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Wiener Heurigenkultur und mehrDiese heimischen Traditionen zählen nun als immaterielles Kulturerbe

Unter dem Begriff "Immaterielles Kulturerbe" werden weltweit seit 2003 vielfältige gelebte Traditionen von der UNESCO dokumentiert und geschützt.

Sujetbild © APA
 

Sieben heimische Traditionen vom "Festschützenwesen" in Oberösterreich über das "Ladumtragen der Mistelbacher Hauerzunft" bis zur "Wiener Heurigenkultur" finden sich seit Dienstag im Nationalen UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich. Damit sind nun 124 österreichische Traditionen gelistet.

Unter dem Begriff "Immaterielles Kulturerbe" werden weltweit seit 2003 vielfältige gelebte Traditionen von der UNESCO dokumentiert und geschützt. Österreich trat der Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes 2009 bei. Seither ist die Österreichische UNESCO-Kommission mit der Erstellung des Österreichischen Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes betraut.

Neben den oben genannten Traditionen finden sich nun auch das niederösterreichische "In d'Grean gehn" der Weinhauer, das "Jauken" (Traditioneller Hochflugtaubensport mit Wiener Hochflugtauben), das "Kehren, Beschliefen, Patschokieren und kontrollierte Ausbrennen von Rauchfängen" sowie die Federkielstickerei auf der heimischen Liste.

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