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CoronavirusCorona-App: Österreicher bei Nutzung klar für Freiwilligkeit

Ab Donnerstag ist eine neue Version der Stopp Corona-App verfügbar. In der Bevölkerung stößt sie auf Skepsis.

++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS: ´STOPP CORONA APP´
© (c) APA/HARALD SCHNEIDER
 

Bei der Verwendung der Stopp Corona-App des Roten Kreuzes sprechen sich die meisten Österreicher klar für eine freiwillige Nutzung aus. Der Vorschlag, die Ausbreitung des Coronavirus mithilfe anonymisierter Datenauswertung über die App einzudämmen, stößt in der Bevölkerung laut einer aktuellen Gallup-Umfrage eher auf Skepsis. Grund ist die Diskussion um möglichen Datenmissbrauch.

Ab Donnerstag ist eine neue Version der Stopp Corona-App verfügbar. Damit sollen Kontakte auf Wunsch automatisch erfasst und gespeichert werden, entweder über Bluetooth oder WLAN. Bisher mussten Begegnungen in der App über den "digitalen Handshake" manuell eingegeben werden. Das Protokollieren von Begegnungen hat grundsätzlich den Sinn, Nutzerinnen und Nutzer über ihren Kontakt mit positiv getesteten Personen zu informieren.

Nein zur Verpflichtung 

Drei Viertel (77 Prozent) der Befragten können sich zwar die Anwendung einer solchen App auf freiwilliger Basis vorstellen, eine verpflichtende Einführung wird jedoch eindeutig abgelehnt, nämlich von 72 Prozent. Nur von einer Minderheit (21 Prozent) wird die Zwangsvariante als akzeptabel angesehen. Das teilte das Österreichische Gallup Institut am Donnerstag mit.

Grund für die Ablehnung ist, dass 65 Prozent der Befragten eine über die Coronakrise hinausgehende Zunahme der Überwachung und damit verbundene Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte befürchten. An dieser Haltung würde auch die Gewährung von Vorteilen für App-Nutzer nichts ändern. Für 55 Prozent der 1.000 Befragten wäre es keine Motivation, beispielsweise früher als andere wieder unbeschränkt einkaufen gehen zu dürfen.

58 Prozent der Befragten - bei den unter 40-Jährigen sogar mehr als 70 Prozent - sprechen sich in diesem Zusammenhang gegen die Verfolgung ihrer persönlichen Bewegungsdaten über eine Handydaten-App oder einen Schlüsselanhänger, wie es etwa Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ins Spiel brachte, aus.

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Danke für Ihr Verständnis.

EdmundKroboth
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schon wieder?

Das ist jetzt schon der dritte Artikel zu der App innerhalb von 24h bei der Kleinen Zeitung...
Mich interessiert der zusätzlich Nutzen zum Masken tragen und Händewaschen. Wenn alle eine Maske tragen, wird wahrscheinlich nichts über die Luft übertragen.
Was macht die App sonst? Schießt die Viren aus der Luft? Kann sie alle Oberflächen tracken die berührt worden sind? Ich versteh den Punkt irgendwie nicht..
Warum wird statt Werbung für diese App nicht Werbung gemacht, dass man freiwillig Masken beim Arzt oder in der Apotheke trägt?

markus_123
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Das Ziel ist ...

... die Menschen schrittweise an die Überwachung zu gewöhnen. Die derzeitige Krise ist da natürlich von Vorteil. Nachdem das mit der Zwangsnutzung nicht so recht funktioniert hat, muss man die Leute halt irgendwie umstimmen (manipulieren). Die Kleine Zeitung leistet dazu wie man sieht einen sehr guten Beitrag.

halelale
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Ist ein gesponserter Beitrag,

man hat nur vergessen "Anzeige" dazuzuschreiben.