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Für klimafreundliche Banken demonstriertÖsterreichische Greenpeace-Aktivisten in Zürich in Polizeigewahrsam

Für ihren Protest hatten die Aktivisten die Eingänge zum Hauptgebäude der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich blockiert.

Für ihren Protest hatten die Aktivisten die Eingänge zum Hauptgebäude der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich blockiert © AP
 

Drei Greenpeace-Aktivisten aus Österreich, die am Montagvormittag in Zürich für klimafreundliche Banken demonstriert haben, befinden sich nach mehr als 48 Stunden noch in Polizeigewahrsam. Insgesamt würden rund 70 Aktivisten festgehalten werden, darunter 26 von Greenpeace. Angesichts des friedlichen Protests sei dies inakzeptabel, betonte die NGO am Mittwoch in einer Aussendung.

Eingang zur Credit Suisse blockiert

Für ihren Protest hatten die Aktivisten die Eingänge zum Hauptgebäude der Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich blockiert. Die örtliche Polizei räumte die Blockaden und nahm die Demonstranten fest. Mit einer Freilassung sei erst heute im Laufe des Vormittags zu rechnen, hieß es. "Friedliche KlimaaktivistInnen können nicht wie Kriminelle behandelt werden, während die eigentlich Schuldigen weiterhin mit Samthandschuhen angefasst werden", so Adam Pawloff, Klimaexperte bei Greenpeace in Österreich. Großbanken und die Finanzindustrie müssten vielmehr zeigen, wie sie ihre Finanzströme und -dienstleistungen mit dem 1,5-Grad-Ziel in Einklang bringen werden und daher ihre Investitionen im Bereich der fossilen Brennstoffe einstellen.

Trotz der Klimakrise finanzieren die Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS weiterhin Unternehmen, die fossile Brennstoffe gewinnen, kritisierte die Umweltorganisation. Allein 2017 finanzierten diese beiden Banken Emissionen im Ausmaß von 93,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten - doppelt so viel wie die gesamte Schweiz in einem Jahr ausstoße. Damit tragen die Banken auch Verantwortung für die Klimakrise, ist die NGO überzeugt.

 

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