Für die Autofahrer und Anrainer an den Transitstrecken ist auch am kommenden Wochenende keine Atempause in Sicht. Neben dem Sommerferienbeginn in Berlin und Brandenburg  wird laut ARBÖ eine zweite Reisewelle aus Süddeutschland erneut für kilometerlange Staus  in Westösterreich sorgen. In Niederösterreich werden die An- und Abreise zum Motorrad-Grand-Prix in Brünn für lange Verzögerungen sorgen.

„Auch an den Autobahngrenzen zu Deutschland (Kufstein/Kiefersfelden, Suben und Walserberg) wird durch den Rückreiseverkehr und die Polizeikontrollen viel Geduld bei der Ausreise in das Nachbarland gefragt sein“, wissen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Im benachbarten Ausland werden die Grenzübergänge zwischen Kroatien und Slowenien sehr wahrscheinlichzu Nadelöhren im Reiseverkehr in beiden Richtungen. Viel Geduld wird auch in Bayern auf den Autobahnen München-Salzburg (A8) und Kufstein-Rosenheim (A93) sowie in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing/Vipiteno auf der Brennerautobahn (A22) ein guter Reisebegleiter sein.

Auch Staus im Weinviertel

Am kommenden Wochenende kommen die Moto-GP-Fans nach fast einem Monat Pause in Brünn wieder auf ihre Kosten. Die Motorrad-Rennen nahe der zweitgrößten Stadt in der tschechischen Republik gelten als zweites Heimrennen für die österreichischen Fans. Daher werden viel rot-weiß-rote Anhänger von Valentino Rossi, Marc Marquez und Co. nach Südmähren aufbrechen. Der Verkehr bei der Anreise wird sich über Freitag, Samstag und Sonntag verteilen. Die Rückreise am Sonntag nach der Siegerehrung beim letzten Rennen wird in Österreich vor allem für Verzögerungen auf der Brünner Straße (B7)  und der Nordautobahn (A5) sorgen Neben der Grenze bei  Drasenhofen  könnte  auch der Baustellenbereich zwischen Poysdorf und Wetzelsdorf zum Nadelöhr werden.

„Moto-GP-Fans sollten beachten, dass für die Einreise in die tschechische Republik ein gültiger Reisepass oder Personalausweis notwendig ist. Auf Autobahn enund Schnellstraßen gilt Vignettenpflicht. Die Vignette ist bei allen ARBÖ-Prüfzentren erhältlich. Außerdem gilt Licht am Tag-Pflicht“, so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.