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Tragödie in NiederösterreichEigene Mutter getötet: 14-Jähriger bleibt in U-Haft

Frau starb laut vorläufigem Obduktionsergebnis an den Folgen eines Herzdurchstichs. Jugendlicher verzichtete auf die Durchführung einer Haftverhandlung.

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Sujetbild © (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ein 14-Jähriger, der im Juli seine Mutter im Bezirk Wiener Neustadt-Land erstochen haben soll, bleibt weiterhin in Untersuchungshaft. Der Jugendliche habe auf die Durchführung einer Haftverhandlung verzichtet, sagte Hans Barwitzius, Vizepräsident des Landesgerichtes Wiener Neustadt, am Mittwoch auf APA-Anfrage. Der Beschluss erging am Dienstag, die Frist läuft nun bis 6. September.

Der Jugendliche soll am 22. Juli seine 55 Jahre alte Mutter mit einem Küchenmesser getötet haben. Die Frau starb laut dem vorläufigen Obduktionsergebnis an den Folgen eines Herzdurchstichs. Außerdem erlitt sie Wunden an Nacken und Hinterkopf. Der 14-Jährige machte bei der Einvernahme umfassende Angaben zum Geschehen, bestritt laut Staatsanwaltschaft aber einen Mordvorsatz.

Zur Frage der Zurechnungsfähigkeit des Verdächtigen zum Tatzeitpunkt und einer eventuellen verzögerten Reife hat die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Kommentare (1)

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Aurelia22
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Was mir so Angst macht...

die frage um die Zurechnung? Nur um ein kleines Beispiel zu nennen. Meine Mutter hat mich so geschlagen das ich am Boden lag und der ganze Rücken blau war vor lauter Schläge. Die Schuld habe ich immer bei mir gesucht. Ich war kein Teenager der es ihr leicht machte. ich habe sie aber gepflegt bis sie starb, mit Liebe. Acht Jahre 24 Stunden Pflege rund um die Uhr mit wickeln, füttern, waschen das ganze Programm. Trotz der Schläge habe ich sie geehrt, geachtet und geliebt. Die Schuld suchte ich immer nur bei mir. Heute ist das anders, man ermordet die Mutter und sagt dann was für eine kake Kindheit man doch hatte.

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