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Salzburg Wieder Unfall mit Kinder-Radanhänger

Zwei Radfahrer samt Kinderanhänger stießen in Salzburg seitlich zusammen. 46-jährige Mutter mit ihrem Kind blieb unverletzt, ein 48-Jähriger musste ins Spital gebracht werden.

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Sujetbild © (c) APA/Zwei plus Zwei Marketing GmbH
 

In Salzburg hat sich am späten Dienstagnachmittag ein Unfall zweier Radfahrer samt Kinderanhänger ereignet. Die beiden stießen am Ignaz-Rieder-Kai in Salzburg seitlich zusammen, teilte die Salzburger Polizei am Mittwoch mit. Die 46-jährige Radfahrerin mit ihrem im Kinderanhänger mitfahrenden Kind blieben unverletzt.

Der ebenfalls beteiligte Radfahrer, ein 48-jähriger Flachgauer, wurde verletzt und ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht. Durchgeführte Alkovortests verliefen negativ. Die Radfahrer trugen Fahrradhelme.

Der Unfall ereignete sich nur zwei Tage nach dem tragischen Verkehrsunfall mit einem Fahrradanhänger auf der B19 in Hausleiten (Bezirk Korneuburg), bei dem am Sonntagabend zwei Kleinkinder (knapp zwei und vier Jahre alt) getötet worden sind. In diesem Fall laufen intensive Ermittlungen.

Kommentare (31)

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Dogsitter
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Unfälle

lassen sich niemals zu 100% vermeiden...das ist einfach so, aber ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz, vernünftige Verkehrsregeln und vernünftige Schulungen auch für Radfahrer..wären das A und O für weniger Unfälle...allerdings sehe ich und erlebe ich es täglich, wie undiszipliniert ALLE Sparten der Verkehrsteilnehmer schon sind, heute wurde ich im Ortsgebiet, in einer Begegnungszone wo eine 30iger Beschränkung ist von einem Autofahrer überholt, nicht zum ersten Mal..scheinbar sind um 5.30ig morgens die Verkehrsregeln außer Kraft gesetzt...Fußgänger gehen überall über die Straße, auch wenn in der Nähe ein Zebrastreifen ist...Radfahrer rauschen ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren über diverse Querungen, ohne auch nur im geringsten zu schauen, ob der andere Verkehrsteilnehmer sie wahrgenommen hat...diverse Handytelefonierer sind gängige Unart und manchmal frage ich mich, ob alle mit Gewalt sterben wollen....ohne Kontrolle funktioniert leider nichts und Polizei sieht man kaum ...leider....

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Kunierer
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Undisziplinierte Radler in Salzburg massenweise

ich bin schon in vielen Städten Rad gefahren aber die undiszipliniertesten davon sind immer noch in Salzburg unterwegs. Jeder fährt gegen jeden, der schnellere siegt!

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Tom Tom 13
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Hirn einschalten

Die ganzen Diskussionen um wer hat Recht bringen rein gar nichts. Es hilft mir alles nichts, wenn mich der andere, aus welchen Gründen auch immer, nicht sieht. Dann kann ich mir auf meinen Grabstein, "ich hatte Vorrang oder Recht" schreiben lassen. Ich fahre seit ca. 1.500.000Km unfallfrei, aber nur weil ich mich zu 90 Prozent auf die anderen Verkehrsteilnehmer konzentriere. Aber das heißt noch lange nicht, das ich nicht trotzdem, aus welchen Grund auch immer, jemand übersehen kann. Und deshalb muss ich auch als Radfahrer das möglichste tun, um gesehen zu werden.

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agility
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irgendwie

keiner der Kommentare ist falsch, aber: Wie unaufmerksam fahre ich mit dem Auto wenn ich andere Straßenbenützer einfach über den Haufen fahre? Schon einmal was von Abstand gehört? oder blinken? oder ist die Benützung des Handys wichtiger? Komisch ist, das die Menschheit ohne Handy überhaupt überlebt hat. Aber dafür hat das Auto ja alle möglichen Zusatzeinrichtungen damit der "nichtmehrfahrer" nebenbei was anderes tun kann. Auf Österreichs Straßen ist in den letzten Wochen so viel Schlimmes passiert, das sollte zu denken geben.

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AAltausseer
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Sie kennen vermutlich, wie wir Alle,

nicht die tatsächlichen Umstände dieses Unfalls, unterstellen aber schon mal zumindest Unaufmerksamkeit!
Sie sind wohl auch völlig davon überzeugt, dass Ihnen sowas nicht passieren kann! Gratuliere!

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ronin1234
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Reaktion

Ich habe damals als werdender Vater eimal gelesen;Lassen Sie ihr Kind niemals aus den Augen. Den Satz habe ich mir zu Herzen genommen und in einem Gütertransportwagerl sieht man seine Kinder nicht.

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brosinor
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Bravo!

Die beste und intelligenteste Stellungnahme zu dem Thema!
Aber wie Sie an den paar Rotstrichlern sehen können, sind nicht alle dieser Meinung, und wenn dann was passiert schreien die am lautesten!
Unsere Eltern haben sich genau an diesen wichtigen Satz gehalten und uns 3 Kindern ist ein Leben lang rein gar nix Schlimmes zugestoßen!

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isogs
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Eigentlich

Ist es ganz einfach, der Stärkere muss auf den Schwächeren achtgeben.
Das hat man doch schon als Kind gelernt. Alles vergessen?
Wenn es nach der Anzahl der Unfälle geht, wäre z.B. das Fahren mit Motorrädern schon längst verboten.
Aber Radfahrer haben keine Lobby hinter sich.

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AAltausseer
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Motorradfahrer haben eher selten Unfälle mit Fußgängern oder Radfahrern

Scheint so, als würden die Motorradfahrer eh auf die Schwächeren gut achtgeben!

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einmischer
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der Stärkere muss auf den Schwächeren achtgeben

Das steht nicht zur Diskussion und ist auch unbestritten.
Aber der „Schwächere“ muss auch sichtbar sein und wird ohne Hausverstand nicht über die Runden kommen.
Wie kann man mit sowas in der Dämmerung oder gar Dunkelheit eine (angeblich) Bundesstraße befahren?
Wie weltfremd kann man sein?
Was hab ich davon wenn eh der Andere schuld ist wenn ich oder meine Angehörigen das nicht überleben?

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Jamestiberius
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Tja...

"Der Stärkere muss auf den Schwächeren achtgeben" - ein sehr weiser und guter Satz, nur leider in der heutigen Welt offenbar längst überholt. Sehen Sie sich doch um, wie es zugeht auf diesem Planeten...

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AAltausseer
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In der Tat ein weiser Satz,

der sich an die Stärkeren richtet, von diesen auch überwiegend befolgt wird, und keineswegs überholt ist!

Als jeweils Schwächerer daraus einen Freibrief für eigene Sorglosigkeit abzuleiten, halte ich nicht für weise!

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erstdenkendannsprechen
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als ob das

irgendwann jemals besser war...

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hcandussi
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Sollte irgendwann ein ein/e Autofahrer/in ...

... einen Kinderwagen übersehen und touchieren, wird der Verkehrsminister hoffentlich überlegen, ob Kinderwägen zur Kinderbeförderung geeignet sind.

Sollte irgendwann ein/e Autofahrer/in eine/n am Straßenrand gehende/n Fußgänger/in übersehen, wird der Verkehrsminister hoffentlich überlegen, ob das Zu-Fuß-Gehen am Straßenrad nicht verboten werden sollte.

Was aber tut der Verkehrsminister, wenn ein/e Autofahrer/in eine/n andere/n Autofahrer/in übersieht?

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AAltausseer
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Links gehen, Gefahr sehen!

Wenn man (besonders auf einer Freiland-)straße diesen Grundsatz nicht beherzigt, geht man auch als Fußgänger (fast) das gleiche Risiko ein (freie Entscheidung!), wie jeder Radfahrer, egal ob mit oder ohne Anhänger! Dämmung, Dunkelheit, Nebel, Regen oder Schnee machens noch gefährlicher!

Es hilft halt nicht, Niki Laudas Aufforderung : „Vor dem Start Hirn einschalten“ gilt auch für Radfahrer und Fußgänger im Straßenverkehr!

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hermannsteinacher
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Da braucht

er gar nichts tun.

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Gabriele99
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Etwas Mitdenken

Nachdem ich beruflich den ganzen Tag mit den Auto in Graz unterwegs bin , sehe ich so einige Sachen die es vor ein paar Jahren noch nicht gegeben hat.Fußgänger überqueren die Straße ohne links oder rechts zu schauen , Radfahrer daselbe bzw. fahren am Gehsteig . Vielleicht wäre es gut einmal im Straßenverkehr mitzudenken anstatt immer nur den Autofahrern die Schuld zu geben.
Ein verpflichtenter Kurs für Radfahrer und Fußgänger wäre gar nicht so schlecht, damit sie einmal lernen wie man sich verhalten sollte. Den Kindern bringt man es ja schon im Kindergarten bei.
Beim jammern sind sie gut , aber leider im Straßenverkehr nicht .

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halelale
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@Gabriele99

immer die Anderen, gö!?
Neben Kurse für Radfahrer und Fußgänger zum Miteinander im Verkehr, empfehle ich auch eine Gleichberechtigung dieser in der Verkehrsplanung. Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer und den öffentlichen Verkehr. Jene deren Fortbewegung am schonendesten, rücksichtsvollsten und effizientesten ist, sollen belohnt werden.

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AAltausseer
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Und bis es soweit ist

riskieren wir halt unser und unserer Kinder Leben durch eigene Unvernunft und Sorglosigkeit?

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hansi01
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Und das liebe KLZ ohne Beteiligung

...der „ultragefährlichen“ E-Bikes.

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Ichweissetwas
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Ist sowieso riskant mit den Fahrradanhängern

unterwegs zu sein! Die Kleinen sitzen vorwiegend ungesichert und ohne Helm darin oder der Anhänger ist uralt!

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hansi01
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es gilt Helmpflicht in Fahrradanhänger

Heute wissen viele Eltern nicht wie behutsam sie mit ihren Kindern umgehen sollen. Am Klettergarten wird mit hochgehalten Händen nach den Kindern gerufen „pass auf, hält dich fest, das ist zu gefährlich...“.
Meist sind es dann die selben Eltern welche jegliche Helmpflicht ignorieren oder ihre Kinder ohne Im Kindersitz anzugurten schnell mal 500 m zum Kindergarten bringen.

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AAltausseer
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Kein Helm kann ein Kind schützen,

wenn man 15 m weit mit so einem Vehikel geschleudert wird! Eine „ehemalige“ Bundesstraße außerorts nach Sonnenuntergang, ich würde es mich einfach nicht trauen!

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duesentrieb1
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Richtig

Diese Anhänger sind mehr als gefährlich. Ein Gewicht am Rad zu ziehen ist schon für die Fahrradlenker wie Vater oder Mutter nicht so einfach. Auf alle Fälle, diese Anhänger haben auf Straßen nichts zu suchen. Bitte nur auf Fahrradwegen.

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unterhundert
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aber duesentrieb,

bei den Fahrradwegen, Betonung auf WEGE, geht sich das sowieso nicht aus. Zu schmal, für die älteren Teilnehmer zu gefährlich, bei Gegenverkehr gibt es sicherlich Probleme.
Zu den Fahrradanhängern, auch wenn beleuchtet, man glaubt bei Dunkelheit an einen normalen Verkehrsteilnehmer vor mir, Dir. Der ist dann so schnell da, dass ein bremsvorgang mit gleichzeitigem vorbeifahren schon ein bisschen mit Glück verbunden ist. Schon einige mal Erlebt, deshalb bei solchen 'Lichtgestaltungen' des Nachts äußerst vorsichtig, könnte aber auch ein Microcar sein.

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SoundofThunder
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🤔

Kinder haben in diesen Anhängern nichts zu suchen. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen meine Kinder in solche Vehikel zu setzen. Die sind Lebensgefährlich.Nicht einmal meinen Hund würde ich damit transportieren.

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