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Nach UnwetterAlle Evakuierungen im Pinzgau wurden wieder aufgehoben

Sechs Gebäude im Pongau bleiben aber gesperrt, zu einem Murenabgang kam es im Lungau.

SALZBURG: AUFRAeUMARBEITEN NACH MURENABGANG IN MUHR/LUNGAU
© APA/BARBARA GINDL
 

Nach den Unwettern sind alle Evakuierungen im Pinzgau aufgehoben worden, wie das Land Salzburg am Sonntag bekannt gab. Die Bewohner der geräumten Gebäude in Rauris durften wieder zurückkehren. Sie bekamen die Auflage, sich ausschließlich in höher gelegenen Stockwerken aufzuhalten. Im Pongau bleiben sechs Häuser weiterhin evakuiert, im Lungau ging in der Nacht auf Sonntag noch ein Erdrutsch ab.

In Bad Gastein waren zwei Personen in zwei Häusern von der aufrechten Sperre betroffen. In Bad Hofgastein sind es noch vier Häuser mit 20 Bewohnern, die darauf warten, heimkommen zu dürfen. Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung arbeiteten laut Presseaussendung des Landes intensiv an Sicherungsmaßnahmen. Die Gasteiner Straße (B167) von Bad Hofgastein nach Bad Gastein wird von kommenden Montag bis Mittwoch jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr zu jeder zweiten vollen Stunde für Lkw über 3,5 Tonnen für kurze Zeit geöffnet. Danach wird die Straße für den gesamten Verkehr wieder gesperrt.

In der Nacht auf Sonntag geriet in Ramingstein wieder ein kleiner Teil eines Hanges ins Rutschen, wie die Feuerwehr berichtete. Der betroffene Abschnitt war bereits seit Dienstag beobachtet worden. Etwa sieben Kubikmeter Erdreich umfasste die Mure. Dabei wurde der sogenannte Interessentenweg Thoman teilweise verschüttet. Der Weg wurde abgesperrt. Eine Begutachtung durch Experten erfolgt Anfang kommender Woche.

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