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Norbert Hofer am Ball erwartetPolizei für Proteste zu Wiener Akademikerball gerüstet

Polizei hat bereits angekündigt, dass es rund um das Veranstaltungsgelände wie jedes Jahr wieder ein sicherheitspolizeiliches Platzverbot geben wird.

© (c) APA/FPÖ/MIKE RANZ
 

Am Freitag findet in der Wiener Hofburg wieder der freiheitliche Akademikerball statt - erstmals nach dem Rücktritt von Heinz-Christian Strache als FPÖ-Chef und dessen Ausschluss aus der Partei. Sein Kommen angekündigt hat Straches Nachfolger Norbert Hofer, er wird auch am Rednerpult erwartet. Auf der Straße sind wieder Proteste geplant.

Der Akademikerball sorgt seit Jahren für Proteste aus dem linken Lager. Der Unmut richtete sich stets vorwiegend gegen deutsch-nationale Burschenschafter, die bereits seit 1952 die Veranstaltung ausrichten und prägen. Bis 2012 wurde die Veranstaltung vom Wiener Korporationsring (WKR) organisiert. Nach Differenzen mit der Wiener Hofburg übernahm die FPÖ Wien, die ihn in Akademikerball umtaufte. Neben freiheitlicher Prominenz und Burschenschaftern tanzten dort in der Vergangenheit auch stets rechtspopulistische Politiker aus ganz Europa. Kritiker sehen im Ball ein internationales Vernetzungstreffen Rechtsextremer.

Besondere Brisanz ergibt sich heuer daraus, dass sich der bisherige Stargast des Balls, Ex-FPÖ-Chef Strache, nach seiner Ibiza-Affäre mit der FPÖ überworfen hat. Ob der ehemalige Vizekanzler, der ja weiterhin politische Ambitionen haben dürfte, am Ball erscheinen wird, war bis zuletzt offen. Ballorganisator Udo Guggenbichler berichtete im Vorfeld des Balles von einem guten Kartenverkauf.

Rund um den Ball wird wieder demonstriert, das Bündnis "Offensive gegen Rechts" hat wie in der vergangenen Jahren erneut zu Protesten aufgerufen. Das diesjährige Motto lautet "FPÖ-Burschiball blockieren". "Zeigen wir, dass unser Widerstand kein Ende finden wird. Auch nach dem Ende der Regierungsbeteiligung, wird der Protest weitergehen", heißt es im Demo-Aufruf.

Die Polizei hat bereits angekündigt, dass es rund um das Veranstaltungsgelände wie jedes Jahr wieder ein sicherheitspolizeiliches Platzverbot geben wird. Zu rechnen sein dürfte damit auch wieder mit großflächigen Verkehrsbehinderungen rund um die Wiener Innenstadt.

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Danke für Ihr Verständnis.

schteirischprovessa
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Einer der letzten Pflichttermine in Österreich für

Schwarzen Block, Antifa, Omas gegen Rechts und sonstige linksextreme oder gewalttätige linksradikale Gruppierungen.

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PiJo
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letzter Pflichttermin

das ist ja frustrierend wenn es keine Donnerstagsdemos mehr gibt.

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X22
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Ja, ja wenn man keine Eier für Zivilcourage hat

haut man halt auf die Omas usw. hin, anstatt sich gegen (Neo-) Faschismus, Rechtsextremismus, Sexismus, Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus zu stellen.

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schteirischprovessa
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Ich bin gegen jede Art von gewalttätigen Radikalismus,

völlig egal ob er links, rechts, religiös oder sonst wie begründet ist.
Doch in diesem Artikel geht es darum, dass die Polizei mögliche Ausschreitungen von Linken verhindert Und nicht solche von Gruppen anderer Herkunft.

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X22
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Aja, sie sind gegen jeder Art von ..., schreiben aber abwertend über die Demonstrationsteilnehmer und reden nur über mögliche Ausschreitungen, das erwägt den Anschein, dass ihnen der Grund der Demonstration unwichtig erschent, warum schreibens zB. nicht "Gut das es noch Leute gibt die gegen das nicht akzeptable Gedankengut demonstrieren und es zu keinen Gewaltauschreitungen kommen wird", und ganz genau genommen, steht kein einziges Wort darüber im Artikel, dass die Polizei vor möglichen gewalttätigen Ausschreitungen warnt, es stehen jedoch Gründe drinnen, warum demonstriert wird

"Der Akademikerball sorgt seit Jahren für Proteste aus dem linken Lager. Der Unmut richtete sich stets vorwiegend gegen deutsch-nationale Burschenschafter, die bereits seit 1952 die Veranstaltung ausrichten und prägen."
"Neben freiheitlicher Prominenz und Burschenschaftern tanzten dort in der Vergangenheit auch stets rechtspopulistische Politiker aus ganz Europa. Kritiker sehen im Ball ein internationales Vernetzungstreffen Rechtsextremer."

Gegen was sind sie jetzt genau?

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crawler
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Für manche ist es

halt frustrierend, wenn es in Österreich fast keine Gelegenheiten gibt sich zu vermummen und wieder einmal so richtig die vielzitierte Sau raus zu lassen.

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