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Nach EinbruchSpürhund der Polizei stellte flüchtigen Häftling

Der Spürhund "Loris vom Heustadlwasser" führte Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau und der Wega zu dem 30-Jährigen, der sich auf einem Dachboden in Wien-Leopoldstadt versteckt hatte. Der gebürtige Russe ließ sich widerstandslos festnehmen.

© (c) APA/LPD WIEN (UNBEKANNT)
 

Mithilfe von "Loris vom Heustadlwasser" hat die Wiener Polizei Dienstagfrüh einen seit Juni 2018 flüchtigen Häftling nach einem Einbruch gefasst. Der Spürhund führte Beamte des Stadtpolizeikommandos Brigittenau und der Wega zu dem 30-Jährigen, der sich auf einem Dachboden in Wien-Leopoldstadt versteckt hatte. Der gebürtige Russe ließ sich widerstandslos festnehmen.

Wie Polizeisprecher Paul Eidenberger am Mittwoch erläuterte, war der 30-Jährige im vergangenen Sommer von einem Freigang aus der Justizanstalt Graz-Jakomini nicht zurückgekehrt, wo er eine Haftstrafe wegen Einbruchsdiebstahls absaß. Am Dienstag wurde kurz nach 5.00 Uhr eine Polizeistreife auf den Mann aufmerksam, nachdem dieser mit einer Axt die Tür eines Fahrradgeschäfts in Wien-Leopoldstadt eingeschlagen und ein Fahrrad gestohlen hatte.

Fluchtversuch mit Fahrrad

Indem er kräftig in die Pedale trat, startete der Verdächtige einen Fluchtversuch. Schließlich ließ er das Fahrrad zurück und setzte zu Fuß seine Flucht fort, wobei er mit der Axt das Fenster einer Schule zertrümmerte, in das Gebäude eindrang, drinnen eine weitere Scheibe zerschlug, wieder ins Freie sprang und in ein Nachbargebäude lief.

Zwischenzeitlich hatte "Loris vom Heustadlwasser" die Fährte des Mannes aufgenommen, der schließlich am Dachboden eines Wohnhauses in der Hammer-Purgstall-Gasse aufgespürt wurde, wo er sich unter Gebälk hingekauert hatte. Der 30-Jährige hatte die zuvor verwendete Axt noch bei sich, machte davon aber keinen Gebrauch. Laut Polizeidirektion war die Anwendung von Zwangsgewalt nicht erforderlich, der Russe gab sich kooperativ und soll sich nach seiner Festnahme zum Einbruch geständig gezeigt haben.

 

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