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Abschied auf RatenSchweiz baut die letzte Telefonzelle ab - und in Österreich?

Unser während der letzten Jahrzehnte grundlegend verändertes Telekommunikations-Verhalten drängte die Telefonzelle ins Out. In der Schweiz wurde nun die letzte "Delifoonkabine" abgebaut – für immer. Und auch in Österreich schwindet ihr Bestand rapide.

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Sie steht noch: Telefonzelle am Eingang des Friedhofs im Grazer Stadtteil St. Peter
Sie steht noch: Telefonzelle am Eingang des Friedhofs im Grazer Stadtteil St. Peter © Thomas Golser
 

Da steht sie. Noch. Aus der Zeit gefallen – als mittlerweile zumeist stummer Zeuge einer Ära, in der Kommunikation (und wohl auch die Welt allgemein) noch anders funktionierten: Die Telefonzelle. Ein Anachronismus, ein Wink aus der Vergangenheit, dem man seine angesammelten Jahre ansieht.

In Österreichs Nachbarland Schweiz schlug der "Delifoonkabine" dieser Tage das letzte Stündlein: Kein Anschluss mehr unter dieser Zelle seit 28. November 2019. Aufgehängt für immer. Es ist die Chronik eines angekündigten Ablebens, die nun in ihr finales Kapitel ging: Möglich wurde die Demontage aller eidgenössischen Telefonkabinen durch ein entsprechendes Vorgehen des Bundes Anfang des vergangenen Jahres. Seither war die Swisscom nicht mehr verpflichtet, diese weiterzubetreiben. Seitdem wurde fleißig "abgeräumt", wie es die Schweizer markig nennen.

Kommentare (1)

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Vencor
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14
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Unterstand für Schulkinder

Bei uns nutzen in Ermangelung eines Unterstandes auf den Schulbus wartende Kinder die Telefonhäuschen als Wartehaus bei Regen. Das fördert auch den Gemeinschaftssinn und die gegenseitige Rücksichtnahme, denn schließlich müssen alle reinpassen (es warten immer so vier bis fünf Kinder auf den Bus, also alle passen wohl auch nicht hinein).

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