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Doctors for Future Warum jetzt auch Ärzte gegen den Klimawandel mobil machen

"Doctors for Futur"e setzt sich für mehr Anstrengungen gegen die Klimakrise ein und erinnert, dass der Klimawandel auch die Gesundheit massiv betrifft.

Hans-Peter Hutter (Mitte) mit den Kollegen Moshammer und Wallner
Hans-Peter Hutter (Mitte) mit den Kollegen Moshammer und Wallner © (c) Bubu Dujmic Photography
 

"Fridays for Future" - die Jugendbewegung gegen den Klimawandel - ist mittlerweile ein Begriff, unter dem Slogan "Doctors for Future" setzen sich nun auch österreichische Ärzte dafür ein, dass alles dafür getan wird, die Klimakrise einzudämmen.

"Wir tun das, weil sehr viele Folgen des Klimawandels unmittelbar die Gesundheit und damit auch uns Ärzte betreffen", sagt Hans-Peter Hutter, Umweltmediziner an der Med Uni Wien und Initiator der Bewegung. Man wisse heute, dass extreme Wetterereignisse in Zukunft viel häufiger werden - das fordert den akuten Einsatz von Ärzten.

Doctors for Future

Die Organisation ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt setzt sich bereits seit 30 Jahren für den gesundheitlichen Umweltschutz ein. Nun wurde die Aktion "Doctors for Future" ins Leben gerufen.

Mehr Informationen: www.aegu.net

Aber nicht nur das: "Durch solche extremen Wetterereignisse kann es auch zu chronischen Leiden kommen", sagt Hutter und nennt psychische Traumata als ein Beispiel. Auch Allergien oder Infektionskrankheiten durch Erreger, die es in unseren Breiten bis dato noch gar nicht gibt, könnten zunehmen. Mediziner warnen davor, dass das Verbreitungsgebiet der Überträger etwa von Dengue-Fieber, Leishmaniose oder Chikungunya sich rapide vergrößere.

Ein Weckruf

"Wir wollen einen Weckruf an die Politik, aber auch an unsere eigenen Kollegen aussenden", sagt Hutter. Es brauche in Zukunft mehr Ressourcen, mehr Informationen für die Bevölkerung, mehr Mühen, die in die Vorsorge investiert werden.

"Wir sammeln ab heute Unterstützer", sagt Hutter, der mit dieser Initiative auch den Jugendlichen von "Fridays for Future" den Rücken stärken will. "Wir können die Jugendlichen nicht alleine lassen", sagt Hutter.

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