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Hofer-Projekt zu EndeAb Sonntag sind Tempo-140-Teststrecken Geschichte

Asfinag wird sämtliche Verkehrsschilder abmontieren, die bisher auf die Teststrecken mit Tempo 140 hingewiesen haben. Für Umweltministerin Gewessler ist klar: "Höhere Geschwindigkeit führt zu höherer Umweltbelastung."

MINISTERRAT: GEWESSLER
Ministerin Leonore Gewessler © (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die beiden Tempo 140-Teststrecken auf der Westautobahn sind ab Sonntag, 5.00 Uhr, Geschichte. Das Projekt wird beendet, es gilt wieder ein Limit von 130 km/h. "Tempo 140 war ein Schritt in die falsche Richtung, weil jede zusätzliche Tonne CO2 eine Tonne zu viel ist", so die zuständige Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Freitag. "Höhere Geschwindigkeit führt zu höherer Umweltbelastung."

Das Einhalten der bestehenden Geschwindigkeitsregeln steigere die Luftqualität und senke die Lärmbelästigung für die Menschen in der unmittelbaren Umgebung, betonte die Ressortchefin. Studien des Umweltbundesamtes zeigten, dass der Ausstoß von Stickoxiden bei der Rückkehr zur normalen Höchstgeschwindigkeit durchschnittlich um rund 14 Prozent sinkt, CO2 reduziert sich zudem um 9,4 Prozent.

Die bisherigen Testabschnitte für Tempo 140 im Detail:

A 1 Abschnitt Niederösterreich zwischen Melk und Oed
Fahrtrichtung Salzburg: Nach der Melkbrücke bis zur Vorankündigung der Ausfahrt Oed
Fahrtrichtung Wien: Nach der Ausfahrt Oed bis nach der Melkbrücke

A1 Abschnitt Oberösterreich zwischen Knoten Haid und Sattledt
Fahrtrichtung Salzburg:Vom "Puckinger Berg" bis vor der Ausfahrt Sattledt
Fahrtrichtung Wien: Nach der Auffahrt Sattledt bis zum Beginn der Überkopfanzeigen (Verkehrsbeeinflussungs-Anlagen) für den Großraum Linz

Die Asfinag wird in der Nacht auf Sonntag sämtliche Verkehrsschilder abmontieren, die bisher auf die Teststrecken mit Tempo 140 hingewiesen haben. Diese umfassten 88 Kilometer Autobahn in Niederösterreich und 32 Kilometer in Oberösterreich. Tempo 140 war seit August 2018 zwischen 5.00 und 22.00 Uhr erlaubt. Die nunmehrige gesetzliche Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h ist nur bei optimalen Fahrbedingungen erlaubt.

Laut Straßenverkehrsordnung gilt die "Pflicht zur Anpassung der Fahrgeschwindigkeit an die Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnisse", weshalb etwa bei Regen oder Schneefall, bei Nebel oder auch dichtem Verkehr das Tempo anzupassen ist.

Der VCÖ begrüßt das Aus, denn mit dem Tempo würden Spritverbrauch, Lärm, Schadstoffausstoß und klimaschädlicher CO2-Ausstoß zunehmen. Zudem seien sie hohen Toleranzgrenzen in Österreich nach Schweizer Vorbild zu senken und die Tempokontrollen deutlich zu verbessern.

Kommentare (7)

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limbo17
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Das

einzige was diese Grünen können ist verbieten!
Hoffentlich hat dieser Spuk bald ein Ende!

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hermyne
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Spuk

Der rechtsrechte Spuk hat eh schon ein Ende, die FPÖ ist aus der Regierung geflogen und dümpelt wieder um 10 Prozent herum.

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PiJo
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Auch ohne 140

Die A 10 ist keine Teststrecke, aber wer mit 130 unterwegs ist wird überholt, auch von Autos mit ausländischen Kennzeichen , die anscheinend keine Strafverfolgung zu befürchten haben die produzieren genau soviel CO 2.

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Lodengrün
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Bravo

war ohnehin nur eine Schnapsidee des Herrn Hofer. Wie die Pferdchen des Herrn Kickl, wie die Zigaretten des Herrn Strache, ..... 😡

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limbo17
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Und

was ist mit dem Raucherkammerl eures grünen Präsidenten?
Das darf natürlich sein.
Scheinheilige Bande!

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100Hallo
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Geschwindigkeit

In Deutschland wo es keine Gschwindigkeitsbegrenzung gibt sinkt die Anzahl der Toten.

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Lodengrün
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Ja

die gibt es nicht, aber sagen Sie mir wo man die fahren kann. Zumeist gibts doch auf den Strecken Beschränkungen und wenn sie einmal keinen Stau haben so erlaubt der Verkehr doch nicht jenseits der 200 zu fahren. Und auf das wollen Sie hinaus, Sie Athlet des schweren Gaspedals, oder?

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