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TirolKutschereibetrieb und Kutscher wegen Tierquälerei angeklagt

Infolge einer Überanstrengung sei ein Pferd zusammengebrochen und musste notgetötet werden.

© (c) Robert Jaeger
 

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat gegen einen Kutschereibetreiber aus dem Bezirk Innsbruck-Land und gegen einen seiner Kutscher Anklage wegen Tierquälerei erhoben. Dies sagte Staatsanwaltschaftssprecher Thomas Willam am Dienstag zur APA und bestätigte damit Medienberichte. Den beiden wird vorgeworfen, Pferde roh misshandelt und ihnen unnötige Qualen zugefügt zu haben.

"Zwei schon erschöpfte Zugpferde ließen sie bei hoher Temperatur eine mit 15 Personen besetzte Kutsche über eine Steigung hochziehen", erklärte Willam gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" (Dienstagsausgabe).

Zwei Jahre Haft drohen

Infolge einer Überanstrengung sei ein Pferd zusammengebrochen und musste notgetötet werden, so der Staatsanwalt. Dem Kutschereibetreiber werde zudem vorgeworfen, zwei Pferden ohne Grund heftige Schläge mit der Peitsche versetzt zu haben.

Ein Video und Zeugenaussagen hatten den Fall im Juni des vergangenen Jahres ins Rollen gebracht. Am 26. September müssen sich die beiden Angeklagten nun vor Gericht verantworten. Ihnen drohen im Falle eines Schuldspruchs bis zu zwei Jahre Haft.

 

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plolin
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Lächerlich, diese Strafe

Viel härter gehören diese Tierquäler bestraft. Das gilt auch für die Fiaker in Wien. Wo bleibt da der Aufschrei unserer Politiker? Klar, so ein Pferd ist ja nur eine "Sache" . Zum Kotzen.

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