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Unzählige WarnschilderLinzer kletterten auf Felsen beim Traunfall und riefen dann Hilfe

Die Linzer waren trotz unzähliger Warnschilder wegen Lebensgefahr in den gesperrten Bereich des Kraftwerks geklettert. Helfer der Wasserrettung schwammen dann durch die Traun zu den jungen Männern.

© APA/BARBARA GINDL
 

Sechs Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren sind Samstagabend beim Traunfall in Roitham (Bezirk Gmunden) von einem Felsen im Wehrbereich gerettet worden. Die Linzer waren trotz unzähliger Warnschilder wegen Lebensgefahr in den gesperrten Bereich des Kraftwerks geklettert. In der Dunkelheit bekamen sie Angst und riefen Hilfe, so die Polizei OÖ. Ein aufwendige Rettungsaktion war die Folge.

Jener Felsen grenzt auf einer Seite an die Traun, auf der anderen Seite fällt er rund zwölf Meter senkrecht ab. Auf der Flussseite befindet sich ein Überlauf, der bei steigendem Wasserpegel ein Verlassen des Felsens unmöglich macht. Daher besteht dort zu jeder Zeit Lebensgefahr durch Überschwappen, informierte die Polizei.

Die Burschen wollten von dem Felsen aus ins Wasser, wurden aber von der Dunkelheit überrascht und trauten sich weder vor noch zurück. Darauf gaben sie einen Notruf ab. Einsatzkräfte erreichten den Betriebsleiter des Kraftwerks, der dieses auf manuellen Betrieb umstellte, so dass der Wasserspiegel bei der Wehranlage für kurze Zeit konstant gehalten werden konnte. Helfer der Wasserrettung schwammen dann durch die Traun zu den jungen Männern. Die Feuerwehr rückte mit Schlauchbooten aus und brachte die sechs Personen in Sicherheit.

Im August hatte es ebenfalls im gesperrten Bereich am Traunfall einen Tauch- sowie einen Badeunfall gegeben. Eine 68-jährige Mühlviertlerin hatte einen geführten Tauchgang nur kapp überlebt. Die Frau war unter Wasser unter einen Felsen geraten und minutenlang eingeklemmt. Der deutsche Tauchführer wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt. Wenige Tage zuvor hatte ein 25-Jähriger von einem rund zehn Meter hohen Felsvorsprung einen Rückwärtssalto gemacht und war beim Eintauchen mit dem Rücken auf Steine geprallt. Die Polizei weist nochmals auf das Betretung-, Bade- und Tauchverbot beim Kraftwerk hin.

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Danke für Ihr Verständnis.

Shiba1
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Ich hätt sie über nacht

am Felsen nachdenken lassen, wozu Warnschilder gut sind

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plolin
0
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Ich hoffe,

dieser Rettungseinsatz kommt ihnen teuer zu stehen.

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