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Ein ToterCO-Austritt im Waldviertel: Verletzte nicht mehr im Spital

Drei Kinder und drei Erwachsene wurden am Sonntag aus dem Landesklinikum Zwettl entlassen. Die Ursachenermittlung ist noch nicht abgeschlossen.

© APA/CHRISTOPHER ECKL
 

Nach dem Austritt von Kohlenmonoxid (CO) mit einem Toten in einem Einfamilienhaus in Schweiggers (Bezirk Zwettl) haben alle Verletzten das Krankenhaus verlassen. Die drei Erwachsenen und drei Kinder, die sich zuletzt zur Beobachtung im Landesklinikum Zwettl befunden hatten, wurden noch am Sonntag aus dem Spital entlassen, teilte ein Sprecher der NÖ Landeskliniken-Holding der APA am Montag mit.

Ursache noch unklar

Noch nicht geklärt war laut Polizei vorerst weiter, wodurch der CO-Austritt in dem Wohngebäude verursacht worden war. Am Sonntag waren Beamte des Landeskriminalamts Niederösterreich sowie ein Sachverständiger des Bundeskriminalamts an Ort und Stelle. Wie die Exekutive bereits am Samstag mitgeteilt hatte, kann ein Gas-Leck ausgeschlossen werden, da das Haus nicht an das Gasnetz angeschlossen ist.

Das spätere Todesopfer - ein 64 Jahre alter Mann - hatte am Samstagvormittag in einem anderen Raum als seine Ehefrau geschlafen, Weckversuche der 59-Jährigen scheiterten. Umgehend wurde ein Notruf abgesetzt. Die Rettungskräfte stellten im Gebäude mit Warngeräten, die sie standardmäßig mit im Gepäck hatten, eine Kohlenmonoxid-Belastung fest. Das Haus wurde evakuiert, für den Besitzer kam jede Hilfe zu spät.

Die Ehefrau des Toten, der Sohn (35) dessen Frau sowie drei Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren wurden mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht und blieben dort bis Sonntag. Bereits Tags zuvor das Spital verließ ein Arzt aus der Nähe, der im Wohnhaus als Ersthelfer fungiert hatte.

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