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Vorfall in Wien Mann griff nach Waffe von Polizisten

Während eines Polizeieinsatzes in Wien vor einem Lokal hat ein 26-Jähriger versucht, einem Polizisten die Waffe aus dem Holster zu ziehen.

Sujetbild © APA/BARBARA GINDL
 

Ein 26-jähriger Iraner hat bei einem Polizeieinsatz vor einem Lokal in Wien-Leopoldstadt Sonntagfrüh versucht, einem Beamten die Dienstwaffe aus dem Holster zu ziehen. Die Polizisten konnten dies verhindern und den heftig um sich schlagenden Mann dann "nur mit der Anwendung von Körperkraft" festnehmen, hieß es in einer Aussendung.

Die Polizisten waren zu dem Lokal gerufen worden, da der Mann zuvor offenbar in eine Auseinandersetzung involviert gewesen war. "Er war auch im Gesicht verletzt", sagte Polizeisprecher Markus Dittrich der APA. Allerdings dürfte er dann in den Beamten "ein Feindbild gesehen haben". Ein Polizist wurde bei dem Einsatz am Unterarm verletzt, der 26-Jährige auf freiem Fuß angezeigt.

 

Kommentare (4)

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nina1205
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Auf freiem Fuß...

...das kann ich nicht mehr lesen. Was ist mit unserer Justiz los? Angriffe auf Polizisten werden durch diese lächerlichen Entscheidungen verharmlost.

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mEmeinesErachtens
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Kann ich nachvollziehen, wenn ich das lesen muss,

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"der 26-Jährige auf freiem Fuß angezeigt."
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@emichaeluray dein Beitrag ein Nonsens und Kokolres. Uninformiert unwissend. Wir waer nicht dabei. Aberwenn es ihm gelungen wäre, dann hätte es aus meiner Sicht sehr wohl die nächste Straftat gegeben. Dann hätten alle wie du sofort geschrieen. Daher wäre aus Gründen der Wiederholungsgefahr bis zur Klärung die Untersuchungshaft angebracht.
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Die StPO gibt hier zur Verhängung der UHaft sehr wohl Bedingungen und Voraussetzunge für drartige Verletzungen vor, die Frage stellt sich wie hat der Konzeptbeamte des Kommissariats bzw. bei Rückfrage an die STA die vorliegenden Umstände beurteilt.
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Tatsache ist, wenn ich in die Vergangenheit blicke, dass über Österreicher in vergleichbaren Fällen (siehe u.a. Austria Statistik) eine mindest 24h Untersuchungshaft verhängt wurde.
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Aber tatsächlich kennen wir halt nicht die Grundlage der Umstände warum so entschieden wurde. Unabhängig davon, wenn die im Artikel erwähnten Umstädne tatsächlich eingetreten sind, ist aus meiner Sicht diese Entscheidung zu kritisieren.

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michaeluray
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Die Auseinandersetzung war beendet

Es gab eine Auseinandersetzung wie so viele täglich in Österreich und diese wurde beendet.
Wo siehst du hier eine Wiederholungsgefahr?

Das interessiert mich jetzt genauer: Welcher Teil der StPO hätte hier die Verhängung der Untersuchungshaft verlangt?

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michaeluray
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Untersuchungshaft

Gab es denn Fluchtgefahr, Verabredungs- bzw. Verdunkelungsgefahr oder die Gefahr eine neuerlichen Straftat?
Besteht der begründete Verdacht, dass ein Verbrechen, das mit mindestens zehnjähriger Freiheitsstrafe bedroht ist, begangen wurde?

Ich denke wohl nicht, also warum hätte dann die Untersuchungshaft verhängt werden sollen?
Oder vielleicht einfach nur weil du einfach meinst, dass er es verdient hat?

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