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TirolDeutscher Wanderer 200 Meter abgestürzt: Tot

Ein 72-jähriger Deutscher stürzte in Kirchberg in Tirol von einem Steig aus bisher unbekannter Ursache rund 200 Meter über steiles Gelände in einen Graben ab. Eine britische Wanderin wurde indes in Galtür verletzt.

Sujetbild © Schwarz
 

Ein 72-jähriger Deutscher ist am späten Sonntagnachmittag bei einer Wanderung in Kirchberg in Tirol (Bezirk Kitzbühel) tödlich verunglückt. Der Mann stürzte von einem Steig aus bisher unbekannter Ursache rund 200 Meter über steiles Gelände in einen Graben ab, bestätigte ein Polizeisprecher der APA einen Bericht von ORF Tirol am Montag.

Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Unklar sei noch, ob der Tod aufgrund gesundheitlicher Probleme vor dem Absturz oder durch ebendiesen eintrat, hieß es. Eine Obduktion wurde angeordnet. Die Identität des Deutschen war vorerst unklar.

Der Mann war zusammen mit einer Begleiterin am Gaisbergjochsteig, auf dem Weg von der Bärenstättalm Richtung Gaisbergstüberl, unterwegs. Die Begleiterin ging gerade voraus, als es zu dem Unfall kam.

Sie setzte daraufhin einen Notruf ab. Im Einsatz befanden sich die Bergrettung Kirchberg sowie ein Polizeihubschrauber

Britin stürzte ab

Bei einem weiteren Absturz in Tirol wurde eine Britin verletzt. Die 20-jährige Wanderin ist am Sonntag im Gemeindegebiet von Galtür im Tiroler Paznauntal mit einer schweren Beinverletzung per Helikopter geborgen worden. Sie befand sich mit ihrem Lebensgefährten auf einer Wanderung in Richtung Bielerhöhe (2.037 Meter Höhe), als sie auf dem nassen Untergrund ausrutschte, teilte die Polizei mit. Sie wurde ins Krankenhaus nach Zams geflogen.

Das Paar wanderte am Nachmittag auf dem markierten Weg vom Radsattel durch das Bieltal. Auf Höhe des Radkopfes im Grenzgebiet Tirol-Vorarlberg glitt die 20-Jährige aus und verletzte sich schwer. Folglich verständigte das Paar die Einsatzkräfte.

 

Kommentare (1)

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Geerdeter Steirer
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5
Lesenswert?

Ja der Bergtourismus fordert immer mehr Opfer...........

wodurch einiges zu hinterfragen ist, der Selbstbestätigungsdrang einiger, die Wertschöpfung des Tourismus in den Bergen, die ständigen Gewinnmaximierungsversuche im Tourismus, die sicherlich hohen Kosten von Bergungen usw. ..........
Ich will mich da nicht ungerecht interpretierend hinauslehnen, jedoch da liegt etwas sehr im Argen sonst würde nicht soviel und sogar tödliches passieren !

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