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Großbrand in Bad IschlNebengebäude abgebrannt, Wohnhaus gerettet

Ein Bewohner konnte sich retten, die Feuerwehren standen im Großeinsatz.

© Feuerwehr Bad Ischl
 

Um 03:44 Uhr wurden am Dienstag die Feuerwache Ahorn – Kaltenbach sowie die Feuerwehren Pfandl und Bad Ischl zu einem Wohnhausbrand in die Rabenneststraße alarmiert. "Bereits bei der Anfahrt konnte ein gewaltiger Feuerschein gesichtet werden. Somit wurden um 03:51 Uhr die restlichen Einheiten aus dem Pflichtbereich Bad Ischl nachalarmiert" berichtet Brandmeister Christian Wacek.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein großes Nebengebäude in Vollbrand vorgefunden. Das dicht am Brandherd angrenzende Wohnhaus hatte im Bereich der Dachschalung ebenfalls schon leicht Feuer gefangen. Sofort wurde mit der Brandbekämpfung und dem Kühlen des Wohnhauses begonnen. Zum Glück konnte die brennende Außenschalung umgehend abgelöscht werden. Somit war das Haus vor den Flammen gerettet.

Die nachrückenden Kräfte sicherten mit vier Zubringerleitungen von einem zirka 500m entfernten Bach und einem Hydranten die Wasserversorgung. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war eine Brandbekämpfung in der Nähe des Gebäudes nur mit schwerem Atemschutz möglich. Ein Innenangriff war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Bis zu acht Trupps gleichzeitig nahmen den Löschangriff vor. Auch von der Drehleiter aus löschte ein Atemschutztrupp.

Foto © Feuerwehr Bad Ischl

Ein Bewohner verletzt

Ein Bewohner konnte sich selbst aus dem Gefahrenbereich retten, musste aber von den Sanitätern des Roten Kreuzes erstversorgt und ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert werden. Weitere Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden.

Zuletzt mussten die Glutnester mit Schanzwerkzeugen auseinandergeteilt und abgelöscht werden um ein erneutes aufflackern des Brandes zu verhindern, so die Feuerwehr. Eine Brandwache bestehend aus der Feuerwache Ahorn und „Tank Bad Ischl“ bleibt noch bis auf weiteres vor Ort. In den Zeughäusern beginnt nun das große Aufräumen.

 

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