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Beherzter Einsatz in Wien 42-Jähriger entriss Trafikräuber Messer

Ein 42-Jähriger hat am Dienstag bei einem Überfall dem Täter das Messer abgenommen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei fixiert.

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Vom verhinderten Überfall bis zum Randalierer - die Wiener Polizei hatte am Montag ein durchaus breites Einsatzspektrum: In Penzing nahmen die Beamten einen Trafikräuber fest. In Hietzing deutete ein Bettler, der eine Gaspistole bei sich hatte, Angestellten eines Geschäfts mit Zeige- und Mittelfinger an, dass er sie erschießen wolle. Am Westbahnhof wurde ein Randalierer festgenommen.

Kunde entriss Räuber Messer

Der Trafikräuber kam kurz nach 11.00 Uhr in das Geschäft. Er zog ein Messer und forderte Geld. Ein Kunde entriss ihm die Waffe und fixierte ihn, bis die Polizei kam. Der Fall ist umso bemerkenswerter, als der 21-Jährige auf Facebook im Vorjahr angegeben hatte, dass er sich beim Bundesheer auf drei Jahre für internationale Einsätze verpflichtet habe. Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, widersprach dieser Darstellung: Der Verdächtige habe wegen Suchtmittelvergehen vorzeitig vom Präsenzdienst abrüsten müssen. Zu einer Bewerbung für eine Verpflichtung für internationale Einsätze kam es daher nicht einmal. Der entsprechende Facebook-Post dürfte damit reine Angeberei gewesen sein. Der 21-Jährige wurde festgenommen, die Staatsanwaltschaft stellte die U-Haft in Aussicht.

Gegen 12.30 Uhr kam ein 60-jähriger rumänischer Staatsbürger in ein Geschäft in der Lainzer Straße in Hietzing und zeigte drei Angestellten einen Zettel, auf dem er um Geld bat. Als die drei das Ansinnen zurückwiesen, streckte er laut Polizeisprecher Harald Sörös Zeige- und Mittelfinger aus und machte Handbewegungen, als wolle er die drei erschießen. Die Mitarbeiter riefen daraufhin die Polizei, die den 60-Jährigen vorläufig festnahm. Bei ihm fanden die Beamten eine Gaspistole und Munition.

Am späten Abend, kurz nach 22.00 Uhr, attackierte ein 61-jähriger österreichischer Staatsbürger am Westbahnhof zwei Securitys der Wiener Linien, nachdem er zunächst Passanten angeschrien und angepöbelt hatte. Einen Sicherheitsmitarbeiter verletzte der Rabiate am Handgelenk. Er wurde festgenommen. Ob und wie sehr er alkoholisiert war, war nicht bekannt.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

GordonKelz
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DAS.....WIRD LEIDER KEIN EINZELFALL

...bleiben. Es wird nicht besser sondern ungemein schlechter, ignorieren ist zuwenig!
Gordon Kelz

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