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In Salzburger LokalVom Wirt eingesperrt: Gäste schmissen Sitzbank gegen Eingangstür

Wilde Szenen spielten sich in einem Lokal in der Stadt Salzburg ab, nachdem ein Wirt rund zehn Gäste wegen ihres Drogenkonsums hinauswerfen wollte.

© Weichselbraun
 

Wilde Szenen haben sich am Dienstag in einem Lokal in Salzburg abgespielt. Nachdem der Wirt rund zehn Gäste des Drogenkonsums verdächtigt und sie hinauskomplementiert hatte, wurde er mit Stühlen und Gläsern beworfen. Die Leute flüchteten, einige wurden später von Polizisten gestellt. Ein 26-Jähriger konnte erst dann gestoppt werden, nachdem die Beamten vier Schreckschüsse abgegeben hatten.

Verletzt wurde laut Polizei niemand. Dem 58-jährigen Besitzer des Lokals im Salzburger Stadtteil Taxham war es gelungen, mit Hilfe eines 54-jährigen Salzburgers die Eingangstüre zu versperren. Einer der Randalierer schmiss daraufhin eine Sitzbank gegen die Eingangstüre, die zu Bruch ging. Danach folgten der Wirt und sein Bekannter drei flüchtenden Personen mit ihren Autos in Schrittgeschwindigkeit. Dabei sprang ein 30-jähriger Salzburger auf die Motorhaube des Pkw des Wirten und schlug auf die Windschutzscheibe ein, ein 26-jähriger Flachgauer trat mehrfach gegen den Wagen des 54-Jährigen. Beide Autos wurden beschädigt.

Die Polizei nahm schließlich einen 30-Jährigen und einen weiteren Verdächtigen, einen 19-Jährigen fest. Bei ihm wurden Drogen sichergestellt. Der 26-Jährige war zunächst vor den Beamten geflüchtet. Er blieb erst nach Abgabe der Schreckschüsse ins Erdreich stehen und wurde ebenfalls festgenommen. Die Verdächtigen werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt, informierte die Landespolizeidirektion Salzburg in einer Aussendung.

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Danke für Ihr Verständnis.

mEmeinesErachtens
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unglaublich, für mich eine rätselhaft Entwicklung

der strafrechtlichen- und verwaltungsrechtlichen Gesetze mit den dafür verbundenen Nachhaltigkeiten, in den letzten 20 Jahren.
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Bei gleicher oder ähnlicher Rechtslage wurden Täter sofort einmal verständlicherweise vom Journalrichter 24h in UHaft genommen, und erst der URichter verfügte dann über weitere Entscheidungen und dann ging es zur Haftprüfung (Senat).
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"....Die Verdächtigen werden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt, informierte die Landespolizeidirektion Salzburg in einer Aussendung..."

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