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Expat-Studie Wien ist unfreundlich, aber lebenswert

Nur Paris und Kuwait-Stadt werden als unfreundlicher empfunden, offenbarte das "Expat City Ranking 2019" mit 20.000 Befragten.

© APA
 

Wien ist nach Ansicht von von Firmen ins Ausland entsandten Mitarbeitern (Expats) die drittunfreundlichste Stadt weltweit, wird insgesamt aber doch als "lebenswert" eingestuft. Nur Paris und Kuwait-Stadt werden als unfreundlicher empfunden, offenbarte das "Expat City Ranking 2019" mit 20.000 Befragten. Im mit weiteren Faktoren angereicherten Gesamtranking ist Wien 23. von 82 getesteten Städten.

Verbessert

Das relativ gute Abschneiden - Wien verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um elf Plätze - ist trotz der wahrgenommenen Unfreundlichkeit unter anderem auf einen Spitzenplatz hinsichtlich der Lebensqualität zurückzuführen. Hier rangiert die Bundeshauptstadt auf Platz fünf und konnte sich damit gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessern. Wien musste sich lediglich Zug, Tokyo, Taipeh und Zürich geschlagen geben.

Besonders zufrieden sind die befragten Expats zudem mit der Umweltqualität (3. Platz) und dem Transportwesen (11. Platz). So schätzte ein Umfrageteilnehmer aus der Demokratischen Republik Kongo etwa die "Sauberkeit, Sicherheit und die unkomplizierte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs". Aber auch hinsichtlich des Freizeitangebots und des Wetters (17. Platz) muss die Hauptstadt den Vergleich mit anderen Städten nicht scheuen.

Die Hälfte der in Wien lebenden Expats erachtet die Lebenserhaltungskosten als tragbar. Auch in der Kategorie "Finanzen und Wohnen" schneidet Wien überdurchschnittlich gut ab. So meinten 44 Prozent der Befragten, dass Wohnraum bezahlbar wäre, während im weltweiten Durchschnitt nur 36 Prozent dieser Ansicht sind. Ebenfalls geschätzt werden sichere Arbeitsplätze (22. Platz) und die Work-Life-Balance vor Ort (35. Platz).

Freunde finden schwer

Weit größere Probleme haben Expats damit, sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen. Etwas weniger als die Hälfte der Umfrageteilnehmer (45 Prozent) findet nur schwer Freunde, was Wien den 60. Platz im Ranking beschert. 38 Prozent sind der Meinung, dass die Wiener gegenüber Expats unfreundlich wären - weltweit attestierten durchschnittlich 19 Prozent der Befragten den Einheimischen Unfreundlichkeit. Ein möglicher Faktor für das beschwerliche Eingewöhnen könnte der Umstand sein, dass man hierzulande ohne Kenntnis der Landessprache auf so manche Hürde trifft (63. Platz).

Vier asiatische Städte führen das "Expat City Ranking 2019" an. Taipeh landete nach 2018 erneut auf dem ersten Platz. Dahinter folgen Kuala Lumpur, Ho-Chi-Minh-Stadt und Singapur. Schlüssel zum Erfolg dürfte ein gutes Abschneiden in den Kategorien "Arbeiten in der Stadt", "Lebensqualität" sowie "Lebenserhaltungskosten" sein. Auch fällt es Expats in den bestbewerteten Metropolen verhältnismäßig leicht, sich einzuleben. Am unzufriedensten sind die Befragten in den Städten Kuwait-Stadt, Rom, Mailand, Lagos und Paris.

Die Rangliste beruht auf der diesjährigen "Expat Insider Studie" des Münchner Unternehmens InterNations. Damit eine Stadt in das Ranking aufgenommen wurde, musste eine Stichprobengröße von mindestens 50 Teilnehmern gegeben sein. Herangezogen wurden Bewertungsfaktoren wie Lebensqualität, Eingewöhnung vor Ort, Berufsleben, Finanzen und Wohnungsmarkt.

Kommentare (4)

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Gedankenspiele
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Jetzt noch...

...die Türkisen sich mit Hilfe der Neos und eventuell Grünen gegen die SPÖ hochputschen lassen und das wars mit der lebenswertesten Stadt der Welt.

Man kann in Zeiten wie diesen ja sagen was man will gegen die SPÖ, aber den serienmäßig erhaltenen Titel "Lebenswerteste Stadt der Welt" hat Wien mit Sicherheit nicht den Schwarzen, Türkisen, Neos, Blauen oder Grünen zu verdanken. Schließlich regiert seit vielen Jahrzehneten die SPÖ in dieser Stadt!

Die SPÖ sollte auch mal beginnen PR in eigener Sache zu machen.
Kurz schafft es, einen Türkei-EU-Flüchtlingsdeal als sein "Schließen" der Balkanroute auf sein Konto zu heften und hat in Wahrheit nichts mit dem Faktum zu tun, dass derzeit kaum Flüchtlinge nach Österreich kommen (Schließen steht unter Anführungszeichen, weil sie wie jeder weiß, alles andere als geschlossen gilt).

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paulrandig
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Bitte, des is ja uuur-aaarg!

Geht's schei$$en mit der hiiinichen Statistik, dem Klump, dem grindigen!

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paulrandig
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p.s. zur Erklärung:

Ich bitte, den Inhalt dieses Postings als Satire zu verstehen, die versucht, die allen Österreichern bekannte Grantscherbenmentalität der Bundeshauptstädtler auf liebenswürdige Art und ohne böse Intentionen nachzuäffen.
Die in diesem Text gezeigte ablehnende Haltung gegenüber besagter Studie wird durch den Kunstgriff, sich der ebendort angeführten Unfreundlichkeit zu bedienen, ad absurdum geführt und widerspricht sich somit selbst (Contradictio in se). MFG, der Grantscherben

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Sashoma
1
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Wien

Is ja auch nicht lebenswert, vor allem als Steirer nid

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