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OberösterreichSoldat stieg mit Sturmgewehr in den Zug

Das Gewehr im Zug verursachte Aufregung. Ob der Soldat es bei sich haben durfte, ist ein Streitfall.

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Sujetfoto © APA/ANDREAS PESSENLEHNER
 

Ein Soldat, der - wie das ORF Radio OÖ am Mittwoch berichtete - auf einer Bahnfahrt offenbar ein Sturmgewehr bei sich hatte, sorgt für Diskussionen in Oberösterreich. Laut Bundesheer dürfen Soldaten unter bestimmten Bedingungen ihre ungeladene Waffe mitnehmen. Die ÖBB verweisen hingegen auf ihre Beförderungsbestimmungen, wonach eine Waffe nicht nur ungeladen, sondern auch verpackt sein müsse.

Laut dem Radiobericht war der Soldat Montagfrüh, ausgerüstet mit Seesack, Rucksack sowie Sturmgewehr in Bad Schallerbach-Wallern in einen Zug Richtung Wels gestiegen, wie auch ein Foto erahnen lässt. Auf Nachfrage bei den ÖBB und beim Militärkommando Oberösterreich hieß es jedoch bei beiden, dass man von dem Vorfall keine Kenntnis habe. Um wen es sich bei dem Soldaten gehandelt hat, war somit ebenfalls unklar.

Laut Gerhard Oberreiter, Sprecher des Militärkommandos Oberösterreich, können Soldaten ihr ungeladenes Sturmgewehr am Körper tragen, wenn sie einen Marschbefehl von einer Kaserne in eine andere haben. Munition dürfen sie ohnehin nicht bei sich haben.

Bei den ÖBB hieß es allerdings, dass man laut Beförderungsbestimmungen keine geladenen Waffen mithaben und ungeladene nur in einem verschlossenen Behältnis transportieren dürfe, wie Sprecher Karl Leitner erklärte. Fällt einem Zugbegleiter ein Fahrgast auf, der sich nicht daran hält, müsse er den Passagier darauf aufmerksam machen. Wenn dieser nicht kooperiert, werde er von der Fahrt ausgeschlossen. Man ersuche das Bundesheer, dass Soldaten ungeladene Waffen künftig in entsprechenden Behältern transportieren.

Kommentare (3)

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pepiklachl
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Waffenträger

Ja es soll tatsächlich schon vorgekommen sein das ein Soldat mit einem Gewehr bewaffnet ist.
Wird er von A nach B mitsamt seiner Ausrüstung in Marsch gesetzt wird ihm/ihr dafür eine Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel (zb Bahn) zur Verfügung gestellt oder er/sie benutzt auf eigene Kosten ein Privatfahrzeug.
Haben das jene hyperventilierenden Mitreisenden begriffen ?...

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PiJo
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hyperventilierenden Mitreisenden

Da ist wohl jemanden beim Handyspielen langweilig geworden, das ist ja ungeheuerlich, das ein Soldat eine Waffe hat. Soll vielleicht auch ein Polizist,
wenn er ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt, die Waffe zu hause lassen ??

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heri13
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wird die welt immer blöder?

welche Gefahr geht von einer ungeladenen Waffe aus?

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