AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Zum ReformationstagBischof Chalupka: "Es hat auch mit Selbstbewusstsein zu tun, evangelisch zu sein"

Der neue evangelische Bischof Michael Chalupka über den heutigen Reformationstag, den bleibenden Wert des Evangeliums, den bis auf Weiteres verlorenen Karfreitagsfeiertag und das Übel sozialer Medien.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
© (c) APA/ROLAND SCHLAGER
 

Herr Bischof Chalupka, Sie sind seit 1. September im Amt: Was bedeutet es, evangelisch zu sein in Österreich?
Michael Chalupka: Das bedeutet einerseits, einer religiösen Minderheit anzugehören. In der Gemeinschaft unserer Pfarrgemeinden steckt aber eine große Kraft und viel Freude. Es hat auch mit Selbstbewusstsein zu tun, evangelisch zu sein. Uns wurde die Freiheit geschenkt, aber wir übernehmen auch Verantwortung für die Gesellschaft. Wir tragen zum Selbstverständnis dieses Landes bei.

Haben Sie ein Leitbild, das Sie über Ihre Amtszeit stellen wollen?
Chalupka: Was mich besonders bewegt, ist der Römerbrief, Kapitel 1, Vers 16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben." In diesen Worten steckt so viel drinnen: Wir können auch in einer säkularen Welt, in der es oft belächelt wird, religiös zu sein, stolz sein. Das Evangelium ist eine Kraft. Es geht um die Gerechtigkeit, die Gott schenkt – und die reformatorische Kraft.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren