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Corona - national und weltweitDer Samstag zum Nachlesen

+++ Regierung präsentierte Paket zur Bewältigung der Coronakrise +++ Aktuell 655 Fälle in Österreich +++ Heiligenblut in Kärnten unter Quarantäne +++ In China erstmals mehr Fälle durch Reisende aus dem Ausland +++ Spanien plant Ausgangssperre +++ Alle Entwicklungen weltweit im Live-Blog!

 
  • 655 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das gab das Gesundheitsministerium am Samstag mit Stand 15 Uhr bekannt. Ein Patient ist bisher in Wien verstorben, sechs sind wieder genesen, zwei davon in Tirol, drei in Wien und einer in Niederösterreich.
  • In Deutschland sind bis zum Samstagnachmittag nach Zählungen des Robert Koch-Instituts (RKI) 3795 laborbestätigte Covid-19-Fälle registriert worden - 733 mehr als am Vortag. Acht Menschen seien bisher an der Krankheit gestorben.

  • Gestern wurden in Italien 175 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Insgesamt sind bereits 1441 Menschen in Österreichs Nachbarland daran gestorben.

  • In China ist die Zahl der Virusinfektionen bei Reisenden aus dem Ausland am Freitag erstmals höher ausgefallen als die Zahl der Ansteckungen durch Übertragungen im Inland. Von den elf Neuinfektionen seien sieben bei Menschen festgestellt worden, die aus dem Ausland kamen, teilte die Nationale Gesundheits-Kommission am Samstag mit.
  • Das Forschungsteam um Niki Popper an der TU Wien hat errechnet, dass die von der österreichischen Regierung ergriffenen Maßnahmen bereits in der kommenden Woche wirken könnten.

 

Die Kleine Zeitung lädt zur Corona-Sprechstunde: Werner Anzenberger, AK-Arbeitsrechtsexperte, beantwortet Ihre Fragen zum Thema Arbeitsrecht. Hier der Stream zum Nachschauen.

In Echtzeit: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt

Erst Wuhan, dann die ganze Welt: Das Coronavirus kennt keine Grenzen und stellt die globalisierte Moderne auf die Probe. In fünf laufend aktualisierten Grafiken liefern wir einen kontinuierlichen Überblick über die Ausbreitung des Virus, die Zahlen der Geheilten und Todesfälle.

JETZT ZUR INTERAKTIVEN GESCHICHTE

>>> Coronavirus-Podcast vom Freitag: "Die Welt, die uns vertraut war, ist ins Wanken geraten"

Eine wichtige Bitte des Roten Kreuzes - bitte beachten!:

Wann bin ich ein Verdachtsfall?

Wie fühlt sich die Erkrankung Covid-19 an? Und wie kann sie von einer Erkältung unterschieden werden? Der Experte gibt hier Antworten. Und das Gesundheitstelefon 1450 ist völlig überlastet - auch wegen unnötiger Anrufe.

Die wichtigsten aktuellen Meldungen für Österreich und weltweit im Ticker:

21.52 Uhr: Vier weitere Länder in Afrika bestätigen Infektionen

Vier weitere afrikanische Länder haben am Samstag ihre ersten Coronavirus-Infektionen bestätigt. Dazu zählen Mauretanien, Ruanda, die Seychellen und die Zentralafrikanische Republik. Damit sind nun 23 Staaten in Afrika von der Lungenkrankheit betroffen. Israel schließt Hotels, Restaurants, Theater und Einkaufszentren.

21.19 Uhr: Spaniens Ministerpräsident kündigt Ausgangssperre an

Spaniens Regierung schränkt wegen der Coronakrise die Bewegungsfreiheit seiner Bürger weitgehend ein. Ministerpräsident Pedro Sanchez bestätigte Samstagabend, dass es eine landesweite Ausgangsperre als Teil eines 15-tägigen Notstands geben wird. Die Corona-Krise erfordere "außerordentliche Entscheidungen", rechtfertigt der Regierungschef die Maßnahme.

20.47 Uhr: Andrang in Supermärkten am Samstag deutlich geringer

Nach langen Schlangen an den Kassen und teilweise leeren Regalen in den heimischen Supermärkten am Freitag aufgrund der Coronavirus-Sorgen, hat sich die Lage am Samstag wieder deutlich beruhigt. Im Spar-Warenlager helfen ab Sonntag oder Montag Soldaten aus.

20.10 Uhr: Frankreich schließt Restaurants und Geschäfte

Frankreich schließt im Kampf gegen das Coronavirus alle Restaurants, Geschäfte und Bars. Apotheken und Lebensmittelgeschäfte oder Banken sollen aber geöffnet bleiben, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Samstagabend an. Allerdings sollen ab Mitternacht alle nicht für das Leben notwendigen öffentlichen Einrichtungen schließen.

19.16 Uhr: Bozen desinfiziert Straßen, Plätze und Spielplätze

Die Südtiroler Stadt Bozen hat angekündigt, kommende Woche zwischen Montag und Donnerstag während der Nachtstunden Straßen, Plätze und Spielplätze zu desinfizieren.

19.06 Uhr: Anästhesist im Uniklinikum Salzburg erkrankt


Veranstaltungen, Lokale, Sport- und Kulturbetrieb: Berlin verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus drastisch.

19.03 Uhr: Anästhesist im Uniklinikum Salzburg erkrankt

Ein Anästhesist im Uniklinikum Salzburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. 84 Personen in häusliche Quarantäne geschickt, der Krankenhaus-Betrieb sei sichergestellt.

18.44 Uhr: Rumänien ruft Notstand aus

Rumänien ist ab Montag im Notstand. 109 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

18.10 Uhr: Erster Toter in Dänemark - Grenzen geschlossen

In Dänemark ist am Samstag erstmals ein Patient im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie gestorben. Das Land schließt bis Ostern seine Grenzen für Reisende aus anderen Ländern.

17.52 Uhr: US-Reisebeschränkungen auch für Großbritannien, Irland

Der 30-tägige Einreisestopp für Menschen aus dem Schengen-Raum in die USA wird auf Großbritannien und Irland ausgeweitet.

17.40 Uhr: Bereits 966 Todesopfer in der Lombardei

Die Lombardei, die von der Coronavirus-Epidemie am stärksten betroffenen Region, beklagt eine starke Zunahme bei der Zahl der Infektionsfälle und der Todesopfer. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 966, 76 mehr als am Freitag, teilten die regionalen Gesundheitsbehörden am Samstag mit. Die Zahl der Infizierten kletterte um 1865 auf 11.685.

17.45 Uhr: Ski-Legende Karl Schranz in Quarantäne

Der 80-Jährige befindet sich in seinem Hotel in St. Anton unter Quarantäne. 80 kanadische Gäste wurden ausquartiert. Noch wartet Karl Schranz auf Unterstützung vom Land Tirol. Im Interview mit der Kleinen Zeitung erzählt er unter anderem wie derzeit die Stimmung im Ort ist. Lesen Sie hier!

17.39 Uhr: Baby mit Coronavirus infiziert

In Großbritannien gab es Samstagmorgen insgesamt 1140 Corona-Infektionen. Darunter sind auch ein Neugeborenes und dessen Mutter. Die Ärzte wollen nun versuchen herauszufinden, ob die Ansteckung während oder vor der Geburt passiert ist.

17.27 Uhr: Parlamentswahl in Syrien verschoben

In Syrien wird die Parlamentswahl vom 13. April auf den 20. Mai verschoben. Das Präsidialamt begründete dies am Samstag als Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Coronavirus. Nach Angaben der Regierung gibt es in dem Bürgerkriegsland keine bestätigten Infektionen. Dennoch trifft Syrien Vorkehrungen, wie die Schließung von Schulen und öffentlichen Veranstaltungsgebäuden.

17.15 Uhr: Freiwillige Quarantäne für Besucher isolierter Orte

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat das Land Tirol jenen Personen empfohlen, die sich seit 28. Februar in den isolierten Orten im Paznauntal oder in St. Anton am Arlberg aufgehalten hatten, sich in freiwillige häusliche Isolation zu begeben. Die Kontaktpersonen dieser Menschen sind wiederum von der freiwilligen Quarantäne nicht betroffen, hieß es.

16.57 Uhr: Ex-NATO-Generalsekretär infiziert

Javier Solana wurde am Mittwoch in ein Krankenhaus in Madrid eingeliefert. Es gehe im allmählich besser, hieß es am Samstag. In Spanien gibt es mittlerweile 5700 Infektionsfälle und 130 Tote.

16.45 Uhr: Vorsorge für Matura-Verschiebungin Österreich

Der Nationalrat trifft nun auch Vorsorge für den Fall, dass die Matura wegen des Coronavirus verschoben werden muss. Konkret wird dem Bildungsminister eine Verordnung ermöglicht, die Änderungen gegenüber dem üblichen Ablauf und Zeitpunkt ermöglicht.

Genaue Inhalte sind nicht vorgegeben. Aber die Verordnung muss "zumindest Regelungen über Form und Umfang der Prüfungen, die Zusammensetzung der Prüfungskommissionen, die Prüfungstermine, die Zulassung zur Prüfung, die Prüfungsgebiete, die Aufgabenstellungen und den Prüfungsvorgang enthalten".

16.42 Uhr: Italien stellt Nachtzüge ein

Italien stellt ab Samstag die Nachtzüge ein. Auf der Nord-Süd-Achse werden keine Züge mehr verkehren, teilte das italienische Verkehrsministerium am Samstag mit. Italien hat diese Woche ein Reiseverbot verhängt. Hunderte Menschen stürmten am Samstag die Züge von Mailand in Richtung Süden.

16.30 Uhr: Betrieb an Gerichten ab Montag eingeschränkt

Justizministerin Alma Zadic hat am Samstag dazu aufgerufen, Gerichte nur in dringenden Fällen zu besuchen. "Um das Coronavirus weiter einzudämmen und unsere Mitmenschen zu schützen, müssen wir direkte soziale Kontakte in nächster Zeit auf ein absolutes Minimum reduzieren. Das setzen wir auch in den Gerichten, Staatsanwaltschaften und Gefängnissen um", so Zadic in einer Aussendung.

16.11 Uhr: Zahl der Infizierten steigt in Österreich weiter an

Die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen ist in Österreich Samstagnachmittag weiter angestiegen. Stand 15 Uhr meldete das Gesundheitsministerium 655 Fälle, 7467 Verdachtsfälle wurden getestet.

Die Verteilung nach Bundesländern: Die meisten Fälle hat Tirol (206), Oberösterreich (116), Wien (101), Niederösterreich (82), Steiermark (71), Salzburg (30), Burgenland (10), Vorarlberg (34) und Kärnten (fünf). Eine Person ist bisher verstorben, als genesen galten sechs.

(c) APA Covid-19 - Entwicklung in Österreich
Covid-19 - Entwicklung in Österreich © (c) APA

16.07 Uhr: Virus hat fast alle Länder Lateinamerikas erreicht

Das Coronavirus hat sich inzwischen auf 17 der 20 Länder Lateinamerikas ausgebreitet. Zuletzt wurden am Freitag in Venezuela, Guatemala und Uruguay erste Fälle bekannt. Nur in den mittelamerikanischen Ländern Nicaragua und El Salvador sowie im Karibikstaat Haiti wurden keine Infektionen bestätigt, so die Behörden der jeweiligen Länder sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

15.58 Uhr: Maßnahmen verlängern Spitalsbetten-Kapazität

Wenn die Bevölkerung die von der Bundesregierung verkündeten weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen befolgt und sich damit die Verdoppelungszeit verlangsamt, rückt der Zeitpunkt, an dem es zu Engpässen bei Spitalsbetten kommt, um einige Tage nach hinten. Das zeigen am Samstag veröffentlichte Neuberechnungen von Wissenschaftern des Complexity Science Hub Vienna (CSH).

15.30 Uhr: Statement von Nationalratspräsident Sobotka

Nachdem die Regierung in den letzten Tagen umfassende Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie ein Hilfspaket für die Wirtschaft verkündet hatte, ist es nun am Parlament, die entsprechenden Gesetze auf den Weg zu bringen. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka gibt dazu Samstagnachmittag ein Statement ab. Den Live-Stream sehen Sie hier.

15.28 Uhr: Großbritannien plant Veranstaltungsverbot

Großbritannien war angesichts der Coronavirus-Pandemie Untätigkeit vorgeworfen worden. Jetzt will die britische Regierung doch Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen. Unter anderem ist nach Angaben aus Regierungskreisen ein Verbot von Großveranstaltungen geplant.

15.05 Uhr: Spanien plant Ausgangssperre

Nach Italien plant auch Spanien wegen der Coronavirus-Pandemie eine landesweite Ausgangssperre. Im Entwurf eines Dekrets wird die Bevölkerung angewiesen, zu Hause zu bleiben. Nähere Informationen sollen in einer Pressekonferenz folgen.

14.40 Uhr: Immer mehr Sanitäter in Italien infiziert

In Italien wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von infizierten Ärzten und Krankenpflegern. Circa 2000 Sanitäter sind entweder infiziert worden, oder sind unter Heimisolierung, schätzt der italienische Ärzteverband.

Laut dem Gesundheitsbeauftragten der Region Lombardei, Giulio Gallera, sind zwölf Prozent aller Infizierten in Italien Sanitäter. Die meisten von ihnen sind in norditalienischen Krankenhäusern im Einsatz. Wegen des zunehmenden Bedarfs an Medizinern wurden auch pensionierte Ärzte reaktiviert. Auch Ärzte von Hilfsorganisationen und Privatkliniken wurden eingesetzt.

14.25 Uhr: Litauen führt wieder Grenzkontrollen ein

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus führt Litauen wieder feste Grenzkontrollen an seinen EU-Binnengrenzen zu Polen und Lettland ein. Die Maßnahme gelte ab Samstag um 18 Uhr Ortszeit für zunächst zehn Tage, teilte Innenministerin Rita Tamasuniene in Vilnius mit.

Die Regierung des baltischen EU-Landes erwäge zudem, seine Grenzen für Ausländer zu schließen. Für den Warenverkehr blieben die Grenzen offen, sagte Tamasuniene der Agentur BNS zufolge.

14.21 Uhr: Friaul fordert Ende der slowenischen Grenzkontrollen

Die norditalienische Region Friaul-Julisch Venetien hat Slowenien zur Abschaffung der Grenzkontrollen aufgerufen. Auf dem Spiel seien die guten Beziehungen zwischen Italien und Slowenien, warnte der friaulische Präsident Massimiliano Fedriga in einem Schreiben. Die Grenzschließung verursache der italienischen Wirtschaft gravierende Schäden und erschwere Italiens Kampf gegen die Epidemie.

Seit Mittwoch werden an den slowenischen Kontrollpunkten Gesundheitschecks (Fiebermessung) durchgeführt.

14.02 Uhr: Musik gegen die Krise auch in Österreich

Jetzt rufen auch österreichische Musiker in Sozialen Medien zu einem "Flashmob-Gig" auf. Sonntag um Punkt 18 Uhr sollen Musiker mit ihren Instrumenten vom Fenster hinaus spielen, "um der Bevölkerung ein großes Gratiskonzert zu schenken".

13.52 Uhr: Japan hält an Austragung von Olympia fest

Japan hält trotz der Coronavirus-Pandemie und der Absage zahlreicher anderer Sportveranstaltungen weltweit an der Austragung der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio fest. Das betonte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe am Samstag erneut.

"Wir werden die Ausbreitung der Infektion überwinden und die Olympischen Spiele wie geplant problemlos ausrichten", sagte Abe bei einer Pressekonferenz. Eine endgültige Entscheidung über die Austragung trifft das IOC.

13.43 Uhr: Verunsicherung durch Fake News

"Das sind Fake News!", versichert die Med Uni Wien auf Anfrage. Via WhatsApp verbreitet sich nämlich aktuell die vermeintliche "Warnung", wonach Ibuprofen Schuld daran sei, dass es in Italien zu so vielen Toten durch Covid-19 gekommen ist. Als Quelle wird die Med Uni Wien genannt. 

13.32 Uhr: Anschober schließt Ausgangssperren weiter aus

Man hoffe, dass es schon in den nächsten Wochen ein Medikament gegen das Virus geben werde und bis Ende des Jahres eine Impfung. Das sagte Gesundheitminister Rudolf Anschober (Grüne) am Samstag in einem Ö1-Interview. Er kündigt den schnellen Ausbau von Intensivbetten und Lazarette für leichtere Fälle an. Ausgangssperren schließt Anschober auch in Zukunft aus.

13.21 Uhr: Trotz Corona - Reges Treiben in den Einkaufsstraßen

In Wien herrscht am Samstag trotz der Coronakrise reges Treiben in den Einkaufsstraßen. Die Menschen shoppen und flanieren am Tag vor der großen Schließung in gewohnter Manier. Kleidung, Kosmetika, Blumen und Spielzeug werden gekauft, wie ein Lokalaugenschein der APA am Samstag zeigte.

13.11 Uhr: Giro d'Italia wird verschoben

Der Giro d'Italia kann nicht wie geplant vom 9. bis 31. Mai stattfinden. Die Italien-Radrundfahrt wird wegen der Coronavirus-Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ein möglicher neuer Termin soll frühestens am 3. April bekannt gegeben werden. Dann endet das Dekret von Italiens Regierung, mit dem landesweit alle Großveranstaltungen abgesagt wurden.

Die Entscheidung der Rennorganisatoren zur Verschiebung folgte auf die Ankündigung der ungarischen Regierung, dass der geplante Auftakt der dreiwöchigen Italien-Rundfahrt nicht in Budapest durchgeführt werden könne. Laut dem Rennveranstalter RCS sind aber alle Parteien entschlossen, dass die 103. Ausgabe zu einem späteren Zeitpunkt von Ungarn aus starten kann.

13.03 Uhr: Kurz: "Schutz älterer Menschen hat Priorität"

Einmal mehr appelliert Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), den Anordnungen des Gesundheits- und Innenministeriums Folge zu leisten, um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dies diene vor allem dem Schutz der älteren Menschen. Das habe oberste Priorität, so der Bundeskanzler.

12.53 Uhr: Österreichische Botschaften stellen Visabetrieb ein

Die österreichischen Botschaften und Konsulate stellen angesichts des Kampfes gegen den Coronarvirus weltweit mit sofortiger Wirkung den Visabetrieb ein. "Dies ist eine weitere Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus durch Vermeidung nicht notwendiger Reisebewegungen", hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums.

Davon umfasst sind die Ausstellung von Visa ebenso wie die Antragstellung. Ausgenommen sind nur Anträge von nahen Angehörigen von Österreichern oder EU Bürgern.

12.49 Uhr: Handyshops der Netzbetreiber bleiben offen

Von den Schließungen im Zuge der Coronavirus-Pandemie sind die Handygeschäfte der Netzbetreiber A1, Magenta und "drei" nicht betroffen, sie sind Teil der kritischen Infrastruktur. Dies sei in einem Gespräch mit dem Bundeskanzleramt vereinbart worden, so die Netzbetreiber zur APA. Damit sollen unter anderem Personen unterstützt werden, die sich die nötige Infrastruktur für Homeoffice aufbauen.

12.45 Uhr: Forderung nach einheitlichen Grenzkontrollen

Für ein abgestimmtes Vorgehen bei Grenzkontrollen in Europa hat sich der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) ausgesprochen. Nur so könnten die Staaten Europas erfolgreich sein. "Es hilft in unserem gemeinsamen Schengenraum niemandem, wenn die Menschen nach Paris fliegen, weil in München stärker kontrolliert wird", so Seehofer.

12.24 Uhr: Großer Andrang in Baumärkten

Nicht nur Super-, sondern auch Baumärkte waren am Freitag stark frequentiert. "Es war wie bei einem großen Abverkauf", erzählte ein Mitarbeiter einer großen Heimwerkerkette in Oberösterreich, der auch von einem Kunden berichtete, der vier Armaturen mit den Worten "Die kann man immer brauchen" mitschleppte.

12.14 Uhr: Drehstopps und Milliardenverluste in Hollywood

Der Unterhaltungsbetrieb liegt lahm, Film- und TV-Produktionen werden gestoppt, Kinostarts weltweit abgesagt, Messen und Festivals gecancelt. Geht der Stillstand über Monate, rechnen Branchenkenner mit Kinokasseneinbußen bis zu 20 Mrd. Dollar.

Der erste Einbruch kam schon im Jänner mit der Schließung der Kinos in China, dem Ursprungsland des neuartigen Virus, zugleich der zweitgrößte Kinomarkt nach USA und Kanada. Im Februar dann das vorläufige Aus für Tom Cruise und "Mission: Impossible 7". Drei Wochen lang wollte Regisseur Christopher McQuarrie in Italien drehen, wo schon das Virus grassierte. Anfang März wurde dann der Start des neuen James-Bond-Films "No Time to Die" um sieben Monate auf November verschoben - "nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes", so die nüchterne Begründung. Wegen des Coronavirus war zuvor schon die gesamte Werbetour in China abgesagt worden. In den letzten Tagen traf es weitere Blockbuster: "Fast & Furious 9", "The New Mutants", "Mulan", "Peter Hase 2", "A Quiet Place 2".

12.04 Uhr: Großbritannien wird nach Kritik aktiv

Nach Vorwürfen der Untätigkeit angesichts der Coronavirus-Pandemie will die britische Regierung nun doch Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen. Geplant ist nach Angaben aus Regierungskreisen ein Verbot von Großveranstaltungen. Laut britischen Medienberichten vom Samstag soll das Verbot in der kommenden Woche im Eilverfahren vom Parlament verabschiedet werden und am kommenden Wochenende in Kraft treten. Eine solche Entscheidung würde die Absage berühmter Großveranstaltungen wie dem Tennisturnier in Wimbledon oder dem Royal-Ascot-Pferderennen bedeuten.

11.51 Uhr: Sport-Vereinsleben auf Minimum reduzieren

Sport-Austria-Präsident Hans Niessl hat angesichts der aktuellen Corona-Krise an die heimischen Vereine appelliert, "das Vereinsleben auf das absolut Nötige zu reduzieren, damit wir die Ausbreitung des Virus in den Griff bekommen". Die vormals als Bundes-Sportorganisation bekannte Sport Austria vertritt laut eigenen Angaben über ihre Dach- und Fachverbände die Interessen von 15.000 Vereinen.

11.44 Uhr: Vier Milliarden Euro

Die Regierung hat soeben einen vier Milliaren Euro schweren "Corona-Krisenfonds" angekündigt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sprach bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sozialpartnern von einem ersten Schritt. Teil des Pakets ist auch ein neues Kurzarbeitsmodell. Der eigentlich für heuer geplante Budgetüberschuss ist damit Geschichte.

11.36 Uhr: Belgien legt öffentliches Leben weitgehend lahm

In Belgien sind seit Samstag drastische Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Kraft, um die Corona-Ausbreitung zu bremsen. Alle Cafes, Restaurants und Diskotheken bleiben mindestens bis 3. April geschlossen ebenso wie die Schulen. Alle Sport- und Kulturveranstaltungen sind abgesagt. Lebensmittelgeschäfte und Apotheken bleiben aber zu üblichen Zeiten offen.

11.16 Uhr: Aufruf zur Selbstisolation

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) haben alle, die sich seit 28. Februar in den betroffenen Regionen Paznauntal, St. Anton am Arlberg und Heiligenblut aufgehalten haben, dringend aufgefordert, sich in häusliche Selbstisolation zu begeben. Mehr Informationen finden Sie hier.

11.06 Uhr: REWE: "Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung"

Die Handelskette REWE betont, dass die Versorgung der österreichischen Bevölkerung gesichert ist und daher kein Grund zur Sorge besteht. Um den höheren Anforderungen gerecht zu werden, sucht Rewe verstärkt Mitarbeiter. 

11.04: Saudi-Arabien stoppt internationale Flüge

Saudi-Arabien setzt wegen des Coronavirus alle internationalen Flüge für zwei Wochen aus. Die Maßnahme trete am Sonntag um 11.00 Uhr Ortszeit (9 Uhr MEZ) in Kraft, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium in Riad.

10.50 Uhr: Regierung stellt bis zu vier Milliarden zur Verfügung

Die österreichische Regierung stellt für die Bewältigung der Corona-Krise bis zu vier Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dieser Maximalsumme wird ein Covid-19-Krisenbewältigungsfonds dotiert, näheres geben Kanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler in der Pressekonferenz ab 11 Uhr (hier im Livestream) bekannt.

10.41 Uhr: "Riesen Chaos" in St. Anton am Freitag

Die Isolierung des Skiortes St. Anton am Arlberg hat am Freitag ein "riesen Chaos" verursacht, sagte Bürgermeister Helmut Mall im APA-Gespräch. Die Gemeindevertreter seien nur kurz vor der Pressekonferenz über die bevorstehenden Maßnahmen informiert worden. Der "Überraschungseffekt" habe im Ort eine "riesen Angst" ausgelöst, beschrieb er die Situation. Mittlerweile sei St. Anton "ausgestorben".

10.37 Uhr: ORF-Standorte führen Fiebermessungen ein

Das Coronavirus hat bereits viele Mitarbeiter ins Home-Office befördert, beim ORF sind ab Montag auch Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Arbeitsplatz kommen, geplant. An allen ORF-Standorten werden beim Betreten Körpertemperaturmessungen mittels Infrarot-Fieberthermometer an der Stirn ohne Kontakt mit der Hautfläche durchgeführt, bestätigte ein Sprecher am Samstag.

10.32 Uhr: ÖHV verlangt Rechtssicherheit

Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) verlangt von der Bundesregierung Rechtssicherheit bei Schadensersatzansprüchen. Bisher habe sich diese gegen Hotelsperren nach Paragraph 20 des Epidemiegesetzes gewehrt, aber nur dann hätten die betroffenen Unternehmen auch einen klaren Rechtsanspruch auf Entschädigung, hieß es heute zur APA.

Die ÖHV erhofft sich hierzu Klarheit bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Regierung und Sozialpartnern um 11.00 Uhr in Wien. "Uns wurde die Geschäftsbasis entzogen", so die Hoteliervereinigung. Die rechtliche Grundlage sei hier klar, es müsse nur ebenso klare Beschlüsse geben. "Sonst haben wir eine unglaubliche Menge an Betrieben, die das nicht überleben werden", warnt die Hoteliervertretung.

10.01 Uhr: Rom verabschiedete Maßnahmen zum Arbeitnehmer-Schutz

Nach Streiks und Gewerkschaftsprotesten hat die italienische Regierung am Samstag ein Protokoll mit Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer, die trotz der Coronavirus-Pandemie weiterhin arbeiten müssen. Auf das Protokoll einigte sich die Regierung nach Verhandlungen mit den stärksten Gewerkschaftsorganisationen des Landes, teilte das Kabinett in Rom mit.

9.46 Uhr: Nepp fordert kostenlose Garagenplätze für Wiener Spitalsmitarbeiter

Der geschäftsführende Wiener FPÖ-Obmann, Vizebürgermeister Dominik Nepp, verlangt, dass die Parkplätze der Spitalsgaragen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krankenhäuser ab sofort kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Gesundheitsstadtrat Hacker solle umgehend eine entsprechende Vereinbarung mit den Garagenbetreibern abschließen.

9.40 Uhr: Google arbeitet an Seite zu Test-Notwendigkeit

Google arbeitet an der Entwicklung einer Website, mit deren Hilfe Bürger anhand ihrer Symptome selbst abschätzen können sollen, ob ein Test auf das neuartige Coronavirus notwendig ist. Das Google-Schwesterunternehmen Verily Life Sciences befinde sich in einem "frühen Stadium der Entwicklung", erklärte Google am Freitag (Ortszeit).

9.34 Uhr: Weitere 21 Tiroler Fälle mit Bezug zu isolierten Orten

Die Coronavirus-Fälle mit Bezug zu den isolierten Gebieten in Tirol steigen weiterhin an: Im Laufe des Freitagabend bzw. seit Samstagfrüh wurden weitere 21 Menschen positiv auf das Virus getestet, die in direktem Zusammenhang mit dem Paznauntal und St. Anton stehen. Insgesamt wurden bisher 206 Menschen in Tirol mit Corona infiziert, teilte das Land am Samstag mit. Darüber hinaus wurden mindestens sechs weitere Infektionen aus dem Raum Innsbruck bzw. Innsbruck-Land bekannt. Damit wurden seit Freitag 34 Neuerkrankungen verzeichnet. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen sei bereits im Gange, hieß es.

Unterdessen richtete die Leitstelle Tirol unter "corona.leitstelle.tirol" einen Online-Fragebogen ein, der zur Einstufung von Verdachtsfällen dient. Nach dieser Abklärung wird gegebenenfalls dazu geraten, die Gesundheitsberatung unter der Nummer 1450 anzurufen.

9.13 Uhr: Heiligenblut in Kärnten unter Quarantäne

Die Kärntner Gemeinde Heiligenblut steht bis 29. März unter Quarantäne, teilte die Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau am Samstag mit. Ausländische Gäste dürfen aus dem Skigebiet abreisen, für Österreicher ist die An- und Abfahrt gesperrt.

8.53 Uhr: Sterberate in Italien unter Männern höher

Das Coronavirus trifft in Italien Männer stärker als Frauen. Laut den jüngsten Angaben der Gesundheitsbehörden sind lediglich 25,6 Prozent der 1.266 Todesopfer in Italien Frauen. Die Sterberate - die Zahl der Todesopfer bezogen auf die Gesamtzahl der Infizierten - beträgt in Italien durchschnittlich 5,8 Prozent. Sie liegt bei Männern jedoch bei 7,2 Prozent, bei Frauen bei 4,1 Prozent.

8.41 Uhr: 602 bestätigte Fälle in Österreich

602 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das gab das Gesundheitsministerium am Samstag mit Stand 8.00 Uhr bekannt. Insgesamt wurden 7.467 Personen auf eine Infektion untersucht. Ein Patient ist bisher in Wien verstorben, sechs sind wieder genesen, zwei davon in Tirol, drei in Wien und einer in Niederösterreich.

Die meisten Fälle gibt es mit 206 in Tirol. In Niederösterreich wurden 82 Personen, in Wien 85, in der Steiermark 61, in Oberösterreich 101, in Salzburg 28, im Burgenland neun, in Vorarlberg 26 und Kärnten vier positiv getestet.

8.10 Uhr: Rom schließt Parks und Spielplätze, Kirchen offen

Italiens Hauptstadt Rom ergreift weitere rigorose Maßnahmen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. So beschloss die römische Bürgermeisterin Virginia Raggi am Freitagabend die sofortige Schließung von Parks und Spielplätzen. Die Maßnahme ist bis zum 25. März in Kraft. Von der Maßnahme ausgeschlossen ist der große Park im Zentrum Roms, Villa Borghese, der nicht umzäunt ist. Hier soll die Polizei streng kontrollieren, dass das Versammlungsverbot nicht missachtet wird.

7.50 Uhr: Tschechien schloss Grenze und viele Geschäfte

Die tschechische Regierung hat die Schließung aller Restaurants von Samstag an für zehn Tage beschlossen. Außerdem sollen alle Geschäfte geschlossen werden. Geöffnet bleiben dürfen unter anderem der Lebensmittelhandel, Apotheken, Geschäfte für Tierfutter, Drogerien und Augenoptikergeschäfte sowie Firmenkantinen.

Zudem wurden wie geplant um Mitternacht in der Nacht auf Samstag die festen Grenzkontrollen zu Österreich und Deutschland wieder eingeführt. Grund ist die Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Österreicher, Deutsche, Schweizer und Bürger weiterer zwölf Risikostaaten dürfen nicht mehr in den EU-Mitgliedstaat einreisen und werden abgewiesen. Tschechen dürfen nicht nach Österreich und Deutschland ausreisen.

6.43 Uhr: US-Repräsentantenhaus billigte Hilfspaket

Das von den Demokraten kontrollierte US-Repräsentantenhaus hat mit einer überwältigenden Mehrheit von 363 zu 40 Stimmen ein Hilfspaket zur Bewältigung der Coronavirus-Krise durchgewunken. Es sieht unter anderem eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kostenlose Coronavirus-Tests vor.

Das viele Millionen Dollar schwere Paket soll ein Sicherheitsnetz aufspannen für Menschen, die in den kommenden Wochen ihre Arbeit verlieren könnten. Präsident Donald Trump hat Unterstützung für das Vorhaben signalisiert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es kommende Woche auch der von den Republikanern kontrollierte Senat billigen wird.

6.18 Uhr: Erstmals mehr Fälle durch ausländische Einflüsse

In China ist die Zahl der Virusinfektionen bei Reisenden aus dem Ausland am Freitag erstmals höher ausgefallen als die Zahl der Ansteckungen durch Übertragungen im Inland. Von den elf Neuinfektionen seien sieben bei Menschen festgestellt worden, die aus dem Ausland kamen, teilte die Nationale Gesundheits-Kommission am Samstag mit.

6.02 Uhr: Zweiwöchige Quarantäne für Einreisende in Neuseeland

Wer in Neuseeland einreist, muss sich ab Sonntag 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Das kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag an, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Nur Reisende, die von den Pazifischen Inseln kommen, sind davon ausgenommen.

5.12 Uhr: Einreisestopp in Kraft getreten

Der von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisestopp für Menschen aus weiten Teilen Kontinentaleuropas ist in Kraft getreten. Die Maßnahme gilt seit 23.59 Uhr am Freitag (4.59 Uhr MEZ am Samstag) für Menschen aus dem Schengen-Raum, der 26 europäische Staaten umfasst, darunter auch Österreich. Damit soll die weitere Ausbreitung des Coronavirus in den USA eingeschränkt werden.

0.10 Uhr: UNO fährt Mitarbeiterzahl in New York drastisch zurück

Nach dem ersten nachgewiesenen Fall des neuartigen Coronavirus bei einer Diplomatin in den Vereinten Nationen fährt die UNO die Zahl der Mitarbeiter in ihrem New Yorker Hauptquartier drastisch zurück. "Ich habe entschieden, dass von Montag, dem 16. März, bis zum 12. April alle Mitarbeiter aus der Ferne arbeiten, wenn ihre physische Anwesenheit im Gebäude nicht erforderlich ist", schrieb UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

0.00 Uhr: 4,16 Prozent der Steirer haben vorgezogen gewählt

Genau 33.480 von 804.095 Wahlberechtigten bei der steirischen Gemeinderatswahl haben am Freitag den vorgezogenen Wahltag genutzt. Der eigentliche Wahltag am 22. März war am Donnerstag wegen der Entwicklungen rund um das Coronavirus abgesagt worden. 

Die aktuellen Entwicklungen weltweit im Live-Blog:

Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (16)

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Heinzchen
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Egoismus zurückschrauben

Jeder sollte in diesen Zeiten bitte seine Einstellung überdenken und auch an seine Mitmenschen denken. Nicht nur an Alte sondern an alle. Aus ebensolchen Gründen, wie dass ich gehe trotzdem ins Cafe und mir braucht keiner Vorschreiben was ich zu tun habe und ist ja nur Panikmache und sogar Aussagen wie "natürliche Selektion", ist das Gesundheitssystem in Norditalien kollabiert und es gibt bereits mehr als 1.000 Tote. Durch die überlastung sterben nicht nur Leute die am CoronaVirus infiziert sind sondern auch Schwerverletzte und anderweitig Kranke. Und was sind 1-2 Monate im Gegensatz zu einem ganzen Leben. In solchen Zeiten müssen wir alle unseren Beitrag für das Wohl aller Leisten. Und wir können jetzt schon Danke an die tausenden Menschen sagen, die in den kommenden Wochen Überstunden ohne Ende schieben und noch dazu ihr eigenes Leben riskieren werden.

In China wurde bei einer Infektion der gesamte Wohnblock abgeriegelt. Da durfte dann nur noch 1 person pro haushalt/familie 1x die Woche einkaufen gehen. Garnicht zu reden welche Maßnahmen inoffizell getroffen wurden. Jetzt hat die Chinesische Regierung Hotels aufgekauft um Leute die Einreisen unter strengsten Quarantäne maßnahmen für 2 Wochen unterzubringen. Erst dann darf man sich in China aufhalten.

Antworten
Nixalsverdruss
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Es ist traurig, dass es so einen tragischen Hintegrund gibt:

...aber als ich heute am Morgen die Zeitung vom Briefkasten geholt habe war es irgendwie unheimlich und doch schön:
Alles war still. Die Vögel haben gezwitschert, da mal eine Katze, dort mal ein bellender Hund,... keine Auto, kein Zug, keine sonstigen Geräusche.
Man hört die Menschen in der Entfernung reden, da ruft mal ein Kind, Jalousien die irgendwo hochgezogen werden ...
Wunderschön! Nur schade und traurig, dass ein so gefährlicher Virus' Schuld hat, dass man das wieder einmal hören kann!

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Musicjunkie
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221 Fälle in Tirol

Die heilige Tourismus-Kuh muss halt bis auf den letzten Tropfen gemolken werden.

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KarinPauliMarkus
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Bauarbeiter Asphaltierer

Und was ist mit den Asphaltierer und Bauarbeitern. Weil ich habe ihn Bekannten Kreis viele wo die Arbeiter erzählen das die Lkw von Ausland kommen🤔

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Miraculix11
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LKW haben selten ein Coronavirus

Kannst ja die Öltemperatur messen :-)

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chatrouge
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Tankstellen-Pubs, Würstelbuden, Wettbüros?

Was ist mit Pubs in Tankstellen? Viele die nach 15 nicht mehr in Restaurants und Gaststätten können, werden sich vermehrt dort sammeln. Ebenfalls Würstelbuden.
Die Casinos Austria haben geschlossen, aber was ist mit den vielen kleinen Spielhallen und Wettbüros?
Die Liste, welche die Kleine Zeitung gestern veröffentlicht hat, erhält dazu keine klaren Angaben.

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mhls
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Würstelbude

Das ist glaube ich das kleinste Problem, ob jede noch so kleine Würstelbude offen hat oder nicht. Minimalbetrieb fürs Leben und gerade jetzt bekomme ich Lust auf Hotdogs? Sportwetten braucht man auch nicht, steht alles still! Muss man jetzt noch unbedingt jede Chance nutzen um Leuten zu treffen. Reicht jetzt Facebook, Whatsapp und Co nicht mehr.

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samro
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richtig

bitte nehmt das alle mal endlich ernst. es geht darum dass wir uns alle bewusst sind dass wir gerade unser aller zukunft bestimmen und da geht es nicht um wetten oder würstl.
es geht darum dass wir unsere kontakte absolut reduzieren um menschen zu schützen.

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joektn
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🤔

Also ich bin echt positiv überrascht wie die Regierung hier reagiert. Ruhig und sachlich zieht man schnell konsequent Maßnahmen durch. Auch der Gesundheutsminister gefällt mir richtig gut. Den könnte ich stundenlang zuhören und er macht den Eindruck als hätte er durchaus Ahnung von dem was er sagt. Ich will mir gar nicht vorstellen, da stünde jetzt Hartinger-Klein als Ministerin 😬

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samro
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massnahmen

ich gebe dir recht. ich bin auch froh dass herr anschober unser gesundheitsminister ist.
wir müssen jetzt nur alle mitmachen und uns bewusst sein dass jeder einzelne wirklich seinen beitrag leisten muss und wir wirklich zusammenhalten müssen.

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mcmcdonald
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Und in den Rehazentren...

...wird munter weiter gemacht. Wenn einer absagt wird munter telefoniert um einen Ersatz zu finden. Hauptsache voll ist dieBude. Soll das einer verstehen?

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Sashoma
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Regierung

Kann sich selbst isolieren in einem Raum

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Lodengrün
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Was ich nicht mehr hören möchte

"Wir müssen die Alten schützen". Ja die Sterberate ist bei den Älteren höher, es ist aber nicht so dass es die Jungen nicht trifft. Also Herr Kurz & Co: "Wir müssen alle schützen".

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halelale
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@Lodengrün

Warum soll dann der Altersdurchschnitt bei den Verstorbenen in IT über 80 liegen, wenn nach ihrer Aussage auch die Jungen so stark betroffen sind?
Interessant wäre auch, welche Erkrankungen die Verstorbenen noch hatten.
Ebenso wichtig wäre ein flächendeckendes Testen um zu sehen, wie viele wohl zu Hause infiziert sind und garnix davon mitkriegen, weils halt ein bisserl Kopfweh und Unwohlsein ist.
Wir wissen aktuell so wenig und viele verfallen in eine Hysterie.

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Lodengrün
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Ansonsten

finde ich das Vorgehen dieser Regierung schon beachtenswert.

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fragment
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Regierung

Was haben wir für ein Glück mit dieser neuen Regierung! So ein besonnenes, gemeinsames Vorgehen. Fundierte Informationen, Herr Anschober ist großartig! Auch allen anderen muss Lob ausgesprochen werden.

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