Maßnahmen hat Frederiksen im selben Atemzug um vier Wochen verlängert: Die dänischen Grenzen, auch die nach Deutschland, bleiben vorläufig bis zum 10. Mai dicht. Gleiches gilt - Frederiksen zufolge zumindest bis zur nächsten Phase der Öffnung - für Restaurants, Cafés, Kneipen sowie Theater und weitere Freizeiteinrichtungen. Versammlungen mit mehr als zehn Personen sind weiter verboten, Großveranstaltungen bis Ende August untersagt.

 

(c) APA/AFP/Ritzau Scanpix/PHILIP DAVALI (PHILIP DAVALI)

TSCHECHIEN

In Tschechien dürfen seit Donnerstag erste Geschäfte wieder öffnen. Es gab sogleich einen Ansturm der Kunden auf Hobby-und Baumärkte, weil viele in der Zeit der Ausgangsbeschränkungen ihren Garten oder ihr Haus auf Vordermann bringen wollen. In den Tagen nach Ostern will die Regierung einen Plan für die weitere Lockerung der Corona-Maßnahmen vorlegen. "Die Verbote werden nicht wild, sondern kontrolliert aufgehoben", sagte Ministerpräsident Andrej Babis in einer TV-Ansprache. Der Schulbetrieb soll frühestens Ende Mai wiederaufgenommen werden.

Die Regierung hat zwar weitere Ausnahmen beim geltenden Ein- und Ausreiseverbot in Aussicht gestellt, eine Öffnung der Grenzen für den Reiseverkehr scheint aber aktuell nicht zur Debatte zu stehen: "Ich denke, dass das sicherlich keine Frage der nächsten Wochen ist - vielleicht nicht einmal der nächsten Monate", sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

 

(c) APA/AFP/MICHAL CIZEK (MICHAL CIZEK)

LITAUEN

Auch im EU-Land Litauen keimt Hoffnung auf. Regierungschef Saulius Skvernelis hatte mehrfach betont, dass das Verhalten der Bevölkerung über die Feiertage entscheidend für mögliche Lockerungen der geltenden strengen Corona-Maßnahmen sei. Das Osterwochenende könnte ein "Wendepunkt" werden, nach dem bei einer stabilen Situation eine schrittweise Rückkehr zur Normalität erfolgen könnte, sagte er am Karfreitag. Am Mittwoch will die Regierung einen Vier-Phasen-Plan vorlegen. Auch ein vorläufiger Zeitplan soll präsentiert werden.

Zunächst aber mussten die knapp drei Millionen Bewohner des katholisch geprägten Baltenstaats über Osten auf die üblichen Familienbesuche verzichten. Auf Anordnung der Regierung waren Reisen in andere Städte und Gemeinden außerhalb des eigenen Wohnsitzes untersagt. Seit Freitag gilt zudem nun eine Mundschutzpflicht in der Öffentlichkeit - im Vorgriff auf die vorgesehenen Lockerungen. Den Anfang sollen Maßnahmen für kleine Unternehmen machen.

 

(c) APA/AFP/PETRAS MALUKAS (PETRAS MALUKAS)

NORWEGEN

Die Norweger folgen bei ihrem Weg aus dem Corona-Zustand teilweise ihren skandinavischen Freunden aus Dänemark - und wagen sich noch ein Stück darüber hinaus: Zwar werden die Kindergärten erst am 20. und die Schulen für Erst- bis Viertklässler am 27. April geöffnet, wie Regierungschefin Erna Solberg vor Ostern ankündigte. Doch der Plan aus Oslo geht noch ein bisschen weiter: Zum einen dürfen die Norweger vom 20. April an wieder auf ihren geliebten Hütten übernachten, zum anderen dürfen unter anderen Friseure, Physiotherapeuten und Psychologen noch im April die Arbeit wiederaufnehmen. Die Grenzen des Landes bleiben weiter zu. Norweger, die in ihre Heimat zurückkehren, müssen weiter 14 Tage in Quarantäne.

(c) AP (Heiko Junge)

SPANIEN

Hunderttausende Spanier durften am Montag erstmals nach zwei Wochen wieder zur Arbeit fahren. Der sogenannte Winterschlaf, mit dem die Regierung den Kampf gegen die Pandemie intensiviert hatte, ging in jenen Regionen zu Ende, in denen der Ostermontag kein Feiertag ist, zum Beispiel in Madrid. Von der umstrittenen Verschärfung der Ausgangssperre waren vor allem Baugewerbe und Industrie betroffen gewesen.

Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte allerdings am Sonntag, es gebe noch keine echte Abschwächung der Ausgehsperre. "Erste Lockerungen wird es frühestens in zwei Wochen geben. Und die werden schrittweise und vorsichtig sein", sagte er. Die 47 Millionen Bürger dürfen somit weiterhin weder spazieren gehen noch Sport im Freien treiben.

Im von der Pandemie schwer betroffenen Land war der Alarmzustand samt Ausgangssperre jüngst bis Mitternacht des 25. Aprils verlängert worden. Die positive Tendenz im Kampf gegen das Virus hielt auch über Ostern an. Am Montag meldeten die Behörden knapp 3500 neue Infektionsfälle, die niedrigste Zahl seit dem 20. März.

(c) APA/AFP/JAVIER SORIANO (JAVIER SORIANO)

ITALIEN

Bei den Italienern wird über eine "Phase 2" gesprochen, doch zunächst wurden die strengen Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Einwohner bis zum 3. Mai verlängert. Sie gelten in dem stark von der Pandemie getroffenen Land seit dem 10. März. Die nicht lebensnotwendige Produktion ist gestoppt. Viele Läden sowie alle Restaurants und Bars sind zu, während der Lebensmittelhandel, die Apotheken, Tankstellen und anderes stets offen waren im ganzen Land. Gleich nach Ostern sollen nun einige Geschäfte, etwa Buch- und Schreibwarenläden, zusätzlich öffnen. Die besonders heftig betroffene Lombardei will diese Läden nicht so schnell wieder aufmachen, auch andere Regionen erlassen derzeit eigene Spezialbestimmungen.

Darüber hinaus hat die Regierung angekündigt, dass ein Expertengremium die schrittweise Rückkehr zur Normalität planen soll. Es ist vorgesehen, dass Unternehmen den Anfang machen, bevor die Maßnahmen für die Menschen gelockert werden. Die Schulen könnten bis nach den Sommerferien, also bis September, geschlossen bleiben.

 

(c) AP (Andrew Medichini)

CHINA

China scheint das Schlimmste hinter sich zu haben, aber von einer Rückkehr zur Normalität lässt sich nicht sprechen. Die Schulen sind weiter geschlossen, sollen voraussichtlich aber bis Ende April öffnen. Weiter wird im Land überall Fieber gemessen. Alle Chinesen sollen unverändert Mundschutz tragen.

Im Ursprungsort der Pandemie in Wuhan in Zentralchina sind nach zweieinhalb Monaten Abriegelung die Bewegungsbeschränkungen für die elf Millionen Bewohner aufgehoben - sofern sie in einer Corona-Gesundheits-App auf ihrem Handy einen grünen Code nachweisen können. Wer Kontakt zu Infizierten hatte, wird da automatisch auf Rot gesetzt und darf nicht reisen. Die Angst vor einer "zweiten Welle" der Infektionen geht um - besonders durch heimkehrende Chinesen und andere Reisende aus dem Ausland. Die große Mehrheit der neuen Ansteckungen sind solche "importierten Fälle".

 

(c) APA/AFP/STR (STR)

IRAN

Präsident Hassan Ruhani will die Corona-Vorschriften "unter besonders strengen hygienischen Auflagen" in drei Phasen lockern. In der ersten Phase wurde am vergangenen Samstag zunächst in den Provinzen die Arbeit in Wirtschaftsbereichen mit geringem Gefährdungsrisiko wieder aufgenommen. In der zweiten Phase soll dies eine Woche später (18. April) dann auch in der Hauptstadt Teheran passieren. Die Lockerungen gelten insbesondere für Produktionsstätten sowie Unternehmen des Dienstleistungssektors.

Ausgenommen sind weiterhin fast zwölf Branchen, bei denen die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist, darunter Kaufhäuser und Einkaufspassagen, Restaurants und Cafés, Kinos und Theater, alle Sportanlagen sowie Friseure und Schönheitssalons. Auch die Schulen, Universitäten und Kitas bleiben zu, genauso wie religiöse Stätten wie Mausoleen und Moscheen. Freitagsgebete finden bis auf Weiteres auch nicht mehr statt. Je nach Erfolg der ersten beiden Phasen soll dann über die Wiedereröffnung der verbotenen Branchen entschieden werden.

 

(c) APA/AFP/ATTA KENARE (ATTA KENARE)

GROSSBRITANNIEN

In GROSSBRITANNIEN ist der Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht. Es wird daher nicht damit gerechnet, dass die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Gleiches gilt für FRANKREICH, wo Experten immer wieder betonen, dass derzeit noch nicht der richtige Moment sei, um über Lockerungen nachzudenken.

(c) AP (Kirsty Wigglesworth)

USA

In den USA, wo bis zum Montag mehr als 22 000 Todesfälle und damit so viele wie in keinem anderen Land der Erde gemeldet wurden, ist noch keine Lockerung beschlossen. Präsident Donald Trump will voraussichtlich am Dienstag ein Expertengremium vorstellen, das darüber beraten soll, wann und wie das Land wieder zum Normalbetrieb zurückkehren kann. Trump hat es damit eilig, vor allem weil die US-Wirtschaft unter dem aktuellen Stillstand schwer leidet. Aber er will sich dazu den Rat von parteiübergreifenden Fachleuten aus verschiedenen Teilen des Landes holen. "Das ist mit Abstand die größte Entscheidung meines Lebens", meinte der US-Präsident

(c) AP (Wong Maye-E)

NIEDERLANDE

In den NIEDERLANDEN müssen die bis zum 28. April geltenden Corona-Maßnahmen nach Angaben von Regierungschef Mark Rutte zumindest nicht verschärft werden. In POLEN und in UNGARN ist eine Lockerung vorerst weiter außer Sichtweite: Die Polen müssen von Donnerstag an zusätzlich zu den bestehenden Schutzmaßnahmen in der Öffentlichkeit Mundschutz tragen, in Ungarn hat Ministerpräsident Viktor Orban vor Ostern die Ausgangsbeschränkungen auf unbestimmte Zeit verlängert.

 

(c) APA/AFP/ANP/KOEN VAN WEEL (KOEN VAN WEEL)

SÜDOSTEN EUROPAS

Im Südosten Europas gibt es derzeit noch keine konkreten Fahrpläne. Dort hat sich SLOWENIEN noch am weitesten vorgewagt: Regierungschef Janez Jansa kündigte vor einer Woche an, es werde momentan der Neustart der Industrie- und Gewerbebetriebe, von Teilen des Dienstleistungssektors, des Einzelhandels und des öffentlichen Verkehrs geprüft. In SERBIEN sagte Präsident Aleksandar Vucic am Montag, dass der Ausnahmezustand - mit besonders rigorosen Maßnahmen - Ende April oder im Mai aufgehoben werden könnte. Und in KROATIEN hat die Regierung vor Ostern einige Maßnahmen geringfügig gelockert: Geschäfte dürfen jetzt etwas länger geöffnet haben, einige Märkte wurden geöffnet. Weitere Lockerungen sind nicht geplant.

 

(c) APA/AFP/JURE MAKOVEC (JURE MAKOVEC)

AFRIKA

AFRIKA hat die ersten Corona-Fälle mit großer zeitlicher Verzögerung zum Rest der Welt registriert, die Fallzahlen auf dem Kontinent sind mit knapp 14 000 bestätigten Infektionen und etwa 750 Todesfällen noch überschaubar. Viele afrikanische Regierungen haben schnell und entschlossen reagiert: Mittlerweile gibt es in fast allen Ländern unterschiedlich strikte Restriktionen. Südafrika etwa hat gerade erst sein Ende März verhängtes Ausgeh-, Alkohol- und Tabakverbot um zwei Wochen, Nachbarstaat Botsuana den nationalen Notstand um sechs Monate verlängert. Die Ausnahme auf dem Kontinent ist Tansania: Präsident John Magufuli hat ein Ausgehverbot bisher ausgeschlossen und lässt die Landgrenzen offen.

 

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14.00 Uhr: Grenzpolitik: so sieht es an Österreichs Grenzen aus

13.50 Uhr: Analyse: Handel und Produktion leiden am meisten unter Coronakrise

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu deren Eindämmung setzen der Wirtschaft schwer zu. Anders als in der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008 sind diesmal alle Sektoren betroffen. Der Thinktank "Agenda Austria" hat die Schäden nun näher analysiert.

Agenda Austria ©

>> Zur gesamten Analyse

13.46 Uhr: In Tirol wurden bisher 608.000 Schutzmasken ausgegeben

Im Bundesland Tirol sind bisher rund 1,35 Millionen Schutzmasken und Schutzanzüge etwa an niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser ausgegeben worden. Dazu kommen rund 1,5 Millionen Schutzhandschuhe sowie knapp 30.000 Behälter Desinfektionsmittel, informierte am Montag das Land. Im Lauf der nächsten zwei Wochen werden 700.000 FFP2-Masken in Tirol erwartet, so Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

13.43 Uhr: Eigene Info-Hotline für Lehrlinge startet

Die Bundesregierung startet morgen eine Gratishotline für Lehrlinge. Unter 0800 22 00 74 erhalten Auszubildende gratis von Montag bis Samstag (8 bis 20 Uhr) Auskunft zu all den Fragen, die nun im Zuge der Coronavirus-Pandemie entsanden sind.

13.37 Uhr: Bisher staatliche Corona-Hilfen im Wert von 5,7 Milliarden abgerufen

Mitte März ist das erste Milliardenpaket in der Corona-Krise präsentiert worden. Rasch zeigte sich, dass die damals vorgesehenen 4 Mrd. Euro nicht reichen - und das nächste mit 38 Milliarden vielfach schwerere Paket wurde vorgestellt. Bereitgestellt wurden nun bisher Hilfen und Liquidität im Ausmaß von 5,7 Mrd. Euro. Zählt man die Kurzarbeit dazu, kommt man auf 8,7 Mrd. Euro.

"Wir haben einen Schutzschirm in Höhe von 38 Milliarden Euro über die Wirtschaft gespannt, um Gesundheit, Arbeitsplätze und Unternehmen zu schützen", sagte Finanzminister Gernot Blümel gegenüber der APA. "Die ersten Maßnahmen wurden innerhalb kürzester Zeit aufgesetzt, um möglichst rasch und unkompliziert zu helfen. Gleichzeitig haben wir auch langfristige Instrumente etabliert, damit der gesamte Standort Österreich gut durch die Krise kommt."

13.22 Uhr: Quarantäne für Altenmarkt im Pongau zwei Tage verlängert

Die Quarantäne für acht Salzburger Gemeinden läuft aus. Für Altenmarkt im Pongau wurde sie indes um zwei Tage verlängert. Das wurde am Ostermontag entschieden.

13.15 Uhr: Russland droht Verdopplung der Arbeitslosenzahl

nte Rechnungshofchef Alexej Kudrin am Montag in der Zeitung "RBK". Russische Gewerkschaften bestätigten diese Einschätzung nach Informationen der Agentur Interfax. Im Februar waren 3,4 Millionen Russen ohne Job.

Präsident Wladimir Putin hatte landesweit arbeitsfrei bis Ende des Monats bei voller Lohnfortzahlung angeordnet. Vor allem der Klein- und Mittelstand sieht sich deshalb in schwerer Not und erwartet Massenentlassungen.

"Wir wissen noch nicht, ob wir die Quarantäne verlängern müssen", sagte Kudrin. Einige Branchen in bestimmten Regionen "befinden sich in einer sehr schwierigen Situation". Im flächenmäßig größten Land der Erde gibt es mittlerweile mehr als 18.000 Corona-Fälle. In den vergangenen Tagen war die Zahl rasant gestiegen. 148 mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Menschen starben demnach bisher.

13.10 Uhr: Quarantäne-Hymnen"Don't Stand So Close To Me": So reagiert Pop auf Corona

Weniger Nähe, bitte! Aber nicht die Hoffnung verlieren! Licht und Liebe, auch in der Krise! Wir langweilen uns - also machen wir das Beste draus! Am Ende werden wir alle wiedergeboren - lasst uns daran glauben! Mit solchen Imperativen in alten, aber wieder aktuellen Liedern oder auch unveröffentlichten und neuen Songs reagieren Popmusiker auf die Coronapandemie mit all ihren Begleiterscheinungen. Eine kleine Song-Auswahl.

Eine kleine Hörprobe von den Ärzten:

13.05 Uhr: Kaiser will Testregionen für Aufheben von Corona-Maßnahmen

Je nach Fallzahlen in Bundesländern oder Regionen könnten unterschiedliche Schritte gesetzt werden, sagt der Kärntner Landeshauptmann. Er kann sich für Kärnten etwa eine testweise Öffnung der Schulen im Mai vorstellen.

>> Mehr zu den Ideen des Kärntner Landeshauptmannes

13.00 Uhr: Weiter Rückgang bei "aktiven" Erkrankten in Österreich

Auch am Ostermontag hat sich der Rückgang der "aktiven" Coronavirus-Erkrankten in Österreich fortgesetzt. Dieser wichtige Faktor (bestätigte Infektionen abzüglich Genesener und Toter) sank im 24-Stunden-Vergleich um 239 Personen bzw. 3,6 Prozent auf 6.369 Personen (Stand: 9.30 Uhr).

14.080 Personen wurden bisher in Österreich positiv auf das Virus getestet, 7.343 sind bereits wieder genesen, 368 Erkrankte starben. 981 Personen befinden sich aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 239 auf Intensivstationen, berichtete das Gesundheitsministerium.

18 weiteren Patienten, die mit oder an der SARS-CoV-2-Infektion gestorben sind, bedeuten einen Anstieg von rund fünf Prozent im 24-Stunden-Vergleich. Die meisten Todesfälle gab es bisher in der Steiermark mit 80, gefolgt von Wien (75), Tirol (68) und Niederösterreich (66).

12.55 Uhr: Covid-19-Einsatz des Bundesheeres kommt bei Österreichern gut an

Der Covid-19-Assistenzeinsatz des Bundesheeres kommt bei den Österreichern gut an. Das ergab eine repräsentative Studie des Instituts Market Extra unter 1.000 Österreichern. Die Befragung fand im Rahmen einer großen Umfrage zu Covid-19 statt. Dabei wurden die Teilnehmer unter anderem gefragt, ob sie den Heereseinsatz befürworten. Ganze 88 Prozent bejahten diese Frage.

>> Mehr zur Meinungsumfrage

12.47 Uhr: Papst würdigte am Ostermontag Einsatz der Frauen gegen Epidemie

Der Papst hat beim Gebet am Ostermontag den Einsatz der Frauen im Kampf gegen die Epidemie und im Alltag gewürdigt. Ausdrücklich nannte der Papst beim "Regina Coeli"-Gebet den Einsatz von Ärztinnen und Krankenpflegerinnen, aber auch den der vielen Müttern und Schwestern, die sich für ihre Familien und für die Nächsten einsetzen. "Gott gebe uns die Kraft der Frauen", sagte der Papst.

Franziskus telefonierte auch persönlich mit einer Klosterfrau und Ärztin, die in der lombardischen Stadt Bergamo im Kampf gegen den Covid-19 engagiert ist. Die kongolesische Ordensschwester Angela Bipendu war am Karsamstag im Dienst, als sie den Anruf von Papst Franziskus erhielt. Die 47-jährige dachte anfangs an einen Notanruf. Sie brauchte eine Zeit lang, bis sie sich davon überzeugen konnte, dass der Papst am Telefon war, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

12.44 Uhr: Wien am Osterwochenende mit kaum weniger Stromverbrauch

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus beinhaltet auch die Bitte, über die Feiertage zu Hause zu bleiben. Für die Wien Energie ist dabei der Stromverbrauch ein Gradmesser, ob dies von dem Menschen auch beherzigt wurde. Dieser sei am Osterwochenende im Vergleich zum Vorjahr in der Bundeshauptstadt kaum gesunken - trotz geschlossener Hotels und Lokale.

"Üblicherweise geht der Stromverbrauch an den Feiertagen im Vergleich zu Werktagen um bis zu 25 Prozent zurück beginnend ab Karfreitag. Dieses Jahr bleibt der Verbrauch in der gesamten Karwoche in etwa auf einer Höhe und sinkt auch am Wochenende nur rund 10 Prozent ab", hieß es am Montag in einer Aussendung.

12.28 Uhr: Anschober: Start der 2. Etappe "entscheidende Phase"

Mit dem Beginn des stufenweisen Hochfahrens des Handels am Dienstag starte die zweite Etappe im Kampf gegen das Coronavirus, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Ostermontag. Er rief dazu auf, die erste Teilöffnung "maßvoll und verantwortungsvoll" zu begehen. Es handle sich um eine "entscheidende Phase", die erst zeigen werde, ob die schrittweise Öffnung fortgesetzt werden kann.

12.17 Uhr: Zahl der Todesfälle in Südtirol auf 215 gestiegen 

Die Zahl der Personen, die in Südtirol mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, ist am Ostermontag auf 215 angestiegen. Bis Sonntag waren 204 Covid-19-Todesopfer zu beklagen gewesen. 2.145 Personen (plus 51) wurden in der autonomen Provinz bisher positiv auf das Coronavirus getestet. 537 Personen (Sonntag: 489) galten wieder als geheilt, teilte der Südtiroler Sanitätsbetrieb mit. Alleine in den Südtiroler Seniorenheimen sind bisher 80 Bewohner verstorben. 

12.02 Uhr: Elektronischer Passierschein zur Überwachung in Moskau

Moskaus Behörden haben einen elektronischen Passierschein eingeführt, um die Bewegungen der Menschen während der Corona-Krise zu überwachen. Eine entsprechende Website zur Beantragung der Pässe wurde am Montag freigeschaltet. Das System soll dann ab Mittwoch einsatzbereit sein, wie die russischen Behörden mitteilten. Einen Passierschein brauchen alle Bürger, die mit dem Auto oder dem Nahverkehr während der verhängten Ausgangsbeschränkungen unterwegs sind. Das System kann nach Angaben der Behörden bei Bedarf auch ausgeweitet werden, unter anderem, um auch die Wege der Menschen in ihren Nachbarschaften zu kontrollieren.

11.55 Uhr: Weniger Covid-Anzeigen am Wochenende als eine Woche davor 

Das Osterwochenende hat trotz strahlenden Sonnenscheins deutlich weniger Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz gebracht als das Wochenende davor. Laut Detlef Polay, Sprecher des Einsatzstabes im Innenministerium, wurden am Karsamstag und Ostersonntag etwa 1.500 Menschen in Österreich nach diesen Bestimmungen angezeigt. Das Wochenende zuvor waren es rund 2.300 Anzeigen gewesen.

Seit dem Inkrafttreten des Covid-19-Maßnahmengesetzes am 16. März wurden bisher 23.837 Menschen wegen Missachtung der Bestimmungen angezeigt. Bis vergangenen Montag waren es 17.417. In der Karwoche kamen somit 6.420 Anzeigen dazu.

Die weitaus meisten Verstöße gibt es in den Ballungsräumen. Auf Wien entfallen allein etwa 8.000 Anzeigen, Häufungen gab es auch in Oberösterreich und der Steiermark mit den Großstädten Linz und Graz. Ebenfalls viele Anzeigen entfielen auf Tirol, wo es mit den Quarantänebestimmungen besonders strenge Vorschriften gab. Die wenigsten Verstöße gegen die Maßnahmen zum Coronavirus wurden bisher im Burgenland registriert.

11.45 Uhr: Wie es mit den geschlossenen Grenzen weitergeht

Die Grenzkontrollen im Zuge der Coronaviurs-Pandemie haben für die rund 200.000 Einpendler aus dem Ausland zu erheblichen Reiseproblemen geführt - und in Österreich zu einem Arbeitskräftemangel in der Pflege, den Produktionsbetrieben und der Landwirtschaft. Die Regierung bemüht sich diesbezüglich um weitere Zugeständnisse der Nachbarstaaten.

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11.10 Uhr: Großteil des Handels und Wiener Bundesgärten öffnen

Am morgigen Dienstag sperrt ein Großteil der Geschäfte nach einem einmonatigen "Shutdown" wieder auf. Für die Bundesregierung ist dies der Startschuss für ein langsames, stufenweises Hochfahren der Wirtschaft in der Coronavirus-Krise. Es gilt Masken- und Abstandspflicht, bei großem Andrang kann es zu Blockabfertigungen kommen. Einkaufszentren, Gastronomie und Hotellerie müssen sich noch gedulden.

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10.43 Uhr: In Wien nur 15 Neu-Erkrankungen in 24 Stunden 

In Wien hat es in den vergangenen 24 Stunden so wenige neu Coronavirus-Infizierte wie schon länger nicht mehr gegeben: Nur 15 Personen sind seit Sonntagfrüh hinzugekommen. Aktuell gibt es damit 2.044 Erkrankte, teilte der medizinische Krisenstab der Stadt Wien am Montag in einer Aussendung mit (Stand: 8.00 Uhr). Der Anstieg betrug rund 0,7 Prozent.

Die Zahl jener Menschen, die sich mittlerweile vom Virus wieder erholt haben, ist ebenfalls gestiegen. Sie lag heute bei 551 - im Vergleich zu 533 am Ostersonntag. Das heißt auch, von gestern, Sonntag, auf heute, Montag, gab es etwas mehr Genesene als neu Erkrankte.

Was die Zahl der Todesfälle anbelangt, so haben 75 Menschen die Erkrankung nicht überlebt. Das heißt, seit Sonntagfrüh ist eine weitere Person mit oder an den Folgen von Covid-19 gestorben. Dabei handelt es sich um einen 66 Jahre alten Mann, der im Krankenhaus verstorben ist.

10.02 Uhr: Mehr als 35.000 Corona-Testungen in Tirol durchgeführt

In Tirol sind bis Ostermontag über 35.000 Coronavirus-Tests durchgeführt worden. Nach Angaben des Landes lag die Zahl der vorgenommenen Testungen Montagfrüh bei 35.004. Nach sieben neu nachgewiesenen Infektionen in der Nacht auf Montag waren aktuell 1.286 Personen mit dem Coronavirus infiziert, knapp 2.000 - nämlich 1.989 - sind mittlerweile wieder genesen.

Für 32.668 Tests lag bereits ein Ergebnis vor, weitere 2.336 befanden sich noch in Auswertung. Zum Vergleich: Österreichweit belief sich die Zahl der durchgeführten Testungen mit Ergebnis bis Sonntagvormittag (für Montag wurden noch keine neuen Daten bezüglich der durchgeführten Tests ausgewiesen) auf 144.877 Fälle. Damit nahmen die Tiroler Testungen einen Anteil von 22,5 Prozent ein. In Tirol sind bisher 68 Personen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

9.56 Uhr: Flüchtlinge der "Alan Kurdi" werden Quarantäne auf Fähre verbringen

Sizilien hat die Fähre "Azzurra" der italienischen Reederei GNV als Schiff zur Verfügung gestellt, in dem die 156 Migranten des Rettungsschiffes "Alan Kurdi" eine zweiwöchige Quarantäne verbringen sollen. An Bord sei Platz für bis zu 488 Personen.

An Bord der Schiffe könnten auch Covid-19 positiv getestete Patienten in Quarantäne gehalten werden, berichtete der sizilianische Regionalpräsident Nello Musumeci. An Bord der "Azzurra" sollen künftig auch andere Migranten gehen, die auf Sizilien eintreffen. Danach sollen sie auf andere EU-Länder umverteilt werden.

9.52 Uhr: Helpline für psychologische Notfälle verstärkt 

Die Corona-Pandemie lässt laut Experten den Bedarf an psychologischer Hilfe stark steigen. Das Angebot der Helpline des Berufsverbands Österreichischer PsychologInnen (BÖP) wurde deswegen ausgebaut: Ab sofort sind die Psychologinnen und Psychologen von Montag bis Sonntag von 9.00 bis 20.00 Uhr telefonisch (01/504 8000) oder per Mail (helpline@psychologiehilft.at) erreichbar. Das Service ist bis 12. Juli anberaumt, anonym und kostenlos.

9.47 Uhr: AK erinnert angesichts der Corona-Krise an Personalknappheit 

Die Arbeiterkammer hat am Montag angesichts der Corona-Krise an die Personalknappheit in den Gesundheitsberufen erinnert. "Die Krankheit Covid-19 zeigt, wie schnell die Systeme für Krankenbehandlung und Langzeitpflege überfordert sein können", erklärte AK-Präsidentin Renate Anderl am Ostermontag in einer Aussendung. Daher sei der Mangel an Schutzbekleidung in der jetzigen Situation "unannehmbar".

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09.43 Uhr: Mehr als 2300 bestätigte Coronavirus-Fälle in Niederösterreich

In Niederösterreich sind am Montag 2.324 bestätigte Coronavirus-Fälle gezählt worden. Das entsprach im Vergleich zum Vortag einem Anstieg von 40 nachweislich Infizierten. Wie der Sanitätsstab mitteilte, wurden aber auch 78 Neugenesene verzeichnet, insgesamt hatten 1.088 Menschen die Krankheit überwunden. Bisher starben 66 Personen im Zusammenhang mit Covid-19, 15.483 Tests wurden durchgeführt.

08.37 Uhr: Trump-Berater bestätigt Bericht zu später US-Reaktion

Der Berater von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Pandemie, der Virologe Anthony Fauci, hat einen Bericht bestätigt, wonach die USA zu spät auf die Viruskrise reagierten. Es hätten Leben gerettet werden können, wenn öffentliche Einrichtungen früher geschlossen worden wären, sagte Fauci am Sonntag dem Sender CNN. Fauci, der bereits sechs US-Präsidenten in Folge beriet, sagte CNN, es habe anfangs großen Widerstand gegeben, das öffentliche Leben herunterzufahren. Den Präsidenten nannte er dabei aber nicht namentlich. 

08.15 Uhr: Rekordbeteiligung bei Parlaments-Vorauswahl in Südkorea

Vor den Parlamentswahlen in Südkorea in dieser Woche haben so viele Bürger wie noch nie wegen der Coronavirus-Pandemie die Möglichkeit zur frühzeitigen Stimmabgabe genutzt. An der Vorauswahl am Freitag und Samstag hätten sich 26,7 Prozent der etwa 44 Millionen Wahlberechtigten beteiligt, teilte die nationale Wahlkommission auf ihrer Website mit.

Das seien 0,6 Prozent mehr als bei der Präsidentenwahl 2017 und die bisher höchste Quote bei einer Vorauswahl gewesen, hieß es weiter. Die hohe Beteiligung führten die südkoreanischen Medien auch auf die grassierende Lungenkrankheit Covid-19 zurück. Viele wollten demnach größere Menschenmengen am eigentlichen Wahltag am Mittwoch vermeiden. Die Wähler trugen bei der Stimmabgabe einen Mund- und Nasenschutz sowie Einmal-Schutzhandschuhe.

07.15 Uhr: Opposition will Milliardenhilfen in Covid-Ausschuss kontrollieren 

Die Opposition beschickt aus Protest den Beirat der COFAG - Covid-19 Finanzierungsagentur nicht, weil dieser zahnlos sei, da er übergangen werden kann. Nun wollen SPÖ, FPÖ und NEOS einen gemeinsamen Antrag im Nationalrat auf die Einrichtung eines "Covid19-Ausschusses" einbringen. Der Covid-Ausschuss soll demnach als Unterausschuss des Budgetausschusses eingerichtet werden.

07.02 Uhr: Gastro-Sperre bringt Landwirtschaft unter Druck 

Die heimischen Landwirte bekommen die Sperre der Gastronomie- und Tourismusbetriebe aufgrund der Corona-Krise deutlich zu spüren. Der Absatzrückgang, etwa im Milch-, Rindfleisch- und Gemüsebereich, bringe die Bauern unter Druck, sagte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP).

06.50 Uhr: Tausende kommen in Nicaraguatrotz Pandemie zusammen

Tausende Nicaraguaner haben die Abstandsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) missachtet und sind zu Ostern in Badeorte gereist oder haben an Festivals teilgenommen. Gut besucht war etwa das "Summer Music Fest 2020" am Sonntag in einem Badeort nahe der Hauptstadt Managua, wie das regierungsnahe Portal "El19Digital" berichtete.

Während die Bischöfe in dem katholischen Land wegen der Coronavirus-Pandemie Prozessionen ohne Publikum abhielten und zum Daheimbleiben aufriefen, hatte die linke Regierung von Präsident Daniel Ortega Dutzende Veranstaltungen während der Karwoche organisiert und den Tourismus angekurbelt.

06.07 Uhr: Rund 2.500 Neuinfektionen und 126 Tote in Deutschland 

In Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) die Zahl der Infektionsfälle um 2.537 auf 123.016 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 126 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gemeldet worden, teilt das RKI auf seiner Internet-Seite mit. 64.300 Menschen sind demnach genesen. Einen Tag zuvor lag diese Zahl bei 60.200. 

05.01 Uhr: Verwaltungsrichter fordern rascheren Rechtsschutz 

Eine Pflicht-Tracking-App zur Corona-Kontrolle wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte auf Datenschutz und Freiheit, stellen die Verwaltungsrichter fest. Sie appellieren an die Regierung, bei ihren Maßnahmen "die Grundsätze des Rechtsstaats nicht außer Kraft zu setzen" und Verhältnismäßigkeit zu wahren. Besonders wichtig wäre ein rascherer Rechtsschutz, sagte Sprecher Markus Thoma.

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04.52 Uhr: Mehr als 22.000 Tote in den USA 

In den USA sind bereits mehr als 22.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis zum Sonntagabend 22.073 Todesfälle. Damit haben die Vereinigten Staaten weiter die höchste absolute Zahl von Todesopfern infolge der Corona-Pandemie weltweit. An zweiter Stelle steht Italien mit zuletzt 19.899 Todesfällen.

Die Zahl der Todesfälle innerhalb eines Tages in den USA sank mit 1.557 unterdessen auf den niedrigsten Stand seit vergangenem Montag. In den 24 Stunden zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) hatte die Zahl der Todesfälle bisher einmalig die 2.000er-Marke überstiegen. Knapp 560.000 Infektionen mit dem Coronavirus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, wurden der Universität zufolge bisher in den Vereinigten Staaten nachgewiesen.

Weltweit sind nach Daten der Forscher in Baltimore mittlerweile rund 1,85 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Mehr als 114.000 Menschen starben. Die Webseite der Universität wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

04.49 Uhr: Polizisten in Panama unterhalten Einwohner mit Songs

Polizisten in Panama-Stadt haben wegen des Coronavirus unter Ausgangssperre stehende Einwohner mit musikalischen Darbietungen unterhalten. Die Beamten gaben am Sonntag in der Hauptstadt von Panama Songs der legendären britischen Rockband Queen, der panamaischen Salsa-Größe Rubén Blades und des argentinischen Popsängers Diego Torres zum Besten.

Während ihres 20-minütigen Auftritts behielten sie ihre Uniformen, Atemschutzmasken und Handschuhe an. Die Polizisten sangen unter anderem "We are the Champions" von Queen, "Amor y control" von Blades und "Color esperanza" von Torres. Einwohner tanzten auf ihren Balkonen dazu, manche von ihnen schwenkten panamaische Fahnen.

03.47 Uhr: CDU-Vorsitzkandidat Merz lehnt Eurobonds ab 

Der Kandidat für den CDU-Vorsitz Friedrich Merz hat das EU-Hilfspaket für von der Corona-Pandemie besonders betroffene Mitgliedsstaaten begrüßt. Zugleich lehnte er aber Corona-Bonds erneut entschieden ab.

Merz sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Solidarität kann aber nicht darin bestehen, jetzt einfach mal schnell neue Finanzierungsquellen für Probleme zu erschließen, die schon vor der Corona-Krise bestanden haben.

03.41 Uhr: Höchstzahl an Neu-Infektionen seit fünf Wochen in China

Das chinesische Festland meldet am Sonntag 108 neue Coronavirus-Fälle gegenüber 99 am Vortag. Es ist die höchste Zahl an Neu-Infektionen seit mehr als fünf Wochen. Die meisten Fälle seien auf Einreisende zurückzuführen, erklärte die nationale Gesundheitskommission.

Auf dem Festland würden 98 der Fälle aus Übersee stammen. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle liegt nach offiziellen Angaben nun bei 82.160 und die Zahl der Todesopfer ist um zwei auf 3.341 gestiegen.

03.33 Uhr: Ivanka Trump wirbt auf Twitter für Masken 

US-Präsidententochter Ivanka Trump wirbt in der Corona-Pandemie für das Tragen von Schutzmasken. Die 38-Jährige verbreitete am Sonntagabend auf Twitter ein Foto, das sie und ihre acht Jahre alte Tochter Arabella jeweils mit einem Mund-Nasen-Schutz zeigt. Die Masken hätten die beiden selbst gemacht, twitterte Trump. 

02.44 Uhr: Kia Motors setzt Produktion in Südkorea teilweise aus 

Der südkoreanische Autohersteller Kia Motors fährt die Produktion herunter. Der Konzern wolle den Betrieb in drei Fabriken im Land aussetzen, da die Coronakrise die Exporte nach Europa und in die Vereinigten Staaten belaste. Das sagte ein Gewerkschaftsvertreter am Montag in Bezug auf eine Mitteilung des Unternehmens. 

02.06 Uhr: US-Experten fordern Tests vor Ende der Restriktionen 

In den USA fordern Gesundheitsexperten in der Debatte um einen Ausstieg aus den geltenden Beschränkungen infolge des Coronavirus-Ausbruchs breitere Tests in der Bevölkerung. Mehr als 2 Millionen Tests seien bisher im Land durchgeführt worden, sagte Dr. Stephen Hahn von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) am Montag im Sender "ABC".

Allerdings stünden diese nicht für alle zur Verfügung, die sie bräuchten, so Hahn. "Wir müssen mehr tun, keine Frage", betonte er. "Weitere Tests, sowohl diagnostische als auch Antikörpertests, werden wirklich notwendig sein, wenn wir über den Mai hinaus in die Sommermonate und dann in den Herbst gehen", sagte Hahn. Diagnostische Tests stellen fest, ob jemand mit dem Virus infiziert ist. Antikörpertests zeigen, wer infiziert war und daher immun ist.

00.09 Uhr: Trump weist Vorwurf der Zögerlichkeit erneut zurück

US-Präsident Donald Trump hat sich gegen Vorwürfe von Opposition und Medien gewehrt, frühe Warnungen vor dem Coronavirus ignoriert zu haben. Er verstehe nicht, warum die Medien und die US-Demokraten ihn dann so heftig für die Einführung eines Einreiseverbots aus China kritisiert hätten, schrieb Trump am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter und fügte hinzu: "Korrupte Medien!".

Ranghohe Berater des Präsidenten hatten Medienberichten zufolge bereits Ende Jänner vor einer Coronavirus-Pandemie gewarnt, in deren Folge Hunderttausende Amerikaner ums Leben kommen könnten. Trump selbst beteuerte noch bis Anfang März öffentlich, das Virus sei für die USA kein Grund zur Sorge.

Die "New York Times" hatte zuletzt am Samstag über Trumps Vorgehen in der Anfangsphase der Corona-Krise berichtet und kritisiert, der Präsident habe "das Ausmaß des Risikos nur langsam zur Kenntnis genommen" und nicht rechtzeitig reagiert. Stattdessen habe er sich darauf konzentriert, die Wirtschaft zu schützen und Warnungen zurückzuweisen.

Kommentare (62)

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schteirischprovessa
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Wir können alles bei Amazon kaufen.

Je mehr es ist, desto weniger wird Österreichs Wirtschaft gesunden, desto weniger Steuern und SV Beiträge landen in den Kassen des Staates.
Das können wir so lange machen, bis die Arbeitslosigkeit explodiert und Österreich sich das soziale System nicht mehr leisten kann.
Es sind zwar sehr viele gegen die Globalisierung, kaufen aber bei Amazon oder Ali Baba.
Probiert es mal umgekehrt: sagt einem österreichischen Händler, das kostet bei Amazon... Euro, was können Sie mir anbieten.
Erfahrung: funktioniert recht häufig, dass man einen akzeptablen Preis bekommt.und wer schüchtern ist:
a) Fragen kostet nichts
b) wenn man sich dreimal getraut hat zu fragen, geht es in Zukunft problemlos

Kristianjarnig
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@schteirischprovessa

Ich habe es den von Ihnen genannten Gründen verschiedentlich bei österreichischen und auch deutschen Shops versucht.

Kurz und gut - (ver-)handeln ist nicht die Stärke der ÖSterreicher und der Deutschen. "Nein, beim Preis kann ich wirklich nichts mehr machen" und dergleichen sind die Standardantworten. Dazu grottig schlechte Lieferzeiten, der Internetauftritt mancher ist ein solcher das man sich ins Jahr 1998 wähnt und nicht 2020 usw.

Dazu sind die allermeisten Händler in Österreich einfach nicht kulant. Beispiel - ein LiPo Akku bestellt im Oktober letzten Jahres beim größten steirischen Modellbauhändler(vermutlich sogar der größte in Ö), Akku war bei Lieferung defekt, keine Ersatzlieferung des Händlers aus dem süden der Steiermark, aber er wollte beim Distributor nachfragen. Fazit(und zig Emails später, mit teilweise rotzfrechen Antworten der "Kundenbetreuer") - Ende Jänner hatte ich den Ersatzakku.

Dazwischen bei Amazon geordert(weil ja Akkus fehlten), auch hier war ein Akku defekt. Der Zusteller hat den defekten Akku 3 Tage später abgeholt als er mir gleichzeitig die Ersatzlieferung brachte!

DARUM bestellen Kunden bei Amazon. Darum wir Amazon immer reicher. Es stimmt einfach in Punkto Preis und Leistung. Die örtlichen Händler(zum Großteil) haben einen sehr langen Weg der Besserung vor sich.

Mir ist klar das mein Posting unpopulär ist. Aber das sind die Fakten. Darum IST Amazon ein global Player. Und manche (lokale) Händler haben noch immer nicht verstanden....

Mein Graz
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@Kristianjarnig

Ich stimme dem uneingeschränkt zu!

2d87cf38fb0547a96e667dcc838a1e2e
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@KJ

Genauso ist es. Der Rest ist Wunschdenken.

4strobl
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Amazon

Wenn Amazon schon einer der großen Nutznießer der Vorona Krise ist, dann sollte zumindest auch seinen Beitrag (Steuern und Abgaben) wie alle anderen leisten. Hier wäre es endlich an der Zeit, dass dies auch durchgesetzt wird. Anscheinend macht er es auch nicht freiwillig..... 😉

Kristianjarnig
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Doch. In Irland...^^

Vielleicht sollte mal EU intern mit dem (angeblichen) EU Mitglied Irland Klartext geredet werden. Sollte nicht allzu schwer sein bei einem EU Nettoempfänger wie es die Iren sind.

Die holen sich das Geld lieber von der EU als von Amazon.

ABER - man sollte Konzerne nicht schlechtreden wenn vorhandene Steuerschlupflöcher ausgenutzt werden. Und die bietet Irland nun mal aktiv an. Nicht umsonst sitzen recht viele US Konzerne auf der grünen Insel....

2d87cf38fb0547a96e667dcc838a1e2e
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@KJ

Stimmt auch hier. Amazon macht nicht die Gesetze. Die Leute sollen sich bei ihren politischen Vertretern aufregen.

Anndrea
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Hilfspaket von 38 Milliarden

8,7 Milliarden sind verplant, wer bekommt den Rest? Warum hat die Regierung eine COVD-19 Finanzierungsagentur dazwischen geschaltet? Soll da etwas nicht bekannt werden?

Miraculix11
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COVD-19 Finanzierungsagentur

Im Beirat sollen Vertreter aller Parlamentsparteien, die Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer sowie ein Universitätsprofessor und ein Richter - nach bisherigen Informationen nicht aber der Österreichische Gewerkschaftsbund - sitzen. Die Finanzsprecher der Oppositionsparteien waren von Finanzministerium von Gernot Blümel (ÖVP) eingeladen worden, Nominierungen für ihre Parteien zu tätigen. Doch das verweigern die Oppositionsvertreter nun.

samro
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rest

nichts konstruktives von denen die sie hier nie bedenken?

frage:
ein supermarkt verkauft kartoffeln.
wenn er die ware ins regal legt, weiss er schon wer sie benoetigen wird?
wir sind am anfang der krise. wer weiss jetzt wer wie wann noch ewas benoetigen wird? welche massnahmenruecknahmen wir vielleict hoffentlich doch nicht brauchen aber falls doch?

Anndrea
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@samro

Schön wenn man für weiteres noch etwas auf der Kante hat, wie sie meinen. Für etwa 0,1% des Betrages, nämlich 30 Millionen für Familien, gab es eine eigene Pressekonferenz. Glauben sie es wird Pressekonferenzen geben für die 30 Milliarden, die über die COVID 19 Finanzierungsagentur vergeben?

samro
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pk

zuerst einmal hoffe ich dass wir keine massnahmenruecknahmen brauchen. und ja wir wurden bisher informiert und werden es wieder werden.
herr bluemel hat mit der kontrolle bereits begonnen. kurzarbeit. also warten sie es einfach ab statt schon im voraus zu stochern.

fans61
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IV-KURZ und die ÖVP

wer denen vertraut hat schon verloren.

willfurth
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Der Rückgang der Infektionen könnte...

natürlich den braven Bürgern unseres Landes zu verdanken sein, die sich widerspruchslos den Maßnahmen der Regierung gefügt haben...
...es könnte aber eventuell auch damit zu tun haben, dass die Zahl der grippalen Infekte zu Frühlingsbeginn immer rückläufig ist, wie man es in den Infektionsstatistiken des BMG nachlesen kann...
...das darf jeder für sich selbst entscheiden.

Stratusin
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Seit 4 Wochen sind die meisten daheim,

und sie hatten keine 10 Minuten Zeit sich über Corona zu informieren?

Da es noch immer Infektionen gibt, sieht man das sich noch immer genug nicht daran halten. Normal dürfte es seit 2 Wochen nicht eine Infektion geben. Man sollte genau überprüfen, wie die aktuellen Fälle noch zustande kommen konnten.

erstdenkendannsprechen
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ich würde dieses virus nicht als grippalen infekt bezeichnen,

da die anderen grippalen infekte - zwar auch teilweise durch viren verursacht - nichts neues sind. für dieses virus besteht bei keinem menschen eine immunität. und unter grippalem infekt wird gemeinhin eine leichte erkrankung verstanden, was bei diesem virus für ein viertel der erkrankten so überhaupt nicht stimmt.
es gab ja anfangs die hoffnung, dass die ausbreitung des virus mit den warmen temperaturen gestoppt werden kann - dass das wahrscheinlich nur geringe auswirkungen haben wird, zeigt die verbreitung in tropischen ländern.
aber wo ich zustimmen kann, das ist die tatsache, dass viruserkrankungen zur kalten jahreszeit viel, viel häufiger vorkommen.

BRDVKS
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Grippe

Ist ja das neue Unwort im Forum aber ich glaube auch das sie für diese Pandemie eine große Rolle spielt. Das beste Mittel gegen den Virus ist momentan ja Abstand und ein gutes Immunsystem. Zu Anfang der Pandemie gab es noch ca. 300000-400000 Grippefälle die sich auf zweiteres nicht positiv auswirken.

erstdenkendannsprechen
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die kombination ist wahrscheinlich nicht sehr gesund, ja.

das mit dem gesunden immunsystem stimmt so halb, glaub ich.
es kommt schon viel auf die virenlast an, mit der man in berührung kommt: ob man so eine aerosol-wolke mit einer hohen virendichte tief in die lunge einatmet oder eine mit geringer virenkonzentration durch die nase, wo sich dann die viren lange im nasen-rachenraum aufhalten und replizieren. wenn dann in der lung die virenlast steigt, hat der körper schon antikörper gebildet.
auch gibt es ja - hab da auch nur aussagen von den behandelnden ärzten gelesen - viele fälle, in denen der große schaden durch die überreaktion des immunsystems entsteht (nachdem die krankheit überstanden scheint, nur mehr wenige viren nachweisbar sind).

BRDVKS
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Mag gut sein

aber wieso sonst betrifft es großteils ältere Menschen mit diversen Vorerkrankungen wenn nicht das geschwächte Immunsystem ausschlaggebend für einen besonders schweren Verlauf ist.

samro
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massnahmen

''den braven Bürgern unseres Landes zu verdanken sein, die sich widerspruchslos den Maßnahmen der Regierung gefügt haben''
ja diese buerger sind halt die, die mitdenken, die die eine verantwortung haben fuer andere, die die verstehen was am spiel steht.
daher ''koennte'' nicht ''die regierung'' verdanken, sondern sie KANN. aber nnicht nur die regierung, sondern alle verdanken es diesen, die verstanden haben wie team geht.

Anndrea
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Die Grünen in Tirol

Frau Felipe, Chefin der Tiroler Grünen, forderte eine saubere und transparente Vertuschung der Geschehnisse (DieTagespresse)

samro
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danke

danke dass sie uns immer weitere schmankerln liefern, die uns gerade voll weiterbringen.
gibt es auch was konstruktives,vielleicht derer, die sie hier nie mit statements bedenken?

MG1977
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Ganz klar

Daß es offiziell weniger Erkrankungen gibt, wenn immer weniger Tests durchgeführt werden. Wollen und die Politiker verar..... oder was soll das?

checker43
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Wenn

sich immer weniger mit Symptomen melden, werden auch weniger gestestet. Wollens 10.000 Tests machen am Tag, wenn sich nur 100 infiziert haben?

Miraculix11
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Es gibt immer mehr Tests

Denn täglich kommen einige Tausend dazu.

jasager
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Sterblichkeit in Europa

Die Sterblichkeit in Europa ist entsprechend der Jahreszeit (Grippesaison) vergleichbar mit der vergangener Jahre.
Quelle: Euromomo, eine Datenbank, die die Mortalität in Europa auch länderspezifisch erfasst. Das Coronavirus ist für bestimmte Personengruppen gefährlich, die entsprechend geschützt werden müssen. Man kennt diese Personengruppen sehr genau. Die Aufrechterhaltung dieses Schutzes und unseres Gesundheitssystems erfordert allerdings auch das Mitwirken der gesunden Gesellschaft durch eine entsprechende Finanzierung. Was mit der Sterblichkeit passiert, wenn wir uns das Gesundheitssystem durch fehlende Finanzierung nicht mehr leisten können, liegt wohl auf der Hand.

 
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