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Interaktives Video testet VerhaltenSicherheit in Öffis: Was würde ich tun?

Die Wiener Linien fragen in einem interaktiven Video das richtige Verhalten in einer Notsituation ab.

© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Zwei Personen geraten auf dem U-Bahnsteig in Streit. Sie beginnen einander zu schubsen und kommen der gelben Sicherheitslinie bedrohlich nahe. Was würde ich in dieser Situation machen? Und was wäre das richtige Verhalten? Diesen Fragen widmen sich die Wiener Linien in interaktiven Videos, in denen die User in die Hauptrolle schlüpfen.

Im Laufe des Videos müssen die Seher aktiv Entscheidungen treffen und können so den Ausgang des Videos beeinflussen: Betätige ich den Notstopp oder rufe ich die Polizei? Alle möglichen Handlungsverläufe werden am Ende des Videos aufgelöst und Hinweise zum richtigen Verhalten gegeben.

Hier geht's zum interaktiven Video!

Die Wiener Linien wollen in den nächsten Wochen auf unterschiedlichen Kanälen über die verschiedenen Sicherheitseinrichtungen auf Bahnsteigen und in den Fahrzeugen informieren.

"Mehr als 300 Service- und Sicherheitsdienst-Mitarbeiter sind in den Stationen unterwegs und sorgen dafür, dass die Hausordnung eingehalten wird", erklärt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien.

Neue Beklebung für mehr Sichtbarkeit

Auf jedem U-Bahnsteig befinden sich SOS-Würfel, bei denen eine direkte Sprechverbindung in die Leitstelle hergestellt und der Notstopp betätigt werden kann. Um die Sicherheitseinrichtungen am Bahnsteig sichtbarer zu machen, bringen die Wiener Linien auf den Bahnsteigen in den großen Stationen Praterstern, Westbahnhof, Stephansplatz und Schwedenplatz zusätzlich noch Boden-Beklebungen an. Diese sollen die Fahrgäste mit dem Spruch „Im Zweifelsfall ist es ein Notfall“ dazu ermutigen, diese auch zu benutzen.

Auf jedem U-Bahnsteig befinden sich SOS-Würfel, bei denen eine direkte Sprechverbindung in die Leitstelle hergestellt und der Notstopp betätigt werden kann Foto © (c) Robert Peres/Wiener Linien

In den Zügen ist es über die Sprechtasten neben den Türen möglich, Kontakt mit dem Fahrer aufzunehmen. Seit mehr als zwei Jahren sind rund 120 Sicherheitsdienst- und mehr als 200 Service-Mitarbeiter im Netz der Wiener Linien unterwegs und stehen den Fahrgästen als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung.

Auch die Videoüberwachung bauen die Wiener Linien laufend aus. Es sind im gesamten Netz und den Fahrzeugen bereits mehr als 13.000 Kameras im Einsatz. Die Kameras wirken präventiv und helfen im Ernstfall bei der Aufklärung. Für Ermittlungen benötigte Videos fordert die Polizei direkt bei den Wiener Linien an. Nicht angefordertes Material wird nach 48 Stunden gelöscht.

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