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AufgedecktLeidensweg heimischer Kälber bis in den Libanon verfolgt

Erstmals ist es dem "Verein gegen Tierfabriken" gelungen, den Leidensweg dreier Kälber von der Geburt in Österreich über die Mast in Spanien bis zur Schlachtung im Libanon zu verfolgen.

Die Tiere werden verschifft © Animal Welfare Foundation
 

Eindrückliches Videomaterial zeigt die Schlachtung von Rindern in einem Schlachtbetrieb an der Grenze zu Syrien, im Norden Libanons – unter ihnen drei Rinder aus Österreich. Das berichtet der "Verein gegen Tierfabriken" (VGT). Die Daten der Ohrmarken würden belegen, dass die Tiere von Milchwirtschaftsbetrieben in Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg stammen.

Gerade einmal zwischen zwei und vier Wochen alt sollen die Kälber gewesen sein, als sie im Dezember 2018 über die Kälbersammelstelle in Bergheim bei Salzburg nach Spanien transportiert wurden. Jede Woche hätten dort sogenannte Langstreckentransporte nicht entwöhnter Kälber aus ganz Österreich ihren Ursprung. Der VGT hatte diese Transporte vergangenes Jahr dokumentiert und Anzeige erstattet.

Über 21 Stunden würden die Kälber auf dem Weg unversorgt sein, weil es keine geeigneten Tränksysteme auf den Transportern gibt. "Obwohl dieser Missstand seit Jahren bekannt ist, finden die Transporte aus wirtschaftlichen Gründen weiterhin statt", klagt der VGT.

„Wir dokumentieren seit vielen Jahren die Transporte von Milchkälbern aus Österreich ins Ausland und haben die Politik immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Tiere schlussendlich auf grausame Art und Weise in Ländern außerhalb der EU geschlachtet werden", schildert Tobias Giesinger, Kampagnenleiter beim VGT.

Bis in den Libanon transportiert

Nach der Mast würden viele der exportierten österreichischen Tiere nicht in Spanien bleiben. Die drei dokumentierten Rinder tauchen im August 2019 im Libanon auf – sie seien nach einem zweiwöchigen Transport per Schiff in den Nahen Osten gebracht und kurz darauf bei vollem Bewusstsein geschlachtet worden. Aktuelle Aufnahmen der Organisation Animals International würden den minutenlangen Todeskampf der Tiere zeigen.

Seit mehr als zehn Jahren dokumentiert Animals International Schlachtpraktiken im Nahen Osten, Nordafrika aber auch in der Türkei. „Unfassbares Leid wird diesen Tieren angetan. Damit sie nicht davonlaufen können, werden ihnen die Beinsehnen durchtrennt. Um sie handlungsunfähig zu machen, wird ihnen in die Augen gestochen. Hierbei wird kein Unterschied zwischen Zucht- und Schlachttier gemacht“, so Gabriel Paun von Animals International.

Dass dies keine Einzelfälle seien, würden offizielle Daten beweisen: Im Jahr 2018 soll Spanien über 160.000 Rinder zum Zweck der Schlachtung und mehr als 35.000 zum Zweck der Weitermast in Drittstaaten exportiert haben. Die Importländer waren Türkei, Algerien, Libyen, Marokko, Libanon und Ägypten (Quelle: Eurostat).

„Wären die Gesetze konsequent eingehalten worden, wären die dokumentierten Tiere gar nicht erst im Libanon gelandet", so  Giesinger, „denn bereits der Transport der nicht-entwöhnten Kälber nach Spanien entspricht nicht der EU-Verordnung.“

Schutzlos

Der Europäische Gerichtshof hat bereits 2015 bestätigt, dass der im Unionsrecht vorgesehene Schutz von Tieren beim Transport nicht an den Außengrenzen der Union endet – trotzdem endet er de facto, sobald die Tiere europäischen Boden verlassen. Obwohl dies bekannt ist, liefert Österreich sogar direkt Rinder in diese Länder. „Das muss dringend ein Ende haben! Es darf nicht sein, dass wir die Verantwortung für unsere Tiere an der Grenze abgeben und uns danach nicht mehr darum scheren, was mit ihnen passiert“, so Giesinger.

Die Ursache ist jedoch in Österreich selbst zu suchen – Tobias Giesinger: „Der Import von Futtermitteln, der Export von Milchprodukten und das Schicksal der Milchkälber zeigt klar, dass sich die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Österreich zu einer globalisierten Industrie entwickelt hat. Je mehr Milch produziert wird, desto mehr Kälber müssen geboren werden. Eine konsequente Systemänderung ist deshalb dringend notwendig, um diese Transporte zu beenden.“

ZDF-Doku "Tiertransporte grenzenlos"

Die ZDF-Dokumentation "Tiertransporte grenzenlos" des deutschen Autors und Filmemachers Manfred Karremann hat kürzlich die grausamen Bedingungen für die Tiere aufgezeigt. Die ZDF-Doku berichtete konkret über schwere Missstände bei Rindertransporten, wobei auch österreichische Tiere betroffen sind.

Von 2008 bis 2018 wurden laut Zahlen der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" es insgesamt 1.014.721 heimische Tiere, die ins Ausland transportiert wurden.  221.464 davon gingen in Drittstaaten. Die häufigsten Exportländer sind die Türkei (117.151 Tiere), Algerien (38.133), Russland (15.356), Usbekistan (12.675) und Aserbaidschan (9.301). „Diese große Zahl ist mehr als erschreckend“, sagt Eva Rosenberg, Direktorin von "Vier Pfoten". „Das System kann nur als pervers bezeichnet werden. Wie kann es eine Normalität und vor allem lukrativ sein, Tiere lebendig über zigtausende Kilometer, oft wochenlang, durch mehrere Länder zu transportieren?“

Laut EU-Verordnung dürfen Rinder insgesamt 29 Stunden transportiert werden, wobei eine Stunde Pause eingehalten werden muss. Bei Schweinen beträgt die zulässige Transportdauer 24 Stunden. Nach einer Pause von 24 Stunden darf die Maximaldauer aber beliebig oft wiederholt werden. Auch nicht-entwöhnte, also noch säugende Jungtiere dürfen transportiert werden, kritisierte "Vier Pfoten". "Diese Bestimmungen sind einfach eine Schande", sagte Rosenberg. Neben einem Stopp von Lebendtiertransporten in Drittstaaten und einer Begrenzung der Transportzeit auf acht Stunden forderte die Tierschutzorganisation auch ein Verbot des Transports von nicht-entwöhnten Jungtieren.

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Danke für Ihr Verständnis.

hbratschi
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alle!!!...

...wissen/wussten es. und wieder wird (zu recht) aufgeschrien, und wieder sich genau nix ändern. die gier geht über leichen...

kleinalm
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Sauerei...

Ende!

lmn2
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… die Landwirtschaft ist für vieles offen. Es muss aber von allen mittragen werden!

Bei uns in Österreich sind es bäuerliche Familienbetriebe, die die Höfe bewirtschaften und die Kulturlandschaft pflegen. Dass Landwirte/Innen hier pauschal der „Profitgier“ und Verantwortungslosigkeit angeprangert werden, ist für mich völlig unverständlich. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen wird oftmals zu Kalbfleisch aus Holland gegriffen, da dieses wesentlich billiger angeboten wird, als es Landwirte bei uns erzeugen können.
Die Landwirtschaft ist sehr wohl bereit, etwas zu tun. Erst gestern wurde in Kärnten beispielsweise ein neues Kalbfleisch-Projekt aus regionaler Produktion vorgestellt. Ein regionales Produkt, Wertschöpfung für heimische Bauern und somit auch sehr kurze Transportwege.
Es liegt aber an uns allen, dass heimische Produkte bzw. regional erzeugte Lebensmittel verstärkt berücksichtigt werden. Hier sind alle gefragt - Alle müssen dies mittragen!

Anasindahamas
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Bravo!

Genau so ist es! Kauft regional!

bonobo
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Jeder ist gefragt!


Estarte
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VGT PETITION

BITTE DIE PETITIONEN UNTERSCHREIBEN
GEGEN LEBENDTIERTRANSPORTE IN NICHT EU LÄNDER

https://vgt.at/actionalert/tiertransporte/petition.php

https://www.peta.de/tiertransporte

feringo
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@Estarte 👍 KlZtg 👍

Danke für die Links und ein Danke an die Kleine für die Genehmigung.

Guccighost
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Das wurde uns schon vor 20 Jahren in der Schule gezeigt

es hat sich bis heute nichts getan.
Obwohl die Grünen ist Deutschland in der Regierung waren.
Kein Politiker äussert sich.
Der Grund ist auch wir Österreicher essen relativ wenig Kalb und wohin damit?
Das Kalb ist leider das Abfallprodukt der Milchwirtschaft .

mapem
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1… Gerade unlängst wurde ich nahezu geteert und gefedert, weil ich zum Vorfall in Tirol ("Massaker" im Wildgehege sorgt für Empörung) die Vorgangsweise dort relativierte und im Vergleich dazu jene Praktiken, die hier das Thema sind, anführte.

Kann leicht sein, dass just irgendein Kalb auch aus jener Gegend stammt, wo dann eine aufgeheizte Volksmeute die Herausgabe der Personalien jener Jäger forderte, die dort den Reduktionsabschuss wegen TBC-Verdachts durchführte (der sich bestätigte).

Der Mensch scheint immer perverser und dekadenter zu werden – jedenfalls stimmen die Relationen schon lange nicht mehr. Wenn man einerseits Lichterketten für einen eingeschläferten Hund macht, weil dieser einen Menschen schwer verletzt oder gar getötet hat – und andererseits sieht man weit und breit nichts vom “Volkszorn” und der “Tierliebe”, wenn man sich diese Bilder vor Augen führt, dann passt etwas nicht mehr ganz.

Man weiß schon lange, was diese armen Kreaturen vor sich haben, wenn sie in Kroation oder Spanien mit dem Schiff auf die Reise in den Libanon oder nach Ägypten gehen. Dort warten tatsächliche “Schlächter”, die weder Profis dieser Zunft sind – noch irgendeine Empathie für die Kreatur haben – es sind Leute, die man von der Straße holt und die so verroht und abgestumpft sind, weil andere machen es ja nicht. Augen austechen – mit dem Langmesser in die Hintersehne gehackt, damit sie niedergehen und nicht fliehen können – und dann fergelt man irgendwie so lange am Hals rum, bis man die Halsschlagader erwischt. Und das nicht in einem kontrollierten Schlachthof, sondern in irgendeiner aufgelassenen Werkshalle oder auf einem Schrottplatz.

Estarte
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DER MENSCH IST EINE PERVERSE BESTIE

Sehr richtig !!!
Ganz genau so ist es.
Leider wollen die Menschen nicht wissen, woher ihr BILLIGFLEISCHFETZEN kommt, der im Supermarkt abgepackt und grillfertig und günstig liegt.
Dort hört man keine Todesschreie, das Blut fließt dort nicht,die Angst sieht man nicht, in den großen verschrockenen Augen,und an die lange Todesfahrt mit Wunden und gebrochenen Beinen,muss man nicht denken, und auch nicht an die Schmerzen und auch nicht daran, dass viele Tiere nie das Sonnenlicht in ihrem Leben gesehen haben usw.
Jeder, der Fleisch isst, ist ein indirekter Mörder und hat die Tierquälereien zu verantworten.
Man kann sich nur den Tierschutzvereinen anschließen und helfen und möglichst kein Fleisch essen .

feringo
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@Estarte Verallgemeinerung Mensch

Mit Ihrer Ausdrucksweise der Verallgemeinerung "Bestie" für alle Menschen bin ich nicht einverstanden.
Jemand der Fleisch isst, dessen Entstehung zu 100% kontrollierbar und nicht schmerzbehaftet ist, ist keine Bestie.
Dadurch werden Sie viele abschrecken die "Petition" zu unterschreiben.

mapem
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2… Wenn sich die EU

auch nur ein bisschen auf ihre selbst postulierten hehren Werte besinnen würde, müsste sie umgehend den Export von Lebend-Schlachtvieh verbieten. Genauso wie man in der EU selbst das Schächten verbieten müsste, denn dieses muslimische und jüdische Ritual, entstammt einer Zeit, als selten (Fleisch war kostbar und wertvoll) einzelne Tiere in einer Art religiösen Prozedur getötet wurden. Heute ist dieses Procedere durch absolut NICHTS mehr zu rechtfertigen – bei den Massen kann sowas nur mehr industrialisiert geschehen – und wenigstens die Betäubung sollte man diesen Tieren gewähren und die Schlachtung nur unter bestimmten Auflagen gestatten.

Das halale bzw. koschere Schächten gehört EU-weit abgedreht – es ist eine Schande – und ein falsches Anbiedern an irgendwas, was man vielleicht als Religionstoleranz dann auch noch interpretiert.

Unserer säkularen und humanistischen Kultur entspricht wohl mehr das Recht der Kreatur selbst, dass, wenn es denn sein muss, der Tod zumindest so schonend wie möglich zugefügt werden muss.

feringo
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@mapem 2... Wenn sich die EU


... volle Unterstützung meinerseits

Balrog206
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Mapem

Du kannst ja auch wirklich Gutes schreiben 😉👍

Estarte
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"Solange Menschen Tiere massakrieren, werden sie sich auch gegenseitig umbringen!"

Wir müssten wieder LERNEN respektvoll mit dem Leben umzugehen, und ACHTUNG vor den Tieren zu haben !
Tiere sind LEBEWESEN mit HERZ und SEELE,
es sind GESCHÖPFE GOTTES.
Wir haben KEIN RECHT TIERE ZU QUÄLEN und ihnen das LEBEN ZUR HÖLLE ZU MACHEN.

“Wer mit einem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen des Tieres vor Angst, taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und wer das Tier verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher Mensch noch vom Verbrechen entfernt?“

andy379
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Eine weitere Schande

im Namen des Geldes

Estarte
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AUCH SCHÄCHTEN IST GRAUSAME TIERQUÄLEREI DIE WEGEN DER RELIGIONSFREIHEIT GEDULDET WIRD

Die Bestie Mensch unternimmt ALLES MÖGLICHE um den Tieren die Hölle auf Erden zu bereiten !
Die Folge des betäubungslosen Schlachtens: ein MINUTENLANGER, QUALVOLLER TODESKAMPF. Die Bundestierärztekammer schätzt, dass bis zu 500.000 !!! Schafe auf diese Weise ALLEIN in Deutschland pro Jahr der Religion wegen geschlachtet werden.
Dabei ist das Schächten in der Bundesrepublik eigentlich ausdrücklich verboten. So will es das Tierschutzgesetz.
"Ein warmblutiges Tier darf nur geschlachtet werden, wenn es vor Beginn des Blutentzugs betäubt worden ist."
Doch es gibt Ausnahmen für Religionsgemeinschaften.
Gegen solche Zustände laufen Tierschützer Sturm - seit Jahren. Jetzt erhalten sie prominente Unterstützung von Deutschlands wichtigster tiermedizinischer Organisation, der Bundestierärztekammer. Deren Präsident, Dr. Ernst Breitling, hat ein GUTACHTEN zum betäubungslosen Schlachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten hat weltweit über 70 UNTERSUCHUNGEN ausgewertet. Hauptergebnis: Wissenschaftlich erwiesen ist, dass es selbst unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere.
Zitat:
"ZU ERHEBLICHEN LEIDEN UND SCHMERZEN KOMMT."
Schlussfolgerung:
"Es liegt ein KLARER FALL von TIERQUÄLEREI vor."

Stadtkauz
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Vorlesungen werden blockiert

Der Unterricht an Freitagen wird blockiert. Aber Tierquäler fahren ihre gepeinigte Fracht ohne Blockade durch ganz Österreich.

selbstdenker70
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...

Die Grünen haben jetzt für solche Kleinigkeiten keine Zeit mehr. Die retten ja gerade die Menschheit...

halelale
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@selbstdenker70

whataboutism sonst nichts!

feringo
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@halelale

Halihalo halelale! Ich bin sehr gerne Europäer, finde die Kenntnis der englischen Sprache als sehr wichtig und ebenso die Kenntnis deren Fachausdrücke. Die starke Ausbleichen der deutschen Sprache in Österreich jedoch nicht.
Kannst du deinen Postinhalt in deutsch ausdrücken?

picciona1
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...dass diese Tiere schlussendlich auf grausame Art und Weise in Ländern außerhalb der EU geschlachtet werden.

diese "grausame art und weise" nennt sich schächten, wird von moslems und juden praktiziert und ist IN der EU um nichts weniger grausam. zb in frankreich
verstehe nicht, warum man das schächten bei uns (in Ö!!) wieder erlaubt hat, aus gründen unendlicher toleranz und weil man sich nebenbei die gewinne mit dem halalfleisch nicht entgehen lassen will?

Estarte
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TOLERANZ DES SCHÄCHTENS AUF KOSTEN QUALVOLLER GRAUSAMER TÖTUNGEN

Tierquälerei versus Religionsfreiheit .
Unter dem Vorwand der Religionsfreiheit wird das Schächten in der EU erlaubt.
Das Gesetz muss geändert werden.
Es kann und darf nicht alles toleriert werden und schon gar nicht Tierquälerei.
Es ist eine sehr grausame Art des Schlachtens ohne Betäubung.
Die Menschen ,die es praktizieren haben als Ausrede, dass die Tiere binnen Sekunden ohnmächtig werden würden, was aber nicht der Fall ist, wie wissenschaftlich bewiesen wurde.
Moslems essen nur koscheres, also reines Fleisch, so darf das Tier quasi nicht vergiftet werden,es darf aber gequält werden und es darf leiden.
SCHÄCHTEN IST EIN MINUTENLANGER QUALVOLLER TODESKAMPF

smithers
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man erlaubt das wieder

weil unterwerfung

ibins88
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ich denke ...

… sicher zu einfach, aber dafür menschlich. das ist ja unvorstellbar - widerlich – STOPPT den wahnsinn doch mit gesetzen, oder? wenn wir klimabedingt weniger fleisch essen sollten, wäre es angebracht dass wir doch fleisch nur für uns in österreich und grenznähe wie zb. 100km von der landesgrenze entfernt produzieren. warum für den export züchten, wenn es die umwelt schädigt?

Popelpeter
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Ein Wahnsinn

was hier abgeht 29 h! Genauso das Schreddern männlicher 🐥! Wird bei uns noch immer praktiziert!

Hieronymus01
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Dss Schreddern möge moralisch bedenklich sein.

Aber diese Hühner werden kurz und stressfrei getötet und müssen in keiner Eierfabrik ein umweltgerechtes Leben führen.

Estarte
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MISSSTÄNDE : DIE EINFACH NICHT BEHOBEN WERDEN :

DIE LISTE DER MISSSTÄNDE IST LANG
Überschreitung der zulässigen Ladedichte
Ladedichten, die keine normales Ruheverhalten erlauben
Unzureichende Höhe in Transportmitteln, insbesondere beim Transport von Rindern in doppelstöckigen Transportmitteln
Fehlende bzw. defekte oder ungeeignete Tränkevorrichtungen
Transport von nicht transportfähigen, kranken Tieren und Tieren mit gebrochenen !!!! Gliedmaßen
Transport von hochträchtigen !!!!!! Tieren
Todesfälle während des Transports, besonders bei Geflügel
Rangkämpfe zwischen Tieren aus verschiedenen Herkunftsställen
Grobe Behandlung kleiner Tiere wie Kaninchen und Geflügel, die zu Knochenbrüchen und heftigen Angstreaktionen führen
Ungeeignete Verladerampen
Fehlende Zulassung als Transportunternehmer bzw. fehlender Befähigungsnachweis des Transporteurs sowie fehlende Zulassung des Transportmittels
Rücksichtslose Fahrweise: schlecht ausgebildete und schlecht bezahlte Fahrer ohne Routenplan
Überschreitung der zulässigen Beförderungsdauer sowie Nichteinhaltung der Ruhezeiten
usw usw.
Wenn man sich dies vor Augen hält und vorstellt, kann ein Fleisch gar nicht schmecken ?!!!

Estarte
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GRAUSAM UND QUALVOLL UND ERBARMUNGSLOSE PROFITGIER

Jährlich werden über eine Milliarde Geflügel und 37 Millionen lebende Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde grenzüberschreitend innerhalb der EU und in bzw. aus Drittstaaten transportiert.Tiertransporte verursachen oft massive Tierschutzprobleme durch zu lange Transportzeiten und sehr schlechte Transportbedingungen. Eng zusammengepfercht stehen die Tiere tage- und wochenlang in den Transportern. Sie leiden unter enormer Hitze oder Kälte, Durst, Hunger, Stress und Angst.

Tiertransporte finden nicht nur auf der Straße statt, sie machen auch vor dem Seeweg nicht halt. Tage und Wochen müssen die Tiere auf engem Raum auf den Schiffen stehen. Immer wieder werden völlig entkräftete Tiere mithilfe eines Krans von Bord gehievt. Viele der Lebewesen überleben die Tortour nicht und verenden qualvoll auf Ihrer Reise über das Mittelmeer.

Vor allem die zur Schlachtung bestimmten Tiere werden meist über mehrere Tage unsachgemäß transportiert, wobei es zu schweren Verletzungen und grausamen Todesfällen kommt. Aber oft sind es gerade die als Zuchttiere deklarierten Tiere, die trächtig tagelang über mehrere tausend Kilometer weit transportiert werden. Auf den Transporten kommt es immer wieder zu Frühgeburten. In vielen Zielländern gelten keine Tierschutzstandards und ein Aufbau von Zuchtpopulationen mit europäischen Hochleistungsrassen ist dort gar nicht möglich. Die Tiere, welche die Höllenfahrt überleben, werden dort nach der Geburt ihres Kalbes abgemolken, danach erwartet sie ein gr

Estarte
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TIERQUÄLEREI VON DER GEBURT BIS ZUR SCHLACHTUNG

Der Mensch ist eine BESTIE.
Die Tiere werden unglaublich lange GEQUÄLT.
Auch in Österreich ist es erlaubt, Ferkel bis zu einem Alter von sieben Tagen ohne Betäubung zu kastrieren.
In die Massentierzucht sehen die Tiere oft niemals in ihrem Leben ein Sonnenlicht, oder ein Heu. Die Schweine müssen ihr tristes Dahinvegetieren auf Vollspaltböden aushalten, und haben kein Stroh, es stinkt erbärmlich, die Tiere kratzen sich blutig, haben keinen Platz....dann folgt auch noch der unendlich lange Lebendtiertransport, eingepfercht bei Hitze oder Kälte ohne Wasser quer durch Europa,bis sie vergast und getötet werden.Mit gebrochenen Beinen werden sie aus den Lastwägen gezerrt und getreten.
Die Menschen interessiert dies nicht, und geben sich mit dem AMS Gütesiegel zufrieden, die dies alles billigt.
Jeder BILLIG LEICHEN FETZEN ESSER sollte und muss sich bewusst sein, was er für UNENDLICHE QUALEN mit verantwortet.
Jetzt kommt Ostern, da wird noch mehr Fleisch gegessen, was mich unendlich traurig macht !

Estarte
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BRUTAL UND GRAUSLICH

Wenn man sich die Realität vor Augen hält, und diese grausame Tierquälerei, von der Massentierzucht bis zur Schlachtung verfolgt, dann wird einem schlecht, man wird zornig und traurig, und kann doch selbst nicht viel mehr machen, als kein Fleisch essen, den Tierschutz unterstützen, Spenden, Petitionen unterschreiben, und die Menschen aufklären wie ungesund das Fleisch essen wirklich ist.
Wenn die Menschen sich das ansehen müssten, und mit allen Sinnen erleben müssten, was sich abspielt, bevor ein "Schnitzerl"=Leicheenteil auf den Teller gelangt, würde mit Sicherheit weniger Fleisch gegessen werden.
DIE TIERE MÜSSEN GESETZLICH ALS LEBEWESEN ANERKANNT WERDEN, DAMIT MAN MIT IHNEN NICHT UMGEHT WIE MIT SACHEN, UND SELBST DANN WÄRE ES SACHBESCHÄDIGUNG STATT TIERQUÄLEREI.
Tiertransporte sind derartig grauslich, erbärmlich und BRUTAL.
ICH ESSE KEINE FREUNDE.

Hieronymus01
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perverse Doppelmoral.

Einerseits werden spenden und öffentlichen Geldern Tierheime geschaffen damit es den Herrenlosen Tierchen so gut es geht ihr Dasein haben. ( z.B. Gut Aiderbichl)

Aber wenn es um Profit der (Land)Wirtschaft und auch der Konsumenten geht, da drücken wir halt die Augen zu.

erstdenkendannsprechen
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die unterstützungsphase für das tierschutzvolksbegehren läuft schon lange.

unterschreiben! kostet nichts, tut nichts weh, bringt was weiter!!!

Ichweissetwas
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Geh bitte, das darf doch nicht sein!!

Ich verabscheue jeden Bauern, der seine Tiere einfach so hergibt, egal wie usw. die Bauern haben nur den Profit im Kopf, auf die Tiere schauen´s schon lange nicht mehr!!!

FB4
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Leiden

Es geht immer nur ums Geld, Lebewesen sind unwichtig, die Hauptsache ist das der Profit stimmt.
Es ist soo traurig, aber es ändert sich nichts!!!!

feringo
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@FB4

!!!!! Dann tu du doch was !!!!!!

ylvie12052013 (siehe unten) tut was!

Rede mit den Menschen!

FB4
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Mach

Ich ohnehin, kaufe so gut es geht bei meinem Bauernmarkt, habe die Eier von freilaufenden Hühnern und so weiter, was machst du?????

feringo
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@FB4

Der Aufschrei war nicht nur an Dich gerichtet, an alle, auch an mich selbst!
Ich mache auch so wie du. Es ist aber viel zu wenig. Täten wir uns Zusammensetzen und was ausbrüten? Was kann man tun? Der Prozess gegen Tierschützer in Wr. Neustadt war ja nicht gerade auffordernd.

FB4
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Achja

Und gleichzeitig werfen wir Tonnen von Lebensmitteln weg, ist schon recht krank, das System!!!!

d04489cb1cdb9e954873cff5a34a77ee
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KEIN Tiertransport von Österreich ins

Ausland; KEINE Tiertransporte durch Österreich!

feringo
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@All that Jazz

Unterstütze ich voll und ganz!
Aber warum so kleinräumig denken? Gibt es dann außerhalb von Österreich kein Tierleid?
Das Leid ist global und muss global beseitigt werden!
Genauso wie beim Klimawandel!

gonde
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Genau so ein Möchtegern-Schlachter, der den Tieren die Sehnen durchschneidet, dem möchte ich persönlich auch solches antun! Damit er vielleicht merkt, wie gut das tut!

.

pescador
1
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.

Ja ja, da wird uns von sprechenden Schweinchen die heile Welt vorgegaukelt und die verblödete Masse spricht darauf auch noch an. Die Realität sieht anders aus und alle schauen weg. Ein Landwirt mit Gewissen, Politiker mit Anstand und Konsument mit Wissen dürfte solche Zustände nicht zulassen.

smithers
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ja natürlich

können wir auch sprechen.

erstdenkendannsprechen
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es ist nur so, dass er darauf dann wenig einfluss hat.

ein milchbetrieb kann die männlichen kälber nicht aufziehen.
er verkauft sie - zb. auf einer versteigerung, oder an die bvg oder an österreichische händler. auf nachfrage werden alle, alle diese garantieren "natürlich verkaufen wir nur an österreichische mäster" - und welche kontrolle hast du dann? keine.
nicht die bauern, die händler, die bvg müssen hier garantieren können.

pescador
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Auf Nachfragen...

...kann man sich nie verlassen. Wenn man will, kann man schon prüfen was mit den Tieren geschieht. Es geht um das WOLLEN und TUN!

erstdenkendannsprechen
2
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da kommst nicht ganz weiter dann

auskunft: verkauft an den und den mäster.
und nochwas: er muss verkaufen. er kann nicht 20 oder mehr kälber dann einfach behalten - wohin damit, wie füttern? das kranke system nutzt abhängigkeiten aus.
zusammenarbeit im kleinen funktioniert manchmal, aber ein bekannter stiermäster meinte, er muss auf auslastung achten. dh er hat abmachungen mit zwei landwirten aus der gegend, nimmt denen die mänlichen stierkälber ab. aber da hat er oft zu wenig (und manchmal sind es dann zuviel) - und muss dann auf die bvg oder händler zurückgreifen. auch gut, weil ja regional. aber ohne händler geht es nicht.

gonde
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"Ein Landwirt mit Gewissen, Politiker mit Anstand und Konsument mit Wissen "

Genau diese Spezien sind rar, wirklich rar! Ein Trauerspiel was hier abgezogen wird!

ylvie12052013
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Genau aus diesen Gründen...

… ernähre ich mir seit über einem Jahr vegetarisch.
Ich will nicht alle Betriebe in einem Topf werfen, aber vorbildliche Betriebe gibt es nicht viele.
Jeder der sich jetzt denkt, ich kann da nichts anrichten, falsch gedacht:
Rennt nicht bei jeder -25% Aktion zur Frischfleischtheke... Kauft euer Fleisch beim Metzger bei euch im Ort, dieses schmeckt viel besser... lieber weniger aber qualitativ Hochwertigeres Fleisch essen... ihr kennt alle die Themen, ich muss diese jetzt nicht alles aufzählen.

Stadtkauz
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Kauft euer Fleisch beim Metzger

Wie denn? Leoben ist die zweitgrößte Stadt der Steiermark. Nach Ostern schließt der einzige Fleischer (Metzger) für immer. Es gibt keine Nachfolger. So wird man in den Supermarkt getrieben.

erstdenkendannsprechen
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und wo gibt es diesen metzger? es gibt keinen mehr bei mir in weitem umkreis.

ich empfehle bauernmarkt oder nahgenuss.
die betriebe, die vorbildlich sind, gibt es bei mir in der umgebung allerdings im überfluss (eigentlich alle). kleinbetriebe, weidehaltung - und wenn sie es nicht glauben, man kann dahin gehen und sich das anschauen. allerdings: alle diese betriebe sind nur mehr nebenerwerbsbetriebe, leben kann davon keiner. die tragik beginnt dort, wo das tier den betrieb verlässt.
und nochwas: vegetarier tun nichts, um die sache zu verbessern - außer sie tun was aktiv (hab auch lange gebraucht, bis ich das überissen habe). sie nehmen sich einfach aus dem spiel, und fertig. was passiert dann? es ist einem großteil unserer mitmenschen nämlich (leider) egal, wo das fleisch herkommt, hauptsache es ist verfügbar und billig. jene, die vegetarier werden (weil es ihnen wichtig ist) haben meist schon vorher geschaut, welches fleisch sie kaufen und von wo. die, die billig wollen, werden anteilsmäßig (weil viele andere weg) mehr. dh. die mastfarmen und die industrie boomen, kleinbetriebe, direktvermarkter können nicht mithalten. verstehen sie mich nicht falsch, ich finde es trotzdem ehrenvoll und edelmütig, wenn jemand vegetarier ist. nur es bringt nicht wirklich was, meiner meinung nach.
aktiv was tun? tierschutzvolksbegehren unterschreiben, jetzt!

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