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Wiener U6-Station Schwarzfahrer attackiert Kontrollor mit Schraubenzieher

Angegriffene reagierte schnell und brachte seinen Kontrahenten auf den Boden. Dort hielt er ihn mit anderen Kontrollorganen fest, bis die Polizei kam.

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Sujetbild © (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)
 

Ein Schwarzfahrer hat einen Fahrscheinkontrollor Donnerstagfrüh in der Station Michelbeuern der U-Bahnlinie U6 in Wien-Alsergrund mit einem Schraubenzieher attackiert und verletzt. Laut Polizeisprecherin Irina Steirer hatte der "Schwarzkappler" den 38-jährigen Staatsbürger der Russischen Föderation ohne gültigen Fahrschein erwischt, ihn aber lediglich abgemahnt.

Dennoch entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen den Männern. Der Schwarzfahrer entfernte sich zunächst, kam aber dann zurück. Er ging mit dem erhobenen Schraubenzieher auf den 34-jährigen Kontrollor los und attackierte ihn im Halsbereich. Der Angegriffene reagierte aber schnell und brachte seinen Kontrahenten auf den Boden. Dort hielt er ihn mit anderen Kontrollorganen fest, bis die Polizei kam.

Der 34-Jährige ging nach dem Vorfall in ein Spital, wo er nach einer Untersuchung in häusliche Pflege entlassen wurde. Er wies einen oberflächlichen Einstich im Halsbereich, dazu eine Kiefer- und mehrere Rippenprellungen auf. Sein Kontrahent wurde festgenommen und in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert.

Kommentare (3)

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Hildegard11
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Angriffe...

...auf öffentliche Personen: Knast, dass es nur so raucht!!

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Katschy
0
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Mit Schraubenzieher gegen den Hals

das ist doch eindeutig, vorsätzlicher Mordversuch.

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Carlo62
0
2
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Mordversuch ist immer vorsätzlich.

Mord setzt Vorsatz voraus. Sonst wäre es Totschlag, fahrlässige Tötung oder Unfall mit Todesfolge.

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