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Mädchen hatte Fieberkrampf Polizisten retteten Zweijähriger vermutlich das Leben

Mit einem "Hausmittel" lösten die Polizisten bei einem Kleinkind einen Fieberkrampf.

Die beiden Lebensretter © LPD Wien
 

Beamte der Polizeiinspektion Wurmsergasse haben einer Zweijährigen in Wien-Fünfhaus am Mittwochabend vergangener Woche vermutlich das Leben gerettet. Sie fanden das Kleinkind reglos im Bett liegend vor und griffen zu einer "altbewährten Methode", wie es in einer Aussendung hieß. Sie pressten Zitronensaft auf die Lippen des Mädchens, wodurch sich die Verkrampfungen lösten und es zu Bewusstsein kam.

Das Mädchen hatte offenbar einen Fieberkrampf erlitten und sich außerdem auf die Zunge gebissen, wobei es weder der Mutter noch den Beamten möglich gewesen war, den verkrampften Kiefer zu lösen. Die Verwendung von Zitronensaft sei einem der Beamten als "altes Heilmittel" bekannt gewesen, sagte Polizeisprecher Harald Sörös am Donnerstag. Rettung und Notarzt übernahmen die weitere Versorgung und brachten das Kind in ein Krankenhaus.

Erste Hilfe bei Fieberkrampf


Aus medizinischer Sicht ist die Anwendung von Zitronensaft bei Krämpfen nicht hilfreich. Ein Fieberkrampf geht bei Kindern in der Regel von alleine vorüber. Dennoch besteht die Gefahr, dass sich Betroffene während des Anfalls verletzen. Man sollte das Kind daher in ein Bett legen und es vor dem Herunterfallen schützen. Außerdem soll man dem Kind keinesfalls einen Gegenstand in den Mund stecken, auch wenn es sich auf die Zunge beißt.

Kommentare (6)

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charlie_chester_
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Höchst fragwürdige Berichterstattung!

Bitte entfernen Sie diesen Artikel! Der könnte dazu führen, dass Nachahmer krampfenden Patienten Zitronensaft und damit eine saure Flüssigkeit einflößen, was gerade während des Anfalls zu einer Reizung der oberen und unteren Atemwege und damit im schlimmsten Fall zu einer akuten Obstruktion und dadurch eventuell zum Tod führen kann.
Ein Krampfanfall ist mit absoluter Bewusstlosigkeit verbunden, die Personen können somit in keinem Fall durch externe Stimuli, egal ob visuell, akustisch oder eben per Schmerzreiz davon befreit werden.

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Ja was jetzt?

Einerseits hat der Zitronensaft anscheinend geholfen, andererseits sagen Mediziner, dass dies nicht hilfreich sei?

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Beergler
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Ja eben

Mediziner sagen es hilft nicht, die Kleine schon, wem soll man nun glauben, hmm!?
...

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Marcuskleine
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Es hat dieses Mal funktioniert,

ist aber anscheinend nicht ganz risikolos.
Bei Fieberkrämpfen kann es auch passieren, dass Kinder extrem hochfiebern und gekühlt werden müssen. Wenn es niemand bemerkt, können Kinder daran sogar sterben!

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Marmorkuchen1649
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Zitronensaft

hat keinen Einfluss darauf. Die Kleine braucht Leser.

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caesarsalad
13
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Polizei

Und die Polizei braucht positive Nachrichten. Auch der abgelichtete Defibrillator kam nicht zum Einsatz.

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